Die fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskutiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
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Da ist soviel Wahres dran. Wenn der HSV nächste Saison ohne Bruno ebenfalls nichts direkt in die CL einzieht, dann wird es heißen, dass der Verein an sich noch nicht soweit ist und weiter wachsen muss. Aber dafür wird Labbadia wohl über die Klinge springen müssen. Schade!
Stunden nach dem Spiel schwirrten mir unaufhörlich Städtenamen durch den Kopf: “… Kopenhagen … Rotterdam … Mailand … Teneriffa …” ( es ist mir sowas von schnurz, ob die Städteauswahl dereinst in Karlsruhe geprägt wurde), und es ist nicht auszuschließen, dass der eine oder andere Passant ob des leise summenden, vielleicht auch laut singenden Spinners mit dem Kopf schüttelte.
Ich gebe zu, dass München zunächst noch das Finale der Champions-League erreichen muss, aber dass gönne ich Ihnen von Herzen und dann können sie ja vielleicht das Unmögliche wahr machen. Ein Vizetriple.
Oder: “Wenn Blogger sich teils zufällig im Leben1.0 treffen”
Da hat sich einer aber den Frust von der Seele getippt. Die Fingerkuppen sind wahrscheinlich noch immer blutig.
Im Zweiten wird’s wohl besser – 31. Akt: Papstbesuch und Pilgerfahrt
1. FC Köln
Noch Vertrag, aber kein Bekenntnis zu Köln
Was für ein Spiel spielt Mondragon denn da? Einen besser dotierten Vertrag wird er nicht (mehr) erhalten. Ein Abschied wäre bitter, aber solche Sperenzien mag ich nicht bejubeln…
Haken setzen und Weichen stellen
Die Lage des Eff Zeh wunderbar analysiert und den wohl logischsten Rückschluss gezogen. Offensiv muss sich einiges tun. Das aktuelle Personal kann das nicht leisten. Gerade das Zusammenspiel zwischen Podolski und Novakovic hakt. Poldi wird nicht abgegeben, so dass es im Umkehrschluss wohl Nova treffen könnte. Findet sich ein Interessent (Schalke?) wären kleine Mittel frei für einen Neuzugang im Angriff.
Wo ich allerdings wiedersprechen muss: Maniche wird uns wohl auch verlassen! Chihi bleibt hoffentlich. Gelingt das, dürfte Matuschyk die Chance erhalten den Portugiesen zu beerben. Freis gehört in den Angriff. Bei Ionita muss man abwarten, was er leisten kann.
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Und am Ende ist der Glauben im Fußball ebenso wichtig, wie Emotionen und Leidenschaft… und manchmal geht eine Hoffnung auch in Erfüllung.
Und am Ende wird wieder alles halb so schlimm und die Welt feiert. Friedlich!
1. FC Köln
Was ja keine schlechte Situation ist. Sogar besser, als einen Schnitt zu machen und die neuen Charaktere zusammen zu führen. Es gilt das vorhandene Personal zu einer Einheit zu formen. Individuell gesehen haben wir großartige Spieler beisammen, nur müssen sie jetzt auch zusammen passen. Das dürfte gelingen, wenn die Mannschaft in größtenteils aktueller Besetzung in die neue Saison geht. Dann kann man “nebenbei” junge Spieler einbauen, wie aktuell Matuschyk.
Das gilt auch auf der Torhüterposition, weswegen der EffZeh hier genau aufpassen muss:
Torhüterkarussell: Kessler will weg – und Mondragon?
Wie werden die wohl aussehen? Muss er sich vielleicht die 90 Minuten gegen Bochum anschauen?
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Die fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskutiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
1. FC Köln
So tricksen FC-Fans den DFB aus!
Wechsel nach Köln: verliert Hoffenheim seinen Verteidiger?
Auf seiner Position benötigen wir zumindest unbedingt einen neuen Spieler. Also nicht ganz abwegig die Geschichte. Laufende Transfergerüchte dieses Sommers findet ihr im Übrigen auf einer Unterseite (oben im Menü nachschauen).
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1. FC Köln
FC an Raffael und Drobny interessiert?
Folgt Georgios Tzavelas auf Pierre Wome?
