Ein weiteres Talent wurde verliehen. Christopher Schorch geht zu Energie Cottbus. An sich der richtige Schritt. Nach langer Verletzungspause ist Schorch noch lange nicht da, wo er sein sollte. Bei Solbakken hat er dadurch einen schweren Stand. Spielpraxis soll ihm dabei helfen. Zweite Liga ist die richtige Entscheidung. Cottbus jedoch nicht!
Denn in der Lausitz sind Roger und Hünemeier sind gut eingespielt und harmonieren prächtig. Hier wäre Wollitz selten dämlich, wenn er das Duo grundlos auseinander reißt. Bliebe Schorch nur die Rolle als Ersatz. Wie in Köln, auch wenn er bei Energie bessere Aussichten hat, weil er dort wohl IV Nummer drei ist, statt fünf oder sechs.
Die fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskuttiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
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Hansi, ich hab mir da was überlegt. Unser Scouting ist mir nämlich zu zeitaufwändig. Wenn ich zum Beispiel unsere Kandidaten für rechts hinten anschauen will, brauche ich dafür sechs Bundesligaspieltage. Einmal fahr ich nach Hoffenheim, einmal nach Hamburg, dann nach Bremen, München, Berlin und Stuttgart. Und wenn dann noch einer gesperrt, verletzt oder einfach auf der Bank ist, dauert das Ganze noch länger.
Die einzige Möglichkeit, Vuvuzelas zu ertragen
Leverkusen wird Meister. Das sagen nicht die Experten, die Zeitungen, das Fernsehen oder die Blogger. Nein – ich sage das.
Wenn ein eingefleischter Unioner am Samstag bei klirrender Kälte ins Olympiastadion geht muss es um Hertha schon sehr schlecht stehen. Sebastian von Textilvergehen war da und hier ist sein Bericht.
Ruudimentäre Verbesserung des HSV-Kaders
1. FC Köln
Nachdem Kevin Pezzoni (7.) eine einstudierte Eckballvariante am kurzen Pfosten zum 1:0 genutzt hatte, bekamen die mitgereisten Kölner Fans gar zwei echte Stürmertreffer zu sehen: Erst erzielte Freis auf Pass von Taner Yalcin das 2:1, nach dem erneuten Ausgleich besorgte Chihi den 3:2-Siegtreffer. Beim 2:3 gegen Dortmund zum Rückrundenauftakt hatten noch die Innenverteidiger Kevin McKenna und Youssef Mohamad für die Tore sorgen müssen – obwohl Podolski und Novakovic in der Startelf gestanden hatten. Oder eben: Weil.
Podolski weiter in Behandlung – Absage für Fitnesstest
Dä Tschitschi: Von der Kunst der Geduld
WeiterlesenBis zum ersten Gegentreffer durch Christian Gentner in der 22. Minute blieb der Torhüter der “Geißböcke” auswärts insgesamt 565 Minuten in Folge ohne Gegentor.
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Aber dieser Auftrag unserer Fans und Supporter, er ist und bleibt ein für uns alle bedeutender: Sicherheit und Stabilität in der Abwehr so zu schaffen, dass von dort nie wieder Gefahr für unseren Erfolg und unser Wohlergehen ausgeht. Das ist der Auftrag.
Schon besser wohl die Doppeldeutigkeit von Bayer und Bayern – denn von diesen beiden Mannschaften bedienen wir uns mit Leihspielern zuletzt offenbar gerne. Risse und Reinartz von Bayer Leverkusen und nun Breno von den Bayern aus München und es kommt wohl auch noch Ottl.
Selbst, wenn es im Fall Breno “lediglich” eine Ausbildung wäre, denn eine dauerhafte Verstärkung. Wenn sich Breno in Nürnberg zum Stammspieler mausert und so mithilft, dass der FCN nicht absteigt, hat sich dieser Transfer schon gelohnt. Ottl sollte als Kämpfer passen und Makaay wäre ein echter Coup.
1. FC Köln
Entmachtet er jetzt auch Petit?
