Armando Gonçalves Teixeira Petit ist 2008 nach Köln gewechselt. Seitdem hat der Portugiese eindrucksvoll bewiesen, dass auch alternde Stars Willen, Engagement und Leidenschaft in die Wagschale werfen können, um ihrem Verein zu helfen. Petit war einer der besten Transfers der letzten Jahre, der uns mit seiner Erfahrung, Ruhe und Übersicht enorm geholfen hat.
Im Sommer endet sein Vertrag und man darf wohl davon ausgehen, dass die nächsten Monate eine Abschiedstour für den 34-jährigen werden.
Nicht, weil er sich etwas zu Schulde kommen lässt. Nicht, dass er enorm abbaut. Aber aus einer reinen Konkurrenzsituation heraus.
Denn schon jetzt sehe ich die Position von Petit nicht mehr so sicher.
Klar, seine Routine wird der Mannschaft auch in den nächsten heiklen Wochen gut tun. Aber seine Nachfolger stehen schon bereit. Martin Lanig ist für mich der nächste Führungsspieler mit Kapitänsambitionen. Matuschyk entwickelt sich unglaublich weiter, der muss einfach spielen. Pezzoni hat ebenfalls Ambitionen. Makino soll sich auf der sechs auch ganz wohl fühlen.
WeiterlesenGlaubt man dem Express (was man nicht zwingend tun sollte), ist der 1. FC Köln an Braga interessiert. Ein Portugiese soll es sein. Mich würde nicht wundern, dass morgen die Meldung folgt, dass Petit den Tipp gegeben hat. Oder versucht Vlado Lemic aus “alter Verbundenheit” (er ist der Berater von Zoran Tosic) einen weiteren seiner Schützlinge in die Domstadt zu lotsen?
Ich habe mal bei weltfussball.de geschaut und nach dem Portugiesen Braga Ausschau gehalten. Es gab zum Glück nur einen Treffer.
Ohne Bild. Und auch sonst ohne inhaltlichen Tiefgang.
WeiterlesenDie fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskutiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
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Wir brauchen einen Spielmacher
Bemerkenswerter Nebeneffekt: Die Diskussion um unsere Siegesserie ist zu Ende. Können wir uns also wieder um das Wesentliche kümmern. Tatsächlich Siege zu feiern.
Nach Abpfiff pfiffen die Fans…
1. Bundesliga, 23. Spieltag / BVB 4 Hannover 96 1
Heute verstehe ich vielleicht erstmals die Ansichten eines Bayern-Fans, der nach einem hohen Sieg noch etwas zu meckern hat.
Riesch? Majdič? Pärson? Cacau!
Und doch bin ich nicht zufrieden. Obwohl die Eintracht schon jetzt zwei Punkte mehr aufweist, als nach dem Ende der letzten Saison, bin ich nicht zufrieden.
1. FC Köln
Meier rät Soldo: Salto rückwärts!
WeiterlesenBis zum, dann endgültig spielentscheidenden, vierten Treffer des VfB schien der FC drauf und dran, das kleine Wunder aus dem Spiel gegen den HSV zu wiederholen, jedenfalls machten Engagement und spielerische Leistung die Hoffnung darauf.
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Ein Transfergerücht läuft heute offenbar in etwa so ab:
Erst sickert irgendwo eine Vermutung durch, die gern auf dem Wunschdenken eines der Beteiligten (Verantwortlicher ‘Abgebender Verein’, Verantwortlicher ‘Suchender Verein’, Umfeld mit ‘gutem Draht zu einem der Vorgenannten’, Spieler, Berater) basiert, ergänzt um wilde Spekulationen der Boulevardpresse die gern ergänzend frei assoziiert aufgrund einfacher Formeln von “wer braucht vielleicht wen oder welcher Spieler spielt selten und hat nen Onkel mütterlicherseits in der Stadt”.
Und dort hatte gerade ein User namens Barmbekerjung, gesegnet mit ganzen 18 Postings bis heute abend, mehrere Threads aufgemacht, unter anderem jenen zu Misimovic mit der alten, inhaltlich gar veralteten Quelle, die er vollständig zitierte. Hätten die Spox-Redakteure also einfach nur ihre “Quelle” mal richtig gelesen, wäre ihnen sofort aufgefallen, dass das nicht stimmen kann.