Wie einst Wattenscheid. FC Away Trikot 2010/2011
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Was ich von von Halil Altintop halte, wenn er möglicherweise schon heute tatsächlich verpflichtet wird? Das ist nicht wichtig. Michael Skibbe hat seine allgemeine Einschätzung doch schon vor Wochen abgegeben.
Hört auf mit Eurer Zahlengläubigkeit und guckt Euch das Spiel an, verdammt noch mal, und urteilt dann selbst, sofern Ihr Euch heutzutage ein Urteil ohne Spack1-Beckmann-Alles-ist-erfassbar-Datenbank noch zutraut. Die Prozentzahlen sind nur ein Anhaltspunkt, aber kein Zeugnis der Leistung eines Spielers in einem so komplexen System wie einem Fußballspiel. Punkt.
Ruud van Nistelrooy zum HSV – Ein guter Griff?
WeiterlesenSeit einigen Wochen dürfen wir uns anhören, dass der 1. FC Köln in diesem Winter keinen neuen Spieler verpflichtet. Verständlich und durchaus zu begrüßen.
Trotzdem geistern ständig neue Gerüchte durch die Fußballwelt.
An sich nichts Ungewöhnliches.
Schließlich sind Transfergerüchte sowas wie das Lieblingshobby der Journalisten.
Doch ab und an gibt es sanfte Bestätigungen von Michael Meier. Der Sommer huscht schon ein wenig durch die Zeilen.
Plant Köln also schon das Sommer-Transferfenster?
Wäre zum einen positiv, wenn man rechtzeitig dran ist.
Andererseits strotzt das dann nur vor Selbstvertrauen. Denn den Klassenerhalt haben wir noch immer nicht sicher. Und glaubt man den Gerüchten, sind das hier keine Verpflichtungen für die erste Liga.
Javier Pinola ist im Gespräch. Er wäre die perfekte Verstärkung für unseren defensiven Flügel.
Jonathan Pitoipa wurde mal genannt und schnell wieder dementiert. Mit seiner Technik und Schnelligkeit wäre er durchaus eine Verstärkung. Aktuell passt er nicht richtig ins System. Vielleicht im neuen Jahr mit neuer Taktik?
Guillermo Molins könnte ebenfalls im rechten Mittelfeld für neuen Schwung sorgen. Setzt sich hier Chihi jedoch fest, hätte sich die Personalie wohl erledigt.
Seit heute wird auch über einen Rückkehrer spekuliert:
Der Vertrag von Hanno Balitsch bei Hannover 96 läuft im Sommer aus – damit könnte er zur neuen Saison ablösefrei verpflichtet werden.
Ich war immer ein Fan von ihm, aber dieser Transfer würde nur Sinn machen, wenn Petit oder Maniche Köln wieder verlässt. Petit will jedoch seine Option ziehen und noch ein oder zwei Jahre am Dom spielen. Maniche war bisher nicht die Verstärkung, sollte sich hier ein Abnehmer finden, wäre Balitsch immer eine Verstärkung. Oder baut Soldo auf Sicht nicht auf Pezzoni?
Ivan Pacheco könnte Köln neue Kreativität verleihen. Aber was soll ich von einem 19-jährigen erwarten, der als Wunderkund gepriesen wird? Eine Leihe jetzt im Winter wäre empfehlenswert, um zu überprüfen, ob er auch in der Bundesliga zurecht kommen könnte. Ansonsten lieber Abstand nehmen.
Doch nicht nur neue Spieler werden gehandelt.
Frühzeitig hat Meier die ersten Verträge verlängert und somit die Weichen für die Zukunft gestellt. Um im Sommer Kraft und Zeit für neue Aufgaben zu haben.
Nach Mondragon verlängert nun auch überraschend McKenna. Sein Vertrag soll bis 2012 ausgedehnt werden. Damit hätte ich wahrlich nicht gerechnet, aber gut zu wissen diese flexible Alternative auch weiterhin im Kader zu wissen.
Mal sehen, was noch alles (Überraschendes) passiert… bis zum Sommer ist noch viel Zeit!
WeiterlesenDie Gerüchteküche brodelt und nach unserer defensiv starken Hinrunde sind fast zwangsläufig auch unsere Defensivleute in den Fokus von anderen Mannschaften gerückt. Allen voran Geromel.
