Die fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskutiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
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Ein Stadionverbot für einen Spieler
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Hertha ohne Sturm – Finstere Aussichten
Hätte Hertha nicht diese riesige Hypothek aus der Hinserie, könnte man sich freuen: drei Spiele, keine Niederlage, kein Gegentor. Das sind eigentlich beste Voraussetzungen, eine Serie zu starten. Tatsächlich ist der Zug für Hertha nun schon fast abgefahren.
Noch einige Worte zu Köstner, von Hoeneß. Nach ihm gibt es
“keine andere Planung”
als Köstner bis zum Sommer im Amt zu lassen. Warum nicht?
Hannover 96 demontiert Fromlowitz
Holtby, Gavranovic und Magaths Casting-Show
Der Humus der Hoffnung im Frühbeet des Abstiegskampfes
1. FC Köln
1. FC Köln verpflichtet Alexandru Ionita
Podolski: “Diese oder nächste Woche”
Nachschlag: How to kill your Community II
Weiterlesen| Frankfurt 1 | Chris, 76 |
|---|---|
| Köln 2 | Maniche, 59 Russ (ET), 84 |
Bis zum Spiel gegen den VfL Wolfsburg war es mir noch unheimlich. Deshalb habe ich zumindest noch die Frankfurt-Partie abgewartet. Nachdem nun aber auch hier ein Sieg heraus sprang, enthülle ich offiziell den Grund für den aktuellen Höhenflug des 1. FC Köln.
Nein, es ist nicht die solide Abwehr. Das in diesen Tagen ganz sicher nicht.
Nein, es ist nicht unser immer besser werdendes Mittelfeld, angetrieben von Maniche.
Nein, es ist nicht Adil Chihi, der endlich sein ganzes Potenzial abruft.
Nein, es ist nicht Sebastian Freis, der sich den Arsch aufreißt.
Nein, es ist nicht das Fehlen von Poldi und Nova.
Nein, es ist nicht der neue Schwung von Tosic, der kommen wird.
Nein, es ist nicht Soldo, nicht Meier, nicht Overath.
Es ist Voodoo!
Rückblick. Über einen Monat ist es her, da lag auch schon Schnee. Im Unterschied zu heute war es jedoch nicht dermaßen viel und an allen Ecken duftete es nach Plätzchen und Glühwein. Weihnachten halt. Geschenkezeit.
In Einem fand ich folgendes kleines Püppchen:
Selbstgenäht und selbstbeschrieben soll es die bösen Geister vom 1. FC Köln fern halten und den Erfolg zurück bringen.
Tierisch habe ich mich gefreut und da Fußballer (und deren Fans) nunmal abergläubisch sind, sogar ein wenig dran geglaubt.
Drum werden seit drei Spielen vor jeder Partie Stecknadeln in die Puppe gerammt. Immer zwei pro Spiel. Und siehe da. Es hat bisher immer hingehauen. Zwei Auswärtssiege, viele Tore und ähm, ja, ein Heimspiel!
Denn ein kleines Makel hat die Figur. Die Herstellerin hat in ihrer Arbeitswut nicht Heimsieg, sondern Heimspiel geschrieben. So hatten wir gegen Dortmund ein Heimspiel, aber leider keinen Heimsieg. Glück für den BVB. Glück für Hamburg. Nur muss es den Gegnern im Rhein Energie Stadion immer gelingen (mehr als) ein Tor zu erzielen, denn wir werden immer je ein eigenes erzielen. Voodoo!
Wozu die Puppe fähig ist, hat sie am Samstag bewiesen, als sie das Schneetreiben vor dem siegbringenden Tor dermaßen erhöht hat, dass Russ fast blind vor Augen wurde. Gegen Hamburg versuche ich es vielleicht mal mit einer Roten Karte gegen den Gegner…
Stimmen
Ansonsten plätscherte das Match ereignislos vor sich hin. Den Akteuren fehlte es auf dem tiefen Rasen einfach an Ideen und Kreativität. Frankfurt versuchte es häufig mit langen Bällen, die jedoch kein großes Problem für Geromel & Co. darstellten. Die Kölner indes kamen aufgrund ihres unsauberen Passspiels gar nicht erst in den gegnerischen Sechzehner.
