2:2 gegen Stuttgart. Ein echter Punktgewinn. Mit einem Sieg hatte ich trotz der guten Bilanz der letzten Aufeinandertreffen nicht gerechnet.
Ich hatte aber gehofft (einmal mehr), dass wir zumindest kämpfen und dagegen halten.
Wir haben noch viel Schatten gesehen. Besonders defensiv sah es manchmal heftig wüst aus. Kein Wunder, nachdem die Viererkette einmal mehr umgebaut werden musste. Geromel, Sereno und Jemal haben jedoch ansatzweise unterstrichen, dass sie die Defensive festigen können, wenn sie zusammen Spielpraxis haben. Ein Hoffnungsschimmer, auch wenn es noch weit von Perfektion entfernt war.
“Wir wollten eine gute Reaktion auf das verlorene Derby zeigen und ich glaube, das haben wir heute geschafft.” (Sascha Riether)
Vorne mal wieder ein wenig was probiert, aber auch zu viele Bälle verloren, die zu Kontern führten. Der endgültige Wille ging uns ab.
Wenn Stuttgart richtig Druck gemacht und Rensing mal keinen so starken Tag gehabt hätte, hätte das nächste Debakel werden können. Gar müssen. Aber zuviel hätte hier. Wir können froh sein. Fast richtig zufrieden.
Weil der VfB nicht zuschlug und sich vielleicht sogar zu sicher fühlte im Angesicht der Kölner Harmlosigkeit, schlug – natürlich, wer sonst Lukas Podolski nochmal zu. Er strafte damit seinen Kritikern Lügen, die denken, er hätte schon mit Köln abgeschlossen. Das wird er wohl nie, auch wenn er uns demnächst verlassen sollte. Das ist sein Verein. Und wird es immer bleiben.
WeiterlesenIch hatte bereits vor zwei Wochen befürchtet, dass unsere grandiose Heimserie enden würde. Irgendwann würde es fast automatisch so kommen, dass man mal wieder ein Heimspiel verliert. Ich hatte trotzdem gehofft, dass es erst gegen Leverkusen passieren würde. Eine Heimniederlage gegen eine Mannschaft aus dem Keller tut mir mehr weh, als ein Sieg der Pillen im RheinEnergie Stadion. Tja, lieber Leverkusener. Jetzt müssen wir euch halt doch besiegen.
Zuvor würde ich aber gern noch einen Auswärtssieg feiern. Endlich den Klassenerhalt sichern. Endlich endgültig Ruhe reinbekommen. Damit auch ich etwas entspannter auf die kommenden Partien blicken kann, wie mein Umfeld, dass mir seit Wochen schon versichern möchte, dass “Köln ja schon durch ist”.
Sehe ich noch nicht so. Wenn wir in Wolfsburg und Frankfurt ebenfalls verlieren, haben wir gegen zwei weitere Konkurrenten Punkte hergeschenkt. Gegen Leverkusen und Gelsenkirchen muss man dann erstmal gewinnen. Ein Endspiel gegen Schalke will ich ohnehin vermeiden.
WeiterlesenAm Samstag zählt es. Der 1. FC Köln muss beim VfB Stuttgart antreten. Jetzt ist die Mannschaft gefordert, die Wogen wieder etwas zu glätten. Der EffZeh braucht einen Sieg. Dringend!
Mit dem VfB kommt eine unberechenbare Mannschaft auf uns zu. Ein Team, dass in dieser Saison sporadisch durchaus überzeugen konnte, aber auch immer wieder bitter enttäuschte. Von der individuellen Klasse sicher besser, als Köln, aber aktuell ebenso anfällig.
Der FC muss mutig nach vorne spielen, muss aber gleichzeitig einen Rückstand verhindern.
Der wichtigste Punkt dürften Standards und Flanken werden.
Hier bewiesen beide Mannschaften schon ihre Schwächen. Ulreich im Kasten der Schwaben hat Probleme mit der Strafraumbeherrschung und seine Vorderleute sind bei ruhenden Bällen auch nicht zwingend sicher.
Nun ist der Deal doch endgültig perfekt. Für eine Ablösesumme zwischen 700.000 und 800.000 Euro hat der 1. FC Köln Martin Lanig verpflichtet. Ein Mann, der uns sportlich sicher voran bringt, wenn er nach langer Verletzung wieder zur alten Form bringt. Über 80 Erst- und Zweitligaspiele sowie erste internationale Erfahrungen mit dem VfB Stuttgart bringt der 25-jährige mit. Mit 1,90 Meter bringt er andere Qualitäten auf die Sechs mit und könnte damit eine gute Ergänzung zum kleinen Pitbull Petit sein. Bei Standards dürfte der Eff Zeh dadurch etwas gefährlicher werden, auch wenn Lanig sicherlich kein großer Torjäger ist. Aber 2007/2008 gelangen ihm stolze zehn Saisontreffer. Viel wichtiger ist allerdings, dass Köln damit einen Spieler verpflichtet hat, der auch für die Zukunft wichtig werden wird. 2011 wird für Petit endgültig Schluss sein. Dann verfügt der FC schon über einen integrierten Sechser.
