Vor einigen Tagen hat der 1. FC Köln die neue Aufgabe von Ex-Trainer und Publikumsliebling Frank Schaefer bekannt gegeben. Der charismatische Kölner soll sich um die Nachwuchsarbeit des Klubs kümmern. Die Ausleihe von Reinhold Yabo könnte sein erster “Erfolg” gewesen sein.
Eigentlich tritt Frank Schaefer seine neue Aufgabe als Koordinator Talententwicklung erst am 01. Juli 2011 an. Doch der Kölner dürfte schon jetzt in die Prozesse eingebunden sein und über alle Aktivitäten der FC-Geißböckchen informiert sein. Das Leihgeschäft mit Alemannia Aachen dürfte er abgenickt haben. Vielleicht hat er hier sogar das letzte Kölsche Wort gesprochen.
Denn eigentlich schien Yabo bereits mit einem Bein in Hamburg. Der FC St. Pauli hatte großes Interesse, der Deal nur eine Frage der Zeit. Die Leihe nach Aachen kam zumindest für mich überraschend, macht aber durchaus Sinn. Sportlich befinden sich beide Mannschaften auf einem Level. Vielleicht kommt Aachen zu Gute, dass die Umstrukturierungen im Kader nicht allzu groß sein werden und die Spieler ihre Zweitligaaufgaben kennen. Aus Kölner Sicht war das Ziel quasi egal.
WeiterlesenVorgeschmack auf die Zukunft? Ich hätte nichts dagegen. Der 1. FC Köln ist an diesem Sonntag deutscher Meister geworden. Im Fußball. Bei der B-Jugend. Die U17 des EffZeh ist damit schon deutsche Spitze. Werder Bremen wurde in einem packenden Finale in der Verlängerung mit 3:2 besiegt.
Das ist sie also, die Zukunft des 1. FC Köln!
Mesenhöler
Engelke – Berg (53. Schäfer) – Schell (81. Rolke) – Müller
Wiebe – Weiser – Gerhardt – Ban (72. Scepanik) – Schnellhardt
La Monica (41. Budimbu)
Engelke, La Monica und Scepanik waren die Torschützen. Weiser und Schnellhardt, unsere beiden Nationalspieler sind die wohl größten Talente im Stall.
WeiterlesenIdentifikation mit den Spielern und Verantwortlichen ist für Anhänger von Fußballvereinen von unschätzbarem Wert. Sogenannte Söldner möchte niemand in seinem Kader haben. Warum war wohl Frank Schaefer in Köln so beliebt? Weil er einer von “ihnen” war. Klar, natürlich auch, weil er ehrlich, offen und einfach ein Typ war. Zudem erfolgreich. Aber selbst schlechte Spiele wurden ihm verziehen. Weil man wusste, wo er herkommt und was der Verein für ihn bedeutet.
Solche Typen braucht ein Verein. Wegen solcher Menschen gehen Fans ins Stadion, “opfern” ihre Zeit und Unmengen an Euros.
Der 1. FC Köln befand sich in dieser Hinsicht in den letzten Jahren auf einem recht guten Weg. Gut, Overath wird mittlerweile recht kritisch gesehen, wobei ich immer noch hinter unserem Präsidenten stehe und froh bin, dass er sich für seinen Klub einsetzt. Er müsste nur weniger mit dem sportlichen Bereich in Verbindung gebracht werden und seine Rolle als Gesicht des Vereins ausüben, der unglaublichen Einfluss auf (mögliche) Sponsoren hat.
WeiterlesenWas mit konsequenter Nachwuchsarbeit möglich ist, hat die deutsche Nationalmannschaft bei der diesjährigen Weltmeisterschaft 2010 bewiesen. So technisch stark hat sich eine DFB-Elf schon seit Ewigkeiten – vielleicht noch nie – präsentiert. Mit Erfolg, wie man gesehen hat.
Die Grundlagen wurden dabei schon früh gesetzt. Während Deutschland jahrelang die Nachwuchsarbeit sträflich vernachlässigt hat, zählen wir auf diesem Gebiet nun zur absoluten Spitze, was auch die Zusammenstellung des WM-Kaders bewies.
