Umso besser, dass sich Novakovic immerhin schonmal zurück gemeldet hat.
Den einzigen Kölner Treffer erzielte jedoch Christian Clemens. Vielleicht haben ihn sein Vielleicht-Tor-des-Monats beflügelt. Wäre wichtig, wenn der 19-jährige auch in der Bundesliga regelmäßig trifft.
Ich habe nichts dagegen, wenn jemand Fehler macht. Was nervt, wenn Leute immer und immer wieder die selben Fehler begehen. Wer aus seinen Fehlern nicht lernt, der sollte sich ernsthafte Gedanken machen. Entweder kann man es dann nicht besser oder man ist schlichtweg zu doof.
Ich schreibe bewusst nicht “Oder man will es nicht.” Denn “nicht wollen” kann man den Spielern des 1. FC Köln aktuell nicht vorwerfen. Die Jungs beweisen Moral, geben sich nicht auf und kommen immer wieder zurück.
Weil sie halt immer wieder zurückkommen müssen.
Wie schon gegen Freiburg (und in Ansätzen auch gegen Dortmund) hat der EffZeh die Anfangsphase verschlafen. War es vor Wochen noch Jan Rosenthal, traf diesmal Ya Konan schon früh doppelt. Einem 0:2 hinterher laufen, ist nicht nur kraftraubend, sondern auch nervtötend.
WeiterlesenAm Samstag also gegen Hannover 96. Der Saisonstart war grottenschlecht, die Mannschaft unterirdisch, die sportliche Führung zum Weglaufen.
Nehmen wir einfach das Ruder in die Hand. Bestimmen wir, wie es besser wird.
Was war schlecht bisher?
Wir fangen hinten an. Mondi patzt ja ständig, Varvodic hat Probleme mit Flanken. Horn ist vielleicht noch etwas zu jung. Wir brauchen Erfahrung. Hildebrand und Rensing bekommen wir nun auch nicht mehr so schnell. Also muss unsere Allzweckwaffe ran: McKenna. Ist ja die Torhüterposition, da musste nicht so viel machen, das schafft er auch.
Geromel und Mohamad. Gut, die waren diese Saison noch nicht überragend, wie sonst. Aber gut sind sie doch trotzdem. Oder? Ach ja, klar, man kann ja nicht alles ändern. Die bleiben also.
WeiterlesenDie fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskutiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
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Wir blenden mal die Linie ein…
Schalke unterliegt Van Gaals Idee vom Halten
Wie man von einem schlechten Spiel ablenkt (von und mit Paolo Guerrero)
1. FC Köln
Strange Days – Gedanken zum 29. Spieltag
Da wagt dieser Mann, unmittelbar nach der Slapstick-Einlage unseres Torwarts, welche zum 0:2 führte die Fans zu kritisieren, ja sogar als Schuldige an dem Dilemma aus zu machen? Sind das die Aussagen eines Säufers oder eines Wahnsinnigen?
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Nach 28 Spieltagen ist eine Tabellenführung schön aber noch nicht wichtig. Wichtiger ist erkennen zu dürfen, wie gut diese Mannschaft sein kann und wozu sie sich in dieser Saison schon entwickelt hat.
Die Eintracht lag höchst unverdient zurück und der Kid, dem nicht zu Unrecht eine gewisse Nähe zu bestimmten schmerzlindernden pharmazeutischen Produkten nachgesagt wird, hatte ein Lächeln auf dem Gesicht.
1. Bundesliga, 28. Spieltag / Hertha BSC 0 BVB 0
1. FC Köln
Weiterlesen| Hannover 1 | Cherundolo 81 |
|---|---|
| Köln 4 | Tosic 12, 71
Petit, 20 Novakovic, 28 |
Ich musste mir schon die Augen reiben, ähh die Ohren putzen. Nach fünf Stunden Kellerputzen hatte ich es mir auf der Couch gemütlich gemacht, um rechtzeitig 15:30 90elf zu lauschen. Ich hatte mich auf einen – aus Kölner Sicht – ruhigen Nachmittag eingestellt. Ein holpriges Spiel. Wenig Akzente. Ein Tor vielleicht. Ergo nebenbei ein wenig im Internet rumdaddeln und schreiben. Doch dafür blieb wenig Zeit.