Der Nebenmann könnte dann Adam Matuszczyk sein.
Der 21-jährige hat sich in der letzten Saison in den Vordergrund gespielt und dürfte zum festen Inventar in der kommenden Saison zählen. Nur wo? Auf der Doppelsechs ist für ihn wohl kein Vorbeikommen. Hier ist er erste Alternative.
Aber um mehr Spielpraxis zu sammeln, wird er offensiver auflaufen. Dass er diese Rolle ausfüllen kann, hat er nicht nur gegen Hoffenheim bewiesen, wo ihm zwei Treffer gelangen. Der polnische Neu-Nationalspieler ist der Mann der Zukunft. Nur wird er schon so früh so viel Verantwortung übernehmen dürfen?
WeiterlesenEs ist ruhig geworden um Martin Lanig. Vor Wochen schon konnte man auf die Unterschrift des Mittelfeldspielers hoffen. Geschehen ist bis heute nichts. Dabei hieß es, dass nur noch Kleinigkeiten zu klären wären. An der Ablösesumme hing der Deal. Eine Geschichte, die man sicherlich relativ schnell klären könnte.
Doch in den letzten Tagen ist es verdammt ruhig um diesen Transfer geworden.
Wenn, dann liest man nur, dass er ja wohl sicher kommen mag.
Aber wenn sich Verpflichtungen so lange hinziehen, bekomme ich ein mulmiges Gefühl. Erst recht, wenn es kein Transfer von ganz großem Ausmaße ist, wie bei einem Fabregas zum Beispiel.
Scheitert der Transfer vielleicht doch noch?
WeiterlesenDie fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskutiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
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Da ist soviel Wahres dran. Wenn der HSV nächste Saison ohne Bruno ebenfalls nichts direkt in die CL einzieht, dann wird es heißen, dass der Verein an sich noch nicht soweit ist und weiter wachsen muss. Aber dafür wird Labbadia wohl über die Klinge springen müssen. Schade!
Stunden nach dem Spiel schwirrten mir unaufhörlich Städtenamen durch den Kopf: “… Kopenhagen … Rotterdam … Mailand … Teneriffa …” ( es ist mir sowas von schnurz, ob die Städteauswahl dereinst in Karlsruhe geprägt wurde), und es ist nicht auszuschließen, dass der eine oder andere Passant ob des leise summenden, vielleicht auch laut singenden Spinners mit dem Kopf schüttelte.
Ich gebe zu, dass München zunächst noch das Finale der Champions-League erreichen muss, aber dass gönne ich Ihnen von Herzen und dann können sie ja vielleicht das Unmögliche wahr machen. Ein Vizetriple.
Oder: “Wenn Blogger sich teils zufällig im Leben1.0 treffen”
Da hat sich einer aber den Frust von der Seele getippt. Die Fingerkuppen sind wahrscheinlich noch immer blutig.
Im Zweiten wird’s wohl besser – 31. Akt: Papstbesuch und Pilgerfahrt
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Noch Vertrag, aber kein Bekenntnis zu Köln
Was für ein Spiel spielt Mondragon denn da? Einen besser dotierten Vertrag wird er nicht (mehr) erhalten. Ein Abschied wäre bitter, aber solche Sperenzien mag ich nicht bejubeln…
Haken setzen und Weichen stellen
Die Lage des Eff Zeh wunderbar analysiert und den wohl logischsten Rückschluss gezogen. Offensiv muss sich einiges tun. Das aktuelle Personal kann das nicht leisten. Gerade das Zusammenspiel zwischen Podolski und Novakovic hakt. Poldi wird nicht abgegeben, so dass es im Umkehrschluss wohl Nova treffen könnte. Findet sich ein Interessent (Schalke?) wären kleine Mittel frei für einen Neuzugang im Angriff.
Wo ich allerdings wiedersprechen muss: Maniche wird uns wohl auch verlassen! Chihi bleibt hoffentlich. Gelingt das, dürfte Matuschyk die Chance erhalten den Portugiesen zu beerben. Freis gehört in den Angriff. Bei Ionita muss man abwarten, was er leisten kann.
Die fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskutiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
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Klar ist das frustrierend, aber das macht es nicht zu dem, von einigen offenbar so empfundenen, schlechtesten Spiel seit Saisonanfang.
Wie groß wird diese dann sein, FALLS Barcelona im Rückspiel erst in der letzten Minute das 1:0 erzielt.
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Nach 28 Spieltagen ist eine Tabellenführung schön aber noch nicht wichtig. Wichtiger ist erkennen zu dürfen, wie gut diese Mannschaft sein kann und wozu sie sich in dieser Saison schon entwickelt hat.
Die Eintracht lag höchst unverdient zurück und der Kid, dem nicht zu Unrecht eine gewisse Nähe zu bestimmten schmerzlindernden pharmazeutischen Produkten nachgesagt wird, hatte ein Lächeln auf dem Gesicht.
1. Bundesliga, 28. Spieltag / Hertha BSC 0 BVB 0
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Fragen, wahllos aneinandergereiht
Entschuldigung, ich kann mich nicht verbiegen
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Zwischen Hoffen, Bangen und Euphorie
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