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Gut, Livespiele und Konferenzen gibt es nur selten. Auf legalem Weg versteht sich!
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Spanien und Italien werden folgen, wenn man sie nicht ohnehin schon irgendwo abrufen kann.
Und wer weiß, vielleicht gibt es Livespiele demnächst auch werbefinanziert im Internet.
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Fußball Bundesliga, 33. Spieltag
Samstag, 01. Mai 2010 15:30
Ich mag Freiburg. Die Stadt ist sicherlich auch ganz schön, was man so hört und sicherlich meistens wärmer, als Hamburg. Aber ich war noch nie da. Trotzdem mag ich Freiburg. Wegen dem SC.
Ich mag den Verein. Die Politik und die Spielweise. Ihr Konzept, dass sie seit Jahren durchziehen. Da wird wenig Rücksicht auf die „Gesetze des Sports“ genommen. Trainer werden nicht bei jedem Gegenwind entlassen. Bei Spielerverkäufen wird nicht lange gejammert. Man setzt gern auf Leute aus der Umgebung und dem eigenen Internat.
Freiburg spielt immer schön. Ein schneller Fußball mit kurzen Ballberührungen und vielen Stafetten. Einfach hübsch anzusehen. Wenn die loslegen, kann man gern mal mit der Zunge schnalzen, sich zurück lehnen und genießen.
Als Fan würde ich mir sicher viel lieber etwas mehr Handwerk wünschen. Denn richtig erfolgreich sind die Breisgauer leider viel zu selten.
Dafür fehlt leider meistens ein Mann in vorderster Front, der die Dinger nur noch versenkt, die ihm so mustergültig aufgelegt werden. Ein Harry Decheiver war so einer. Mit ihm ging es beim SC auch nach oben. Danach kam nicht mehr viel.
Aktuell befindet sich der Klub trotzdem wieder auf leichtem Aufwärtstrend. Leicht ist dabei mächtig untertrieben und zielt eigentlich nur auf die aktuelle Tabellensituation. Da rangieren die Freiburger auf Platz vierzehn und müssen noch um den Klassenerhalt zittern.
Die vergangenen Spiele sprechen aber deutlich für den SC: Aus den letzten sechs Partien konnte die Mannschaft stolze elf Zähler einfahren. Dadurch sind die Chancen gestiegen, in dieser Saison die Klasse zu halten.
Ich würde mich freuen für den SC.
Besonders – tut mir leid, Leute – da ich um die aktuell drei Tabellenschlusslichter nicht wirklich weinen würde, wenn sie uns (vorrübergehend) verlassen. Bei Freiburg fände ich es schade und den Weg, den Nürnberg gerade einschlägt finde ich durchaus sympathisch.
Freiburg braucht also jeden Zähler, um auch 2010/2011 erstklassig aufzuspielen.
Ich gönne euch sechs Zähler aus zwei verbleibenden Spielen.
Wenn, ja wenn ihr am Samstag nicht bei uns zu Besuch wäret. Gut, wir sind gerettet. Uns kann nichts mehr passieren. Schenken wir euch also die Punkte. Aber wir benötigen einen sauberen Saisonabschluss. Für die Mannschaft, den Verein und die Fans. Besonders zu Hause. Zudem hätten wir gern die 40 Punkte und idealerweise 43, um das (bzw. zumindest dieses) Saisonziel zu übertreffen. Wir dürfen uns nicht nachsagen zu lassen, dass wir uns hängen gelassen haben, nachdem alles entschieden war.
Für einen ruhig(er)en Sommer brauchen wir noch Siege.
Sorry Freiburg, ich hoffe trotzdem, dass die Konkurrenz dann ebenfalls schwächelt.
Diese Aufstellungen erwarte ich für Samstag
Mondragon
Brecko – Mc Kenna – Mohamad – Ehret
Petit
Maniche —— Matuschyk
Tosic ———————- Podolski
Novakovic
Cissé
Idrissou —————- Jäger
Makiadi —– Flum
Schuster
Bastians – Butscher – Barth – Mujdza
Pouplin
Zvonimir Soldo muss mal wieder umbauen. Geromel fehlt gesperrt, für ihn darf Mc Kenna wieder ran. Ansonsten wird er nichts ändern. Tut der Mannschaft auch mal gut. Besonders, da sie in Bremen nicht enttäuscht hat. Die Talente werden wieder auf der Bank Platz nehmen und mit den Hufen scharen. Hoffentlich kommen sie zu einigen Minuten (das würde ja auch heißen, dass das Ergebnis positiv für den FC ausschaut).