Mondragon ist für die Konkurrenz mittlerweile zu alt, er wird seine Karriere ziemlich sicher in Köln beenden und – glücklicherweise – geht Mohamad – obwohl vielleicht sogar noch stabiler – neben Geromel ein wenig unter.
Nur müssen wir in Köln nun höllisch aufpassen, Geromel möglichst lange an den Verein zu binden.
Sein Vertrag läuft ohnehin bis 2014 und Michael Meier hat gleich mal ein Dementi rausgehauen.
Das will aber nichts heißen. Geromel hat sich zusichern lassen, bei einem Angebot eines großen Vereins gehen zu dürfen.
Köln wird ihm diesen Wunsch nicht abschlagen. Wenn ein finanzkräftiger Klub kommt, der eine zweistellige Millionensumme auf den Tisch legt.
Das kann im Sommer akut werden.
Schon jetzt meldet Real Madrid Interesse an. Die Königlichen wollen ihre Defensive weiter verjüngen und verstärken.
“Dank” Christopher Schorch haben sie unseren EffZeh ohnehin im Visier. Da muss man zwangsläufig über Geromel stolpern. Die Frage wird sein, ob die Spanier einen international (noch) völlig unbekannten Spieler für diese stattliche Summe holen werden.
Genauso könnte es den anderen Interessenten sehen, die aus Rom (AS) und London (Chelsea) nach Köln blicken. Geromel steht in der Rückserie unter besonderer Beobachtung. Bleibt er ähnlich stark, wie bisher, hat er zwei Jahre lang sein Potenzial mehr als nun angedeutet. Mit 24 ist er zudem noch weiter entwicklungsfähig. Dann könnte es wirklich eng werden für Köln.
Mit 10+ Millionen kann ein doch noch recht kleiner Verein, wie Köln durchaus was anfangen und neben einem neuen Innenverteidiger, der dann unbedingt kommen muss (oder ist Schorch schon bereit für die Innenverteidigung?) auch einen Mittelfeldspieler zu verpflichten.
So bitter ein Abschied Geromel’s wäre und schmerzt, es wäre eine neue Chance. Erst recht, da sein Abschied nur eine Frage der Zeit ist.
Und vielleicht kommt genau hier sogar der “Club” ins Blickfeld.
Nürnberg? Geromel? Was?
Nein, nicht wegen Pinola, an dem wir Interesse haben und der uns für den Flügel gut zu Gesicht stehen könnte.
Auch nicht wegen einem Mintal oder Kluge für’s Mittelfeld.
Nein, wegen Bayern.
Also nicht das Bundesland, sondern wegen dem FCB.
Der hat bekanntlich gerade sein Verteidigertalent Breno im Frankenland geparkt.
Dort soll er Spielpraxis sammeln und endlich seine Klasse unter Beweis stellen. Der 20-jährige Brasilianer ist gefordert. Er muss beweisen, dass die 12 Millionen Euro, die München vor zwei Jahren investiert hat gut angelegtes Geld war. Seine Qualitäten werden noch immer hochgehalten an der Säbener Straße. In Nürnberg muss er nun zeigen, was er als Stammkraft zu leisten im Stande ist.
Gelingt das und Breno spielt sich frei und fest, könnte Köln hier aufhorchen.
Denn auch der FC Bayern soll an Geromel interessiert sein. Wenn sie im Sommer mit einem erstarkten Breno als Tauschobjekt (plus ein paar Millionen für Köln) pokern könnte, wäre das vielleicht der entscheidene Joker.
Ich rate Geromel ohnehin, den nächsten Schritt in Deutschland zu gehen, wo er sich immer besser zurecht findet. Nach Spanien oder England kann er auch noch in zwei oder drei Jahren wechseln.
Ein Tausch mit Breno, wenn er sich denn im Nürnberger Abstiegskampf behauptet würde uns die Suche nach einem Ersatz erleichtern und den Abschied sicherlich nicht ganz so schmerzvoll erscheinen lassen.
Vielleicht überrascht Geromel aber auch alle mit einem Liebesbekenntnis an die Domstadt. Ich hätte wenig dagegen, wenn wir ihn auch noch über den Sommer 2010 hinaus in Köln bejubeln dürften.
