(RP-Online) Der im März entlassene Trainer Fred Rutten bringt aus Gelsenkirchen auch seinen “Trainerziehsohn” René Eijkelkamp mit nach Eindhoven. Beim PSV wird der ehemalige Stürmer dem 46-jährigen assistieren. Damit folgt Eijkelkamp Rutten ein weiteres Mal. Im Sommer 2004 tauschte Eijkelkamp seinen Co-Trainer-Posten bei den Go Ahead Eagles gegen die Stelle als Assistenztrainer in Eindhoven und ergänzte somit das Trainerteam von Guus Hiddink, zu dem schon seit 2002 Rutten gehörte. Beide lernten sich kennen und anscheinend auch schätzen. Als Rutten 2006 als Cheftrainer zu Twente Enschede zurück kehrte, nahm er Eijkelkamp als Assistenten mit. Nach einem Jahr trennten sich die Wege, da Eijkelkamp eine Auszeit nahm, um mit seinem Bruder als Berater zu arbeiten. Im letzten Jahr kehrte er jedoch wieder dichter an den Spielfeldrand zurück, als Rutten ihn als Individualtrainer beim FC Schalke 04 installierte.
WeiterlesenNachdem eigentlich klar schien, dass die Entscheidung nur noch zwischen Slomka oder Soldo fallen sollte, tauchten auf einmal immer mehr Namen auf, die angeblich mit dem 1. FC Köln in Kontakt standen und dann doch absagten oder abgelehnt wurde. Falko Götz hieß der eine, nachdem der auf der Aufstiegsfeier seines Holstein Kiel einen Wechsel an den Rhein dementierte. Auch Volker Finke blieb lieber bei seinen Urawa Red Diamonds. Alles halb so wild, bis auf einmal doch noch ein großer Namen in den Gazetten auftauchte.
Gérard Houllier.
Der ehemalige Trainer von Racing Lens, Paris St. Germain, FC Liverpool und Olympique Lyon soll sich mit Michael Meier getroffen haben. Das wäre eine Hausnummer gewesen und ein würdiger Nachfolger von Christoph Daum. Er wäre der große Name gewesen, den man sich in Köln auch wünscht und vorstellt (als Fan). Doch der Druck wäre wieder immens gewesen. Schließlich wurde der Franzose mit Paris und Lyon französischer Meister sowie mit Liverpool FA-Cup, Liga-Pokal- und UEFA-Cup-Gewinner.
So schnell der Name jedoch aufgetaucht war, so schnell war er auch wieder verschwunden. Wolfgang Overath dementierte sofort. Natürlich sei Houllier bekannt, aber in Verhandlungen stünde man sicherlich nicht.
Was wirklich dran ist, wissen nur die Beteiligten.
Klar ist eins. Verständlich ist die Absage und das Dementi danach.
Ich behaupte mal rotzfrech, dass beide Seiten vielleicht doch zumindest mal telefoniert haben. Warum auch nicht? In Köln werden immer große Pläne gesponnen. Houllier wäre zu haben. Warum keinen Versuch wagen.
Dass der Trainer absagt, ist fast verständlich. Nach Jahren bei echten Topklubs wäre ein Engagement in Köln ein Rückschritt. Gerade, wenn man keinen direkten Bezug zum Verein hat, ist so ein Angebot für einen Trainer seines Formats wenig verlockend. Warum sich das also antun?
Dass Herr Overath schleunigst dementiert ist auch verständlich.
Klar, man könnte auch sagen, dass man den Franzosen gern gehabt hätte. Damit hätte man die eigenen Ambitionen unterstrichen. Köln gehört eigentlich nicht ins Mittelfeld. Um dort jedoch rauszukommen braucht es schon Erfahrung. Die hätte Houllier allemal mitgebracht. Dass trotzdem dementiert wird, ist absolut nachvollziehbar. Hätte man Verhandlungen bestätigt, wäre die Marschroute bei der Trainersuche klar gewesen. Ein großer Name sollte her. Da aber außer Houllier keiner dieses Formats zu haben war, konnte nach der Absage keiner vom gleichen Schlage präsentiert werden. Jede Verpflichtung – egal welches Gehandelten – wäre ein Rückschritt und ein Zeichen, dass er nur eine Notlösung sei. Eine Schlechte obendrein.