In den ersten 45 Minuten des Spiels überzeugte beim FC vor allem eins: die Defensive.
Das 1:1 dagegen musste wieder nach einer Ecke fallen. Das ist mittlerweile besorgniserregend, wie anfällig man bei Standards ist. Fünf der letzten sechs Gegentore fielen nach Standards, das dürfte einen Spitzenwert darstellen.
“Das ist bitter. Nachdem es angefangen hatte zu schneien, war der Ball glitschig und hat sich anders verhalten als sonst. Er ist mir über den Kopf gerutscht, als ich klären wollte”, erklärte Russ jene spielentscheidende Szene in der 84. Minute.
Nein, Spiele werden nicht in der Abwehr gewonnen, sie werden dort verloren.
Doch der FC ist in dieser Saison nicht nur taktisch diszipliniert, sondern zeigt auch eine mentale Stärke eines Elefanten (keine Ahnung ob diese wirklich mental stark sind, auf jeden Fall sind sie groß!).
Der 1. FC Köln hat erstmals in dieser Saison zwei Spiele in Folge gewonnen. Das es sich dabei um Auswärtspartien handelte, ist kein Zufall.
Der Vorsprung auf die Relegationsplätze beträgt nun bereits sieben Punkte! Mit nun 24 Punkten kann der FC einigermaßen beruhigt in die kommenden Spiele gegen Hamburg, Schalke, Stuttgart, Leverkusen und München gehen.
Zahlen und Daten
Platz: 13
Punkte: 24
Tore: 17
Gegentore: 21
Nächster Gegner: Hamburger SV
Die fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskuttiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
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Als er vor dreieinhalb Jahren nach Schalke kam war er 23 Jahre jung und hatte gerade eine Saison mit 20 Treffern hinter sich. Da durfte man sich Hoffnungen machen. Hoffnungen, die Halil Altintop letztlich nie erfüllte.
Du hast alles dafür getan und gegeben, deinen Traum am Leben zu erhalten. Und weil Du in fast aussichtsloser Situation nicht aufgegeben und so gekämpft hast, haben andere, Dir fremde Menschen, deinen Traum mit Dir geteilt – vor 14 Tagen im Eintracht Museum hast Du es erlebt. Und auf Deiner Homepage kannst Du es im Gästebuch lesen: Du hast anderen Menschen ein Beispiel oder sogar Hoffnung gegeben.
Die sanfte Landung und eine geliehene Chance
Die 7 Leihspieler bieten eine Option ohne Risiko (ökonomisch gesehen). Man musste kein Kredite aufnehmen um die Spielertransfers zu stemmen, man muss keine Risiken mit Optionen fahren, auf Gefahr, dass ein Spieler gar nicht weg will oder keinen neuen Verein findet. Wenn man im Sommer also wieder mal “neu anfangen” muss, dann ist der wiederholte “Betriebsunfall” wohl diesmal leichter abzufedern.
Wie wird es jetzt weitergehen?
Nun gut, Veh ist weg. Bevor ich mich jedoch der Frage widme, was jetzt geschehen wird, noch die Frage, ob Veh nicht schon zur Winterpause hätte gehen müssen.
1. FC Köln
Herrliches Gespräch zwischen Tobias Kaufmann und Stefan Krieger vor der Partie Frankfurt vs. Köln
Das FC Brett soll nur noch Mitgliedern und Fanprojekt-Beteiligten offen stehen.
FC.Dämlich oder: How to kill your community
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Fußball-Bundesliga, 20. Spieltag
Samstag, 30. Januar 2010 15:30
In Frankfurt bettelt Michael Skibbe schon lange seinen Verein an, um doch noch einen Stürmer zu bekommen. Mit Kündigung hat der Gute schon gedroht, nachdem sich seine Eintracht einen Gekas nicht leisten konnte. Pipi standen ihm in den Augen, weil sein Verein finanziell nicht konkurrenzfähig sei. Dann kam Halil Altintop.
In Köln fehlt seit dem Sommer eine Kreativkraft. Nach den Ausfällen von Podolski und Novakovic war das Geschrei groß. Ein neuer Stürmer muss her. Er kam nicht. Aber immerhin der Kreative. Zoran Tosic heißt er also, der sich nun beweisen soll.