Hinter den Kulissen gilt Abwehr-Chef Youssef Mohamad (29) inzwischen als heißester Kandidat aufs Kapitäns-Amt. Soldo will weder den Druck auf Poldi (24) erhöhen noch einen Torwart (Mondragon) als Chef auf dem Platz.
Es wäre völlig unnötig jetzt Unruhe in den Kader zu bringen mit so einer Entscheidung, wo es zuletzt so glatt lief.
WeiterlesenDer (fast)tägliche Fußball-Überblick mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.
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VfL Wolfsburg: Dopingfälle als trügerische Hoffnungsträger
Wenn mehr als 2 Mitglieder einer Mannschaft ein Verstoß gegen die Antidoping-Vorschriften zur Last gelegt wird, kann die betreffende Mannschaft in Übereinstimmung mit der UEFA-Rechtsordnung aus dem laufenden und/oder künftigen Wettbewerben ausgeschlossen werden.
Klafft die Schere in der Bundesliga?
Während das Grundniveau auf gutem Niveau bleibt und somit eher finanzschwache Teams sich nicht wirklich schlechter präsentieren, ist der Weg nach Europa in den letzten Jahren stetig steiler geworden.
Effektivitätstabelle der Bundesliga
Kommentar: Entlassung von Michael Oenning
Der, der sich nicht äußern will
Hoeneß muss in Wolfsburg nicht neu anfangen, sondern hat im Vergleich zu Hertha dreißig Stufen auf einmal genommen. Dabei dachte man eine ganze Weile, Wolfsburg wäre Hertha einen Schritt hinterher. Erst holten sie Jürgen Röber, dann Marcelinho, schließlich Alexander Madlung und Ashkan Dejagah. Was für Hertha nicht mehr “gut genug” war, nahm der VfL. So auch jetzt bei Hoeneß.
Märchen aus Wales und aus Worms
Man weiß nicht genau, welche Siebziger Jahre Goosen meint, in denen ihm der Fußball näher gebracht wurde. Die 1970er nach Christus können es jedenfalls nicht gewesen sein. Okay, zunächst drei Meisterschaften in Folge für die Bayern, aber dann? Nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft brachen in der Bundesliga erstmal äußerst dürre Zeiten für die Bayern an.
Und noch einmal: Wer hätte das vor Wochen gedacht?
Für uns Bayern ist das eine klassische Win-win-Situation: Entweder scheidet der Top-Konkurrent auf dem eigenen, ebenso möglichen, wie irrationalen Weg zum CL-Titel aus, oder wir sind ab dem Viertelfinale (mal wieder) der letzten deutsche Vertreter der Bundesliga in der Königsklasse.
Wenn ein Verein die Schnauze voll hat von seinen Fans…
Puskás-Preis eingeführt und gleich auch mal vergeben
Natürlich glauben wir gerne, dass das kein Glückstreffer war, wenn er den selben Weitschuss von genau der selben Stelle bitte — sagen wir, weil er es ist — 10x exakt so reproduziere. Und natürlich war es auch kein Missgeschick, dass der gegnerische Torwart den Ball nicht parierte. Er hatte ja nur 30m Flugbahn lang Zeit, unten auf dem Boden in die Richtung der nötigen Position zu laufen, um den Ball mit einem kleinen Hüpfer über die Latte zu lenken, statt, wie er es tat, sich spektakulär durch die Luft zu werfen, dabei aber den Ball zu verfehlen.
1. FC Köln
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“Wir müssen Stück für Stück etwas aufbauen”
WeiterlesenEin alter Bekannter hat Interesse an unserem Williiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii!
Volker Finke bekundet als Trainer Interesse an Flügelstürmer Wilfried Sanou.
Man muss gar nicht lange nachdenken, um diesen Wechsel als sinnvoll zu erachten.
Sanou ist bei uns Leistungsträger, aber sitzt meist nur auf der Bank. Das wird sich nach der Winterpause kaum ändern, denn der 1. FC Köln will noch einen kreativen Spieler für den Flügel verpflichten. Zudem spielt sich Chihi immer weiter in den Vordergrund. Yalcin stünde auch parat und Freis sollte man auch nicht abschreiben.