Auch für die kommenden Jahre kann man positiv nach vorne schauen. Denn die Hausaufgaben wurden erfüllt. Nicht nur die aktuellen Spieler werden sich weiterentwickeln. Aus den jüngeren Jahrgängen rückt viel Potenzial nach.
WeiterlesenDie fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskutiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
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WeiterlesenJa, ich gebe zu, ich musste erst ein wenig schlucken, als ich im Stadtanzeiger las, dass Meier, Soldo & Co. die Spielersuche wohl erstmal ad acta gelegt haben:
Dennoch planen die Kölner in der Winterpause keine Korrekturen am Kader. „Wenn wir keinen Spieler ersetzen müssen, werden wir auch niemanden verpflichten“, sagt Manager Michael Meier. Auch Christopher Schorch wird den Kölnern erhalten bleiben, „Real Madrid hat momentan keine vertragliche Möglichkeit, ihn zurückzuholen“, erklärt Meier. Auch Zvonimir Soldo fordert kein neues Personal. „Ich bin davon überzeugt, dass wir genügend Qualität haben. Wir werden in der Rückrunde mehr Punkte holen als bisher.“
Klingt erst merkwürdig, wenn man sich aber die letzten Spiele anschaut, doch verständlich. Soldo hat endlich seine Formation gefunden. Eine Taktik, die den Spielern entgegen kommt und die – wenn auch nur kleine – Erfolge nach sich zog. Darauf kann man aufbauen und warum sollte Soldo das bisher Erreichte umwerfen, indem er sich neues Personal ins Boot holt, das er dann wieder erstmal einbauen muss. Geschweige denn, sogar die Taktik umstellen. Würde einfach wenig Sinn machen. Auf den zweiten Blick sehe ich auch aktuell keine gravierende Schwachstelle.
Monragon im Tor ist gesetzt.
Mohamad und Geromel spielen eine starke Innenverteidigung.
Ehret findet sich mittlerweile auch (wieder) auf der linken Verteidigerposition zurecht. Offensiv wäre er zwar besser aufgehoben, aber da gibt es keinen Platz mehr.
Rechts hinten spielt Schorch extrem solide. Zudem ist er noch entwicklungsfähig.
Zentral vor der Abwehr ist Pezzoni unsere deutsche Eiche. Absolut gesetzt.
Davor auf zwei Halb-Halb-Positionen sind Petit und Maniche mit ihrer Erfahrung unverzichtbar.
Für offensiven Druck sorgen Chihi und Podolski. An Poldi führt ohnehin kein Weg vorbei. Chihi schöpft sein Potenzial endlich aus. Da geht noch mehr.
Novakovic’ Tore brauchen wir. Sie werden irgendwann wieder kommen.
Damit wären wir bei elf und die Stammelf ist voll.
Wer soll da kommen, um einen zu verdrängen? Das müsste schon ein Kracher sein, der aber teuer und im Winter kaum zu haben ist. Deshalb muss man hier nichts riskieren. Finanziell und sportlich.
Zur neuen Saison müsste man maximal Schorch, Ehret, Pezzoni und Chihi erneut unter die Lupe nehmen. Ggf. noch Petit/Maniche, ob sie in ihrem Alter weiter Topleistungen bieten können. Pezzoni und Chihi haben sich aber ihre Chance verdient (zumindest bis zum Saisonende). Wäre auch gut für die Identifikation der Fans. Schorch wird sich weiteIr steigern. Ehret ist nach seinen Leistungen der letzten anderthalb bis zwei Jahre aus dieser Mannschaft auch nicht mehr wegzudenken.
Es muss also im Sommer eine richtige Granate kommen, die den Kader weiter voran bringt. Ein Führungsspieler.
Es sei denn, Pezzoni und Chihi (und Schorch) schaffen es einfach nicht Konstanz in ihre Leistungen zu bringen.
Ich finde es demnach verständlich, dass Köln mit dem vorhandenen Personal weitermachen will.
Maximal ausgedünnt werden dürfte. Dadurch hätten wir auch finanzielles Puffer für den Sommer.
