Die fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskutiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
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1. FC Köln
Analyse Restprogramm von Moral und Ethik (ET06)
WeiterlesenEin Spiel gegen den Tabellenführer gibt einen Punkt, gegen den Tabellenletzten 18 Punkte. Wer in Summe am meisten Punkte hat hat dementsprechend das leichteste Restprogramm.
Der (fast)tägliche Fußball-Überblick mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.
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Meinungsfreiheit beim FC-Bayern
Der erste Blick in die Zukunft am Millerntor
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Kader, Rotation und Kerne
Wow, was für eine Arbeit sich dogfood hier gemacht hat. Respekt!
Pantelic zurück zu Hertha BSC?
Trainer Baade: “Ich habe noch nicht darüber nachgedacht, ob ich der Punk bin”
Gerade in der zweiten Hälfte ein wirklich schöner Beitrag von Jürgen Kalwa.
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Abschied von der Haupttribüne
Letzte Impressionen im Millerntor, ehe die Bagger anrücken.
Es müsste mir fast peinlich sein. Ist es aber nicht. Denn das gehört dazu. Sobald ich auf der Tribüne stehe, bin ich in einer anderen Welt. Aus einem sonst vielleicht recht ruhigen wird wie auf Knopfdruck ein lauter pöbeliger Mensch. Ein Typ, der dicht gedrängt steht und lauthals schreit und flucht und feiert und verzweifelt. Ein Fußballfan, der alles besser sieht und weiß. Jemand, der “den da unten” überlegen ist. Der besser flanken und grätschen kann und ohnehin jede Situation besser antizipiert und erkennt.
Nur leider stimmen die Eindrücke im Stadion nur selten mit der Realität überein.
Samstag Mittag. Hamburg. Millerntorstadion.
Der FC St. Pauli empfängt den MSV Duisburg.
Einige Fans kommen verschlafen oder gar zu spät an. Man muss sich an die neuen Spielzeiten noch gewöhnen.
Trotzdem. Im Stadion hellwach. Anfeuerungen und Anfeindungen. Zweites explizit gegen das Unparteiischen-Gespann, dass sich nicht unbedingt Freunde macht.
Komische Regelauslegungen und Entscheidungen.
Ohnehin geht alles gegen die Braun-Weißen. Duisburger Fouls werden nicht geahndet. Paulianer werden verwarnt. Ecken werden nicht gegeben. Das artet dann soweit aus, dass in der zwiten Halbzeit nach jedem verzogenen Schuss der Gäste, die im Toraus landen, die gesamte Fankurve “Ecke, Ecke, Ecke” schreit. Eigentlich lustig. Schieds- und Linienrichter sind die Bauernopfer des Mittags.
Nicht nur wegen einigen unverständlich gegebenen Eckbällen und der gelb-roten Karte gegen Takyi, sondern allen voran wegen des Ausgleichstreffers zum 2:2. “Abseits” schallte es neben mir und auch aus meinem Mund. Ganz klare Kiste. Nur der Schiedsrichterassi hatte es nicht gesehen. Skandal. Pöbeleien. Meine Welt. Zwei Meter mindestens. Von vorne kommt “Das waren vier oder fünf Meter.” Unbegreiflich, wie das der Mann mit der Fahne nicht sehen konnte. Glasklar heißt es dann so schön. Man man man, Punkt geklaut von diesem “Schieber”.
Warum sollten wir uns auch geirrt haben. Schließlich standen wir tatsächlich fast auf gleicher Höhe mit dem Mann in Orange (nicht schwarz, nicht neongelb, nein, zur Feier des Tages mal orange). Auch nach Schlusspfiff blieb diese Entscheidung das Gesprächsthema schlechthin. Kopfschütteln weit und breit.
Nach einem nachmittäglichen Nickerchen gabs abends noch die Sportschau… und die allgemeine Ernüchterung. Ich möchte nicht wissen, wie kleinlaut die Paulifans geworden sind, nachdem sie die Zusammenfassung des Mittagsspiel gesehen haben.
Der Kommentator verliert kein (negatives) Wort über den Schiri. Weil anscheinend kaum was fälschlich beurteilt wurde. Die gelb-rote Karte ist übertrieben, aber vertretbar. Eine bloße Dummheit von Takyi. Und das Abseitstor zum 2:2. Ja, was soll man sagen. Ganz klar weit entfernt vom Abseits. Die Hintermannschaft hat einfach einen Augenblick gepennt, während der Angreifer blitzschnell reagiert hat. Keine zwei Meter, keine vier und keine fünf. Einfach gar keine. Eher noch Minusmeter.
Richtig entschieden, Schiri.
Aber beim nächsten Mal würde ich wieder so pöbeln. Schließlich hatte ich beste Sicht und weiß ohnehin alles besser.
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