So sehr ich mir einen treffsicheren Stürmer wünsche, so sehr hoffe ich, dass Köln kein (großes) Geld für den Mann ausgibt.
Denn: Im Sommer brauchen wir das Geld!
Um ausgeliehene Leute, wie Sereno und Jemal zu binden.
Das wird kostspielig genug.
Bis zu fünf Millionen Euro muss man hier wohl einplanen.
Das allein dürfte schon eine enorme Hürde für den Klub sein. Wenn man einen Abgang von Lukas Podolski mal außen vor lässt.
Diese beiden Personalien sollten oberste Priorität im Sommer haben.
Danach kann man schauen, wo man noch nachlegen KANN!
Das MUSS ich klar.
Aber was ist realistisch und wirtschaftlich vernünftig machbar?
Man kann sich also mal ohne Torschlusspanik und Druck auf den Kader konzentrieren.
Gezielt einkaufen, ohne 3-4 Spieler unter Vertrag nehmen zu müssen.
Punktuell verstärken heißt es so schön.
Mit Mikael Ishak wurde jedoch erstmal ein Mann für die Zukunft verpflichtet. Der 18-jährige ist eine Option für die nächsten Jahre und soll langsam aufgebaut werden. Seine Klasse muss er erst unter Beweis stellen. Der Schwede gilt als körperlich robust, beidfüßig und schussstark.
Doch er dürfte erstmal auf der Bank Platz nehmen.
Genau wie Mergim Bajraktari, der in Köln zum Probetraining vorspielt.
Meier hat ganz sicher nicht alles verkehrt gemacht. Manches sogar ziemlich brillant.
Der Transfer von Derek Boateng
Der Mittelfeldspieler wird sicherlich nicht in die Ehrenhalle des EffZeh einlaufen. Im Januar 2009 kam er nach Köln. Zehn Spiele bestritt er in einem halben Jahr. Ohne zu überzeugen. Deshalb gab man den Ghanaer bereits im Sommer 2009 wieder ab. Für 400.000 Euro war er gekommen, für 750.000 Euro wieder abgegeben. Sicherlich kein schlechter Schachzug.
Die fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskutiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
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Und am Ende ist der Glauben im Fußball ebenso wichtig, wie Emotionen und Leidenschaft… und manchmal geht eine Hoffnung auch in Erfüllung.
Und am Ende wird wieder alles halb so schlimm und die Welt feiert. Friedlich!
1. FC Köln
Was ja keine schlechte Situation ist. Sogar besser, als einen Schnitt zu machen und die neuen Charaktere zusammen zu führen. Es gilt das vorhandene Personal zu einer Einheit zu formen. Individuell gesehen haben wir großartige Spieler beisammen, nur müssen sie jetzt auch zusammen passen. Das dürfte gelingen, wenn die Mannschaft in größtenteils aktueller Besetzung in die neue Saison geht. Dann kann man “nebenbei” junge Spieler einbauen, wie aktuell Matuschyk.
Das gilt auch auf der Torhüterposition, weswegen der EffZeh hier genau aufpassen muss:
Torhüterkarussell: Kessler will weg – und Mondragon?
Wie werden die wohl aussehen? Muss er sich vielleicht die 90 Minuten gegen Bochum anschauen?
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1. FC Köln
So tricksen FC-Fans den DFB aus!
Wechsel nach Köln: verliert Hoffenheim seinen Verteidiger?
Auf seiner Position benötigen wir zumindest unbedingt einen neuen Spieler. Also nicht ganz abwegig die Geschichte. Laufende Transfergerüchte dieses Sommers findet ihr im Übrigen auf einer Unterseite (oben im Menü nachschauen).
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Zwanzigers entlarvende Selbsterhöhungen
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Köln und Club vors Sportgericht
WeiterlesenDer (fast)tägliche Fußball-Überblick mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.
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VfL Wolfsburg: Dopingfälle als trügerische Hoffnungsträger
Wenn mehr als 2 Mitglieder einer Mannschaft ein Verstoß gegen die Antidoping-Vorschriften zur Last gelegt wird, kann die betreffende Mannschaft in Übereinstimmung mit der UEFA-Rechtsordnung aus dem laufenden und/oder künftigen Wettbewerben ausgeschlossen werden.
Klafft die Schere in der Bundesliga?
