Die fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskutiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
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Ein Stadionverbot für einen Spieler
WeiterlesenDass die englischen Rekordgehälter irgendwann zurück schlagen und die Vereine mit in den Ruin reißen, war absehbar. Es war auch nur eine Frage der Zeit. Aber dass es ausgerechnet ManU dermaßen trifft, überrascht mich schon. Eigentlich galten die Reds immer als Aushängeschild… im Merchandising. Kein Klub verkaufte mehr Produkte, kein Verein erzielte solche Einnahmen. ManU thronte irgendwie über allem. Hatte aber halt das Problem, sich durch die satten Einnahmen auch noch dickere Ausgaben leisten zu wollen. Starspieler mussten her und das funktionierte auch ganz gut, so lange die ganz großen Erfolge gefeiert wurden.
Da reichen nationale Meistertitel nun mal nicht aus. Trotz der Konkurrenz von Chelsea und den donnernden Ankündigungen von Rivale City, feierten die Jungs von Alex Ferguson zuletzt drei Meistertitel in Folge. International sah es da mau aus. Bis zum ersehnten Champions League-Sieg 2008 herschte neun Jahre lang Flaute. Zu wenig für die eigenen Ansprüche. Und die eigene Kasse.
International wird das große Geld gescheffelt.
Wer sich einen kostspieligen Kader leisten mag, der muss dort Titel feiern.
Ansonsten schlagen die Ausgaben zurück.
In Manchester mit geballter Faust.
Fast eine Milliarde Euro Schulden hat der Verein. Verbindlichkeiten von 985.000.000 Euro!
Wäre der Transfer von Cristiano Ronaldo im Sommer nicht gewesen, hätte man die zehn Stellen schon jetzt voll.
Normalerweise sollte man sich bei den Wettanbietern der Nation seinen Freebet sichern und auf den Konkurs von ManU wetten.
Normalerweise. Ich verstehe bis heute nicht, wie sich Vereine (Real Madrid ist ja auch so ein Experte) mit solchen Schuldenbergen über Wasser halten können. Jedes andere Unternehmen wäre schon zehn Mal insolvent gegangen, aber im Fußball steht eine ganze Lobby dahinter, die den Verein über Wasser hält.
Dann wird halt ein Spieler verkauft und auch noch das Trainingsgelände. Müsste ja reichen. Um die zehnstellige Zahl nicht noch zu erreichen.
Zum Glück gibt es noch ein paar neue Unternehmen, die Sponsorengelder in den Verein stopfen. Passt schon.
Passt vielleicht, wenn man dann ein vernünftiges Konzept aufstellt und kräftig einspart (anstatt sich mit Krediten über Wasser zu halten). Schließlich hätte ManU noch einige Prunkstücke im Regal liegen. Einen Rooney etwa. Oder einen einen Berbatov. Stattdessen leistet sich ManU sechs (!) Torhüter. Viele Talente ganz sicher, aber sechs? Hinzu kommen je dreizehn Abwehr- und Mittelfeldspieler sowie sieben Angreifer. Macht 39 Angestellte.
Selbst, wenn man dann noch sagt, dass ManU auf so vielen Hochzeiten tanzt, einige Verletzte im Kader hat und ein Teil der Talente lediglich für die Reserve vorgesehen ist, so unverständlicher erscheint es, wenn man in diesen Zeiten einem Rooney (zweifelsohne das vielleicht letzte Juwel im Kader) einen neuen Traumvertrag anbietet, der die Kosten nicht unbedingt senken wird.
Komisch Welt da drüben.
Gut gehen kann das aber nicht.
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VfL Wolfsburg: Dopingfälle als trügerische Hoffnungsträger
Wenn mehr als 2 Mitglieder einer Mannschaft ein Verstoß gegen die Antidoping-Vorschriften zur Last gelegt wird, kann die betreffende Mannschaft in Übereinstimmung mit der UEFA-Rechtsordnung aus dem laufenden und/oder künftigen Wettbewerben ausgeschlossen werden.
Klafft die Schere in der Bundesliga?
Während das Grundniveau auf gutem Niveau bleibt und somit eher finanzschwache Teams sich nicht wirklich schlechter präsentieren, ist der Weg nach Europa in den letzten Jahren stetig steiler geworden.
Effektivitätstabelle der Bundesliga
Kommentar: Entlassung von Michael Oenning
Der, der sich nicht äußern will
Hoeneß muss in Wolfsburg nicht neu anfangen, sondern hat im Vergleich zu Hertha dreißig Stufen auf einmal genommen. Dabei dachte man eine ganze Weile, Wolfsburg wäre Hertha einen Schritt hinterher. Erst holten sie Jürgen Röber, dann Marcelinho, schließlich Alexander Madlung und Ashkan Dejagah. Was für Hertha nicht mehr “gut genug” war, nahm der VfL. So auch jetzt bei Hoeneß.
Märchen aus Wales und aus Worms
Man weiß nicht genau, welche Siebziger Jahre Goosen meint, in denen ihm der Fußball näher gebracht wurde. Die 1970er nach Christus können es jedenfalls nicht gewesen sein. Okay, zunächst drei Meisterschaften in Folge für die Bayern, aber dann? Nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft brachen in der Bundesliga erstmal äußerst dürre Zeiten für die Bayern an.
Und noch einmal: Wer hätte das vor Wochen gedacht?
Für uns Bayern ist das eine klassische Win-win-Situation: Entweder scheidet der Top-Konkurrent auf dem eigenen, ebenso möglichen, wie irrationalen Weg zum CL-Titel aus, oder wir sind ab dem Viertelfinale (mal wieder) der letzten deutsche Vertreter der Bundesliga in der Königsklasse.
Wenn ein Verein die Schnauze voll hat von seinen Fans…
Puskás-Preis eingeführt und gleich auch mal vergeben
Natürlich glauben wir gerne, dass das kein Glückstreffer war, wenn er den selben Weitschuss von genau der selben Stelle bitte — sagen wir, weil er es ist — 10x exakt so reproduziere. Und natürlich war es auch kein Missgeschick, dass der gegnerische Torwart den Ball nicht parierte. Er hatte ja nur 30m Flugbahn lang Zeit, unten auf dem Boden in die Richtung der nötigen Position zu laufen, um den Ball mit einem kleinen Hüpfer über die Latte zu lenken, statt, wie er es tat, sich spektakulär durch die Luft zu werfen, dabei aber den Ball zu verfehlen.
1. FC Köln
Presse: Mondragon verlängert beim FC.
FC geht ins Kurz-Trainingslager
“Lukas macht das sensationell”
“Wir müssen Stück für Stück etwas aufbauen”
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News
WM-Qualifikationsspiel der englischen Nationalmannschaft nicht im TV
1. FC Köln
Kolumbianer wollten Mondragon zurück.
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Fünf gute Gründe warum Hans-Jörg Butt Nationaltorwart sein sollte
… und fünf Gründe dagegen: Er ist zu alt. Er spielt für Bayern. Butt, Butt, Butt klingt nach putt, putt, putt und klingt nach einer Einladung zum Torschießen. Wer 2 Tore schießt, darf auch mal eins fangen. Elfmeter schießt Ballack.
Die Mär von der Ruhrgebiets-Mentalität
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