1. FC Köln
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Arne Friedrich taugt nicht zum Judas
Und mir würde Arne Friedrich als erstes einfallen, der sofort das sinkende Schiff Hertha verlassen würde, um beim großen Steuermann Dieter Hoeneß anzuheuern. Damit wäre er allerdings noch lange kein Judas. Zum einen, weil er diese Form der Wertschätzung gar nicht verdient hat. Zum anderen, weil diese Wechsel im “modernen” Fußball einfach zur Tagesordnung gehören.
1. FC Köln
Aufgrund der schlechten Wetterprognosen für die kommenden Tage hat sich der Fußball-Bundesligist 1. FC Köln kurzfristig dazu entschlossen, das in der Sportschule Hennef geplante Trainingslager ins türkische Belek zu verlegen. Der dreimalige deutsche Meister wird vom 4. bis zum 8. Januar an der Mittelmeerküste trainieren.
Koblenz-Test gegen Köln fällt aus
Am Dienstag geht es gegen Fürth
An sich eine gute Wahl. Seit Jahren ein Führungskraft und Leistungsträger. Im Team akzeptiert, die Fans honorieren seine Leistung. Ein Typ, der bodenständig ist und seine Karriere hoffentlich in Köln beendet. Ein würdiger Kapitän. Wenn, ja wenn nicht Winterpause wäre. Im Sommer wäre die Entscheidung super. Im Winter sehe ich es kritisch. Ich bin gespannt, wie Petit reagiert. Er ist routiniert genug, er braucht die Binde nicht. Aber mit ihm als Kapitän ist er wieder besser geworden und die Mannschaft auch. Petit ist ebenfalls ein starker Kapitän und braucht das Amt anscheinend doch (noch). Warum also dieser Wechsel? Ich blicke kritisch in die nächsten Wochen.
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Aber dieser Auftrag unserer Fans und Supporter, er ist und bleibt ein für uns alle bedeutender: Sicherheit und Stabilität in der Abwehr so zu schaffen, dass von dort nie wieder Gefahr für unseren Erfolg und unser Wohlergehen ausgeht. Das ist der Auftrag.
Schon besser wohl die Doppeldeutigkeit von Bayer und Bayern – denn von diesen beiden Mannschaften bedienen wir uns mit Leihspielern zuletzt offenbar gerne. Risse und Reinartz von Bayer Leverkusen und nun Breno von den Bayern aus München und es kommt wohl auch noch Ottl.
Selbst, wenn es im Fall Breno “lediglich” eine Ausbildung wäre, denn eine dauerhafte Verstärkung. Wenn sich Breno in Nürnberg zum Stammspieler mausert und so mithilft, dass der FCN nicht absteigt, hat sich dieser Transfer schon gelohnt. Ottl sollte als Kämpfer passen und Makaay wäre ein echter Coup.
1. FC Köln
Entmachtet er jetzt auch Petit?
Hinter den Kulissen gilt Abwehr-Chef Youssef Mohamad (29) inzwischen als heißester Kandidat aufs Kapitäns-Amt. Soldo will weder den Druck auf Poldi (24) erhöhen noch einen Torwart (Mondragon) als Chef auf dem Platz.
Es wäre völlig unnötig jetzt Unruhe in den Kader zu bringen mit so einer Entscheidung, wo es zuletzt so glatt lief.
WeiterlesenVor wenigen Tagen habe ich einen Beitrag gelesen, dass Arbeitnehmer mit möglichst vielen (besonders virtuellen [XING]) Kontakten bessere Aussichtschancen bei der Jobsuche habe. Vieles läuft halt über Empfehlungen von bestehenden Kollegen. Vitamin B ist das Sprichwort.
Das gilt auch in der Bundesliga.
Wie oft liest man, dass Spieler X Spieler Y dem Verein empfohlen habe.
So auch am Geißbockheim.
Aktuell hat der Ex-Kölner Dorinel Munteanu seinen jungen Landsmann Tanase empfohlen. Glaubt man der heimischen Presse wird das “Juwel” auch gleich mal unter Vertrag genommen.
Zuletzt wechselte Schorch zum FC. Sein bester Kumpel spielt schon länger am Rhein: Pezzoni.
Maniche ist im Kölner Kader auch kein Unbekannter. Nicht nur vom Fernseher. Petit kennt seinen neuen (alten) Nebenmann aus der Nationalmannschaft.