Eine glückliche Woche also für beide Trainer. Sowohl Skibbe, als auch Soldo haben seit dieser Woche eine Alternative mehr für die Offensive. In Frankfurt ist es sogar mehr als das. Hier wurde eine echte Verstärkung geholt. Beim FC muss man sich das hochgelobte Talent erstmal näher anschauen.
Wo soll das noch hinführen? Die Eintracht liegt auf Rang sieben und Köln hat den amtierenden Meister besiegt.
Am Samstag treffen beide Teams aufeinander.
Kein ganz uninteressantes Match. Frankfurt liegt in der Heimtabelle auf Platz sieben. Platz sieben nimmt Köln in der Auswärtsrangliste ein.
Die Eintracht kann recht gelassen ins Spiel gehen, Köln täte ein Sieg ganz gut, um den Abstand zu den Kellerplätzen weiter zu vergrößern, weil nach der Partie fünf Brocken warten. Frankfurt hat zuletzt in Bremen gesiegt, aber gegen Nürnberg nur einen Zähler ergattert. Innerhalb der Woche hat Christoph Preuß sein Karriereende bekannt gegeben. Ein Sieg für den scheidenden Teamkollegen also?
Diese Aufstellungen erwarte ich für Samstag
Nikolov
Jung – Franz – Russ – Spycher
Teber — Chris
Ochs ———– Köhler
Meier —- Altintop
Novakovic
Chihi ————— Freis
Maniche ——– Petit
Pezzoni
Womé – Geromel – Mohamad – Brecko
Mondragon
Skibbe hat eigentlich kaum einen Grund zum Wechseln. Schwegler fehlt verletzt, für ihn rückt Chris wieder ins Team. Altintop wird gegen Köln dabei sein. Ob von Anfang an, bleibt noch abzuwarten. Aber durch die Vorbereitung unter Magath, sollte er vor Kraft strotzen. Er könnte sofort weiterhelfen. Er scheint mir treffsicherer als Liberopoulos, so dass ich Altintop schon in der Startelf sehe. Dagegen hat der zweite Neue Ricardo Clark noch Trainingsrückstand.
Beim FC kehrt Novakovic zurück. Da sich Yalcin beim starken Auftritt gegen Wolfsburg nicht aufdrängen konnte, fällt die Entscheidung für Soldo leicht aus. Yalcin raus und dafür Nova rein. Freis rückt dann auf den rechten Flügel und Chihi nach links. Ich hätte es spannend gefunden, wie Soldo reagiert hätte, wenn auch Yalcin ein Mörderspiel absolviert hätte. Sei’s drum. In der Defensive wird sich nichts tun, trotz der letzten Aussetzer. Aber Mondragon und Geromel werden wieder mehr Stärke zeigen müssen.
Das sagt der Gegner
Diesmal freue ich mich, dass Stefan vom Blog-G Zeit gefunden hat, sich meinen Fragen zu stellen. Die Antworten musste er schon recht früh abgeben. Vor dem Transfer von Altintop.
Spielfeldrand: Erstmal Glückwunsch zu euer tollen Saison bis dahin. Damit hätte ich vorher in der Form nicht gerechnet. Was macht euch im Moment so stabil?
Stefan: Die mannschaftliche Geschlossenheit, der Glaube an sich selbst und die Schwäche der Gegner.
Hinzu kommt das Quentchen Glück, das eine Mannschaft braucht und das den Unterschied von Platz sieben zu Platz 14 ausmacht.
Spielfeldrand: Euer Sturm ist gut besetzt, nur leider vom Verletzungspech verfolgt. Amanatidis und Fenin werden noch eine Weile fehlen. Korkmaz braucht wohl auch noch etwas Zeit, bis er wieder richtig fit ist. Warum bringt Skibbe bei so einem Engpass in der Offensive nicht auch mal einen jungen Stürmer, wie Alvarez? Zumindest als Einwechselspieler könnte er solche Leute mal im Wettkampf sehen.