Soldo muss den Kader verkleinern. Da macht es Sinn, wenn ein sicherlich auch nicht ganz billiger Spieler von der Gehaltsliste gestrichen werden könnte. Köln wird ihm keine Steine (hohe Ablöse) in den Weg legen.
Sanou selbst hat viel zu viel Spielfreude, um mit dem Status als Einwechselspieler zufrieden zu sein. Eine Luftveränderung täte ihm gut.
Zudem würde Sanou zum Rückrundenbeginn ohnehin fehlen. Er tritt mit Burkina Faso beim Afrika-Cup an.
Volker Finke könnte das egal sein. Die J-League beginnt in der Regel ohnehin immer erst Anfang März. Genug Zeit also, um Sanou zu integrieren.
Außerdem kennt er den 25-jährigen noch aus seiner Zeit in Freiburg. Er weiß also ganz genau, wen er sich da holt.
Zudem dürfte Sanou als kleiner, wendiger Spieler wunderbar in den asiatischen Raum passen und dort für Furore sorgen.
Bei den Urawa Red Diamonds könnte er mit den ehemaligen Bundesligakollegen Robson Ponte (Bayer 04 Leverkusen) und Naohiro Takahara (Hamburger SV) ein gefährliches Trio bilden.
Negativ an dem Deal:
Köln verliert einen Sympathieträger.
Der FC beraubt sich einer bundesligatauglichen Alternative.
Ein Torschütze ist schonmal weg.
So, ich hab mir die Spielberichte der letzten Partien mal ein wenig unter die Lupe genommen, um mir vor der Rückkehr von Poldi in die Allianz Arena vielleicht ein klein wenig besseres Bild machen zu können. Es hat sich ja einiges getan. Viele erfreuliche kleine Punkte, aber noch weiterhin ein ganz großes Problem. Der Reihe nach:
Podolski hat endlich sein erstes Ligator für den FC erzielt. Wurde Zeit und sollte ihm Aufwind geben. Vielleicht trifft er ja gegen seinen Ex
Ansonsten gab es hohe Akrobatik zu bestaunen. Zuerst zelebrierte Sanou seinen Flick Flack-Torjubel nach dem Treffer gegen Stuttgart und kurz danach ließ es sich auch Ishiaku nicht nehmen, ein wenig die Sportart zu wechseln und nach dem Wolfsburger Doppelpack im Pokal ins Bodenturnen zu gehen. Astrein!
Die beiden weiteren Treffer in diesen beiden siegreichen Spielen gingen auf das Konto von Freis. Der sollte sich dann auch mal den Flick Flack beibringen lassen
Sehr schön, dass gerade dieses Trio ins Schwarze traf. Alle drei sind Kämpfer, die enorm viel Laufarbeit verrichten und sich dabei immer zu 100% in den Dienst der Mannschaft stellen. Genau solche Typen braucht Köln aktuell. Das macht Mut. Gerade, da sie (teilweise) schon abgeschrieben waren… Ishiaku schien seine Duisburger Form gänzlich verloren zu haben. Nun ist er wieder mittendrin und erstmal gesetzt. Sanou hat eine hervorragende Vorbereitung gespielt, aber den Stammplatz verloren… das wird sich wohl durch das Tor nicht groß ändern. Aber nur, weil auf den Flügeln mit Freis und Ehret die Konkurrenz aktuell zu groß ist. Schade für ihn, aber gut für den Äff Zeh, dass wir diesen breiten Kader haben. Sanou wird Druck ausüben, das sollte Freis und Ehret pushen. Zudem ist Sanou mit seiner Technik und Schnelligkeit ein perfekter Joker. Den Stammplatz würde ich ihm wünschen. Nur leider müsste Köln da aktuell (mindestens) mit 12 Spielern auflaufen…
Freis war mein “Geheimtipp” der Saison. Von ihm habe ich mir viel erwartet. Nicht in der Sturmmitte, sondern auf rechts. Genau da, wo er jetzt überzeugt.