Während das Grundniveau auf gutem Niveau bleibt und somit eher finanzschwache Teams sich nicht wirklich schlechter präsentieren, ist der Weg nach Europa in den letzten Jahren stetig steiler geworden.
Effektivitätstabelle der Bundesliga
Kommentar: Entlassung von Michael Oenning
Der, der sich nicht äußern will
Hoeneß muss in Wolfsburg nicht neu anfangen, sondern hat im Vergleich zu Hertha dreißig Stufen auf einmal genommen. Dabei dachte man eine ganze Weile, Wolfsburg wäre Hertha einen Schritt hinterher. Erst holten sie Jürgen Röber, dann Marcelinho, schließlich Alexander Madlung und Ashkan Dejagah. Was für Hertha nicht mehr “gut genug” war, nahm der VfL. So auch jetzt bei Hoeneß.
Märchen aus Wales und aus Worms
Man weiß nicht genau, welche Siebziger Jahre Goosen meint, in denen ihm der Fußball näher gebracht wurde. Die 1970er nach Christus können es jedenfalls nicht gewesen sein. Okay, zunächst drei Meisterschaften in Folge für die Bayern, aber dann? Nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft brachen in der Bundesliga erstmal äußerst dürre Zeiten für die Bayern an.
Und noch einmal: Wer hätte das vor Wochen gedacht?
Für uns Bayern ist das eine klassische Win-win-Situation: Entweder scheidet der Top-Konkurrent auf dem eigenen, ebenso möglichen, wie irrationalen Weg zum CL-Titel aus, oder wir sind ab dem Viertelfinale (mal wieder) der letzten deutsche Vertreter der Bundesliga in der Königsklasse.
Wenn ein Verein die Schnauze voll hat von seinen Fans…
Puskás-Preis eingeführt und gleich auch mal vergeben
Natürlich glauben wir gerne, dass das kein Glückstreffer war, wenn er den selben Weitschuss von genau der selben Stelle bitte — sagen wir, weil er es ist — 10x exakt so reproduziere. Und natürlich war es auch kein Missgeschick, dass der gegnerische Torwart den Ball nicht parierte. Er hatte ja nur 30m Flugbahn lang Zeit, unten auf dem Boden in die Richtung der nötigen Position zu laufen, um den Ball mit einem kleinen Hüpfer über die Latte zu lenken, statt, wie er es tat, sich spektakulär durch die Luft zu werfen, dabei aber den Ball zu verfehlen.
1. FC Köln
Presse: Mondragon verlängert beim FC.
FC geht ins Kurz-Trainingslager
“Lukas macht das sensationell”
“Wir müssen Stück für Stück etwas aufbauen”
WeiterlesenJa, ich gebe zu, ich musste erst ein wenig schlucken, als ich im Stadtanzeiger las, dass Meier, Soldo & Co. die Spielersuche wohl erstmal ad acta gelegt haben:
Dennoch planen die Kölner in der Winterpause keine Korrekturen am Kader. „Wenn wir keinen Spieler ersetzen müssen, werden wir auch niemanden verpflichten“, sagt Manager Michael Meier. Auch Christopher Schorch wird den Kölnern erhalten bleiben, „Real Madrid hat momentan keine vertragliche Möglichkeit, ihn zurückzuholen“, erklärt Meier. Auch Zvonimir Soldo fordert kein neues Personal. „Ich bin davon überzeugt, dass wir genügend Qualität haben. Wir werden in der Rückrunde mehr Punkte holen als bisher.“
Klingt erst merkwürdig, wenn man sich aber die letzten Spiele anschaut, doch verständlich. Soldo hat endlich seine Formation gefunden. Eine Taktik, die den Spielern entgegen kommt und die – wenn auch nur kleine – Erfolge nach sich zog. Darauf kann man aufbauen und warum sollte Soldo das bisher Erreichte umwerfen, indem er sich neues Personal ins Boot holt, das er dann wieder erstmal einbauen muss. Geschweige denn, sogar die Taktik umstellen. Würde einfach wenig Sinn machen. Auf den zweiten Blick sehe ich auch aktuell keine gravierende Schwachstelle.
Monragon im Tor ist gesetzt.
Mohamad und Geromel spielen eine starke Innenverteidigung.
Ehret findet sich mittlerweile auch (wieder) auf der linken Verteidigerposition zurecht. Offensiv wäre er zwar besser aufgehoben, aber da gibt es keinen Platz mehr.
