Die Gerüchteküche brodelt und nach unserer defensiv starken Hinrunde sind fast zwangsläufig auch unsere Defensivleute in den Fokus von anderen Mannschaften gerückt. Allen voran Geromel.
Mondragon ist für die Konkurrenz mittlerweile zu alt, er wird seine Karriere ziemlich sicher in Köln beenden und – glücklicherweise – geht Mohamad – obwohl vielleicht sogar noch stabiler – neben Geromel ein wenig unter.
Nur müssen wir in Köln nun höllisch aufpassen, Geromel möglichst lange an den Verein zu binden.
Sein Vertrag läuft ohnehin bis 2014 und Michael Meier hat gleich mal ein Dementi rausgehauen.
Das will aber nichts heißen. Geromel hat sich zusichern lassen, bei einem Angebot eines großen Vereins gehen zu dürfen.
Köln wird ihm diesen Wunsch nicht abschlagen. Wenn ein finanzkräftiger Klub kommt, der eine zweistellige Millionensumme auf den Tisch legt.
Das kann im Sommer akut werden.
Schon jetzt meldet Real Madrid Interesse an. Die Königlichen wollen ihre Defensive weiter verjüngen und verstärken.
“Dank” Christopher Schorch haben sie unseren EffZeh ohnehin im Visier. Da muss man zwangsläufig über Geromel stolpern. Die Frage wird sein, ob die Spanier einen international (noch) völlig unbekannten Spieler für diese stattliche Summe holen werden.
Genauso könnte es den anderen Interessenten sehen, die aus Rom (AS) und London (Chelsea) nach Köln blicken. Geromel steht in der Rückserie unter besonderer Beobachtung. Bleibt er ähnlich stark, wie bisher, hat er zwei Jahre lang sein Potenzial mehr als nun angedeutet. Mit 24 ist er zudem noch weiter entwicklungsfähig. Dann könnte es wirklich eng werden für Köln.
Mit 10+ Millionen kann ein doch noch recht kleiner Verein, wie Köln durchaus was anfangen und neben einem neuen Innenverteidiger, der dann unbedingt kommen muss (oder ist Schorch schon bereit für die Innenverteidigung?) auch einen Mittelfeldspieler zu verpflichten.
So bitter ein Abschied Geromel’s wäre und schmerzt, es wäre eine neue Chance. Erst recht, da sein Abschied nur eine Frage der Zeit ist.
Und vielleicht kommt genau hier sogar der “Club” ins Blickfeld.
Nürnberg? Geromel? Was?
Nein, nicht wegen Pinola, an dem wir Interesse haben und der uns für den Flügel gut zu Gesicht stehen könnte.
Auch nicht wegen einem Mintal oder Kluge für’s Mittelfeld.
Nein, wegen Bayern.
Also nicht das Bundesland, sondern wegen dem FCB.
Der hat bekanntlich gerade sein Verteidigertalent Breno im Frankenland geparkt.
Dort soll er Spielpraxis sammeln und endlich seine Klasse unter Beweis stellen. Der 20-jährige Brasilianer ist gefordert. Er muss beweisen, dass die 12 Millionen Euro, die München vor zwei Jahren investiert hat gut angelegtes Geld war. Seine Qualitäten werden noch immer hochgehalten an der Säbener Straße. In Nürnberg muss er nun zeigen, was er als Stammkraft zu leisten im Stande ist.
Gelingt das und Breno spielt sich frei und fest, könnte Köln hier aufhorchen.
Denn auch der FC Bayern soll an Geromel interessiert sein. Wenn sie im Sommer mit einem erstarkten Breno als Tauschobjekt (plus ein paar Millionen für Köln) pokern könnte, wäre das vielleicht der entscheidene Joker.
Ich rate Geromel ohnehin, den nächsten Schritt in Deutschland zu gehen, wo er sich immer besser zurecht findet. Nach Spanien oder England kann er auch noch in zwei oder drei Jahren wechseln.
Ein Tausch mit Breno, wenn er sich denn im Nürnberger Abstiegskampf behauptet würde uns die Suche nach einem Ersatz erleichtern und den Abschied sicherlich nicht ganz so schmerzvoll erscheinen lassen.
Vielleicht überrascht Geromel aber auch alle mit einem Liebesbekenntnis an die Domstadt. Ich hätte wenig dagegen, wenn wir ihn auch noch über den Sommer 2010 hinaus in Köln bejubeln dürften.
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Immerhin ist Norden abgehängt. Noch etwas, dass ich mir vor Tagen noch nicht vorstellen konnte. Jetzt im direkten Duell gegeneinander. Da öffnet sich für die Bayern gar die Chance, den Abstand auf die ehemaligen Überflieger Liga noch zu vergrößern.
Alles rosarot in diesen Tagen.