Vielleicht zieht er – bitte, bitte! – Poldi ein wenig mehr nach vorne und Tosic auf die zehn.
Robin Dutt kann sich zurücklegen. Ganz nach dem Motto: „Never change a winning team“.
Mein Tipp
Freiburg wird kontern, Köln sich mit der Defensive schwer tun. Aber doch mehr vom Spiel haben und aktuell trumpft doch irgendwie immer einer auf, der dann für zwei Tore gut ist. Nach Matuschyk und Tosic würde ich mir Poldi wünschen. Oder Novakovic. Oder, ach, eigentlich egal, hauptsache Tore… und eine überzeugende Leistung. Spielerisch und taktisch. Damit wir hinten auch mit mehr Ruhe agieren können.
Einfach wird es nicht, aber ich blicke sonnig in die Glaskugel und hoffe auf ein 3:1.
Weiterlesen| Bremen 1 | Frings, 91 |
|---|---|
| Köln 0 | Fehlanzeige |
Ich habe nichts vom Spiel gesehen. Rein gar nichts. Ich habe gegrillt und die Sonne genossen. Oft, wenn ich keine Bilder erhaschen kann, suche ich zumindest nachträglich noch mal Videos raus, um einen besseren Eindruck vom Spiel gewinnen zu können. Diesmal nicht.
Man kann nicht mal sagen, dass ich dazu einfach keinen Nerv mehr hatte. Schließlich haben wir am Wochenende nicht mit 1:5 verloren. Es war ein knappes 0:1, das sogar erst in der Nachspielzeit erzielt wurde. Durch einen Handelfmeter. Bremen, bedankt euch bei Geromel!
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Richtig unglücklich, weil ich mich schon auf den einen Punkt gefreut hatte, nachdem ich in der 80. Minute mal kurz im Teletext geluschert hatte. Schade, echt schade. Wäre doch eine runde Sache gewesen.
Trotzdem.
Das ist in Ordnung. Ein Bremer Offensivfeuerwerk hätte die ganze Geschichte wesentlich deutlicher aussehen lassen. Dass es nicht so gekommen ist, verdanken wir unserem überragenden Schlussmann Thomas Kessler, der kurzfristig einspringen musste und mit starken Paraden Werbung in eigener Sache betrieb. Es war dann wohl seine letzte Partie für den FC. Ein glänzender Schlusspunkt. Schade eigentlich, dass das Eigengewächs nicht die Chance erhält Mondragon einestages zu beerben. Da geht wieder ein Nachwuchsmann von Bord.
Die anderen Talente des Tages durften sich über die gute Leistung der ersten Elf auch nicht wirklich freuen. Da es lange so eng war und der Punkt schon winkte, mussten Salger, Yabo und Yalcin auf der Bank Platz nehmen und diese 90 Minuten wärmen. Vielleicht dürfen sie dann in den nächsten beiden Spielen noch (weitere) Bundesligaluft schnuppern.
Für mich überraschend, dass Maniche wieder von Beginn an ran durfte. Ein Zeichen, dass er bleiben wird? Dass man auf ihn baut? Kicker gibt ihm die fünf. Muss nicht zwingend was heißen. Wie habt ihr seine Leistung gesehen? Genau wie der Portugiese kürte der Kicker auch Novakovic zum schlechtesten Spieler. Beide mussten raus. Ob dann vielleicht demnächst die Jungen sogar mal direkt vom Start weg eine Chance bekommen?
Ich würde es begrüßen. Wirklich verfolgen kann ich die kommende Partie aber auch nicht. Ich wildere auf Einladung einer Exil-Schalkerin mal Gelsenkirchen und werde verstärkt auf Toreinblendungen aus Köln warten… zwischendurch… denn vorrangig schau ich mir erstmal die Arena an und hoffe auf guten Heim-Fußball. Ist in Köln ja nicht unbedingt angesagt.
Stimmen
In der ersten Halbzeit spielte der FC diszipliniert wie man es kennt und hatte gegen ratlos scheinende Bremer die 1000% Chance: Poldi nach feinem Doppelpass mit rechts völlig frei und unbedrängt an Wiese und am Tor vorbei! So etwas darf nicht passieren!
