Mehr gibt es zu gestern eigentlich nicht zu sagen. 15 Jahre. 4:1. Unglaublich, unbeschreiblich.
Sicher, Glück gehörte dazu, aber auch eine gehörige Portion taktisches Verständnis, Ruhe und Engagement. Selbst nach dem 1:3-Anschlusstreffer noch auf das nächste Tor zu drängen, ist fast gänzlich neu in Köln. Die Mannschaft hat sich nicht NUR hinten reingestellt, sondern seinen Stiefel runtergespielt und Leverkusen damit zur Verzweiflung gebracht. Ganz großer Respekt.
Poldi hat Richtung Jogi Löw ein deutliches Signal gesendet und alle Kritiker Lügen gestraft, die ihn schon abschreiben wollten. Hier muss er ansetzen. Seit gestern habe ich echt Hoffnung, dass Nova und Lukas auch in dieser Saison weiterhin so gut zusammenspielen, wie bereits in der Rückrunde. War wohl keine Eintagsfliege und die beiden wissen mittlerweile, was sie aneinander haben. Wenn man an die Zeit zurück denkt, wie die beiden (scheinbar) lange gegeneinander gearbeitet haben, ist es umso erfreulicher, dass der gern mal (auf dem Platz) egoistische Novakovic uneigennützig auflegt und damit nicht nur ein Tor, sondern drei Vorlagen beisteuerte. Er wird immer wichtiger. Hätte ich selbst nicht gedacht.
Hat in Köln wunderbar geklappt. Solbakken hatte zum Amtsantritt verkündet, dass er sich lange Zeit nehmen würde, ehe der Kapitän bestimmt wird. Doch bevor er das konnte, moserte schon die Presse, dass es Podolski nicht wird. Das entzürnte dann auch direkt die Fans. Herrlich, hätte man drauf wetten können, dass es so kommt.
Lassen wir das mal hinter uns und picken uns die Kernaussage heraus. Solbakken hat bereits erklärt, warum er Pedro gewählt hat und nicht Poldi. Zum Einen, um den Druck auf mehrere Schultern zu verteilen und einige Spieler mehr in die Verantwortung zu nehmen. Richtig so!
Die Wichtigste, die – besonders – die Journalie in den letzten Tagen massiv interessiert hat, war die Kapitänsfrage. Die soll nun geklärt worden sein. Pedro Geromel wird neuer Kapitän des EffZeh. Nicht Lukas Podolski, was jedoch schon zu erwarten war. Die Herren vom Express und BILD dürften sich kräftig die Hände reiben. Haben sie doch jetzt genug Futter, um auf Stale Solbakken einzuhacken.
Können wir nicht gebrauchen, wo es in Köln doch eigentlich in eine richtige Richtung geht und wir hier tatsächlich etwas aufbauen können. Langfristig!
Umso besser (mutig ohnehin) finde ich die Entscheidung von Solbakken. Er hat sich nicht dem Druck der Öffentlichkeit gebeugt. Er zieht seine Linie durch. Er wird sich etwas dabei gedacht haben. So offen und kommunikativ ich ihn bisher “kennen gelernt” habe, so sicher bin ich mir, dass er Poldi die Entscheidung in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt hat. So, dass Lukas sie versteht. Akzeptieren muss er sie ohnehin.
Chihi und Schorch fehlen verletzt einige Woche.
Nova durch die WM verspätet eingetroffen.
Poldi noch viel später am Geißbockheim, zudem völlig unvorbereitet.
Soldo sieht keine Verstärkungen im Kader.
Giannoulis ist erstmal LV Nummer drei.
Gerade gegen starke Gegner nicht sonderlich erfolgreich.
Und nun? Auch das noch!
Weiterlesen„Bei Pedro ist die alte Verletzung wieder aufgetreten. Wir gehen von etwa 14 Tagen Ausfallzeit aus, danach kann er wieder ins Mannschaftstraining einsteigen“.
Die fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskutiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
Blogs
Aufstieg Ade – Scheiden tut weh
Kollektiv-Haftung nicht ausgeschlossen
Ich schäme mich dann mal pflichtschuldig
1. FC Köln
Wiedersehen im Tabellenkeller!