Der FC bewies gegen Hannover, wozu die Mannschaft in der Lage ist. Sicherlich war 96 kein Gradmesser und erschreckend schwach. Aber wie Köln aufgetreten ist, das konnte sich sehen lassen. Nicht mutlos, nicht gehemmt, nicht defensiv. Eher mit Druck, Moral und offensivem Mut. Alles voran Zoran Tosic bewies, warum er im Winter geholt wurde, wirft aber auch die Frage auf, warum Soldo ihn bisher so selten brachte. Mit technischer Klasse und guter Ballkontrolle in hohem Tempo sorgte er für den ersten Torjubel. Da wollte ich schon bei Twitter schreiben: “Das war das Tor des Tages.”
Doch Köln machte weiter und nach guter Vorarbeit von Maniche zog dessen Landsmann Petit ab und erhöhte auf 2:0. Hannover war gebrochen uns sackte danach förmlich zusammen. Spätestens nach dem Elfer von Novakovic war die Geschichte gegessen. Erst recht da dieser Elfmeter doppelt bitter zu werden schien. Nach gelber Karte Nummer ein holte sich Balitsch noch vor der Pause die zweite ab.
Ein wenig Zweifel kam auf, als Bremen seine 3:0 Führung zu verspielen schien. Doch 96 war zu harmlos und Köln konnte das machen, was sie besonders gut können. Defensiv sicher stehen und gefährliche Nadelstiche setzen. Durch die schnellen Tosic und Freis. Während Letztgenannter das Ding eigentlich endgültig entscheiden musste, legte er “nur” auf, damit Erstgenannter zum zweiten Mal an diesem Tag zuschlagen konnte. Eine astreine Leistung.
Der Anschlusstreffer von Cherundolo war nur Ergebniskosmetik, aber trotzdem ärgerlich. Dieses “zu null” hätte ich gern noch mitgenommen.
Sei’s drum! Köln konnte Selbstvertrauen tanken und allen voran einen Abstiegskandidaten (besonders hinsichtlich seines Restprogrammes) in den Keller schießen.
Durchatmen! Eine Woche. Denn nächste Woche muss Köln zwingend nachlegen, um dann endgültig sagen zu können: “Das war es dann wohl!”
Stimmen
Ganz schlimmes Spiel der Heimmannschaft. Von Anfang an war kein Druck, kein Aufbäumen, keine Leidenschaft zu spüren. Ganz so wie sich der FC in Mainz präsentierte.
Zoran Tosic, der für fünf Monate geleaste Serbe, wackelte am Strafraum-Eck Christian Schulz und Karim Haggui aus, dann schlenzte er den Ball mit viel Zeit und Raum unhaltbar ins obere Toreck. Eine Schönheit.
Wer jetzt glaubte, der FC würde sich auf dem sicheren 3:0 ausruhen, wurde eines besseren belehrt. Immer wieder kombinierte die Elf von Zvonimir Soldo in Richtung 96-Tor.
Mit hängenden Köpfen bemühten sie sich nur noch halbherzig, das Tor der Gäste zu belagern, die wenig Mühe hatten die harmlose Slomka-Elf in Schach zu halten.
Der FC feierte am Samstagnachmittag den höchsten Sieg seit dem Wiederaufstieg.
Der FC steht jetzt bereits deutlich besser da als in der Hinrunde.
Zahlen und Daten
Platz: 12
Punkte: 31
Tore: 27
Gegentore: 35
Nächster Gegner: Hertha BSC

Fußball Bundesliga, 28. Spieltag
Samstag, 27. März 2010 15:30
Wenn der 1. FC Köln in dieser Rückserie mit dem Siegen anfangen will, dann jetzt. Nun zählt es und jetzt ist die Chance gekommen eine Serie zu starten. Gegen Hannover und Berlin müssen zwei Siege her. Nicht zwei Unentschieden. Zwei Siege! Dann würde man zwei direkte Abstiegskonkurrenten in den Keller schießen. Endgültig dann wohl, wenn man das Restprogramm des Duos sieht. Gelingen die sechs Punkte nicht, muss man sich am Geißbockheim ernsthafte Gedanken machen. Dann befindet sich der FC in zwei Wochen auf einem Abstiegsplatz!