Die Gäste verteidigten nun nicht mehr so souverän wie zuvor in der ersten Spielhälfte. Werder investierte jetzt mehr, Chancen folgten auf dem Fuß.
Nach einer perfekten Ehret-Flanke von der linken Seite tauchte Novakovic (72.) frei im Strafraum auf und hämmerte den Ball aus zentraler Position an die Latte.
Hand! Hand! 35.000 Werder-Fans schreien sich die Kehle aus dem Leib und trauen ihrer Wahrnehmung nicht. Der Kölner hatte Hand gespielt. In der Nachspielzeit! Am langen Pfosten. Bei Werders allerletzter Chance. Unfassbar! Und der Schiri? Elfer? Elfer!
Schiedsrichter Winkmann schickte den FC-Verteidiger folgerichtig mit Rot vom Feld und entschied auf Elfmeter: Ex-Nationalspieler Thorsten Frings ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte unhaltbar für Kessler zum 1:0-Siegtreffer für die Gastgeber (90.+1).
90 Minuten Dauergesang der FC-Fans in Bremen. Das Stadion fest in kölscher Hand. Da staunten die grünweißen Zuschauer nicht schlecht. Soviel Fan-Power ist man an der Weser nicht gewohnt.
„Die Diskussion war ja, ob meine Mannschaft ohne Druck funktionieren würde. Aber sie hat 90 Minuten lang gekämpft. Darum ist es bitter, so zu verlieren“, sagte FC-Trainer Zvonimir Soldo.
`Vorher sind wir angerannt und haben alles versucht, aber es war heute sehr schwer. Wir mussten es am Ende mit langen Bällen versuchen. Das ist nicht immer das schönste Mittel, aber es hat am Ende geholfen.´
Zahlen und Daten
Platz: 13
Punkte: 37
Tore: 31
Gegentore: 39
Nächster Gegner: SC Freiburg
Felix, der alte Fuchs. Oder Hellseher?
Er hat ein wenig riskiert und irgendwie “gewonnen”.
Auch, wenn es ihm aktuell wenig hilft.
Er lehnte sich vor einer Woche aus dem Fenster, als er hinaus posaunte, dass er nun doch schon ganz gern Meister werden würde. In dieser Saison! Dass es ihm gelingen wird, daran ließ er keinen Zweifel. Schließlich würde der FC Bayern München nicht mehr alle Spiele bis zum Saisonende gewinnen.
Zack, das saß und erinnert eher an Psychospielchen, wie man sie sonst von der Säbener Straße kennt.
Eine Woche später kann sich Magath bestätigt fühlen. Bayern kam gegen Gladbach nicht über ein 1:1 hinaus.
Felix hat also Recht behalten.
Nur, was bringt es ihm, wenn seine Schalke in der Tabelle auch weiterhin hinter dem FCB liegen?
Kommt jetzt die zweite Aussage, dass Bayern sicher auch nicht die beiden letzten Spiele gewinnen wird?
Brotlose Kunst nenne ich es gern, wenn jemand auf dem Rasen zaubert und dann doch nichts Produktives zu Stande bringt. Mehr war es zu dieser Zeit auch noch nicht mit den Aussagen des Herrn Magath. Um am Ende zu Jubeln, muss nun noch weiter gehofft werden, dass die Bayern ein weiteres Mal straucheln.
Doch 04-Anhänger dürfen sich vielleicht gar freuen, wenn Felix nicht gleich in dieser Saison der Clou gelingt. Magath’s Ziel war eindeutig die Meisterschaft. Wie er handelt, wenn er die erreicht hat, musste man in Wolfsburg leidvoll erfahren…
Wenn es also nicht mit der Meisterschaft 2010 klappt, dürfen sich die Schalker trotz allem auf einen Titel bis zum aktuellen Vertragsende von Herrn Magath freuen. Denn irgendwie, scheint er meistens am Ende recht zu behalten.