WeiterlesenDie fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskutiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
Blogs
1. Bundesliga, 25. Spieltag / BVB 3 Mönchengladbach 0
Es scheint als hätte Hertha all das Glück der letzten Saison für diese bereits aufgebraucht. In dieser Spielzeit gleicht es sich einfach nicht aus.
In Frankfurt gewonnen: Noch nichts erreicht
Aber dann geht es gut aus, der Kommentator sagt was von bester Abwehr weil Schalke die wenigsten Gegentreffer kassiert hat, und die, die um mich herum sind, sehen in mir einen Frevler.
Im Zweiten wird’s wohl besser – 25. Akt: Es gab nur keine Borussia
Es gibt kaum zuverlässigere Gradmesser für die Freundlichkeit in einer Stadt, als die Reaktionen auf gegnerische Fanfarben. In Köln wäre schwarz-weiß-grün keine allzu gute Idee. Hamburger hatten im letzten Jahr nur ein müdes Lächeln für uns übrig. Zumindest die HSV-Fans, mehr Rückendeckung gab es in St. Pauli. Und in Frankfurt hatte ich auf dem dunklen Fußweg vom Stadion zum Bahnhof bisweilen das Gefühl, nicht wirklich willkommen zu sein.
1. FC Köln
Geromel bestätigt Interesse von Serie-A-Klubs
WeiterlesenDieser Hühnerhaufen da hinten. Die letzten drei Niederlagen und die vielen Gegentore zum Rückrundenbeginn sind kein Problem unserer Offensive, sondern ganz allein der Abwehr. Klar sollen unsere Stürmer auch nach hinten arbeiten. Petit, Pezzoni und Maniche machen das ohnehin. Chihi und Freis rackern eh. Podolski hat sich gegen Stuttgart auch wieder kämpferischer gezeigt. Novakovic zeigt hier Abstriche, aber man braucht auch einen Mann, der mal vorne auf den schnellen Kontern lauert. Einzig allein Tosic muss hier noch mehr für die Mannschaft tun. Das läuft also.
Die Gegentorflut hat ganz klar was mit einem dramatischen Leistungsabfall unserer Defensive zu tun.
Gegen Stuttgart hat man einmal mehr gesehen, dass über die Flügel zu viel durchgeht. Womé war schon ein Unsicherheitsfaktor, aber so solide Brecko und Schorch immer scheinen, so löchrig ist doch die defensive Flanke.
In der Hinrunde ist das weniger aufgefallen, da da Mohamad und Geromel fehlerfrei alles weggeräumt haben, was kam.
Irgendwie wünsche ich mir diese Zeiten auch wieder zurück. Dann spiele ich lieber ein paar mal zu null, anstatt munter nach vorne zu spielen. Ein Mittelding geht in Köln aktuell nicht.
Obwohl Mondragon dann und wann Unsicherheiten hat und Mohamad nich immer goldrichtig steht, ist das eigentliche Problem Geromel.
Der junge Brasilianer war die Entdeckung der Vorsaison. Bayern soll damals schon leise vorgefühlt haben. Die Erleichterung war groß, als er seinen Vertrag am Geißbockheim verlängerte. Jetzt wird klar, dass diese Entscheidung die Richtige war. Bei einem Topklub, wie München wäre ihm wohl das selbe Schicksal wiederfahren, wie Breno. Durchaus mit Talent ausgestattet, aber noch zu unkonstant in den Leistungen für den großen Durchbruch. In Köln kann sich Geromel nun weiter entwickeln. Er wird noch die nächste Saison brauchen, um zu beweisen, dass er auch eine komplette Saison auf ganz hohem Niveau abliefern kann. Schon im letzten Jahr, zollte er am Saisonende seinen überragenden Leistungen Tribut und viel etwas ab.
In dieser Saison ist die Schere zwischen souveräner Hinrunde und unterirdischer Rückrunde noch größer.
Der Junge wirkt leicht verunsichert, irgendwie unkonzentriert und nicht mehr so dominant. Seine Aussetzer, verlorene Zweikämpfe und leichte Stellungsfehler leiteten Stuttgarter Gegentreffer ein.