Rechts hinten spielt Schorch extrem solide. Zudem ist er noch entwicklungsfähig.
Zentral vor der Abwehr ist Pezzoni unsere deutsche Eiche. Absolut gesetzt.
Davor auf zwei Halb-Halb-Positionen sind Petit und Maniche mit ihrer Erfahrung unverzichtbar.
Für offensiven Druck sorgen Chihi und Podolski. An Poldi führt ohnehin kein Weg vorbei. Chihi schöpft sein Potenzial endlich aus. Da geht noch mehr.
Novakovic’ Tore brauchen wir. Sie werden irgendwann wieder kommen.
Damit wären wir bei elf und die Stammelf ist voll.
Wer soll da kommen, um einen zu verdrängen? Das müsste schon ein Kracher sein, der aber teuer und im Winter kaum zu haben ist. Deshalb muss man hier nichts riskieren. Finanziell und sportlich.
Zur neuen Saison müsste man maximal Schorch, Ehret, Pezzoni und Chihi erneut unter die Lupe nehmen. Ggf. noch Petit/Maniche, ob sie in ihrem Alter weiter Topleistungen bieten können. Pezzoni und Chihi haben sich aber ihre Chance verdient (zumindest bis zum Saisonende). Wäre auch gut für die Identifikation der Fans. Schorch wird sich weiteIr steigern. Ehret ist nach seinen Leistungen der letzten anderthalb bis zwei Jahre aus dieser Mannschaft auch nicht mehr wegzudenken.
Es muss also im Sommer eine richtige Granate kommen, die den Kader weiter voran bringt. Ein Führungsspieler.
Es sei denn, Pezzoni und Chihi (und Schorch) schaffen es einfach nicht Konstanz in ihre Leistungen zu bringen.
Ich finde es demnach verständlich, dass Köln mit dem vorhandenen Personal weitermachen will.
Maximal ausgedünnt werden dürfte. Dadurch hätten wir auch finanzielles Puffer für den Sommer.
Womé ist hier mein Streichkandidat Nummer eins. Seinen Zenit hat er schon lange überschritten. Trotz starker Technik ist er ein Unsicherheitsfaktor in unserer Defensive, der immer für einen Bock gut ist. Zudem mehr und mehr verletzungsanfällig und sicherlich nicht billig. Wenn man ihn vielleicht schon im Winter abgeben kann, dann sollte man das tun.
McKenna will weg. Weil er nicht spielt. Verständlich. Ich bin bekanntlich kein Freund von McK, aber was er als Alternative geboten hat, aller Ehren wert. Für zwei bis drei Spiele am Stück eine verlässliche Größe. Ihn hätte ich gern als Edelreservist weiter in Köln.
Brecko hat erstmals in der Nationalmannschafts-Posse negativ von sich Reden gemacht. Ansonsten sehr loyal und ein solider Spieler. Darf bleiben.
Matip kann mehr. Viel mehr. Nur darf er es in Köln leider nicht abrufen. Schade für ihn, aber er sollte sein Glück woanders suchen.
Kessler als zweiter Torwart sollte gehalten werden.
Yalcin ist ein großes Talent. Wenn er noch mehr an seiner Robustheit arbeitet, könnte er mal unser Spielmacher werden. Wir sollten ihn weiter aufbauen und regelmäßige Einsatzchancen geben. Maximal eine Ausleihe in die zweite Liga wäre eine Option.
Sanou ist Publikumsliebling, vermag sich aber nicht durchzusetzen. Wenn Volker Finke ihn will, soll er ihn bekommen.
Freis ist ein Kämpfer. Zudem ein schneller Flügelspieler. Seine klassische Position gibt es im aktuellen System nicht. Ihn aber nach einem halben Jahr wieder gehen zu lassen, wäre irgendwie merkwürdig. Nur bei einem wirklich lukrativen Angebot. Ansonsten als Stürmer aufbauen.
Ishiaku, was machen wir nur mit ihm. Er deutet seine Klasse nur selten an, findet kaum ins Spiel. Überzeugt wie Freis als Kämpfer. Vielleicht sollte er weiterziehen. Entweder er oder Freis.
Womé, Freis/Ishiaku, McKenna, Sanou und Matip könnten also ihren Platz räumen. Entweder im Winter oder aber im Sommer.
