Wer hätte das vor der Saison gedacht? Köln beendet die Saison vor Hoffenheim, Stuttgart, Bremen, Schalke und Wolfsburg. Ich hätte das direkt unterschrieben und vermutet, dass wir 2011 international auflaufen. So ist es “nur” Platz zehn.
Nach der Saison können wir aber sagen: Immerhin Platz zehn.
Vor ein paar Wochen hatte ich noch arg um den Klassenerhalt gezittert. Jetzt fehlten nur sechs Tore, um die Spielzeit gar einstellig zu beenden.
Die Mannschaft hat eine großartige Rückrunde gespielt. Nach einem Relegationsplatz im Winter ist der EffZeh die sechsbeste Mannschaft 2011. Zu Hause waren nur drei Mannschaften erfolgreicher, als Köln. Wer hätte das vor einem Jahr noch gedacht? Auswärts sind wir jedoch die mit Abstand schlechteste Bundesligamannschaft. Wer hätte das vor einem Jahr noch gedacht?! Das zeigt, dass noch viel zu tun bleibt und wo die Mannschaft arbeiten muss.
Mit Novakovic stellen wir den drittbesten Torschützen der Liga. Podolski konnte sich ebenfalls unter den Top Ten-Torjägern platzieren. Die Garanten des Aufschwungs, die sich auf dem Platz endlich verstehen. Dahinter ist es weiter eher dünn besetzt.
WeiterlesenIch war am Samstag zum ersten Mal “Auf Schalke”. Die Saison meines 1. FC Köln war glücklicherweise schon gelaufen und die Einladung vor Monaten schon so verlockend, dass ich sie einfach annehmen musste. Es bot sich an, in eines der anderen Stadien der Republik zu besuchen. Es hat sich gelohnt.
Zum einen vom Stadion selbst. Noch nie – oder vielleicht nur höchst selten – habe ich ein Stadion gesehen, in dem das gesamte Rund (mit kleiner Ausnahme des Gästeblocks) in den Farben des Vereins gehüllt war. Eine blaue Wand, der ich gegenüber stand. Oftmals hat man ja auf der Haupttribüne und der Gegengerade zahlreiche Zuschauer, die entweder nur wegen dem Event vor Ort sind oder sich einfach zu fein für Fanutensilien. Auf Schalke waren dagegen sicher mindestens 95 Prozent in Vereinsfarben gekleidet.
WeiterlesenFelix, der alte Fuchs. Oder Hellseher?
Er hat ein wenig riskiert und irgendwie “gewonnen”.
Auch, wenn es ihm aktuell wenig hilft.
Er lehnte sich vor einer Woche aus dem Fenster, als er hinaus posaunte, dass er nun doch schon ganz gern Meister werden würde. In dieser Saison! Dass es ihm gelingen wird, daran ließ er keinen Zweifel. Schließlich würde der FC Bayern München nicht mehr alle Spiele bis zum Saisonende gewinnen.
Zack, das saß und erinnert eher an Psychospielchen, wie man sie sonst von der Säbener Straße kennt.
Eine Woche später kann sich Magath bestätigt fühlen. Bayern kam gegen Gladbach nicht über ein 1:1 hinaus.
Felix hat also Recht behalten.
Nur, was bringt es ihm, wenn seine Schalke in der Tabelle auch weiterhin hinter dem FCB liegen?
Kommt jetzt die zweite Aussage, dass Bayern sicher auch nicht die beiden letzten Spiele gewinnen wird?
Brotlose Kunst nenne ich es gern, wenn jemand auf dem Rasen zaubert und dann doch nichts Produktives zu Stande bringt. Mehr war es zu dieser Zeit auch noch nicht mit den Aussagen des Herrn Magath. Um am Ende zu Jubeln, muss nun noch weiter gehofft werden, dass die Bayern ein weiteres Mal straucheln.
Doch 04-Anhänger dürfen sich vielleicht gar freuen, wenn Felix nicht gleich in dieser Saison der Clou gelingt. Magath’s Ziel war eindeutig die Meisterschaft. Wie er handelt, wenn er die erreicht hat, musste man in Wolfsburg leidvoll erfahren…
Wenn es also nicht mit der Meisterschaft 2010 klappt, dürfen sich die Schalker trotz allem auf einen Titel bis zum aktuellen Vertragsende von Herrn Magath freuen. Denn irgendwie, scheint er meistens am Ende recht zu behalten.
Was sonst noch vom 32. Spieltag bleibt…
Quoten-Nachbrenner
Bochum – Stuttgart 0:2 = 1,80
Gladbach – München 1:1 = 4,00
Nürnberg – Dortmund 2:3 = 2,10
Berlin – Schalke 0:1 = 1,90
Leverkusen – Hannover 3:0 = 1,30
Mainz – Frankfurt 3:3 = 3,20
Bremen – Köln 1:0 = 1,30
Hoffenheim – Hamburg 5:1 = 2,90
Freiburg – Wolfsburg 1:0 = 3,20
Gewinn als Kombiwette: 1.441,75 Euro (bei 1 Euro Einsatz)
Gewinn als 9 Einzelwetten: 21,70 Euro (bei 9 Euro Einsatz)
[Ich übernehme keine Gewähr. Für nichts und niemanden!]