Clattenburg blinded by hatred of Bellamy… maybe
1. FC Köln
WeiterlesenNach Informationen der Sporttageszeitung AS ist der 20 Jahre alte Abwehrspieler einer der Top-Kandidaten bei der Suche nach einem Ersatz für den verletzten Pepe.
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1. FC Köln
Aussetzung des Ticketverkaufs?
Warum das Spiel in Bochum ein Fortschritt war
WeiterlesenNach einer sechsjährigen Pause ist sie wieder da. Sie Sportsendung, die nicht nur versuchte das Fußballformat im Fernsehen zu revolutionieren, sondern den Grundgedanken einer solchen Sendung tatsächlich veränderte. Es ging nun mehr um Entertainment. Trotz allem wurden die Zahlen nicht vergessen. Die ran-Datenbank ebnete den Weg zur tiefergehenden Analyse. Die Leute von ran waren Vorreiter. Umso interessanter wird es sein, ob Sat.1 heute Abend ähnliche Meilensteine setzt.
Im FAZ-Fernsehblog erhält man vorab einen Eindruck vom neuen Format. Was Revolutionäres ist sicherlich nicht dabei. Zuschauer werden ausgesperrt, um näher am Spielfeldrand zu sein. Vernünftig. Die Leute sollen auf die Tribünen und in die Sportkneipen, denn in ein Studio. Eine Frau darf auch mitmischen, was seit Monica Lierhaus auch keine Weltveränderung bedeutet. Dafür will man Spielzüge in 3D darstellen, was nun aber auch nicht sonderlich interessant klingt. Sowas ähnliches versucht man bei Kicker-TV schließlich auch schon länger und wenn man “wahre” Livebilder hat, warum soll man dann auf Animationen zurück greifen. Egal, wie gut sie gemacht sind.
Aber lassen wir uns überraschen, was die (nicht ganz neue) ran-Crew noch im Köcher hat. Willkommen, zurück und auf eine schöne Zeit… ab heute Abend mit Timisoara gegen Stuttgart. Quasi als internationale Generalprobe für Dortmund gegen Real Madrid, einen Tag später.
WeiterlesenWenn eine Mannschaft souverän Meister wird, mit Abstand die meisten Tore (105!) erzielt, zudem auch das Double perfekt macht, obendrein die Champions League gewinnt und teilweise den schönsten (Angriffs-)Fußball der Saison spielt, sollte der Verein eigentlich keine Probleme haben. In Katalonien ticken die Uhren jedoch anders. Wahrscheinlich angesteckt durch die Einkaufswut des Rivalen aus Madrid, fühlt man sich auch beim FC Barcelona gezwungen groß tätig zu werden. Da reicht ein Abwehrspieler (Maxwell) einfach nicht aus. Auch die Offensive soll ein neues Gesicht erhalten und mal wieder im Fokus: Samuel Eto’o.

(via: Thundershead)
Der Kameruner stand schon im letzten Sommer auf der Abschussliste, konnte aber nicht veräußert werden und betrieb daraufhin exzellente Eigenwerbung. Im Traumsturm mit Henry und Messi gelangen dem 28-jährigen dreißig Ligatore. Seine persönliche Bestmarke, die ihm Platz zwei in der Torjägerliste bescherte. Sieben bzw. elf Tore mehr als seine Sturmpartner. Normalerweise hat so ein Spieler seinen Platz sicher. Erst recht, wenn er so perfekt ins Spiel passt und die Taktik völlig verinnerlicht hat.
Guardiola & Co. wollen ihn trotzdem loswerden. Offiziell weil er Großverdiener in Barcelona ist. Inoffiziell weil sich beide Parteien nicht grün sein sollen. Ich verstehe es trotzdem nicht. Anstatt Ruhe zu bewahren und Madrid mit einer eingespielten Mannschaft gegenüber zu treten, verfallen sie in Panik und geben sich einem großen Unsicherheitsfaktor hin. Denn wer kann Barca versichern, dass der neue Angreifer ebenso gut ins Konzept passt und so verlässlich knipst?
Niemand!
Da helfen auch die vermeintlich großen Namen nicht: David Villa, Diego Forlán und Zlatan Ibrahimovic werden als Nachfolger gehandelt.

(via: ankor2)
Der Uruguayer Forlán von Atletico Madrid war in der letzten Saison der Einzige, der häufiger traf (32) als Eto’o. David Villa (Valencia) folgte mit 28 Buden direkt dahinter. Ibrahimovic traf für Inter Mailand 25 Mal ins Schwarze und wurde damit italienischer Toptorjäger. Trotzdem muss sich Eto’o vor keinem der Konkurrenten verstecken.
In allen Wettbewerben kann der Kameruner eine Quote von 0,55 Tore pro Spiel (336 Spiele, 186 Tore) vorweisen. In der Primera Division beträgt der Wert sogar 0,57!
Forlán kommt auf 0,42 Tore pro Spiel (298, 128) und in Spaniens Liga auf 0,58.