Das würde Plätze freischaufeln. Wir haben ohnehin einen dünn besetzten Kader. Alternativen müssten her. Ich würde es da gern sehen, wenn einige unserer Jugendspieler mehr bei uns eingebunden würden. Nicht nur, wie aktuell als Platzhalter oder für das deutsche Kontigent, sondern als echte Alternativen. Talente haben wir einige in unseren Reihen, denen ich auf lange Sicht den Sprung in die erste Mannschaft zutraue.
Abwehr
Reinhold Yabo (17)
Bienvenue Basala-Mazana (17)
Alexander Vaaßen (18)
Stephan Salger (19)
Mittelfeld
Adam Matuschyk (20)
Christian Clemens (18)
Daniel Brosinski (21)
Lukas Nottbeck (21)
Sturm
José Pierre Vunguidica (19)
Thiemo-Jerome Kialka (20)
Michael Gardawaki (19)
Sebastian Zielinsky (21)
Vielleicht werde ich mich im Laufe der Winterpause diesen Talenten mal ein wenig mehr widmen.
Zumindest wäre es nicht schlecht, ein paar Eigengewächse einzubauen und frühzeitig Profiluft schnuppern zu lassen, ehe sie vielleicht schon wieder weg sind.
Ein alter Bekannter hat Interesse an unserem Williiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii!
Volker Finke bekundet als Trainer Interesse an Flügelstürmer Wilfried Sanou.
Man muss gar nicht lange nachdenken, um diesen Wechsel als sinnvoll zu erachten.
Sanou ist bei uns Leistungsträger, aber sitzt meist nur auf der Bank. Das wird sich nach der Winterpause kaum ändern, denn der 1. FC Köln will noch einen kreativen Spieler für den Flügel verpflichten. Zudem spielt sich Chihi immer weiter in den Vordergrund. Yalcin stünde auch parat und Freis sollte man auch nicht abschreiben.
Soldo muss den Kader verkleinern. Da macht es Sinn, wenn ein sicherlich auch nicht ganz billiger Spieler von der Gehaltsliste gestrichen werden könnte. Köln wird ihm keine Steine (hohe Ablöse) in den Weg legen.
Sanou selbst hat viel zu viel Spielfreude, um mit dem Status als Einwechselspieler zufrieden zu sein. Eine Luftveränderung täte ihm gut.
Zudem würde Sanou zum Rückrundenbeginn ohnehin fehlen. Er tritt mit Burkina Faso beim Afrika-Cup an.
Volker Finke könnte das egal sein. Die J-League beginnt in der Regel ohnehin immer erst Anfang März. Genug Zeit also, um Sanou zu integrieren.
Außerdem kennt er den 25-jährigen noch aus seiner Zeit in Freiburg. Er weiß also ganz genau, wen er sich da holt.
Zudem dürfte Sanou als kleiner, wendiger Spieler wunderbar in den asiatischen Raum passen und dort für Furore sorgen.
Bei den Urawa Red Diamonds könnte er mit den ehemaligen Bundesligakollegen Robson Ponte (Bayer 04 Leverkusen) und Naohiro Takahara (Hamburger SV) ein gefährliches Trio bilden.
Negativ an dem Deal:
Köln verliert einen Sympathieträger.
Der FC beraubt sich einer bundesligatauglichen Alternative.
Ein Torschütze ist schonmal weg.
Der (fast)tägliche Fußball-Überblick mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.
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Kinners: Kirche. Dorf. Drinlassen. Ein Revanchefoul, sicherlich dämlich und unsportlich, aber alltäglich. Erst der Eine den Anderen, dann der Andere den Einen. Rotwürdig vielleicht, beides, wenn denn. Wer anderes sieht, glaubt jeden Bären, der ihm vom Boulevard aufgebunden wird. Hingucken schadet nicht, insbesondere vor der Empörung.
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Nürnberger Weihnachtsmarkt in Köln
Der FC stolpert von einem Unentschieden zum nächsten. 0:0 – dieses Ergebnis löst bei den FC-Fans spontane Pickelattacken aus.
Banachs Witwe klagt den 1. FC Köln an
WeiterlesenDie Witwe beklagt, keinerlei Unterstützung vom FC erhalten zu haben – stattdessen flatterte eine dicke Rechnung ins Haus.