Eine bessere Antwort kann man nicht geben.
Ich war ja skeptisch, als Frank Schaefer Lukas Podolski zum neuen Kapitän gemacht hatte. Ich hatte befürchtet, dass der Druck für Poldi zu groß sein könnte.
Doch Poldi belehrt mich zum Rückrundenstart eines besseren. Der Junge ist absolut gereift und geht mit der Verantwortung gestärkt hervor. Podolski geht voran. Er ist der Leader, den wir uns erwünscht haben. Allein von der Körpersprache kein Vergleich zur Situation vor einem Jahr. Hoffentlich kann er dieses Selbstvertrauen kompensieren.
Das tut auch seinem Spiel verdammt gut.
Er rennt, ackert, zaubert, legt vor und trifft.
Alles richtig gemacht, Herr Schaefer.
WeiterlesenSoll ich was schreiben? Muss ich? Nein! Aber ich kann. Also werde ich. Nicht, dass noch jemand denkt, dass ich in tiefer Trauer versunken bin und mir die Worte fehlen, obwohl ich doch eigentlich nur meinen Urlaub genieße und eine Woche ohne Internet hinter mir habe, die durchaus erholsam war. Obwohl ich beide Eff Zeh-Spiele irgendwie verfolgt habe. Oder weil?
Denn so schlecht waren die beiden Partien gar nicht. Gegen Bremen muss man eine Niederlage einrechnen. Gegen einen Aufsteiger sollte man doch zwingend gewinnen, auch wenn die Heimschwäche der Vorsaison und die Bilanz gegen Lautern schon Vorwarnung genug sein sollte.
Gegen den FCK haben wir uns früh selber bestraft. Oder wurden wir vom Mann in schwarz bestraft? Wie eine Woche später auch gegen Bremen? Müßig, darüber zu spekulieren. Aus meiner Sicht kann man sowohl rot geben, als auch auf den Punkt zeigen. Mohamad ist einfach dumm reingegangen und wer gegen Marin spielt, der weiß einfach, dass er gern fällt. Ergo: Dummheit.
Und trotzdem sind wir danach nicht zusammen gebrochen. Gegen den FCK gab es nicht nur die Führung in Unterzahl, sondern danach noch einige gute Möglichkeiten. Gegen Werder zeigte die Mannschaft Moral. Besonders Poldi zeigt sich wie ausgewechselt. Er lässt sich nicht hängen, sondern kämpft weiter und sucht unentwegt den Abschluss. Wenn er so weitermacht, wird er am Saisonende die zehn Tore-Hürde locker überspringen.
Weiterlesen| Bremen 1 | Frings, 91 |
|---|---|
| Köln 0 | Fehlanzeige |
Ich habe nichts vom Spiel gesehen. Rein gar nichts. Ich habe gegrillt und die Sonne genossen. Oft, wenn ich keine Bilder erhaschen kann, suche ich zumindest nachträglich noch mal Videos raus, um einen besseren Eindruck vom Spiel gewinnen zu können. Diesmal nicht.
Man kann nicht mal sagen, dass ich dazu einfach keinen Nerv mehr hatte. Schließlich haben wir am Wochenende nicht mit 1:5 verloren. Es war ein knappes 0:1, das sogar erst in der Nachspielzeit erzielt wurde. Durch einen Handelfmeter. Bremen, bedankt euch bei Geromel!
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Richtig unglücklich, weil ich mich schon auf den einen Punkt gefreut hatte, nachdem ich in der 80. Minute mal kurz im Teletext geluschert hatte. Schade, echt schade. Wäre doch eine runde Sache gewesen.
Trotzdem.
Das ist in Ordnung. Ein Bremer Offensivfeuerwerk hätte die ganze Geschichte wesentlich deutlicher aussehen lassen. Dass es nicht so gekommen ist, verdanken wir unserem überragenden Schlussmann Thomas Kessler, der kurzfristig einspringen musste und mit starken Paraden Werbung in eigener Sache betrieb. Es war dann wohl seine letzte Partie für den FC. Ein glänzender Schlusspunkt. Schade eigentlich, dass das Eigengewächs nicht die Chance erhält Mondragon einestages zu beerben. Da geht wieder ein Nachwuchsmann von Bord.