Villa hält Werte von 0,53 (249, 132) bzw. 0,57.
Ibrahimovic kann mit einer Quote von 0,44 (222, 98) aufwarten, hat aber noch nie in Spanien gespielt.
Alles ohne Frage Topwerte, die aber (fast) durchweg für Eto’o sprechen. Nur Forlán trifft im Schnitt in Spanien noch öfter, als Eto’o. Dafür kann der Kameruner mehr Spiele vorweisen. Alles keine Gründe, um sich von Eto’o zu trennen und finanziell werden sich alle vier Stürmer nicht sonderlich viel nehmen.
Schon merkwürdig die ganze Geschichte. Hoffentlich kommt Barca angesteckt die Real nicht aus dem Tritt, dann wäre eine kleine Taktik der Madrilenen schon einmal aufgegangen.
WeiterlesenBei seinem Madrid-Besuch hat Michael Meier sich anscheinend nicht nür über Christopher Schorch erkundigt, sondern auch mal wegen Julien Faubert nachgefragt. Real hatte den rechten Flügelspieler im Winter für ein halbes Jahr ausgeliehen. Der 25-jährige kam in der Primera Division allerdings nur zwei Mal zum Einsatz. Zu wenig für eine Verpflichtung, so dass Faubert nun wieder bei West Ham United auf der Matte steht. Dort setzt man allerdings wenig Wert auf die Dienste des Franzosen und versucht ihn los zu werden. Leverkusen soll an ihm dran sein und auch der 1. FC Köln soll Interesse bekundet haben.
Trotzdem wäre ich vorsichtig. Für 9,1 Millionen Euro wechselte Faubert zwar vor zwei Jahren nach England, aber seitdem ist seine Karriere ins Stocken geraten. Zählte er bei Girondins Bordeaux noch zum Stamm, warf ihn eine Verletzung aus der Bahn. Seit zwei Jahren stagniert er. Im ersten Jahr auf der Insel kam er verletzungsbedingt nur auf sieben Spiele. Nach 20 Partien in der letzjährigen Hinrunde folgte die überraschende Ausleihe nach Madrid und der erneute Rückschlag.
Sicherlich bringt Faubert eine gewisse Klasse mit, allerdings benötigt er eine gewisse Eingewöhnungszeit. Ein Verstärkung seiner Klasse muss aber sofort weiterhelfen können. Das scheint mit fraglich, obwohl er auf der rechten Verteidigerposition oder im Mittelfeld eingesetzt werden könnte und damit unsere noch offenen Problempositionen füllen könnte. Die einzige vernünftige Möglichkeit wäre eine Ausleihe mit Vorkaufsrecht. Nicht auszudenken, wenn wir nach Pierre Womé einen zweiten Problemfall in der Viererkette ersetzen müssten.
WeiterlesenAls ich die Überschrift (den richtigen Wortlaut habe ich leider wieder vergessen) am Sonntag im Sat.1-Videotext las, musste ich doch etwas schmunzeln. Zum Glück ist der Text dieses Senders nicht meine bevorzugte Informationsquelle. Zuvor hatte ich mich in einer internetfreien Minute schon bei der ARD schlau gemacht. Dort zum Glück in seriöser Form.
Hinter dem vermeintlichen Star verbirgt sich nämlich lediglich Christopher Schorch. Der 20-jährige Deutsche machte vor zwei Jahren von sich Reden, als die Galaktischen den Innenverteidiger nach Madrid lockten. Direkt von Herthas Amateuren. Den Sprung in die erste Mannschaft schaffte das Talent jedoch (erwartungsgemäß) nicht und so blieb es bei einem Stammplatz in der Reserveelf (Abstieg aus der zweiten spanischen Liga nach einem Jahr). Dort soll er aber derart überzeugt haben, dass nun mehrere Vereine hinter ihm her sind. Unter anderem der 1. FC Köln.
Michael Meier war anscheinend schon in Madrid. Eine Verpflichtung ist angedacht, aber wegen der Konkurrenz noch keinesfalls sicher. Ohnehin ist eine Verpflichtung eher zweifelhaft. Schorch fühlt sich in der Innenverteidgung am Wohlsten. Dort sind wir aber gut aufgestellt. Mohamad und Geromel bilden das erste Verteidigerpaar. Dahinter hat sich McKenna seine Chance verdient. Als vierten Mann, der langsam aufgebaut werden soll wünsche ich mir dann weniger einen Real-Star, als ein Eigengewächs, wie Bienvenue Basala-Mazana, der zuletzt mit der U17 Europameister geworden war.
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Eine überraschende Wahl, aber schlüßig erklärt. Ich selbst bin bekanntlich auch kein Fan von ihm, aber seine Loyalität ist ihm hoch anzurechnen. Und wenn er da sein musste, war er es meistens auch. Ich schließe mich den Dankesworten gern an.
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