Was sonst noch vom 32. Spieltag bleibt…
Quoten-Nachbrenner
Bochum – Stuttgart 0:2 = 1,80
Gladbach – München 1:1 = 4,00
Nürnberg – Dortmund 2:3 = 2,10
Berlin – Schalke 0:1 = 1,90
Leverkusen – Hannover 3:0 = 1,30
Mainz – Frankfurt 3:3 = 3,20
Bremen – Köln 1:0 = 1,30
Hoffenheim – Hamburg 5:1 = 2,90
Freiburg – Wolfsburg 1:0 = 3,20
Gewinn als Kombiwette: 1.441,75 Euro (bei 1 Euro Einsatz)
Gewinn als 9 Einzelwetten: 21,70 Euro (bei 9 Euro Einsatz)
[Ich übernehme keine Gewähr. Für nichts und niemanden!]
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Fußball-Bundesliga 32. Spieltag
Samstag, 24. April 2010 18:30
Irgendwie weiß ich nicht, was ich zu diesem Spiel noch schreiben soll. Die Luft ist irgendwie schon raus. Der Klassenerhalt sicher, bei den Planungen wird wenig passieren und aktuell brennt nicht so viel an. Immer über Maniche und Novakovic schreiben, schlaucht auch. Da warte ich jetzt auf endgültige Entscheidungen.
Vom Spiel selbst kann man eh nicht so viel erwarten.
Bremen spielt zuhause und kämpft um die Champions League-Teilnahme. Die Mannschaft wird brennen und hatte sich zuletzt stetig gesteigert. Sie steht verdient da, wo sie aktuell steht.
Köln hat sich in der laufenden Saison auswärts besser präsentiert, als daheim. Aber Werder ist wohl eine Nummer zu groß. Man wird wohl gewohnt abwarten, hinten sicher stehen, um dann vorne mal schnell zuzuschlagen.
Wir sollten uns gut verkaufen.
Schließlich gibt es doch noch einige kleinere Ziele zu erreichen in den restlichen drei Spielen:
Die 40-Punkte-Marke
Platz elf sichern
Fünf Tore erzielen
Weniger als zwölf erzielen
Drei Siege einfahren
Das alles würde eine Verbesserung der letzten Saison bedeuten.
Mit einem weiteren Heimsieg würde wir die Bilanz der Vorsaison bestätigen und mit einem Auswärtssieg in der Ferne mehr Punkte einfahren. Mit gar Zweien sogar einen Auswärtssieg mehr als 2008/2009 feiern.
Und zudem und auch ganz wichtig:
Borussia Mönchengladbach hinter uns lassen!
Was das für Samstag bedeutet?
Vollgas geben und konzentriert zu Werke gehen. Vielleicht geht dann ja was.
Ansonsten darf Soldo schonmal ein wenig mit Hinblick auf die neue Saison experimentieren. Taktisch wird sich da wenig tun, aber unsere Nachwuchsleute dürften noch mehr Einsatzzeiten erhalten.
Diese Aufstellungen erwarte ich für Samstag
Wiese
Fritz – Mertesacker – Naldo – Pasanen
Frings —- Bargfrede
Marin ———- Özil ———- Hunt
Pizarro
———————————————-
Novakovic
Podolski
Tosic ————————— Freis
Matuschyk —— Petit
Ehret – Mohamad – Geromel – Brecko
Mondragon
Thomas Schaaf muss auf Tim Borowski verzichten. Aber der Neubrandenburger war zuletzt ohnehin nur Ersatz. Deshalb dürfte Bremen in der selben Aufstellung beginnen, wie beim 4:2 gegen Wolfsburg.
Beim FC kehrt Mohamad nach ausgesessener Sperre zurück. Er verdrängt Kevin Mc Kenna. Der Kanadier nimmt entweder auf der Bank Platz oder er rückt auf rechts.
Zudem scheint Sebastian Freis wieder fit zu sein. Wenn Zvonimir Soldo auf ihn setzt, dürfte er von Beginn an auflaufen. Ansonsten erhält wohl Taner Yalcin nach seinem ansprechenden Spiel und dem Zuckerpass zum 1:0 wieder eine Chance. Verdient hätte er sie sich. Adil Chihi war ganz nah dran am Comeback und schon eine kleine Alternative für das Spiel. Doch der Offensivmann verletzte sich gestern erneut und fällt nicht nur bis Saisonende aus, sondern für ein halbes Jahr. Bitter für den Jungen, ich hätte ihm einen Einsatz in der laufenden Saison noch gewünscht. Aber vielleicht ist das der nötige Trumpf für den FC in den anstehenden Vertragsgesprächen. Gute Besserung und komm schnell wieder!