Die anderen Talente des Tages durften sich über die gute Leistung der ersten Elf auch nicht wirklich freuen. Da es lange so eng war und der Punkt schon winkte, mussten Salger, Yabo und Yalcin auf der Bank Platz nehmen und diese 90 Minuten wärmen. Vielleicht dürfen sie dann in den nächsten beiden Spielen noch (weitere) Bundesligaluft schnuppern.
Für mich überraschend, dass Maniche wieder von Beginn an ran durfte. Ein Zeichen, dass er bleiben wird? Dass man auf ihn baut? Kicker gibt ihm die fünf. Muss nicht zwingend was heißen. Wie habt ihr seine Leistung gesehen? Genau wie der Portugiese kürte der Kicker auch Novakovic zum schlechtesten Spieler. Beide mussten raus. Ob dann vielleicht demnächst die Jungen sogar mal direkt vom Start weg eine Chance bekommen?
Ich würde es begrüßen. Wirklich verfolgen kann ich die kommende Partie aber auch nicht. Ich wildere auf Einladung einer Exil-Schalkerin mal Gelsenkirchen und werde verstärkt auf Toreinblendungen aus Köln warten… zwischendurch… denn vorrangig schau ich mir erstmal die Arena an und hoffe auf guten Heim-Fußball. Ist in Köln ja nicht unbedingt angesagt.
Stimmen
In der ersten Halbzeit spielte der FC diszipliniert wie man es kennt und hatte gegen ratlos scheinende Bremer die 1000% Chance: Poldi nach feinem Doppelpass mit rechts völlig frei und unbedrängt an Wiese und am Tor vorbei! So etwas darf nicht passieren!
Die Gäste verteidigten nun nicht mehr so souverän wie zuvor in der ersten Spielhälfte. Werder investierte jetzt mehr, Chancen folgten auf dem Fuß.
Nach einer perfekten Ehret-Flanke von der linken Seite tauchte Novakovic (72.) frei im Strafraum auf und hämmerte den Ball aus zentraler Position an die Latte.
Hand! Hand! 35.000 Werder-Fans schreien sich die Kehle aus dem Leib und trauen ihrer Wahrnehmung nicht. Der Kölner hatte Hand gespielt. In der Nachspielzeit! Am langen Pfosten. Bei Werders allerletzter Chance. Unfassbar! Und der Schiri? Elfer? Elfer!
Schiedsrichter Winkmann schickte den FC-Verteidiger folgerichtig mit Rot vom Feld und entschied auf Elfmeter: Ex-Nationalspieler Thorsten Frings ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte unhaltbar für Kessler zum 1:0-Siegtreffer für die Gastgeber (90.+1).
90 Minuten Dauergesang der FC-Fans in Bremen. Das Stadion fest in kölscher Hand. Da staunten die grünweißen Zuschauer nicht schlecht. Soviel Fan-Power ist man an der Weser nicht gewohnt.
„Die Diskussion war ja, ob meine Mannschaft ohne Druck funktionieren würde. Aber sie hat 90 Minuten lang gekämpft. Darum ist es bitter, so zu verlieren“, sagte FC-Trainer Zvonimir Soldo.
`Vorher sind wir angerannt und haben alles versucht, aber es war heute sehr schwer. Wir mussten es am Ende mit langen Bällen versuchen. Das ist nicht immer das schönste Mittel, aber es hat am Ende geholfen.´
Zahlen und Daten
Platz: 13
Punkte: 37
Tore: 31
Gegentore: 39
Nächster Gegner: SC Freiburg
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Fußball-Bundesliga 32. Spieltag
Samstag, 24. April 2010 18:30
Irgendwie weiß ich nicht, was ich zu diesem Spiel noch schreiben soll. Die Luft ist irgendwie schon raus. Der Klassenerhalt sicher, bei den Planungen wird wenig passieren und aktuell brennt nicht so viel an. Immer über Maniche und Novakovic schreiben, schlaucht auch. Da warte ich jetzt auf endgültige Entscheidungen.