Und eben jener Maniche ist es auch, der einen alten Kameraden bald wiedersehen könnte. Anscheinend soll der FC an Georgios Seitaridis dran sein. Der Rechtsverteidiger spielte schon bei Dynamo Moskau und Atletico Madrid mit unserem neuen Portugiesen.
Seitaridis wäre der nächste Kracher der Sommerpause.
Ein echter Gewinn, der dann zwar Brecko aus dem Team schiebt, aber dafür die Qualität nochmal erhöht. Wie Köln das bezahlen will, ist mir noch immer schleierhaft, aber ich würde mich freuen, wenn es klappt. Heute soll er entscheiden, ob er kommt… genauso, wie Tanase. Dann ist der Kader aber sicher endgültig voll.
Morgen wissen wir vielleicht (hoffentlich) bald mehr.
WeiterlesenDa haben die sportlichen Verantwortlichen beim Äff Zeh doch die versammelte Meute von Presse und Fans komplett an der Nase rumgeführt.Während bis zuletzt vor allem Sosa und Tanase durch die Gerüchteküche sausten, machte Michael Meier den Deal mit Maniche klar.
Ein Knüller. So wie vor einem Jahr sein portugiesischer Landmann Petit.
Mit beiden hätte man am Geißbockheim nie und nimmer gerechnet. Da sind sie trotzdem.
Erneut ist es ein Paukenschlag, der Köln nach vorne bringen sollte.
Aber die Taktik wird nicht so aussehen, wie man das vielleicht erwartet hatte.
José Sosa wäre der Typ gewesen, den man in Köln sucht. Einen klassischen Spielmacher, der seine Mitspieler einsetzen kann und selber torgefährlich ist.
Maniche bringt sicherlich einige Qualitäten mit, aber ist er doch defensiver als Sosa.
Soldo sieht das ähnlich (Sechser, Achter), wobei er aber gleich klar macht, dass Maniche vor Petit spielen wird. Für mich ist es aber weiterhin eine Doppelsechs, in der sich die beiden Spieler immer wieder abwechselnd nach vorne einschalten werden, aber auch viel nach hinten arbeiten müssen. Durchaus ein Duo von Format!
Mit dem FC Porto (unter Trainer José Mourinho) Champions League-, Weltpokal- (jeweils 2004) und UEFA-Cup-Sieger (2003). Zudem bestritt er 64 Primera Division-Partien für Atletico Madrid. Bei Inter Mailand und dem Fc Chelsea absolvierte er jedoch jeweils nur acht Spiele. Von Torgefahr, wie es Soldo beschreibt ist bei 12 Toren in 124 Ligaspielen auch wenig zu erkennen.
Trotzdem, er wird uns voran bringen.
Allein schon durch seine Erfahrung. Von der Nationalmannschaft (52 Spiele, 7 Tore) kennt er Petit und dessen Laufwege. Dieses Zusammenspiel sollte also problemlos klappen. Damit würde die Defensive sicher stehen. Mit Boateng und Pezzoni stehen zudem gute Alternativen bereit.
Die (erste) Mannschaft nimmt immer konkretere Formen an.
Die Abwehr stand bisher ohnehin recht sicher. Mit leicht kritischem Blick muss man lediglich die Entwicklungen auf den Außenbahnen beobachten (hier auch eher links).
Im zentralen Mittelfeld steht nun ein Bollwerk, das auch Akzente nach vorne setzt.
Die offensiven Flügel kommen immer besser in Schwung.
Der Angriff ist gut bestückt.
Trotzdem wird weiter gefahndet.
Das Interesse am rumänischen Talent Cristian Tanase ist noch nicht erkaltet. Dorinel gab den Tipp, Meier will den 22-jährigen Jungnationalspieler frühzeitig binden. Der Transfer macht als Vorgriff auf die Zukunft durchaus Sinn. Wer weiß, ob sich ein FC in einem Jahr diesen Spieler noch sichern kann. Auch wenn mit Maniche das Loch in der Zentrale gestopft wurde, wäre Tanase die offensivere Alternative. Dann, wenn Soldo mal mehr riskieren will. Tanase könnte vereinzelt sein Talent beweisen, sich weiter entwickeln und würde den alterndenPetit und Maniche gelegentliche Ruhepausen schenken. Das wäre ein cleverer Schachzug.
Der (fast)tägliche Fußball-Überblick mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.
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