Boah, ich kann es nicht mehr hören. Jetzt jammert uns Marin die Ohren voll, dass er von wirklich jedem Kölner einmal gelegt wurde. Ich könnte kotzen. Er sollte es als Wertschätzung seiner Form sehen. Gerade durch das Fehlen von Özil projezierte sich im Offensivspiel der Bremer vieles auf den jungen Nationalspieler. Verständlich, dass ein Spieler seiner Klasse mehr im Fokus steht und ein leichtfüßiger Dribbler halt unsanfter gestoppt wird, werden muss. Anders geht es kaum. Ist halt so.
Dass nicht alles regelkonform ablief, OK. Abgehakt.
Dass Marin im Gegenzug immer und immer wieder zum Sturzflug ansetzte, ist einfach nicht nachvollziehbar. Ein Spieler mit seinen Qualitäten sollte solche Einlagen in der Regel nicht nötig haben. Gleichzeitig bringt er sich damit um den einen oder anderen Freistoß, weil er sich unglaubwürdig macht.
Vielleicht würde hier ein Wechsel helfen. Ein Transfer ins Ausland. Nach England. In die Premier League.
Dort drüben haben sie schon Jürgen Klinsmann solche Spirenzien ausgetrieben.
Marin täte diese harte Schule auch mal ganz gut.
Der (fast)tägliche Fußball-Überblick mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.
Blogs
Wie ein 20-Jähriger einen Verlag demontiert
“Der Bonus der ersten 100 Tage ist auch für Sie vorbei. Heute und bis jetzt sind Sie gescheitert.”
Entweder ihr seid für uns oder unsere Feinde
“Unter Teamchef Babbel holte der VfB in 35 Spielen anständige 58 Punkte, die allerdings etwas ungleichmäßig verteilt waren. Ob er jeden einzelnen Spieler jeden Tag ein bisschen besser gemacht hat, weiß ich nicht; ob Christian Träsch unter einem anderen Trainer eine ähnliche Entwicklung genommen hätte und vom motivierten, aber unsicheren Kantonisten auf der rechten Bahn zu einer Stütze der Mannschaft in zentraler Position geworden wäre, ebenso wenig.”
“Ich weiß nicht, ob man die irgendwo an einer Autobahnraststätte bei der Pinkelpause vergessen hatte – oder ob wirklich nur diese 3 1/2 Hanseln (wie viele waren das? 100? 200?) die Reise in die schönste Stadt der Welt gewagt haben. Da hat der HSV ja mehr Fans im Gepäck, wenn es zu Dnjepr Dnjepropetrowsk (ohne nachschlagen!!) geht.”
1. FC Köln
“Die letzte Minute allerdings beginnt für tausende FC-Anhänger bereits in der 80. oder 82. Minuten. Dann verlassen sie in Scharen das Stadion, um bloß rechtzeitig bei ihren Autos und heim bei Mami zu sein.”
Weiterlesen“Ebenso wie die Tatsache, dass Marko Marin für seine Fallsucht nicht Gelb sah. Denn eigentlich war das, was die FC-Spieler machten, ziemlich geschickt: Jedes Mal zu lamentieren, wenn Marin fällt.”