Identifikation mit den Spielern und Verantwortlichen ist für Anhänger von Fußballvereinen von unschätzbarem Wert. Sogenannte Söldner möchte niemand in seinem Kader haben. Warum war wohl Frank Schaefer in Köln so beliebt? Weil er einer von “ihnen” war. Klar, natürlich auch, weil er ehrlich, offen und einfach ein Typ war. Zudem erfolgreich. Aber selbst schlechte Spiele wurden ihm verziehen. Weil man wusste, wo er herkommt und was der Verein für ihn bedeutet.
Solche Typen braucht ein Verein. Wegen solcher Menschen gehen Fans ins Stadion, “opfern” ihre Zeit und Unmengen an Euros.
Der 1. FC Köln befand sich in dieser Hinsicht in den letzten Jahren auf einem recht guten Weg. Gut, Overath wird mittlerweile recht kritisch gesehen, wobei ich immer noch hinter unserem Präsidenten stehe und froh bin, dass er sich für seinen Klub einsetzt. Er müsste nur weniger mit dem sportlichen Bereich in Verbindung gebracht werden und seine Rolle als Gesicht des Vereins ausüben, der unglaublichen Einfluss auf (mögliche) Sponsoren hat.
WeiterlesenAuftakt geglückt. 3:1 gegen Borussia Dortmund. Also die Zweite. So wie unsere. Regionalliga West. Tabellenführer. Nach dem ersten Spieltag. Bravo, Glückwunsch! Zu einem Dreier, der am Ende noch arg wichtig werden könnte.
Denn es galt die Punkte jetzt einzufahren. Am Wochenende. Noch bevor die Profis ins Pflichtspielprogramm einsteigen. Dann nämlich werden beim FC II nicht mehr die selben Spieler auflaufen können.
Ich finde es ohnehin gut, dass keine alten Hasen im Team aufgenommen wurden. Also Profis, die in der ersten Mannschaft nicht zum Einsatz kommen und dann drei Klassen tiefer immerhin Spielpraxis sammeln können.
Aber schaut man sich den aktuellen Kader an, finden sich mal sechs Spieler darin, die in der Bundesliga angreifen wollen. Zumindest gehören sie zum erweiterten Kreis und sollen Druck aufbauen. Salger gehört wohl schon zur ersten Mannschaft. Andere sind auf dem Sprung.
WeiterlesenDas Interview von Philipp Lahm hat Nachwehen hinterlassen. Nicht nur beim FCB, Lahm und dem DJV, sondern auch bei mir. Aber nicht aus rechtlicher oder disziplinarischer Sicht, sondern aus Inhaltlicher. Denn natürlich hat der Nationalspieler recht, wenn er Mißstände anprangert. Als Leistungsträger darf er das. Als Führungsspieler muss er das sogar. Dass er dafür den falschen Weg gewählt hat, abgehakt. Gut für BILD… und mich…
Denn auch in Köln fehlt seit Jahren eine klare (Transfer)Linie. Jeder neue Trainer bringt neue Ideen mit, die er umzusetzen versucht. Dass dabei Spieler hinten runterfallen, die nicht mehr ins System passen, fast zwangsläufig. Dass dem Verein selber aber ein großer Schaden zugefügt wird, fällt erst später auf. Nämlich dann, wenn ein Großverdiener nur noch auf der Bank sitzt und ein Wechselfenster in weiter Ferne ist… und bis er gehen kann, hat er ein halbes Jahr nicht mehr gespielt und so findet sich kein Abnehmer mehr. Oder halt nur jemand, der nur noch einen Bruchteil bezahlen mag. Verlust für den Verein.
Dass es heutzutage zweifellos schwierig ist ein gewisses Konzept durchzusetzen, ist auch mir klar.
Wünschenswert wäre es zweifellos. Ich denke nur an Ajax, die in den Neunzigern von der F-Jugend bis zu den Profis ein und dasselbe System trainiert und gespielt haben. Für Talente ist da der Weg viel offener nach oben. Die erste Elf bekommt Spieler, die perfekt geschult sind. Was will ein Trainer mehr?
Eine eigene Philosophie. OK, aber wer in Amsterdam unterschrieben hat, wusste, dass er sich auf ein 4-3-3 einstellen musste. Wer das nicht wollte, der kam gar nicht in die Wahl oder wurde schnell wieder gegangen.
Deshalb wäre es wohl nur im Sinne jedes Vereins mit Zukunftsambitionen, die einzelnen Teams noch gezielter aufeinander abstimmen und klare Richtlinien vorzugeben.
Eigentlich ein Kleines, möchte man merken.
Aber anscheinend doch schwieriger, als man als Außenstehenden denken mag.
Schauen wir einfach mal nach Köln.
Dort scheint Soldo nicht so richtig zu wissen, wie er spielen soll, aber doch klingt durch, dass er auf eine Viererkette, zwei Sechser, zwei offensive und kreative Außen hinter zwei Spitzen abzielt.
Da das nötige Kleingeld fehlt, um Topstars zu holen und passende Spieler anscheinend rar gesät sind, um den Ansprüchen gerecht zu werden, könnte man erwarten, dass man zumindest versucht im Nachwuchs talentierte Nachrücker zu formen.
Aber weit gefehlt.
Schaut man sich die U23 an, fällt auf, dass sie im letzten Spiel im 4-3-3 aufgelaufen ist.
Bei der U19 wird eifrig das 4-2-3-1 einstudiert.
Immerhin findet sich diese Ausrichtung auch bei der U17 wieder. Respekt!
Trotzdem ein Armutszeugnis.
Was soll man da noch Positives draus ziehen?
Maximal, dass die Spieler variabel geschult sind… na super!
Aber immerhin ist das kein rein Kölsches Problem, wie Lahm beweist und bei den anderen Bundesligisten wird es wohl kaum anders sein.
WeiterlesenDer (fast)tägliche Fußball-Überblick mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.
News
Der 36-Jährige hat erneut einen neuen Verein gefunden
Ailton wechselt nach China. Wieder nur für ein halbes Jahr?
Formatklau?: Entwickler klagt gegen DSF
TeBe Berlin verlost Trikotwerbung
Deadline ist am 24.07.2009, wäre ich Berliner würde ich vlt. 500 Spielfeldrand-Euronen investieren
1. FC Köln
Entwarnung bei Kölner Pezzoni
Es ist nur eine leichte Dehnung. Ersatzspieler bleibt er trotzdem erstmal.
Transfer fast schon bezahlt
Dann können wir uns ja der Finanzierung von Maniche widmen
Meiers goldener Dreikampf
Transfer Nummer fünf soll getätigt werden. Überraschenderweise allerdings für das rechte Mittelfeld, wo Freis bisher mehr als nur hoffen lässt. Sehr merkwürdig. Kommt dieser Kandidat wirklich bzw. doch noch ein kreativer Mann für die Zentrale (Sosa, Tanase, Elano) bin ich gespannt auf die taktische Ausrichtung. Ich hätte lieber noch einen flexiblen Mann für beide defensive Außenpositionen.
Blogs
FC Köln: Öl ins Ekstase-Feuer
Soviel Lobeshymnen erfährt man selten von den Fohlen. Umso schöner, fühlt sich an, was dort am Bolzplatz gedacht wird. Hoffentlich können wir den Erwartungen gerecht werden, sonst sehen wir ganz schnell ganz dumm aus und in Gladbach wird sich diebisch gefreut.