Nein, ich will Geromel nicht verteufeln!
Er ist ein enorm talentierter Verteidiger. Einer der besseren Sorte. Ein Garant für Köln.
Aber genau deshalb müssen wir ihn schützen!
Gegen Leverkusen und München wird es nicht leichter. Die Gegner freuen sich nach Stuttgart insgeheim vielleicht schon auf weitere Schützenfeste.
Vielleicht sollte man Geromel diese Erfahrung ersparen und ihn erstmal zur Seite nehmen. Zum Spielfeldrand. Ein oder zwei Partien Pause. Konzentriert trainieren und neue Energie sammeln. Dafür in der Mitte etwas mehr Erfahrung einbauen. Jemand, der auch mal rigoros dazwischen haut. Kevin Mc Kenna!
Könnte unserer Defensive im Moment nicht schaden und zu verlieren haben wir aktuell ja ohnehin nichts mehr.
Oder?
WeiterlesenDie fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskuttiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
Blogs
Ein fast perfektes Spiel. Aber eben nur fast.
Wie ich mein Thema überschreiben wollte, da habe ich lange mit mir gerungen. Die Hoffenheimer Holzhackerei war lange in meinem Kopf. Vor allem, weil ich mich nicht das erste Mal damit beschäftigen muss. Wenn man nicht das bekommt, was man will, gehen bei einigen die Nerven durch. Ist ja bei Rangnick das gleiche. Und spiegelt sich somit im Team wider.
„Hecking bedient die Volksseele“
Schwarzer Schriftzug auf schwarzem Grund
Sie würden ihr Image ja gerne bis in alle Ewigkeit von Arminia aufpolieren lassen, aber Fairplay gilt nicht nur im Sportunterricht, wo auch die physiognomisch etwas Benachteiligten ihren Einsatz bekommen sollen, sondern auch unter den vielen Sponsoren, die bei Arminia Schlange stehen und endlich mal die Möglichkeit für ein Engagement erhalten wollen.
1. FC Köln
Kölner Geromel fällt gegen Dortmund aus
Mana fällt aus, Matuschyk im Kader
Morgen endlich wieder Fußball…
Während andere Anwärter auf einen der letzten drei Tabellenplätze lustig eingekauft haben, vertraut der FC darauf, dass sich Supernova und Prinz Poldi in der Rückrunde prächtig verstehen und den Gegnern die Hütte zu ballern. Gefährlich, wenn man bedenkt, dass sich nur einer der beiden verletzen müsste, damit man wieder auf unsere brandgefährlichen Männer von der Reservebank zurück greifen müsste. Uhuihui, die Gegner zittern ja so schon kaum vor uns! Die werden ja dann spontan und gut gelaunt ihre Abwehr auflösen!
Videos
via Spielbeobachter
WeiterlesenDie fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskuttiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
Blogs
Der Christian mistet aus oder Der Felix ist gefährlich
“Verstehe”, sagte Hannes, “die Zehner-Position ist nicht besetzt. Da ist ein Loch im offensiven Mittelfeld.”
1. FC Köln
“Außerhalb der Arbeit haben wir mit Daum nicht einmal ein Glas Tee getrunken. Als Jemand, der ihn zu zwei Meisterschaften geführt hat, sollte er mich schätzen”, so Özat in der Tagezeitung “Vatan”, “ich bin nicht wütend, wünsche ihm alles Gute, aber ich möchte auch nicht mehr darüber sprechen.”
Unsere Abwehr ist das Problem, d.h. unser Supermondi mit der Innenverteidigung, wohl die besten beiden Innenverteidiger der Bundesliga!
Der freundliche, loyale Zerstörer
WeiterlesenDas ist doch ganz normal. Wenn man gemeinsam absteigt, muss man auch gemeinsam in die Zweite Liga gehen. Obwohl ich davon ausgehe, dass das nicht passiert.
Die Gerüchteküche brodelt und nach unserer defensiv starken Hinrunde sind fast zwangsläufig auch unsere Defensivleute in den Fokus von anderen Mannschaften gerückt. Allen voran Geromel.