Salger, Yabo, Brosinski und Terrode sitzen wohl auf der Bank und dürften sich gute Chancen ausrechnen Bundesligaminuten zu sammeln.
Das sagt der Gegner
Diesmal stand mit Karsten vom Werderblog.net Rede und Antwort.
Spielfeldrand: Moin Karsten, danke, dass du dir etwas Zeit genommen hast. Erstmal Glückwunsch zum aktuellen Höhenflug. In den letzten Wochen läuft es für euch fast optimal. Woran liegt es, dass ihr zur Zeit die nötigen Siege einfahrt?
Karsten: Das hat vor allen Dingen mit viel Glück zu tun! In den letzten Wochen hat es keiner unserer Gegner (mit Ausnahme von Valencia) geschafft, Kapital aus unserer teilweise dilettantischen Defensivarbeit zu schöpfen. Hinzu kam ein wiedererstarkter Frings, der ein gutes Bindeglied zwischen Viererkette und Offensive darstellt und den Jungspunden aus dem Mittelfeld ordentlich den Marsch bläst. Tja, und nun haben wir einen Lauf und die Köpfe sind frei, da man die Saison nach dem Erreichen des Pokalfinals eigentlich schon abgehakt hatte.
Spielfeldrand: Vor einigen Wochen musstet ihr sogar um den Einzug in die Europa League bangen. Mit dem Sieg gegen Wolfsburg habt ihr nun sogar Platz drei inne und könnt den Sprung in die Champions League schaffen. Was wäre deiner Meinung nach möglich gewesen, wenn ihr die Konstanz auch in der Hinserie abgeliefert hättet?
Karsten: Wir haben grundsätzlich einen Kader, der um den Titel mitspielen kann. Vom Potential sehe ich uns auf dem zweiten Platz hinter den Bayern. Nur gelingt es uns seit der Double-Saison 2003/04 nicht mehr, dieses Potential über eine gesamte Spielzeit abzurufen. Ich habe mich damit abgefunden und nehme es angesichts unvergesslicher Ereignisse (wie z.B. dem 4 zu 4 gegen Valencia) sogar manchmal gerne in Kauf.
Spielfeldrand: Eure Stärke ist ja auch so ein wenig, dass immer einer einspringt. In der Hinserie sorgte Hunt für die nötige Tore. Als Özil schwächelte, spielte Marin groß auf. Hat er einen eher schwächeren Tag, trumpft er wieder auf. Ganz vorne ist Pizarro jedoch ziemlich allein. Hätte sich Bremen in der Winterpause vielleicht sogar mit einem weiteren Stürmer verstärken müssen?
Karsten: Wer hätte das sein sollen? Der Stürmermarkt war / ist ziemlich leergefegt. Bevor wir einen weiteren Rosenberg auf die Bank setzen, sollten wir lieber unser Geld zählen. Van-the-Man war natürlich ein Clou, wobei der wohl nicht nach Bremen gekommen wäre. Und Spieler wie Lucas Barrios findest du eben nicht alle Tage. Außerdem mangelt es uns ja auch nicht an der Chancenverwertung – wir stellen nach wie vor die treffsicherste Offensive der Liga. Obwohl… was ist eigentlich mit Poldi?
Spielfeldrand:Die WM 2010 rückt mit großen Schritten näher. Wer aus eurer Mannschaft muss noch (neben den feststehenden Nationalspielern) unbedingt mit nach Südafrika reisen? Bei Jogi Löw, aber auch in einem anderen Nationalteam.
Karsten: Ich will die Diskussion eigentlich nicht wieder aufmachen, aber derzeit gehört der Fringser aufgrund seiner Leistungen wieder ins Aufgebot. Am Anfang des Jahres konnte ich Löws Entscheidung gut nachvollziehen, mittlerweile sehe ich das aber anders. Angesichts der Verletzung von Rolfes und des Formtiefs von Hitzlsperger (den ich aber ohnehin nicht als erste Wahl ansehe) sollte man den alten Mann wieder reaktivieren. Brennen wird er in jedem Fall. Und das wird im WM-Turnier mal wieder für uns Deutschen eine entscheidende Rolle spielen.