WeiterlesenDer (fast)tägliche Fußball-Überblick mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.
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VfL Wolfsburg: Dopingfälle als trügerische Hoffnungsträger
Wenn mehr als 2 Mitglieder einer Mannschaft ein Verstoß gegen die Antidoping-Vorschriften zur Last gelegt wird, kann die betreffende Mannschaft in Übereinstimmung mit der UEFA-Rechtsordnung aus dem laufenden und/oder künftigen Wettbewerben ausgeschlossen werden.
Klafft die Schere in der Bundesliga?
Während das Grundniveau auf gutem Niveau bleibt und somit eher finanzschwache Teams sich nicht wirklich schlechter präsentieren, ist der Weg nach Europa in den letzten Jahren stetig steiler geworden.
Effektivitätstabelle der Bundesliga
Kommentar: Entlassung von Michael Oenning
Der, der sich nicht äußern will
Hoeneß muss in Wolfsburg nicht neu anfangen, sondern hat im Vergleich zu Hertha dreißig Stufen auf einmal genommen. Dabei dachte man eine ganze Weile, Wolfsburg wäre Hertha einen Schritt hinterher. Erst holten sie Jürgen Röber, dann Marcelinho, schließlich Alexander Madlung und Ashkan Dejagah. Was für Hertha nicht mehr “gut genug” war, nahm der VfL. So auch jetzt bei Hoeneß.
Märchen aus Wales und aus Worms
Man weiß nicht genau, welche Siebziger Jahre Goosen meint, in denen ihm der Fußball näher gebracht wurde. Die 1970er nach Christus können es jedenfalls nicht gewesen sein. Okay, zunächst drei Meisterschaften in Folge für die Bayern, aber dann? Nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft brachen in der Bundesliga erstmal äußerst dürre Zeiten für die Bayern an.
Und noch einmal: Wer hätte das vor Wochen gedacht?
Für uns Bayern ist das eine klassische Win-win-Situation: Entweder scheidet der Top-Konkurrent auf dem eigenen, ebenso möglichen, wie irrationalen Weg zum CL-Titel aus, oder wir sind ab dem Viertelfinale (mal wieder) der letzten deutsche Vertreter der Bundesliga in der Königsklasse.
Wenn ein Verein die Schnauze voll hat von seinen Fans…
Puskás-Preis eingeführt und gleich auch mal vergeben
Natürlich glauben wir gerne, dass das kein Glückstreffer war, wenn er den selben Weitschuss von genau der selben Stelle bitte — sagen wir, weil er es ist — 10x exakt so reproduziere. Und natürlich war es auch kein Missgeschick, dass der gegnerische Torwart den Ball nicht parierte. Er hatte ja nur 30m Flugbahn lang Zeit, unten auf dem Boden in die Richtung der nötigen Position zu laufen, um den Ball mit einem kleinen Hüpfer über die Latte zu lenken, statt, wie er es tat, sich spektakulär durch die Luft zu werfen, dabei aber den Ball zu verfehlen.
1. FC Köln
Presse: Mondragon verlängert beim FC.
FC geht ins Kurz-Trainingslager
“Lukas macht das sensationell”
“Wir müssen Stück für Stück etwas aufbauen”
WeiterlesenJa, ich gebe zu, ich musste erst ein wenig schlucken, als ich im Stadtanzeiger las, dass Meier, Soldo & Co. die Spielersuche wohl erstmal ad acta gelegt haben:
Dennoch planen die Kölner in der Winterpause keine Korrekturen am Kader. „Wenn wir keinen Spieler ersetzen müssen, werden wir auch niemanden verpflichten“, sagt Manager Michael Meier. Auch Christopher Schorch wird den Kölnern erhalten bleiben, „Real Madrid hat momentan keine vertragliche Möglichkeit, ihn zurückzuholen“, erklärt Meier. Auch Zvonimir Soldo fordert kein neues Personal. „Ich bin davon überzeugt, dass wir genügend Qualität haben. Wir werden in der Rückrunde mehr Punkte holen als bisher.“
Klingt erst merkwürdig, wenn man sich aber die letzten Spiele anschaut, doch verständlich. Soldo hat endlich seine Formation gefunden. Eine Taktik, die den Spielern entgegen kommt und die – wenn auch nur kleine – Erfolge nach sich zog. Darauf kann man aufbauen und warum sollte Soldo das bisher Erreichte umwerfen, indem er sich neues Personal ins Boot holt, das er dann wieder erstmal einbauen muss. Geschweige denn, sogar die Taktik umstellen. Würde einfach wenig Sinn machen. Auf den zweiten Blick sehe ich auch aktuell keine gravierende Schwachstelle.
