Die fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskutiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
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Profi-Fußballer müssen gewissermaßen ein dickes Fell haben. Aber was der Zuschauer da abgelassen hat, muss echt weit unter der Gürtellinie gelegen haben. Denn nicht nur Guerrero ist ausgetickt. Im Hintergrund ist ja auch Mathijsen (es war doch Mathijsen?) ebenfalls energisch ein paar Schritte nach vorne und hat danach noch gestikuliert. Das geht zu weit. An gewisse Sprüche haben sich die Spieler sicher schon gewöhnt, aber irgendwo sind Grenzen. Im normalen Umgang miteinander. Auch im Stadion!
1. FC Köln
Aber mal ganz ehrlich: Wenn soll er denn bringen? Womé wird ohnehin durch Ehret ersetzt. Brecko raus und dann? Erst wenn Mohamad zurückkehrt, wird Brecko zuschauen müssen. Bis dahin muss Mc Kenna im Zentrum ran. Maniche zeigte zuletzt aufsteigende Form. Matuschyk ist schon ein “Neuer”. Petit raus? Dafür dann mit Brosinski? Oder ist Yalcin schon soweit? Nova raus oder Poldi? Dafür Ishiaku? Oje! Vielleicht erhält dann mal ein Amateur eine Chance, wie Kialka, Terodde, Schwellenbach, Salger, Vunguidica oder gar Yabo und Basala-Mazana? Auch nicht ganz ungefährlich.
Der Abstieg ist nicht nur ein Gespenst
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Crashkurs rheinische Mentalität Naivität
1. FC Köln
Jedes Publikum bekommt den Fußball, den es verdient
WeiterlesenJugend pfui, Nordeuropa hui.
Hansa Rostock wechselt mal wieder sein Konzept. Nachdem man es nicht geschafft hat Talente, wie Bartels und Yelen nicht richtig zu fördern und einzubauen, kehren sie nun zu ihren Ursprüngen zurück. Vor Jahren hatte Rostock die Nähe zu Schweden genutzt, um sich Spieler aus den nordischen Ländern zu angeln. Mit Erfolg.
Lantz, Arvidsson, Jakobsson und Wibran sind nur einige ehemalige Stützen. Nun sollen sie Andreas Dahlén, Helgi Valur Danielsson und Gardar Johannsson heißen.
Hoffentlich klappt es. Aber Schlimmer kann es kaum noch werden.
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Zuschauer allein reichen nicht.
Mit über 13.000 Zuschauern im Schnitt führt Dynamo Dresden die Zuschauerrangliste der dritten Liga an. Aber was bringt es? Nichts! Die Dresdner liegen als Achtzehnter auf einem Abstiegsplatz.
Was überrascht: Alle Ostklubs liegen in dieser Liste weit oben. Im ersten Drittel sogar. Nach sehr dürftigen Jahren besteht hier also wieder etwas mehr Hoffnung.
Zumindest aus finanzieller Sicht. Sportlich liegen Aue, Jena und Erfurt aktuell nicht auf einem Aufstiegsrang.
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Bewegung im Fußball-Web.
GNetzer hat die Seiten gewechselt und liefert seine wöchentliche Blogschau nun nicht für 11 Freunde, sondern für spox.
Im Gegenzug hat sich 11 Freunde mit dem indirekten Freistoß zusammen getan und die Presseschau in Doppelfunktion versendet.
Dafür ist spox schneller und tickert vom Fußball-Tag.
WeiterlesenDer (fast)tägliche Fußball-Überblick mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.
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“Warum bleibt Arminias Stadion so leer?”
“… auch wenn die Spiele mit Rücksicht auf den amerikanischen Fernsehmarkt irgendwann dienstagsmorgens um 4:45 Uhr angepfiffen werden.” Eben, man muss gewisse Dinge auch einfach realistisch betrachten.
Wem gehört der Fuß unter der Ablage?