Vom Spiel selbst kann man eh nicht so viel erwarten.
Bremen spielt zuhause und kämpft um die Champions League-Teilnahme. Die Mannschaft wird brennen und hatte sich zuletzt stetig gesteigert. Sie steht verdient da, wo sie aktuell steht.
Köln hat sich in der laufenden Saison auswärts besser präsentiert, als daheim. Aber Werder ist wohl eine Nummer zu groß. Man wird wohl gewohnt abwarten, hinten sicher stehen, um dann vorne mal schnell zuzuschlagen.
Wir sollten uns gut verkaufen.
Schließlich gibt es doch noch einige kleinere Ziele zu erreichen in den restlichen drei Spielen:
Die 40-Punkte-Marke
Platz elf sichern
Fünf Tore erzielen
Weniger als zwölf erzielen
Drei Siege einfahren
Das alles würde eine Verbesserung der letzten Saison bedeuten.
Mit einem weiteren Heimsieg würde wir die Bilanz der Vorsaison bestätigen und mit einem Auswärtssieg in der Ferne mehr Punkte einfahren. Mit gar Zweien sogar einen Auswärtssieg mehr als 2008/2009 feiern.
Und zudem und auch ganz wichtig:
Borussia Mönchengladbach hinter uns lassen!
Was das für Samstag bedeutet?
Vollgas geben und konzentriert zu Werke gehen. Vielleicht geht dann ja was.
Ansonsten darf Soldo schonmal ein wenig mit Hinblick auf die neue Saison experimentieren. Taktisch wird sich da wenig tun, aber unsere Nachwuchsleute dürften noch mehr Einsatzzeiten erhalten.
Diese Aufstellungen erwarte ich für Samstag
Wiese
Fritz – Mertesacker – Naldo – Pasanen
Frings —- Bargfrede
Marin ———- Özil ———- Hunt
Pizarro
———————————————-
Novakovic
Podolski
Tosic ————————— Freis
Matuschyk —— Petit
Ehret – Mohamad – Geromel – Brecko
Mondragon
Thomas Schaaf muss auf Tim Borowski verzichten. Aber der Neubrandenburger war zuletzt ohnehin nur Ersatz. Deshalb dürfte Bremen in der selben Aufstellung beginnen, wie beim 4:2 gegen Wolfsburg.
Beim FC kehrt Mohamad nach ausgesessener Sperre zurück. Er verdrängt Kevin Mc Kenna. Der Kanadier nimmt entweder auf der Bank Platz oder er rückt auf rechts.
Zudem scheint Sebastian Freis wieder fit zu sein. Wenn Zvonimir Soldo auf ihn setzt, dürfte er von Beginn an auflaufen. Ansonsten erhält wohl Taner Yalcin nach seinem ansprechenden Spiel und dem Zuckerpass zum 1:0 wieder eine Chance. Verdient hätte er sie sich. Adil Chihi war ganz nah dran am Comeback und schon eine kleine Alternative für das Spiel. Doch der Offensivmann verletzte sich gestern erneut und fällt nicht nur bis Saisonende aus, sondern für ein halbes Jahr. Bitter für den Jungen, ich hätte ihm einen Einsatz in der laufenden Saison noch gewünscht. Aber vielleicht ist das der nötige Trumpf für den FC in den anstehenden Vertragsgesprächen. Gute Besserung und komm schnell wieder!
Salger, Yabo, Brosinski und Terrode sitzen wohl auf der Bank und dürften sich gute Chancen ausrechnen Bundesligaminuten zu sammeln.
Das sagt der Gegner
Diesmal stand mit Karsten vom Werderblog.net Rede und Antwort.
Spielfeldrand: Moin Karsten, danke, dass du dir etwas Zeit genommen hast. Erstmal Glückwunsch zum aktuellen Höhenflug. In den letzten Wochen läuft es für euch fast optimal. Woran liegt es, dass ihr zur Zeit die nötigen Siege einfahrt?