Spielfeldrand: Am Samstag empfangt ihr den 1. FC Köln. Der hat in den Auswärtsspielen mehr überzeugt, als zu Hause und kann nach dem geschafften Klassenerhalt befreit aufspielen. Werder hat den Druck den dritten Platz verteidigen zu müssen. Was erwartest du für ein Spiel?
Karsten: Ich gehe ganz unvoreingenommen in die Partie. Köln ist eine echte Wundertüte. Wenn Werder tatsächlich den dritten Platz halten will, muss ein Sieg her. Egal wie.
Spielfeldrand:Zu guter Letzt: Wo wirst du die Partie verfolgen und wie lautet dein Tipp?
Karsten: Ich stehe natürlich im Stadion. Mein Tipp: 4 zu 3 für Werder. Ich wünsche uns allen ein faires Spiel.
Mein Tipp
Es wird sicherlich eine muntere Partie. Das Wetter spielt mit, also viel Spaß allen neutralen Zuschauern. Marin, Özil und/oder Pizarro dürften ziemlich wirbeln und für mächtig Dampf sorgen. Da ist die Kölner Defensive gefragt, wieder sicher zu stehen. Die Rückkehr von Mohamad spielt dem FC in die Karten. Im Gegenzug steigert Tosic seine Chance gerade mit jedem Spiel. Er ist genauso spielstark, wie seine Bremer Gegenspieler. Da dürfte es hin und wieder auch mal im Bremer Strafraum brennen. Vor allem, da die SVW-Defensive nicht unbedingt sattelfest ist.
Werder wird die Partie bestimmen und sich einige Hochkaräter erspielen, aber im Gegenzug immer mal wieder einen Konter fangen. Wenn die Spieler keine Scheiße am Schuh haben, wird es einige Treffer zu bejubeln geben. Auf Grund der individuellen Klasse der Hausherren tippe ich auf ein knappes 3:2 für Bremen.
WeiterlesenWer nicht mitdarf, der sorgt für ein wenig Presse und hofft dann auf die Nachsicht des Bundestrainers. Der Jogi muss jetzt richtig aufpassen, wen er Anfang Mai (vorläufig) für die WM 2010 nominiert. Entweder beweist er Fingerspitzengefühl oder er macht sich unglaubwürdig. Eine falsche Entscheidung und zack, könnte im Kader Unruhe herrschen. Die ist aber unerlässlich, wenn in Südafrika Erfolge gefeiert werden sollen.
Kuranyi scheint nur der Anfang zu sein.
Dabei hat es der Schalker am Schlausten angestellt. Anstatt laut loszupoltern, zog er sich medial zurück und überzeugte mit Leistung. Derart, dass die Presse irgendwann nicht mehr umhin kam, ihn in den Kader zu schreiben und sprechen. Im Schatten der Journalisten sonnen sich fast zwangsläufig immer ein paar Experten, die fröhlich nachplappern, damit weitere Presse erzeugen und den Bundestrainer unter Druck setzen.
Völlig zurecht in diesem Fall!
Auch, wenn ich Kuranyi an sich nicht mag, so würde ich ihn auch mitnehmen. Als Stürmer neben und mit Stefan Kießling.
Abhaken und nach vorne blicken.
So leicht geht es jedoch nicht. Denn in Wolfsburg sorgte Torsten Frings mal wieder für einen Paukenschlag mit einer astreinen Leistung und zwei Toren. Wenn er immer so spielt, taucht auch er demnächst in den Gazetten auf. “Frings muss zur WM”. Was sogar nachvollziehbar wäre, wenn man das Verletzungspech auf der Doppelsechs betrachtet. Doch Frings brilliert nicht immer so, sieht seinen Zug trotzdem schon (fast) abgefahren und poltert deshalb selber los. Nach Leistung solle es gehen, tut es aber nicht. Deshalb sei er dann wohl nicht dabei. Die Presse nimmt die Worte dankend mit.
Doch Aussicht auf Erfolg hat Frings mit diesen Aussagen nicht. Denn die Presse erzeugte er und nicht die mediale Kunst an sich.
Damit bestätigt Frings (leider) einmal mehr sein Image als alternder und polternder Draufgänger, durch dass er sich jedoch mehr Sympathien verspielt, als neue Freunde (im Trainerstab, der Presse, dem Expertenkreis) zu gewinnen.
Auch, wenn er Recht hat, so mag keinen einen Unruhefaktor im Team haben.