Zum Saisonbeginn musste er teilweise in der Zentrale aushelfen und ging unter. Mit seiner Schnelligkeit hilft er uns auf den Flügeln am Besten. Dass er zudem noch Torgefahr ausstrahlt, umso besser.
Wirklich positiv, dass die Last des Toreschießen auf mehrere Schultern verteilt ist.
Das war im letztes Jahr noch ganz anders. Nun besitzt Köln eine andere Qualität und den etwas breiteren Kader, ist somit nicht so ausrechenbar.
Allerdings ergibt sich genau hier unser wohl größtes Problem: Wir haben keinen echten Torjäger.
Zumindest aktuell nicht: Weil sich viel auf Poldi fokussiert und er sich damit nicht entfalten kann und weil Novakovic extrem schwächelt. Er sorgt eher für negative Schlagzeilen (aktuell mal wieder wegen einer Länderspiel-Abstellung). Null Tore stehen für ihn zu Buche. Ohne seine Treffer wird es jedoch extrem schwer, sich aus dem Abstiegsstrudel zu befreien.
Unsere Lebensversicherung der letzten Saison könnte somit unser Problemfall 2009/2010 werden.
Trifft er jedoch und sind auch seine Nebenleute weiter erfolgreich, sollten wir zur Winterpause wieder im Mittelfeld zu finden sein. Damit wäre ich durchaus zufrieden.
Allerdings sind fünf Ligatore (durch fünf Schützen) in sieben Spielen jedoch viel zu wenig.
10 Gegentore (gerade gegen diese sechs Topteams) sind dagegen mehr als Ehren wert.
Mohamad und Geromel finden wieder zu alter Stärke. Brecko verrichtet seinen Dienst solide. Und links spielt mit einmal Schorch. Und das ganz passabel. Ich bin erleichtert. Womé war mir ein Dorn im Auge und leider immer für einen Bock gut. Schorch ist jung und auch er wird mal patzen. Aber wohl nicht so oft, wie der Kameruner. Zudem verzeihe ich einem Talent einen Fehler mal seher als einem gestandenen Profi.
Bitter natürlich, dass Chihi nach leichtem Aufwärtstrend (und mitten auf dem Weg sich in die erste Elf zu spielen) verletzt passen muss. Mittlerweile ist er in der Reha und wird demnächst wohl wieder nah am Team sein. Das erhöht den Druck auf unsere Offensive noch weiter.
Viel schlimmer wiegt jedoch der Verlust von Maniche. Seine saudumme rote Karte zwingt ihn jetzt drei Spiele zum Zuschauen. Bitter, denn nach Bayern geht es gegen Mainz und Gladbach. Zwei Teams, wo wir zwingend punkten müssen und auch können. Da brauchen wir einen Klassespieler, wie den Portugiesen. Er hat der Mannschaft damit keinen Bärendienst geleistet.
Allerdings könnte uns das neue Türen öffnen… allen voran Poldi:
Jetzt, da die Sturmmitte gut besetzt ist, kann er sich etwas zurück ziehen und dort spielen, wo er sich am Wohlsten fühlt. Zurückgezogen, aus der Mitte, mit allen Freiheiten ausgestattet, um aus der Tiefe zu kommen, seine Mitspieler einzusetzen, der Doppelpass oder eigenen Abschluss suchend.
Damit würde er sich gleichzeitig aus der Umklammerung der Defensive ziehen und könnte somit sein Torkonto in die Höhe schnellen lassen.
Vielleicht hilft’s: München wäre der ideale Test, denn dort haben wir nichts zu verlieren. Come on FC!
Vielleicht in dieser Formation:
—————- Mondragon —————-
Brecko – Geromel – Mohamad – Schorch
———————- Petit ——————-
- Freis ———- Podolski ———- Ehret -
——- Ishiaku – Novakovic/Sanou ——-