Karsten: Das hat vor allen Dingen mit viel Glück zu tun! In den letzten Wochen hat es keiner unserer Gegner (mit Ausnahme von Valencia) geschafft, Kapital aus unserer teilweise dilettantischen Defensivarbeit zu schöpfen. Hinzu kam ein wiedererstarkter Frings, der ein gutes Bindeglied zwischen Viererkette und Offensive darstellt und den Jungspunden aus dem Mittelfeld ordentlich den Marsch bläst. Tja, und nun haben wir einen Lauf und die Köpfe sind frei, da man die Saison nach dem Erreichen des Pokalfinals eigentlich schon abgehakt hatte.
Spielfeldrand: Vor einigen Wochen musstet ihr sogar um den Einzug in die Europa League bangen. Mit dem Sieg gegen Wolfsburg habt ihr nun sogar Platz drei inne und könnt den Sprung in die Champions League schaffen. Was wäre deiner Meinung nach möglich gewesen, wenn ihr die Konstanz auch in der Hinserie abgeliefert hättet?
Karsten: Wir haben grundsätzlich einen Kader, der um den Titel mitspielen kann. Vom Potential sehe ich uns auf dem zweiten Platz hinter den Bayern. Nur gelingt es uns seit der Double-Saison 2003/04 nicht mehr, dieses Potential über eine gesamte Spielzeit abzurufen. Ich habe mich damit abgefunden und nehme es angesichts unvergesslicher Ereignisse (wie z.B. dem 4 zu 4 gegen Valencia) sogar manchmal gerne in Kauf.
Spielfeldrand: Eure Stärke ist ja auch so ein wenig, dass immer einer einspringt. In der Hinserie sorgte Hunt für die nötige Tore. Als Özil schwächelte, spielte Marin groß auf. Hat er einen eher schwächeren Tag, trumpft er wieder auf. Ganz vorne ist Pizarro jedoch ziemlich allein. Hätte sich Bremen in der Winterpause vielleicht sogar mit einem weiteren Stürmer verstärken müssen?
Karsten: Wer hätte das sein sollen? Der Stürmermarkt war / ist ziemlich leergefegt. Bevor wir einen weiteren Rosenberg auf die Bank setzen, sollten wir lieber unser Geld zählen. Van-the-Man war natürlich ein Clou, wobei der wohl nicht nach Bremen gekommen wäre. Und Spieler wie Lucas Barrios findest du eben nicht alle Tage. Außerdem mangelt es uns ja auch nicht an der Chancenverwertung – wir stellen nach wie vor die treffsicherste Offensive der Liga. Obwohl… was ist eigentlich mit Poldi?
Spielfeldrand:Die WM 2010 rückt mit großen Schritten näher. Wer aus eurer Mannschaft muss noch (neben den feststehenden Nationalspielern) unbedingt mit nach Südafrika reisen? Bei Jogi Löw, aber auch in einem anderen Nationalteam.
Karsten: Ich will die Diskussion eigentlich nicht wieder aufmachen, aber derzeit gehört der Fringser aufgrund seiner Leistungen wieder ins Aufgebot. Am Anfang des Jahres konnte ich Löws Entscheidung gut nachvollziehen, mittlerweile sehe ich das aber anders. Angesichts der Verletzung von Rolfes und des Formtiefs von Hitzlsperger (den ich aber ohnehin nicht als erste Wahl ansehe) sollte man den alten Mann wieder reaktivieren. Brennen wird er in jedem Fall. Und das wird im WM-Turnier mal wieder für uns Deutschen eine entscheidende Rolle spielen.
Spielfeldrand: Am Samstag empfangt ihr den 1. FC Köln. Der hat in den Auswärtsspielen mehr überzeugt, als zu Hause und kann nach dem geschafften Klassenerhalt befreit aufspielen. Werder hat den Druck den dritten Platz verteidigen zu müssen. Was erwartest du für ein Spiel?