Overath dementierte und sicherte sich damit gegen Vergleiche “Neuer Trainer versus Houllier” ab.
Clever.
Der neue Trainer kann etwas beruhigter an die Sache gehen. Wenn das in Köln überhaupt möglich ist.
Nachdem auch Slomka abgesagt hat, bleibt folglich nur noch Zvonimir Soldo übrig.
Der ehemalige Stuttgarter ist die besagte kleine Nummer. Zwar ein “großer Name” in der Bundesliga, allerdings als Spieler (VfB Stuttgart). Als Trainer bringt er kaum Erfahrung mit. Fünf Monate bei Dinamo Zagreb kann er vorweisen. Nicht wirklich viel für die Ambitionen der Geißböcke. Da sich die Gerüchte verdichten (Samstag soll die Entscheidung verkündet werden), ist für mich klar: Wir werden erstmal kleinere Brötchen backen.
Soldo bringt sicherlich eine gewisse Autorität mit, wie er sich als Trainer schlägt, wird sich zeigen müssen. Vor allem wird er sich im Haifischbecken Köln beweisen müssen. Erstmal ein Wagnis. Vielleicht – hoffentlich – schwimmt er sich frei. Er wäre nicht der erste Jungtrainer, der schnellen Erfolg erzielt. Aber gerade im Schatten eines Daum (und/oder Houlliers) ist sein Name furchtbar klein. Könnte aber auch gut für ihn und den Klub sein, wenn er nicht allzu sehr im Fokus steht und die Erwartungen nicht zu hoch/noch höher geschraubt werden.
Weiterlesen(football.ch) Thorsten Fink übernimmt zur neuen Saison den FC Basel. Nach Österreich und Deutschland trainiert der ehemalige Bayern-Profi damit auch eine Mannschaft in dem dritten deutschsprachigen Land. Die Erwartungen sind jedoch noch nie so groß gewesen, wie jetzt. Denn in Basel tritt er in die Fußstapfen von Christian Gross und muss schnell aus dessen Schatten treten. Von 1999 bis zu diesem Sommer hatte der Schweizer, der zuvor auch schon bei den Tottenham Hotspurs angestellt war die sportlichen Geschicke des FCB in der Hand. Zehn Jahre in denen er je vier Meister- und Pokaltitel feierte. Im letzten Jahrzehnt erlebte der Verein die erfolgreichste Zeit der Vereinsgeschichte seit den Siebzigern. Nach einem dritten Platz in der letzten Saison nahm Gross seinen Hut. Fink wird nun beweisen müssen, dass er dem Druck standhalten kann. Zuletzt arbeitete er für den FC Ingolstadt, den er erst in die zweite Liga führte, dort aber nicht bestehen konnte. Zuvor war er schon Jugend- und später Co-Trainer bei Red Bull Salzburg.
Weiterlesen(transfermarkt.de) Nach einem Jahr Auszeit, ist Kai Michalke wieder zurück. Zur neuen Saison verstärkt er die SG Wattenscheid 09. Der 33-jährige soll mithelfen, dass der Traditionsverein, der aktuell nur noch in der NRW-Liga spielt vielleicht den Aufstieg realisiert. Gleichzeitig ebnet der Offensivsspieler mit dem Transfer den Weg für die zweite Karriere. Parallel wird er nämlich als B-Jugend-Trainer installiert und kann so auch in diesen Beruf reinschnuppern. Erfahrung bringt er genügend mit und kann den Kindern einige Geschichten erzählen. Schließlich trat er schon für den VfL Bochum, Hertha BSC, 1. FC Nürnberg, Alemannia Aachen und MSV Duisburg gegen den Ball. Zuletzt war er in den Niederlanden bei Heracles Almelo angestellt. Seitdem der Vertrag vor einem Jahr endete, war es ruhig geworden. Hat jemand eine Ahnung, was er in den letzten Monaten so getrieben hat?