Womé ist hier mein Streichkandidat Nummer eins. Seinen Zenit hat er schon lange überschritten. Trotz starker Technik ist er ein Unsicherheitsfaktor in unserer Defensive, der immer für einen Bock gut ist. Zudem mehr und mehr verletzungsanfällig und sicherlich nicht billig. Wenn man ihn vielleicht schon im Winter abgeben kann, dann sollte man das tun.
McKenna will weg. Weil er nicht spielt. Verständlich. Ich bin bekanntlich kein Freund von McK, aber was er als Alternative geboten hat, aller Ehren wert. Für zwei bis drei Spiele am Stück eine verlässliche Größe. Ihn hätte ich gern als Edelreservist weiter in Köln.
Brecko hat erstmals in der Nationalmannschafts-Posse negativ von sich Reden gemacht. Ansonsten sehr loyal und ein solider Spieler. Darf bleiben.
Matip kann mehr. Viel mehr. Nur darf er es in Köln leider nicht abrufen. Schade für ihn, aber er sollte sein Glück woanders suchen.
Kessler als zweiter Torwart sollte gehalten werden.
Yalcin ist ein großes Talent. Wenn er noch mehr an seiner Robustheit arbeitet, könnte er mal unser Spielmacher werden. Wir sollten ihn weiter aufbauen und regelmäßige Einsatzchancen geben. Maximal eine Ausleihe in die zweite Liga wäre eine Option.
Sanou ist Publikumsliebling, vermag sich aber nicht durchzusetzen. Wenn Volker Finke ihn will, soll er ihn bekommen.
Freis ist ein Kämpfer. Zudem ein schneller Flügelspieler. Seine klassische Position gibt es im aktuellen System nicht. Ihn aber nach einem halben Jahr wieder gehen zu lassen, wäre irgendwie merkwürdig. Nur bei einem wirklich lukrativen Angebot. Ansonsten als Stürmer aufbauen.
Ishiaku, was machen wir nur mit ihm. Er deutet seine Klasse nur selten an, findet kaum ins Spiel. Überzeugt wie Freis als Kämpfer. Vielleicht sollte er weiterziehen. Entweder er oder Freis.
Womé, Freis/Ishiaku, McKenna, Sanou und Matip könnten also ihren Platz räumen. Entweder im Winter oder aber im Sommer.
Das würde Plätze freischaufeln. Wir haben ohnehin einen dünn besetzten Kader. Alternativen müssten her. Ich würde es da gern sehen, wenn einige unserer Jugendspieler mehr bei uns eingebunden würden. Nicht nur, wie aktuell als Platzhalter oder für das deutsche Kontigent, sondern als echte Alternativen. Talente haben wir einige in unseren Reihen, denen ich auf lange Sicht den Sprung in die erste Mannschaft zutraue.
Abwehr
Reinhold Yabo (17)
Bienvenue Basala-Mazana (17)
Alexander Vaaßen (18)
Stephan Salger (19)
Mittelfeld
Adam Matuschyk (20)
Christian Clemens (18)
Daniel Brosinski (21)
Lukas Nottbeck (21)
Sturm
José Pierre Vunguidica (19)
Thiemo-Jerome Kialka (20)
Michael Gardawaki (19)
Sebastian Zielinsky (21)
Vielleicht werde ich mich im Laufe der Winterpause diesen Talenten mal ein wenig mehr widmen.
Zumindest wäre es nicht schlecht, ein paar Eigengewächse einzubauen und frühzeitig Profiluft schnuppern zu lassen, ehe sie vielleicht schon wieder weg sind.
Der (fast)tägliche Fußball-Überblick mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.
News
Liverpool staring at European exit after latest injury blow for Steven Gerrard
Blogs
„Wat ’ne coole Sau!“
Über Magaths gutes Händchen beim Schalker-Nachwuchs.
Ballpod München, Ausgabe 6 (20. Oktober 2009)
Tradition und leere Ränge
Oder Rätselraten bei Preston North End.
Blogger haben gewählt: Die FC-St.-Pauli-Jahrhundertelf
Groartige Idee
Da werden Erinnerungen wach. Manche Spieler hatte ich fast vergessen, aber nun taucht von meinem inneren Auge das Panini-Bild von Andre Golke wieder auf. Herrlich.