Monragon im Tor ist gesetzt.
Mohamad und Geromel spielen eine starke Innenverteidigung.
Ehret findet sich mittlerweile auch (wieder) auf der linken Verteidigerposition zurecht. Offensiv wäre er zwar besser aufgehoben, aber da gibt es keinen Platz mehr.
Rechts hinten spielt Schorch extrem solide. Zudem ist er noch entwicklungsfähig.
Zentral vor der Abwehr ist Pezzoni unsere deutsche Eiche. Absolut gesetzt.
Davor auf zwei Halb-Halb-Positionen sind Petit und Maniche mit ihrer Erfahrung unverzichtbar.
Für offensiven Druck sorgen Chihi und Podolski. An Poldi führt ohnehin kein Weg vorbei. Chihi schöpft sein Potenzial endlich aus. Da geht noch mehr.
Novakovic’ Tore brauchen wir. Sie werden irgendwann wieder kommen.
Damit wären wir bei elf und die Stammelf ist voll.
Wer soll da kommen, um einen zu verdrängen? Das müsste schon ein Kracher sein, der aber teuer und im Winter kaum zu haben ist. Deshalb muss man hier nichts riskieren. Finanziell und sportlich.
Zur neuen Saison müsste man maximal Schorch, Ehret, Pezzoni und Chihi erneut unter die Lupe nehmen. Ggf. noch Petit/Maniche, ob sie in ihrem Alter weiter Topleistungen bieten können. Pezzoni und Chihi haben sich aber ihre Chance verdient (zumindest bis zum Saisonende). Wäre auch gut für die Identifikation der Fans. Schorch wird sich weiteIr steigern. Ehret ist nach seinen Leistungen der letzten anderthalb bis zwei Jahre aus dieser Mannschaft auch nicht mehr wegzudenken.
Es muss also im Sommer eine richtige Granate kommen, die den Kader weiter voran bringt. Ein Führungsspieler.
Es sei denn, Pezzoni und Chihi (und Schorch) schaffen es einfach nicht Konstanz in ihre Leistungen zu bringen.
Ich finde es demnach verständlich, dass Köln mit dem vorhandenen Personal weitermachen will.
Maximal ausgedünnt werden dürfte. Dadurch hätten wir auch finanzielles Puffer für den Sommer.
Womé ist hier mein Streichkandidat Nummer eins. Seinen Zenit hat er schon lange überschritten. Trotz starker Technik ist er ein Unsicherheitsfaktor in unserer Defensive, der immer für einen Bock gut ist. Zudem mehr und mehr verletzungsanfällig und sicherlich nicht billig. Wenn man ihn vielleicht schon im Winter abgeben kann, dann sollte man das tun.
McKenna will weg. Weil er nicht spielt. Verständlich. Ich bin bekanntlich kein Freund von McK, aber was er als Alternative geboten hat, aller Ehren wert. Für zwei bis drei Spiele am Stück eine verlässliche Größe. Ihn hätte ich gern als Edelreservist weiter in Köln.
Brecko hat erstmals in der Nationalmannschafts-Posse negativ von sich Reden gemacht. Ansonsten sehr loyal und ein solider Spieler. Darf bleiben.
Matip kann mehr. Viel mehr. Nur darf er es in Köln leider nicht abrufen. Schade für ihn, aber er sollte sein Glück woanders suchen.
Kessler als zweiter Torwart sollte gehalten werden.
Yalcin ist ein großes Talent. Wenn er noch mehr an seiner Robustheit arbeitet, könnte er mal unser Spielmacher werden. Wir sollten ihn weiter aufbauen und regelmäßige Einsatzchancen geben. Maximal eine Ausleihe in die zweite Liga wäre eine Option.