Stefan: Weil er offensichtlich den jungen Spielern noch nicht zutraut dann ihren Mann zu stehen, wenn’s eng wird. Und eng sind die Spiele von Eintracht Frankfurt eigentlich immer. Bisher konnte nur in Berlin und Freiburg mit mehr als einem Treffer Unterschied gewonnen werden. Selbst in Freiburg fiel das 2:0 erst in der letzten Spielminute.
Spielfeldrand: Ohnehin hat es mit Skibbe in den letzten Wochen ein wenig gekracht, weil er neue Spieler gefordert hat, die er nicht bekommen (Gekas) hat. Ich war überrascht, dass Skibbe mal so deutlich und offen seine Meinung sagt. Er hat ja sogar mit Rücktritt gedroht. Ist so eine Aussage auch mal positiv zu bewerten, da er ja die sportliche Verantwortung trägt oder hat Skibbe deiner Meinung nach dadurch nur Unruhe rein gebracht?
Stefan: Skibbes Absicht ist es wohl, die etwas konservativen Strukturen bei Eintracht Frankfurt ein wenig aufzubrechen. Das gehört nur bedingt zu seinen Aufgaben als Trainer, auch wenn er am Ende den Kopf hinhalten muss. Sportdirektor im klassischen Sinne ist er ja nicht. Trotzdem ist es gut und wichtig, auf Missstände hinzuweisen. Die Frage ist, ob es in dieser Form und in der Öffentlichkeit geschehen muss – immer wieder geschehen muss. Die Frage ist, warum er dies immer nach Niederlagen seiner Mannschaft tut. Immer dann, wenn’s läuft, hört man so etwas von ihm nicht. Zumindest nicht öffentlich. Aber ja – einiges von dem, was er angesprochen hat, ist durchaus richtig. Und wichtig ist nach der Ära Funkel wohl auch eines: Es kommt bei den Fans an. Skibbe gibt dem Affen Zucker. Nicht ungeschickt. Die Auswirkungen sind auch durchaus sichtbar. Die Fankurve platziert bereits Banner mit der Aufschrift “Skibbe – wir stehen hinter dir!”. Der Plan scheint zumindest in dieser Richtung aufzugehen.
Spielfeldrand: Immerhin hat er Ricardo Clark einen neuen Spieler erhalten. Keinen Stürmer, sondern einen für’s defensive Mittelfeld. Eine gute Wahl und was erhoffst du dir von dem US-Nationalspieler?
Stefan: Ich kenne Clark nicht. Trotzdem könnte seine Verpflichtung gerade im Moment gut sein – immerhin hat sich Pirmin Schwegler, neben Chris der wichtigste Akteur der Eintracht in der Vorrunde, gerade schwer verletzt. Trotzdem bin ich erst mal skeptisch. Clark hat seit November nicht mehr gespielt, er wird von Skibbe “Perspektivspieler” genannt, eine Bezeichnung, die mich stutzig macht. Immerhin ist Clark keine 18 mehr. Außerdem frage ich mich immer, wie ein wirklich guter Spieler jahrelang in den USA nicht entdeckt werden konnte. Abwarten, logisch.
Spielfeldrand: Die WM 2010 rückt mit großen Schritten näher. Wer aus eurer Mannschaft muss noch unbedingt mit nach Südafrika reisen? Bei Jogi Löw, aber auch in einem anderen Nationalteam.
Stefan: Für Jogi niemand. Eintracht Spieler haben da schlechte Karten, warum auch immer. Patrick Ochs ist sicher nicht schlechter als einiges, was da in der Nationalmannschaft rumläuft, und auch Marco Russ ist immerhin Stammspieler einer Bundesligamannschaft. Mehr, als so mancher der von Löw berufen wird. Die ausländischen Akteure bei der Eintracht sind alles Nationalspieler – bis auf Nikolov, der ist “ewig”.
Spielfeldrand: Am Samstag geht es gegen Köln. Ihr befindet euch in einer guten Ausgangsposition, Köln hat sich in der Rückrunde stark verkauft und durch den Sieg gegen Wolfsburg auch Selbstbewusstsein geholt. Was erwartest du dir von der Partie?