WeiterlesenDie fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskutiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
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Und am Ende ist der Glauben im Fußball ebenso wichtig, wie Emotionen und Leidenschaft… und manchmal geht eine Hoffnung auch in Erfüllung.
Und am Ende wird wieder alles halb so schlimm und die Welt feiert. Friedlich!
1. FC Köln
Was ja keine schlechte Situation ist. Sogar besser, als einen Schnitt zu machen und die neuen Charaktere zusammen zu führen. Es gilt das vorhandene Personal zu einer Einheit zu formen. Individuell gesehen haben wir großartige Spieler beisammen, nur müssen sie jetzt auch zusammen passen. Das dürfte gelingen, wenn die Mannschaft in größtenteils aktueller Besetzung in die neue Saison geht. Dann kann man “nebenbei” junge Spieler einbauen, wie aktuell Matuschyk.
Das gilt auch auf der Torhüterposition, weswegen der EffZeh hier genau aufpassen muss:
Torhüterkarussell: Kessler will weg – und Mondragon?
Wie werden die wohl aussehen? Muss er sich vielleicht die 90 Minuten gegen Bochum anschauen?
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Wir blenden mal die Linie ein…
Schalke unterliegt Van Gaals Idee vom Halten
Wie man von einem schlechten Spiel ablenkt (von und mit Paolo Guerrero)
1. FC Köln
Strange Days – Gedanken zum 29. Spieltag
Da wagt dieser Mann, unmittelbar nach der Slapstick-Einlage unseres Torwarts, welche zum 0:2 führte die Fans zu kritisieren, ja sogar als Schuldige an dem Dilemma aus zu machen? Sind das die Aussagen eines Säufers oder eines Wahnsinnigen?
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Nach 28 Spieltagen ist eine Tabellenführung schön aber noch nicht wichtig. Wichtiger ist erkennen zu dürfen, wie gut diese Mannschaft sein kann und wozu sie sich in dieser Saison schon entwickelt hat.
Die Eintracht lag höchst unverdient zurück und der Kid, dem nicht zu Unrecht eine gewisse Nähe zu bestimmten schmerzlindernden pharmazeutischen Produkten nachgesagt wird, hatte ein Lächeln auf dem Gesicht.
1. Bundesliga, 28. Spieltag / Hertha BSC 0 BVB 0
1. FC Köln
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Zack, zack, Endlospapier in den 24-Nadeldrucker und schon ist die Osttribüne voll
Felix, ich bin enttäuscht von Dir.
Stellungnahme der Ultras zu den Vorfällen gegen Nürnberg
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1. Bundesliga, 25. Spieltag / BVB 3 Mönchengladbach 0
Es scheint als hätte Hertha all das Glück der letzten Saison für diese bereits aufgebraucht. In dieser Spielzeit gleicht es sich einfach nicht aus.
In Frankfurt gewonnen: Noch nichts erreicht
Aber dann geht es gut aus, der Kommentator sagt was von bester Abwehr weil Schalke die wenigsten Gegentreffer kassiert hat, und die, die um mich herum sind, sehen in mir einen Frevler.
Im Zweiten wird’s wohl besser – 25. Akt: Es gab nur keine Borussia
Es gibt kaum zuverlässigere Gradmesser für die Freundlichkeit in einer Stadt, als die Reaktionen auf gegnerische Fanfarben. In Köln wäre schwarz-weiß-grün keine allzu gute Idee. Hamburger hatten im letzten Jahr nur ein müdes Lächeln für uns übrig. Zumindest die HSV-Fans, mehr Rückendeckung gab es in St. Pauli. Und in Frankfurt hatte ich auf dem dunklen Fußweg vom Stadion zum Bahnhof bisweilen das Gefühl, nicht wirklich willkommen zu sein.
1. FC Köln
Geromel bestätigt Interesse von Serie-A-Klubs
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Es läuft, ruhig und stetig, so wie es ein Verein angeblich haben muss, damit er erfolgreich sein kann. Irgendwie bremerisch. Mir ist langweilig.
Das mit den Ecken ist nicht sonderlich das Problem. Das hat ein Herr Ribery schließlich auch
Im Zweiten wird’s wohl besser – 22. Akt: Lange nicht so päpstlich wie der Papst
War es wirklich so ein klares Foul vor dem Siegtreffer durch Rob Friend? Und wenn ja, muss man sich dafür entschuldigen, wenn man auf diese Weise das erhält, was man sich über 90 Minuten redlich verdient hat?
Das reicht so nicht! Aber es könnte so reichen…
Punkten Mannschaften wie Bochum oder Köln wenigstens noch ab und an dreifach, verweigert sich dieses Abstiegskampf-Quartett jedweder mehrfacher Punktgewinne
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Die, die wo nicht Tabellenführer werden wollen
1. FC Köln
Acht gegen Zwölf – Sieben Fragen
Den Beitrag habe ich in meinem Spielnachbericht komplett vergessen. Sei hiermit nachgereicht.
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