WeiterlesenSensation. Neuer Trainer in Köln wird jemand, den gar keiner auf der Rechnung hatte: Rudi Bommer.
Der 51-jährige ist seit seiner Entlassung im November 2008 beim MSV Duisburg arbeitslos und war in der Versenkung verschwunden.
Nun taucht er plötzlich am Geißbockheim auf.
Die Gründe sind leicht: Köln sucht nach dem Abgang von Christoph Daum einen erfahrenen Trainer mit eigenen Ideen, der die Spieler täglich besser macht. Beziehungsweise wieder zur alten Form verhilft. Allen voran Manasseh Ishiaku. Seit seinem Wechsel zum FC läuft er seiner Form hinterher. Das Toreschießen scheint er in Köln komplett verlernt zu haben. Bommer soll ihm helfen.
Verständlich: Unter dem Fußball-Lehrer hatte der Angreifer seine beste Zeit. In der Saison 2007/2008 erzielte er zehn Tore in 25 Spielen. Für Köln gelang ihm nur ein Treffer in 13 Partien.
Unter Bommer soll er zusammen mit Novakovic das neue Sturmduo bilden, unterstützt von Podolski, der aus dem Mittelfeld Akzente nach vorne setzen kann.
Glaubt’s einer?
Ich nicht. Obwohl ich die Geschichte gerade erfunden habe. In der mittäglichen Suche nach einem geeigneten Trainer bin ich über Ishiaku gestolpert, dann über seinen Trainer bei den Zebras mit der überraschenden Erkenntnis, dass Bommer gerade frei wäre.
Nicht, dass ich ihn möchte. Er ist für mich ne graue Maus, der nicht nach Köln passt. Dann könnten wir gleich Funkel zurück holen.
Dann eher Bernd Schuster.
Aber aktuell hoffe ich immer mehr auf Mirko Slomka. Das scheint derzeit am Wahrscheinlichsten.
Skibbe ist glücklicherweise aus dem Rennen. Labbadia wäre eine schöne Alternative – weil ich ihn als Spieler mochte – aber unrealistisch. Obwohl er sich mit Meier getroffen haben soll, spekulieren alle über einen Vertrag in Hamburg. Also Slomka… naja, oder eben Bommer…
(sport1.de) Otto Pfister hat seinen Posten als Nationaltrainer Kameruns mit sofortiger Wirkung aufgegeben. Laut Pressemitteilungen liegt das offizielle Kündigungsschreiben zwar noch nicht vor, aber der deutsche Trainer soll seinen Rücktritt überraschend bekannt gegeben haben. Als Grund wird hierfür ein Vorfall am Flughafen angegeben, der jedoch noch nicht näher erläutert wurde. Die Nationalelf stand anscheinend zur Abreise zu einem Trainingslager nach Belgien. Dabei wollte der 71-järhrige das Team auf die 3. Runde der WM-Qualifikation (am 6.6. gegen Marokko) intensiv vorbereiten. Nun steht der Verband erstmal ohne Trainer da.
Schon öfter hatten sich Trainer über die Einmischung von afrikanischen Politikern in das sportliche Geschehen beschwert. Pfister selbst kennt die Mentalität auf dem Schwarzen Kontinent, die ihm schon einmal zum Verhängis wurde. Bei der WM 2006 stand sein damaliges Team Togo kurz davor den Wettbewerb zu verlassen. Später kündigte der Trainer, da für ihn professionelles Arbeiten nicht mehr möglich war. Seit 2000 betreut Pfister schon Mannschaften in Afrika. Ob er nun nach Europa bzw. Deutschland zurück kehrt, steht aktuell noch in den Sternen.
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