Stefan: Einen Grottenkick von zwei Teams, bei denen nach vorne nicht viel geht. Der Zufall wird auf der einen oder anderen Seite den Ball ins Tor würgen. Irgendwie.
Spielfeldrand: Zu guter Letzt: Wo wirst du die Partie verfolgen und wie lautet dein Tipp?
Stefan: Am Spielfeldrand als Fotograf für die Frankfurter Rundschau. Mein Tipp: 0:0, 1:0, 0:1. In dieser Reihenfolge.
Mein Tipp
Das Hinspiel endete 0:0. In der letzten Saison trennten wir uns 2:2. Frankfurt befindet sich aktuell auf einem kleinen Höhenflug, musste aber gegen Nürnberg Federn lassen. Köln präsentiert sich seit der Winterpause druckvoll und stark verbessert. Eine torlose Partie erwarte ich deshalb nicht. Beide Teams werden sich nichts schenken. Mit Halil Altintop hat Eintracht einen Stürmer im Zentrum, der weiß, wo das Tor steht.
Auf Kölner Seite kann sich Novakovic freuen in eine homogene und motivierte Mannschaft zu kommen. Das Selbstvertrauen ist wieder da. Chihi und Freis dürften über die Flügel Druck machen, das kommt Nova in der Mitte zu Gute. Die beiden Portugiesen setzen aus der Zentrale endlich auch mehr Akzente. Nur muss sich die Defensive wieder stabilisieren.
Es wird eine enge Partie. Hier wird gebissen, sich nicht versteckt und der Abschluss gesucht. Am Ende steht es 1:1
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Was ich von von Halil Altintop halte, wenn er möglicherweise schon heute tatsächlich verpflichtet wird? Das ist nicht wichtig. Michael Skibbe hat seine allgemeine Einschätzung doch schon vor Wochen abgegeben.
Hört auf mit Eurer Zahlengläubigkeit und guckt Euch das Spiel an, verdammt noch mal, und urteilt dann selbst, sofern Ihr Euch heutzutage ein Urteil ohne Spack1-Beckmann-Alles-ist-erfassbar-Datenbank noch zutraut. Die Prozentzahlen sind nur ein Anhaltspunkt, aber kein Zeugnis der Leistung eines Spielers in einem so komplexen System wie einem Fußballspiel. Punkt.
Ruud van Nistelrooy zum HSV – Ein guter Griff?
WeiterlesenDer (fast)tägliche Fußball-Überblick mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.
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“Warum bleibt Arminias Stadion so leer?”
“… auch wenn die Spiele mit Rücksicht auf den amerikanischen Fernsehmarkt irgendwann dienstagsmorgens um 4:45 Uhr angepfiffen werden.” Eben, man muss gewisse Dinge auch einfach realistisch betrachten.
Wem gehört der Fuß unter der Ablage?
Oder aktuell Diverses von der Berliner Hertha… und der umliegenden Presselandschaft
Verdammt nah an der Perfektion
„Hoeneß, Daum oder Calli gehen auf den Senkel“
WeiterlesenNach dem rauen Funkel kommt Kumpeltyp Skibbe. Ein neuer Wind weht in Frankfurt. Nicht zwangsläufig ein besserer. Er verteilt an Sorgenkind Caio Streicheleinheiten, muss aber auch dazwischen hauen, sonst wird es zu beschaulich in Hessen. Dann geht es steil bergab. Die Abteilung Attacke scheint gut aufgestellt. Mit Fenin fehlt aber schon ein wichtiger Baustein. Amanatidis muss nach seiner Pause zu alter Form finden. Liberopoulos ist über seinen Zenit hinweg. Und schon wird es problematisch.
Das Mittelfeld muss Torgefahr entwickeln. Geeignetes Personal ist rar. Caio ist gefordert, Alexander Meier muss gesund bleiben. Die Abwehr hat mit Franz einen wichtigen Baustein hinzu gewonnen, wirkt aber doch noch ein wenig wackelig. Da ist es nicht unbedingt von Vorteil, dass der Dreikampf im Tor weitere Unruhe in die Hintermannschaft bringt.
Meine Frage: Kommen drei Torhüter zu Einsatzminuten?
Mein Tipp: 17.
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