Sanou ist Publikumsliebling, vermag sich aber nicht durchzusetzen. Wenn Volker Finke ihn will, soll er ihn bekommen.
Freis ist ein Kämpfer. Zudem ein schneller Flügelspieler. Seine klassische Position gibt es im aktuellen System nicht. Ihn aber nach einem halben Jahr wieder gehen zu lassen, wäre irgendwie merkwürdig. Nur bei einem wirklich lukrativen Angebot. Ansonsten als Stürmer aufbauen.
Ishiaku, was machen wir nur mit ihm. Er deutet seine Klasse nur selten an, findet kaum ins Spiel. Überzeugt wie Freis als Kämpfer. Vielleicht sollte er weiterziehen. Entweder er oder Freis.
Womé, Freis/Ishiaku, McKenna, Sanou und Matip könnten also ihren Platz räumen. Entweder im Winter oder aber im Sommer.
Das würde Plätze freischaufeln. Wir haben ohnehin einen dünn besetzten Kader. Alternativen müssten her. Ich würde es da gern sehen, wenn einige unserer Jugendspieler mehr bei uns eingebunden würden. Nicht nur, wie aktuell als Platzhalter oder für das deutsche Kontigent, sondern als echte Alternativen. Talente haben wir einige in unseren Reihen, denen ich auf lange Sicht den Sprung in die erste Mannschaft zutraue.
Abwehr
Reinhold Yabo (17)
Bienvenue Basala-Mazana (17)
Alexander Vaaßen (18)
Stephan Salger (19)
Mittelfeld
Adam Matuschyk (20)
Christian Clemens (18)
Daniel Brosinski (21)
Lukas Nottbeck (21)
Sturm
José Pierre Vunguidica (19)
Thiemo-Jerome Kialka (20)
Michael Gardawaki (19)
Sebastian Zielinsky (21)
Vielleicht werde ich mich im Laufe der Winterpause diesen Talenten mal ein wenig mehr widmen.
Zumindest wäre es nicht schlecht, ein paar Eigengewächse einzubauen und frühzeitig Profiluft schnuppern zu lassen, ehe sie vielleicht schon wieder weg sind.
Ein alter Bekannter hat Interesse an unserem Williiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii!
Volker Finke bekundet als Trainer Interesse an Flügelstürmer Wilfried Sanou.
Man muss gar nicht lange nachdenken, um diesen Wechsel als sinnvoll zu erachten.
Sanou ist bei uns Leistungsträger, aber sitzt meist nur auf der Bank. Das wird sich nach der Winterpause kaum ändern, denn der 1. FC Köln will noch einen kreativen Spieler für den Flügel verpflichten. Zudem spielt sich Chihi immer weiter in den Vordergrund. Yalcin stünde auch parat und Freis sollte man auch nicht abschreiben.
Soldo muss den Kader verkleinern. Da macht es Sinn, wenn ein sicherlich auch nicht ganz billiger Spieler von der Gehaltsliste gestrichen werden könnte. Köln wird ihm keine Steine (hohe Ablöse) in den Weg legen.
Sanou selbst hat viel zu viel Spielfreude, um mit dem Status als Einwechselspieler zufrieden zu sein. Eine Luftveränderung täte ihm gut.
Zudem würde Sanou zum Rückrundenbeginn ohnehin fehlen. Er tritt mit Burkina Faso beim Afrika-Cup an.
Volker Finke könnte das egal sein. Die J-League beginnt in der Regel ohnehin immer erst Anfang März. Genug Zeit also, um Sanou zu integrieren.
Außerdem kennt er den 25-jährigen noch aus seiner Zeit in Freiburg. Er weiß also ganz genau, wen er sich da holt.
Zudem dürfte Sanou als kleiner, wendiger Spieler wunderbar in den asiatischen Raum passen und dort für Furore sorgen.
Bei den Urawa Red Diamonds könnte er mit den ehemaligen Bundesligakollegen Robson Ponte (Bayer 04 Leverkusen) und Naohiro Takahara (Hamburger SV) ein gefährliches Trio bilden.
Negativ an dem Deal:
Köln verliert einen Sympathieträger.
Der FC beraubt sich einer bundesligatauglichen Alternative.
Ein Torschütze ist schonmal weg.