Feuer und frisches Blut.
“Aus der Not eine Tugend machen.” Kling und erstmal ein paar Euro ins Phrasenschwein.
Aber irgendwie läuft alles darauf hinaus, dass in der Hauptstadt die Talente eine Chance verdient haben. Talentierte Nachwuchsspieler hatte man bei BSC schon öfter. Jetzt könnte ihre Stunde schlagen, da es keine andere Möglichkeit mehr zu geben scheint.
Die Mannschaft ist verunsichert. Alte Stützen, wie Friedrich, Raffael und Wichniarek sind nur ein Schatten ihrer selbst. Ein Kacar allein genügt nicht, wie sich gegen Nürnberg auf bittere Weise bestätigte. Favre holte sich einige Talente ins Boot, die bis dato nicht überzeugen konnten. Viele Möglichkeiten bleiben Funkel also nicht mehr, will er nicht mal neue Impulse setzen. Warum dann nicht einfach mal den Nachwuchs ins kalte Wasser werfen. Hat schließlich andererorts (z.B. Stuttgart) auch schon mal ganz gut geklappt.
Er hat nichts zu verlieren, dafür aber mit Shervin Radjabali-Fardi, Sascha Bigalke, Lennart Hartmann, Sebastian Hoeneß und Junior Torunarigha talentierte Eigengewächse im Kader, die nichts zu verlieren haben, unbekümmert sind (oder wirken) und sich für ihren Verein zerreißen. Spieler also, die ein Verein in dieser Situation benötigt.
Schlimmer kann es ohnehin nicht mehr werden.
WeiterlesenNach dem Rücktritt von Dieter Hecking sitzt Andreas Bergmann erstmal am Spielfeldrand. Erstmal nur als Interimstrainer, wie es so schön heißt. Platzhalter, der zuvor Nachwuchskoordinator der Niedersachsen war. Doch Kind und Schmadtke deuten schon an, dass Bergmann vielleicht auch für länger bleiben darf. Erfolg vorausgesetzt. Dabei bräuchte man in Hannover gar nicht lange überlegen. Der 50-jährige ist der ideale Trainer für 96. Zumindest zu dieser Zeit.
Absolut offensichtlich sogar.
Nach Millioneninvestitionen 2008 musste 96 im letzten Transferfenster haushalten. Es kamen durchgehend junge Spieler, die in Hannover weiterentwickelt und zu etablierten Bundesligaspielern geformt werden wollen. Die perfekte Aufgabe für Bergmann, der sich im Nachwuchsbereich schon lange profiliert hat. Er hat das richtige Gespür für Talente. Er entdeckt sie nicht nur, sondern er entwickelt sie weiter. Da hat er beim FC St. Pauli schon gemacht und seit Jahren nun auch schon in Hannover. Er hat die perfekten Strukturen geschaffen für den Jugendbereich der Sechsundneunziger. Zudem bringt er zweieinhalbjährige Erfahrung als Chefcoach der Hamburger mit.
Unter ihm sollten Rama, Chahed und Djakpa den nächsten Schritt gehen. Auch Schmiedebach und Rausch sollten von Bergmann profitieren. Und er weiß, wen er aus dem vereinseigenen Nachwuchs noch nach oben ziehen könnte. Was besseres kann Hannover aktuell nicht passieren. Aufgrund der Sparzwänge sollten sie ihre Trainersuche einstellen und Förderer Andreas Bergmann bedingungslos vertrauen.
WeiterlesenGerade jetzt, nachdem mit Lukas ein Eigengewächs zurück geholt wird, hört man hier und da riesige Lobeshymnen auf unsere Nachwuchsarbeit. Und sicherlich können wir uns freuen, dass ein Podolski zu diesen Ehren gekommen ist und auch ein Sinkewitz mal hoch im Kurs stand. Ganz bestimmt sogar ist die Durchlässigkeit von den Amateuren zu den Profis in Köln recht hoch.