Frings bleibt außen vor und stellt sich in unnötig schlechtes Licht.
Ohne Erfolg damit zu erzielen.
Das hätte er eigentlich wissen können. Wenn er vor Wochen mal gen Torhüterposition in Stuttgart geblickt hätte…
Was sonst noch vom 31. Spieltag bleibt…
Quoten-Nachbrenner
Köln – Bochum 2:0 = 2,10
Stuttgart – Leverkusen 2:1 = 2,15
Wolfsburg – Bremen 2:4 = 2,55
Schalke – Gladbach 3:1 = 1,40
Hamburg – Mainz 0:1 = 7,00
Freiburg – Nürnberg 2:1 = 2,25
München – Hannover 7:0 = 1,18
Dortmund – Hoffenheim 1:1 = 3,80
Frankfurt – Berlin 2:2 = 3,40
Gewinn als Kombiwette: 3.870,36 Euro (bei 1 Euro Einsatz)
Gewinn als 9 Einzelwetten: 25,83 Euro (bei 9 Euro Einsatz)
[Ich übernehme keine Gewähr. Für nichts und niemanden!]
Weiterlesen| Köln 2 | Tosic 15, 78 |
|---|---|
| Bochum 0 | Fehlanzeige |
Also da hatte ich mal (ausnahmsweise) einen richtigen Riecher gehabt. Wenige Stunden vor der Partie tippte ich Zoran Tosic als Torschütze für den Abend und siehe da, der Serbe schlug zu. Doppelt sogar und das reichte dann sogar für den dritten Heimsieg der Saison. Man könnte jubilieren, nach dem 2:0. Dem zweiten in Folge, der dann auch den Klassenerhalt nun (wohl) endgültig klargemacht haben dürfte.
Aber richtig jubeln kann man nicht.
Eher sollten wir uns artig bei Bochum bedanken. Der VfL war erschreckend schwach und ließ den FC einfach gewähren. Also entweder können sie nicht oder sie hatten die bisherigen Heimspiele der Kölner nicht analyisert. Gäste wurden da zuletzt regelmäßig freundlich eingeladen, sich selbst in Szene zu setzen und wichtige Dreier mit nach Hause zu nehmen. Bochum stand tief, wartete ab und tat so, als wollte man an diesem Abend gar nicht Fußball spielen.
Mir soll’s recht sein.
Der Sieg war wichtig. Zum einen natürlich für die Mannschaft, die sich bewies, dass sie es kann. Zum anderen natürlich für die Fans, die endlich mal wieder zu Hause feiern durften. Und ganz besonders Soldo, der damit zumindestens einen Teil der Kölner Saisonziele erreichen kann. Völlig unnötig, dass er erneut in Frage gestellt wird, wo er keine schlechtere Bilanz als Messias Daum aufweist. Aber anderes Thema.
Freuen wir uns über den wichtigen Sieg und über Zoran Tosic. Dessen beide Tore drücken mir aber Tränen in die Augen, wenn man bedenkt, dass er uns im Sommer wieder verlassen wird. Mit seinem Traumpass zum 1:0 hat Yalcin aber bewiesen, dass er den Serben zwar nicht gleichwertig, aber doch ansatzweise ersetzen könnte. Wenn man ihn denn lässt und kein passender Tosic-Ersatz gefunden werden sollte.
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Stimmen
Gegen den VfL begann die Mannschaft meines Herzens engagiert, fast schon druckvoll und willens es den Fans Recht zu machen. Schüsse aus allen möglichen Lagen aufs Tor, passischer und immer um Spielkontrolle bemüht.
Yalcin hob das Spielgerät aus dem Mittelfeld über die komplette Bochumer Defensive und fand den in Position gelaufenen Tosic. Die ManUnited-Leihgabe umkurvte Heerwagen und schob das Leder aus spitzem Winkel zum 1:0 über die Linie (15.).
Danach bemühten sich die Gäste, Druck aufzubauen, standen aber einer sicheren FC-Abwehr gegenüber. Bochumer Torchancen blieben deshalb bis zum Pausenpfiff Mangelware.