Karsten: Ich gehe ganz unvoreingenommen in die Partie. Köln ist eine echte Wundertüte. Wenn Werder tatsächlich den dritten Platz halten will, muss ein Sieg her. Egal wie.
Spielfeldrand:Zu guter Letzt: Wo wirst du die Partie verfolgen und wie lautet dein Tipp?
Karsten: Ich stehe natürlich im Stadion. Mein Tipp: 4 zu 3 für Werder. Ich wünsche uns allen ein faires Spiel.
Mein Tipp
Es wird sicherlich eine muntere Partie. Das Wetter spielt mit, also viel Spaß allen neutralen Zuschauern. Marin, Özil und/oder Pizarro dürften ziemlich wirbeln und für mächtig Dampf sorgen. Da ist die Kölner Defensive gefragt, wieder sicher zu stehen. Die Rückkehr von Mohamad spielt dem FC in die Karten. Im Gegenzug steigert Tosic seine Chance gerade mit jedem Spiel. Er ist genauso spielstark, wie seine Bremer Gegenspieler. Da dürfte es hin und wieder auch mal im Bremer Strafraum brennen. Vor allem, da die SVW-Defensive nicht unbedingt sattelfest ist.
Werder wird die Partie bestimmen und sich einige Hochkaräter erspielen, aber im Gegenzug immer mal wieder einen Konter fangen. Wenn die Spieler keine Scheiße am Schuh haben, wird es einige Treffer zu bejubeln geben. Auf Grund der individuellen Klasse der Hausherren tippe ich auf ein knappes 3:2 für Bremen.
WeiterlesenGlückstor. Sonntagsschuss. Wer die beiden Bremer Tore gesehen hat, der könnte sofort an diese Attribute denken. Papperlapapp! Das waren zwei astreine Tore. Sicherlich, etwas Glück war dabei. Beim Borowski-Freistoß, dass sich Müller arg verschätzt. Aber schusstechnisch war das astrein. Beim 2:1 rutschte der Ball leicht über den Schlappen, aber wie viele Traumtore sind so gefallen? Zudem ist Prödl kein Offensivmann, da gehört ein Quentchen Glück vielleicht dazu. Die Idee, das Ding nicht nur zentral reinzuhauen und den Torhüter anzuschießen, kann man dem Abwehrspieler aber zu Gute halten. Zwei starke Tore also.
Wobei diese in den Hintergrund rücken durch die Diskussionen um den Schiedsrichter. Heller hat verdient rot gesehen. Auch wenn er nicht voll durchgezogen hat. Sein Glück, die Sperre wäre deutlich größer ausgefallen. Aber die Absicht, der Ansatz, der Nachtritt. Alles das berechtigt zum Platzverweis. Dass Hunt nicht stillschweigend stehen bleibt. Verständlich. Gelb wäre hier noch vertretbar. Aber nicht rot. Liebe Mainzer, schimpft nicht auf den Unparteiischen. Ärgert euch über Heller selbst. Ein dummer Aussetzer.
Schade, dass wegen so einer Aktion, das Eigentliche in den Hintergrund rückt. Das sportliche. Zwei astreine Tore.
Was sonst noch vom 24. Spieltag bleibt…
Quoten-Nachbrenner
Schalke – Dortmund 2:1 = 1,90
Mainz – Bremen 1:2 = 1,95
Berlin – Hoffenheim 0:2 = 2,70
Stuttgart – Frankfurt 2:1 = 1,55
Bochum – Nürnberg 0:0 = 3,25
Gladbach – Freiburg 1:1 = 3,30
Leverkusen – Köln 0:0 = 4,65
Hannover – Wolfsburg 0:1 = 1,85
München – Hamburg 1:0 = 1,50
Gewinn als Kombiwette: 2.145,84 Euro (bei 1 Euro Einsatz)
Gewinn als 9 Einzelwetten: 22,65 Euro (bei 9 Euro Einsatz)
[Ich übernehme keine Gewähr. Für nichts und niemanden!]
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Siehst Du, Timo, so wird das gemacht!