Mondragon ist für die Konkurrenz mittlerweile zu alt, er wird seine Karriere ziemlich sicher in Köln beenden und – glücklicherweise – geht Mohamad – obwohl vielleicht sogar noch stabiler – neben Geromel ein wenig unter.
Nur müssen wir in Köln nun höllisch aufpassen, Geromel möglichst lange an den Verein zu binden.
Sein Vertrag läuft ohnehin bis 2014 und Michael Meier hat gleich mal ein Dementi rausgehauen.
Das will aber nichts heißen. Geromel hat sich zusichern lassen, bei einem Angebot eines großen Vereins gehen zu dürfen.
Köln wird ihm diesen Wunsch nicht abschlagen. Wenn ein finanzkräftiger Klub kommt, der eine zweistellige Millionensumme auf den Tisch legt.
Das kann im Sommer akut werden.
Schon jetzt meldet Real Madrid Interesse an. Die Königlichen wollen ihre Defensive weiter verjüngen und verstärken.
“Dank” Christopher Schorch haben sie unseren EffZeh ohnehin im Visier. Da muss man zwangsläufig über Geromel stolpern. Die Frage wird sein, ob die Spanier einen international (noch) völlig unbekannten Spieler für diese stattliche Summe holen werden.
Genauso könnte es den anderen Interessenten sehen, die aus Rom (AS) und London (Chelsea) nach Köln blicken. Geromel steht in der Rückserie unter besonderer Beobachtung. Bleibt er ähnlich stark, wie bisher, hat er zwei Jahre lang sein Potenzial mehr als nun angedeutet. Mit 24 ist er zudem noch weiter entwicklungsfähig. Dann könnte es wirklich eng werden für Köln.
Mit 10+ Millionen kann ein doch noch recht kleiner Verein, wie Köln durchaus was anfangen und neben einem neuen Innenverteidiger, der dann unbedingt kommen muss (oder ist Schorch schon bereit für die Innenverteidigung?) auch einen Mittelfeldspieler zu verpflichten.
So bitter ein Abschied Geromel’s wäre und schmerzt, es wäre eine neue Chance. Erst recht, da sein Abschied nur eine Frage der Zeit ist.
Und vielleicht kommt genau hier sogar der “Club” ins Blickfeld.
Nürnberg? Geromel? Was?
Nein, nicht wegen Pinola, an dem wir Interesse haben und der uns für den Flügel gut zu Gesicht stehen könnte.
Auch nicht wegen einem Mintal oder Kluge für’s Mittelfeld.
Nein, wegen Bayern.
Also nicht das Bundesland, sondern wegen dem FCB.
Der hat bekanntlich gerade sein Verteidigertalent Breno im Frankenland geparkt.
Dort soll er Spielpraxis sammeln und endlich seine Klasse unter Beweis stellen. Der 20-jährige Brasilianer ist gefordert. Er muss beweisen, dass die 12 Millionen Euro, die München vor zwei Jahren investiert hat gut angelegtes Geld war. Seine Qualitäten werden noch immer hochgehalten an der Säbener Straße. In Nürnberg muss er nun zeigen, was er als Stammkraft zu leisten im Stande ist.
Gelingt das und Breno spielt sich frei und fest, könnte Köln hier aufhorchen.
Denn auch der FC Bayern soll an Geromel interessiert sein. Wenn sie im Sommer mit einem erstarkten Breno als Tauschobjekt (plus ein paar Millionen für Köln) pokern könnte, wäre das vielleicht der entscheidene Joker.
Ich rate Geromel ohnehin, den nächsten Schritt in Deutschland zu gehen, wo er sich immer besser zurecht findet. Nach Spanien oder England kann er auch noch in zwei oder drei Jahren wechseln.
Ein Tausch mit Breno, wenn er sich denn im Nürnberger Abstiegskampf behauptet würde uns die Suche nach einem Ersatz erleichtern und den Abschied sicherlich nicht ganz so schmerzvoll erscheinen lassen.
Vielleicht überrascht Geromel aber auch alle mit einem Liebesbekenntnis an die Domstadt. Ich hätte wenig dagegen, wenn wir ihn auch noch über den Sommer 2010 hinaus in Köln bejubeln dürften.
Weiterlesen