Oder aktuell Diverses von der Berliner Hertha… und der umliegenden Presselandschaft
Verdammt nah an der Perfektion
„Hoeneß, Daum oder Calli gehen auf den Senkel“
WeiterlesenEs müsste mir fast peinlich sein. Ist es aber nicht. Denn das gehört dazu. Sobald ich auf der Tribüne stehe, bin ich in einer anderen Welt. Aus einem sonst vielleicht recht ruhigen wird wie auf Knopfdruck ein lauter pöbeliger Mensch. Ein Typ, der dicht gedrängt steht und lauthals schreit und flucht und feiert und verzweifelt. Ein Fußballfan, der alles besser sieht und weiß. Jemand, der “den da unten” überlegen ist. Der besser flanken und grätschen kann und ohnehin jede Situation besser antizipiert und erkennt.
Nur leider stimmen die Eindrücke im Stadion nur selten mit der Realität überein.
Samstag Mittag. Hamburg. Millerntorstadion.
Der FC St. Pauli empfängt den MSV Duisburg.
Einige Fans kommen verschlafen oder gar zu spät an. Man muss sich an die neuen Spielzeiten noch gewöhnen.
Trotzdem. Im Stadion hellwach. Anfeuerungen und Anfeindungen. Zweites explizit gegen das Unparteiischen-Gespann, dass sich nicht unbedingt Freunde macht.
Komische Regelauslegungen und Entscheidungen.
Ohnehin geht alles gegen die Braun-Weißen. Duisburger Fouls werden nicht geahndet. Paulianer werden verwarnt. Ecken werden nicht gegeben. Das artet dann soweit aus, dass in der zwiten Halbzeit nach jedem verzogenen Schuss der Gäste, die im Toraus landen, die gesamte Fankurve “Ecke, Ecke, Ecke” schreit. Eigentlich lustig. Schieds- und Linienrichter sind die Bauernopfer des Mittags.
Nicht nur wegen einigen unverständlich gegebenen Eckbällen und der gelb-roten Karte gegen Takyi, sondern allen voran wegen des Ausgleichstreffers zum 2:2. “Abseits” schallte es neben mir und auch aus meinem Mund. Ganz klare Kiste. Nur der Schiedsrichterassi hatte es nicht gesehen. Skandal. Pöbeleien. Meine Welt. Zwei Meter mindestens. Von vorne kommt “Das waren vier oder fünf Meter.” Unbegreiflich, wie das der Mann mit der Fahne nicht sehen konnte. Glasklar heißt es dann so schön. Man man man, Punkt geklaut von diesem “Schieber”.
Warum sollten wir uns auch geirrt haben. Schließlich standen wir tatsächlich fast auf gleicher Höhe mit dem Mann in Orange (nicht schwarz, nicht neongelb, nein, zur Feier des Tages mal orange). Auch nach Schlusspfiff blieb diese Entscheidung das Gesprächsthema schlechthin. Kopfschütteln weit und breit.
Nach einem nachmittäglichen Nickerchen gabs abends noch die Sportschau… und die allgemeine Ernüchterung. Ich möchte nicht wissen, wie kleinlaut die Paulifans geworden sind, nachdem sie die Zusammenfassung des Mittagsspiel gesehen haben.
Der Kommentator verliert kein (negatives) Wort über den Schiri. Weil anscheinend kaum was fälschlich beurteilt wurde. Die gelb-rote Karte ist übertrieben, aber vertretbar. Eine bloße Dummheit von Takyi. Und das Abseitstor zum 2:2. Ja, was soll man sagen. Ganz klar weit entfernt vom Abseits. Die Hintermannschaft hat einfach einen Augenblick gepennt, während der Angreifer blitzschnell reagiert hat. Keine zwei Meter, keine vier und keine fünf. Einfach gar keine. Eher noch Minusmeter.
Richtig entschieden, Schiri.
Aber beim nächsten Mal würde ich wieder so pöbeln. Schließlich hatte ich beste Sicht und weiß ohnehin alles besser.
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