Hätte der Fußballgott nach dem Cottbusspiel bei mir an der Tür geklingelt und mir angeboten, einen Vertrag gegenzuzeichnen, der garantiert hätte, daß wir auf dem dritten Tabellenplatz überwintern mit Platz 2 in greifbarer Nähe: Ich hätte mir noch die Nummer seines Geschäftsführers, Sepp Blatter, geben lassen und ihn anschließend hochkant rausgeschmissen.
Es gab sogar Chancen zum dreinull – aber ich hatte bereits 10 Zehen gegen 2 Tore getauscht, es war Zeit für die Halbzeit. In Halbzeit zwei war ich bereit, meine 10 Finger und die 2 Ohren gegen weitere Tore zu tauschen.
1. FC Köln
WeiterlesenDie Entscheidung sei der Vereinsführung nicht leicht gefallen, hieß es einer Mitteilung. Özat wird mit seiner Familie zurück in die Türkei ziehen, um sich dort um seinen schwer erkrankten Schwiegervater zu kümmern
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Wie ein 20-Jähriger einen Verlag demontiert
“Der Bonus der ersten 100 Tage ist auch für Sie vorbei. Heute und bis jetzt sind Sie gescheitert.”
Entweder ihr seid für uns oder unsere Feinde
“Unter Teamchef Babbel holte der VfB in 35 Spielen anständige 58 Punkte, die allerdings etwas ungleichmäßig verteilt waren. Ob er jeden einzelnen Spieler jeden Tag ein bisschen besser gemacht hat, weiß ich nicht; ob Christian Träsch unter einem anderen Trainer eine ähnliche Entwicklung genommen hätte und vom motivierten, aber unsicheren Kantonisten auf der rechten Bahn zu einer Stütze der Mannschaft in zentraler Position geworden wäre, ebenso wenig.”
“Ich weiß nicht, ob man die irgendwo an einer Autobahnraststätte bei der Pinkelpause vergessen hatte – oder ob wirklich nur diese 3 1/2 Hanseln (wie viele waren das? 100? 200?) die Reise in die schönste Stadt der Welt gewagt haben. Da hat der HSV ja mehr Fans im Gepäck, wenn es zu Dnjepr Dnjepropetrowsk (ohne nachschlagen!!) geht.”
1. FC Köln
“Die letzte Minute allerdings beginnt für tausende FC-Anhänger bereits in der 80. oder 82. Minuten. Dann verlassen sie in Scharen das Stadion, um bloß rechtzeitig bei ihren Autos und heim bei Mami zu sein.”
Weiterlesen“Ebenso wie die Tatsache, dass Marko Marin für seine Fallsucht nicht Gelb sah. Denn eigentlich war das, was die FC-Spieler machten, ziemlich geschickt: Jedes Mal zu lamentieren, wenn Marin fällt.”
| Köln 0 | Fehlanzeige |
|---|---|
| Bremen 0 | Fehlanzeige |
Die Hoffnung stirbt zuletzt und manchmal sind sogar die Geißböcke schneller. Also mit dem einen Zähler hätte ich nun wahrlich nicht gerechnet. Torlos gegen Bremen. Vorne (wie immer) und hinten (wie so oft). Astrein, darauf können wir doch aufbauen. Hauptsache, die Jungs haben jetzt nicht zu viel Selbstvertrauen getankt, dass sie die kommenden – viel wichtigeren – Spiele nicht auf die ganz leichte Schulter nehmen. Wir müssen das so einordnen, wie es nun mal ist: Dieser eine Zähler ist Bonus. Nicht mehr und nicht weniger!
Dabei hatte es gar nicht so gut begonnen. Noch vor dem Anpfiff musste Mondragon kurzfristig passen. Kessler ersetzte ihn. Zur Halbzeit ging auch Ehret raus. McKenna kam hier.
Kessler wirkte nervös und die fehlende Spielpraxis war deutlich zu spüren. Aber wenn er gefordert wurde, war der Jungs da. Wenn auch nur im Nachfassen. Eine Erkenntnis aber bleibt: Kessler ist einfach ein guter Backup für Mondragon und eigentlich würde ich ihn gern sehen, wenn er eine Saison als Nummer eins beginnen darf. Vielleicht schon 2010/2011 mit Mondy als Backup?