Dann müssen wir uns keine Gedanken mehr über DFB-Strafen und Pfiffe machen. Zweitgenanntes wird dann zur Regel und sportlich befänden wir uns in der wohl bedrohlichsten Situation der kompletten Saison!
Pfiffe muss man am Samstag wohl nicht erwarten. Zumindest nicht gegen einzelne Spieler. Die Anhänger haben wohl gesehen, dass die Denunzierung von Pierre Womé der falsche Weg war. Mich würde es nicht wundern, wenn der Kameruner am Samstag sogar gefeiert werden würde. Es täte ihm gut. Nach der Saison wird trotzdem Schluss sein und entweder kommt dann jemand Neues oder Fabrice Ehret versucht es nochmal als Defensivkraft.
Hannover darf man aber nicht auf die leichte Schulter nehmen, wie der Sieg gegen Frankfurt beweist. Das war jedoch einer von nur zwei Siegen 2010. 8 Tore gelangen 96 in der Rückserie. Dafür musste Fromlowitz 23 Mal hinter sich greifen. In der Rückrundentabelle liegt Hannover damit auf einem Abstiegsrang! Gerade die Schwächen in der Defensive, wo Slomkas Viererkette nie gänrlich sattelfest wirkt. Wir sollten nicht den Fehler machen, zu unbekümmert in die Partie zu gehen. Das können wir uns aktuell ohnehin nicht erlauben. Ich hoffe, die Spieler sehen die Begegnung als Gradmesser, denn nur mit Druck scheint die Mannschaft eine normale Leistung abrufen zu können. Wie gegen Leverkusen, München und auch Gladbach.
So wie Maniche im Derby immerhin ein paar Kritik verstummen ließ, würde ich es mir wünschen, dass dies Womé in Hannover gelingt. Das würde bedeuten, dass wir immerhin ein Tor schießen. Das könnte das entscheidende sein!
Diese Aufstellungen erwarte ich für Samstag
Fromlowitz
Cherundolo – Haggui – Durica – Schulz
Andreasen —- Balitsch
Schlaudraff — Bruggink — Stajner
Ya Konan
———————————————-
Podolski —- Novakovic
Tosic ——————————- Freis
Maniche —— Petit
Womé – Mohamad – Mc Kenna – Brecko
Mondragon
Hannover muss auf seine beiden Winter-Neueinkäufe verzichten. Sowohl Arouna Koné als auch Elson fallen verletzt aus. Damit muss sich Slomka in der Offensive einiges einfallen lassen. Das lenkt zumindest von den defensiven Problemen ab, die vor der Partie erstmal in den Hintergrund rücken. Bruggink dürfte Elson hinter den Spitzen wieder ersetzen. Die Verletzung von Koné könnte eine abermalige Chance für Jan Schlaudraff sein, wenn er denn rechtzeitig fit wird. Vor allem, da auch Djakpa ausfällt.
Für den jungen Schmiedebach dürfte der erfahrene Cherundolo ins rechte Glied der Viererkette rutschen und im defensiven Mittelfeld meldet sich unser Ex Hanno Balitsch zurück. Das dürfte Hannover mehr Stabilität und Biss verleihen.
Köln muss Geromel ersetzen, der nach der fünften gelben Karte ausfällt. Für ihn wird Mc Kenna in die Innenverteidigung rücken. Der Kämpfer sollte die Rolle gut ausfüllen können. Pierre Littbarski wird sich freuen, der innerhalb der Woche die Tugenden des Kanadiers eingefordert hatte. Womé dürfte die Chance erhalten sich zu rehabilitieren. So hat es Soldo schon bei Maniche gemacht und so wird er auch den Kameruner nicht fallen lassen.
Offensiv muss Köln Druck machen und dürfte gegen den Hannoveraner Angriff nicht zu viel Angst haben, so dass Soldo mehr wagt. Da Kevin Pezzoni ausfällt und kein direkter Nachfolger zur Verfügung steht, wird ein Offensiver mehr auf dem Platz stehen. Es sei denn, Matuschyk erhält mal wieder eine (verdiente) Chance und Petit rückt mehr in die Zentrale. Ich hoffe aber, dass Soldo endlich einsieht, dass Podolski zentral spielen muss. Entweder als zweiter Stürmer oder auf seiner Lieblingsposition hängend hinter Novakovic. Tosic dürfte eine erneute Chance erhalten und als sein Pendant auf dem Flügel rückt Freis wieder in die Mannschaft.