Da hat aber nicht nur was mit unserer guten Talentförderung zu tun, sondern einfach mit einem gerade in zweiter Reihe dünnen und mittelmäßigen Personaldecke. Ergänzt mit wirtschaftlichen Faktoren ergibt sich fast nur die Möglichkeit offene Stellen durch kostengünstige Amateure aufzufüllen. Das ist auch gut so, ist der richtige Weg in meinen Augen. Aber von einer vorbildlichen Nachwuchs-Einbindung möchte ich nicht zwingend sprechen.
Ein Matip (an sich Bochumer Jung) und ein Chihi sind mit großem Talent gesegnet, aber erhalten am Geißbockheim nicht das dauerhafte Vertrauen, um sich wirklich durchzusetzen. Stattdessen werden sie gelobt, füllen den Kader aber nur auf. Ergänzen ihn, statt ihn zu verstärken, so dass schnell die Vermutung aufkommen kann, dass die Beiden deshalb so nachhaltig gelobt werden, um in der Breite zumindest namentlich gut aufgestellt zu sein.
Ein Pezzoni (Frankfurter Eigengewächs in Diensten des FC) hat in der abgelaufenen Saison neben Petit einen enormen Leistungssprung genommen und sich überraschend zum Stammspieler gemausert, wird aber prompt wieder geblockt. Zuerst holte man im Winter Boateng und nun hält man zumindest ein Auge offen. Für den Fall, dass noch ein guter Sechser auf dem Markt auftaucht.
Warum frage ich mich?
Wenn man seine Talente wirklich fördern will und dann auf ein Trio, wie Pezzoni, Chihi und Matip zurückgreifen kann, warum gibt man ihnen dann nicht die Chance neben gestandenen Spielern weiter zu wachsen?
An der mangelnden Qualität kann es in meinen Augen nicht liegen.
Mit Brosinski und Yalcin wurden letztes Jahr zwei weitere Jugendspieler hochgezogen. Mich würde es wundern, wenn sie in diesem Jahr vermehrt ihre Einsatzschancen bekommen würden.
Im aktuellen Kader stehen mit Josè Vunguidica, Michael Gardawski, Sebastian Zielinsky, Lukas Nottbeck, Adam Matuschyk und Christian Clemens gleich sechs weitere Talente parat. Inwieweit sie wirklich eingebunden werden, mag ich zu bezweifeln.
Deshalb kann man fast vermuten, dass der Großteil dieser Spieler über kurz oder lang bei Konkurrenten landet oder sie irgendwann als “ewige Talente” abgestempelt werden.
Zwei Talente suchen in diesem Sommer vielleicht auch deshalb das Weite. Innenverteidiger Albert Alex wechselt zu (den Amateuren von) 1899 Hoffenheim und Stürmer Lucas Musculus heuert bei TuS Koblenz an. Beide entstammen unserer U19. Gerade Alex hätte ich gern weiter am Geißbockheim gesehen. Als Innenverteidger Nummer vier, der – wenn er sich richtig entwickelt – McKenna ablösen könnte. Musculus erzielte letzte Saison immerhin 11 Tore in 17 Bundesliga West-Jugendspielen. Eine Chance hätte er vielleicht schon in der letzten Saison verdient gehabt, als unsere Offensive noch nicht so breit, wie aktuell aufgestellt war.
Ich verlange keineswegs lediglich auf Jungspunde zu setzen. Aber entweder hört man auf, andauernde Lobeshymnen auf den Nachwuchs zu verfassen oder man beginnt dieses Potenzial endlich zielgerichteter auszuschöpfen.
Der 1. FC Köln sollte aufwachen und sich seine durchaus gute Nachwuchsarbeit nachhaltig zu Nutze machen, indem man der Jugend eine ehrlich Chance gibt. Nicht nur als Bankdrücker, sondern als “echte Profis”. So wie einst Lukas Podolski.
- Hinweis. Gedankenstütze für mich. Weitere FC-Artikel, die die Tage folgen:
Erkenntnisse der ersten Testspiele
Spielplan der neuen Saison
Team der Zukunft (hat sich nach näherer Betrachtung schon wieder erledigt)
Pro Chihi