Bei Ehret’s Auswechslung war ich doch überrascht. Denn Mc Kenna durfte rein und nicht Womé. Oder Brecko. Hat Soldo das Vertrauen in das Duo verloren? Besonders in Womé? Nicht die schlechteste Entscheidung, da der Kameruner seine beste Zeit durchaus schon hinter sich hat und trotz (früherer) Klasse eher ein Unsicherheitsfaktor ist.
In Hälfte zwei hat Köln damit im Schalker System gespielt, das auch in Österreich angedacht wird: Vierkette bestehend aus vier Innenverteidigern.
Test bestanden, auch in Halbzeit zwei gab es keinen Gegentreffer.
Dank hierbei an Almeida, Frings und Co., die die (vergleichsweise wenigen) Chancen vergaben.
Dadurch hätte Köln im Gegenzug gut und gern noch den Siegtreffer erzielen können. Doch nachdem Novakovic zwei Riesenchancen liegen ließ, vergab später auch Podolski. Wenn hier schon das Quentchen Glück auf unserer Seite wäre… ach, denken wir nicht drüber nach.
Es sieht aber wieder gut aus. Weil wir defensiv weiter stabil stehen und selbst einem Bremer Offensivwirbel (glücklicherweise ohne Özil) Stand halten können und vor allem, weil wir uns vorne wieder Chancen erspielen. Da muss nur mal ein Ding reingehen. Am Besten zwei. Eins für Nova und eins für Poldi. Vielleicht platzt dann der Knoten.
Nach zuletzt zwei Heimniederlagen erkämpfte sich der FC endlich mal wieder einen Punkt vor heimischen Publikum, während Werder auch im 23 Spiel in Folge ohne Niederlage blieb. Beide Teams blieben durch das 0:0 zum achten Mal in dieser Saison ohne Gegentor.
Aber wie gesagt, wir dürfen diesen einen Zähler nicht zu hoch bewerten. In Freiburg und gegen Nürnberg kommt es darauf an, da müssen wir punkten, sonst ist ein Punkt gegen Bremen nur Makulatur. Gelingen mit den neuen guten Ansätzen doch noch zwei Siege, stünden wir zur Halbzeit bei 20 Punkten. Als über dem, was man zuletzt erhoffen konnte. Doch diese Anzahl ist gar nicht so unrealistisch. Dank Bremen. Und weil endlich die Einstellung stimmt!
Platz: 14
Punkte: 14
Tore: 7
Gegentore: 15
Nächster Gegner: SC Freiburg
Trotz zweier Finals. Zufrieden kann man an der Weser nicht sein. Bremen gehört in die nationale Spitze und wird dort wieder zurückfinden. Trotz Verlust von Diego und wahrscheinlich auch Pizarro. Allofs hat in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, wie man Ausfälle kompensieren kann. Mit der Verpflichtung von Marin wird die Last auf zwei Schultern (Özil) verteilt. Werder wird schwerer auszurechnen sein. Zudem kehrt mit Borowski eine weitere Stütze für das Mittelfeld zurück. Marcelo muss aber sofort passen, um die Lücke des Torjägers zu füllen. Trifft er, sollten auch Rosenberg und Almeida wieder zu verlässlichen Größen werden.
Meine Frage: Debütiert Boenisch in der A-Nationalmannschaft?
Mein Tipp: 3.
WeiterlesenDer (fast)tägliche Fußball-Überblick mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.
News
Arabischer Milliardär Al Fahim übernimmt Portsmouth
1. FC Köln
Eine Frage des Charakters?
Spielbeobachter findet nicht nur positive Worte über den Neuzugang.
Bacher: „Wir warten bis das Richtige dabei ist“
Interview mit dem Kölner Eigengewächs.
Guter Name, gute Verpflichtung
Fotos
probek hat’s gefunden. Laut N24 hat Werder den UEFA-Super Cup gewonnen. Glückwunsch!
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