Das sagt der Gegner
Eigentlich sollte hier ein kleines Interview mit Alexander vom Hannover96-Blog erscheinen. Leider hat er nicht auf meine E-Mail geantwortet und so kurzfristig habe ich keinen guten Ersatz mehr auftreiben können. Falls er mir noch die Antworten sendet, füge ich diese nachträglich ein.
Mein Tipp
Die Bilanz gegen Hannover spricht nicht unbedingt für den FC. Fünf Siegen (und vier Unentschieden) stehen zehn Niederlagen gebenüber.
Hannover hat sich in dieser Saison jedoch noch nicht mit Ruhm bekleckert. In 14 Spielen konnten nur 13 Punkte eingefahren werden. Sieben Mal ging 96 als Verlierer vom Platz. 16 eigene Tore konnten bisher vor eigenem Publikum erst erzielt werden. Und nun fehlt das Offensivduo. Zudem hagelte es schon 26 Gegentreffer. Vor dem Kölner Sturm muss sich die 96-Defensive jedoch nicht sonderlich fürchten. In 13 Auswärtsspielen gelangen dem FC erst neun Tore! damit sprangen aber vier Siege und fünf Unentschieden heraus! Zudem musste die Mannschaft in der Ferne erst zehn Gegentore hinnehmen.
So torarm wird es dann wohl auch am Samstag werden. Beide Mannschaften haben in der Offensive zwar gewisses Potenzial (bei Hannover habe ich Respekt vor Ya Konan, aber finde Bruggink in einer Rückrunde allgemein gefährlich und würde mich nicht wundern, wenn mit einmal Schlaudraff zaubert), kann das in dieser Saison jedoch nicht abrufen. Defensiv steht Köln sicher, während 96 richtig Probleme hat. Das dürfte den Unterschied abgeben. Wenn Novakovic und Podolski nicht gegen die Niedersachsen treffen, wann denn dann (entschuldigt die Überheblichkeit lieber Hannoveraner)?! Viel wird nicht herausspringen, aber immerhin ein 1:0 für Köln!
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1. FC Köln
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Hertha ohne Sturm – Finstere Aussichten
Hätte Hertha nicht diese riesige Hypothek aus der Hinserie, könnte man sich freuen: drei Spiele, keine Niederlage, kein Gegentor. Das sind eigentlich beste Voraussetzungen, eine Serie zu starten. Tatsächlich ist der Zug für Hertha nun schon fast abgefahren.
Noch einige Worte zu Köstner, von Hoeneß. Nach ihm gibt es
“keine andere Planung”
als Köstner bis zum Sommer im Amt zu lassen. Warum nicht?
Hannover 96 demontiert Fromlowitz
Holtby, Gavranovic und Magaths Casting-Show
Der Humus der Hoffnung im Frühbeet des Abstiegskampfes
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1. FC Köln verpflichtet Alexandru Ionita
Podolski: “Diese oder nächste Woche”
Nachschlag: How to kill your Community II
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Mirko Slomka: Zweite Chance nach 646 Tagen
1. FC Köln
“Chancen am Markt sollten genutzt werden” sagte Götz und ihm fiel automatisch der Name Bastürk ein. Generell würde er das Mittelfeld stärken, mit wesentlich mehr Dynamik ausstatten. Dafür könne man ja auch auf die eigene Jugend zurückgreifen oder z.B. einen Maniche offensiver spielen lassen, falls die finanziellen Mittel einen Transfer nicht zulassen.
Geht Soldo beim Meister Risiko?
Ehret ist einer der schnellsten Spieler der Liga und damit als veritable Waffe gegen die löchrige Wolfsburger Deckung nahezu prädestiniert. Zudem sind seine Ecken auch durchaus gefährlich.
Podolski verletzt und frustiert.
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WeiterlesenDer Morgen graut, die Vorhänge werden aufgezogen und der Blick fällt die nächstbeste Tribüne. Ein romantisches Stelldichein unter der Anzeigetafel. Das Kindsvolk wächst auf beim Räuber und Gendarmspiel zwischen Block G und H.