Es lag auch an den gestern sehr überzeugenden defensiven Mittelfeldspielern Petit und Adam Matuschyk, dass Bochums Spiel nicht stattfand. Petit grätschte (erfolgreich) wie lange nicht mehr, Matuschyk löste seine Aufgabe mit dem Geschick seines überzeugenden Könnens
Durch den frühen Rückstand musste Bochum seine defensive Haltung aufgeben, blieb jedoch leidenschafts- und einfallslos. In der ersten Halbzeit musste FC-Schlussmann Faryd Mondragon keine gefährliche Situation vor seinem Tor entschärfen. Stattdessen wehrte Heerwagen einen Schuss von Fabrice Ehret (38.) aus spitzem Winkel zur Ecke ab.
Nach rund einer Stunde hätte Tosic beinahe für die Vorentscheidung gesorgt, seine Bogenlampe aus rund 25 Metern lenkte Heerwagen aber mit den Fingerspitzen über die Latte, ein Schuss des sehr spielfreudigen Lukas Podolski aus ähnlicher Distanz verfehlte ebenfalls knapp sein Ziel (64.).
78. Minute: Nach Doppelpass mit Poldi macht Tosic aus zehn Metern das 2:0. Das vierte Saisontor der serbischen Leihgabe von Manchester United.
Und mit Reinhold Yabo, der kurz vor Schluss für Tosic eingewechselt wurde, gab ein weiterer Spieler aus dem FC-Nachwuchs sein Bundesliga-Debüt in dieser Saison.
Drei Jahre in Folge in der höchsten Spielklasse – der größte Vereinserfolg seit 1997, den Verein, Mannschaft und Fans feiern können! Da sage noch einer, wir wären größenwahnsinnig und realitätsfern.
Kölns Coach Zvonimir Soldo hob die gute Teamleistung seiner Mannschaft hervor, lobte aber auch den Doppeltorschützen: `Tosic ist ein junger Spieler, der nach und nach immer besser wird. Wir werden alles versuchen, dass er bei uns bleibt, auch wenn es schwer wird.´
Zahlen und Daten
Platz: 11
Punkte: 37
Tore: 31
Gegentore: 38
Nächster Gegner: SV Werder Bremen

Fußball Bundesliga, 31. Spieltag
16. April 2010 20:30
Ich bin ziemlich gelassen vor der heutigen Partie. Die Erklärung ist ganz einfach: Ich rechne nicht mit einem Sieg. Ist eigentlich bitter, wenn man gegen einen Abstiegskandidaten spielt. Erst recht, wenn dieser seit acht Partien auf einen Sieg wartet. Aber so, wie sich der 1. FC Köln in den bisherigen Heimspielen präsentiert, kann man einfach nicht erwarten, dass der Knoten jetzt platzt.
Auch, wenn ein erster leichter Druck abgefallen ist. Der Klassenerhalt scheint ziemlich sicher, wenn auch noch nicht perfekt. Ein Sieg gegen Bochum würde wohl auch die letzten Bedenken begraben. Dann könnte die Mannschaft mal befreit aufspielen.
Aber heute Abend irgendwie noch nicht.
Es sei denn, Soldo folgt den Empfehlungen der Presse und bringt eine Reihe von Nachwuchskräften. Der Trainer hatte vor Wochen angedeutet, dass er unsere Talente gern in der Bundesliga testen möchte. Aber erst, wenn der Klassenerhalt geschafft ist. Ist er aktuell noch nicht. Rechnerisch gesehen. Deshalb hätte Soldo eine “Ausrede”, falls er sich jetzt noch nicht traut. Was ich sogar verstehen würde. Wie groß wäre die Häme und der Spott, wenn Köln gegen Bochum arg unter die Räder kommt, weil Soldo eine Reihe von Amateuren aufbietet. Deshalb vorsichtig ranwagen an die nächste Aufgabe und gegebenenfalls in der Schlussphase den Jungen eine Chance geben.
Falls wir dann führen sollten.
Der Leidenschaft und dem Biss könnten unbekümmerte Auftritte von Jung-Geißböcken dem Profiteam zumindest nicht schaden.
Diese Aufstellungen erwarte ich für Freitag
Mondragon
Brecko – Geromel – Mc Kenna – Ehret
Petit —— Matuschyk
Yalcin —— Podolski —— Tosic
Novakovic
———————————————-
Epallé
Sestak ——- Holtby ——- Dedic
Johansson —- Maric
Bönig – Yahia – Maltritz – Pfertzel
Heerwagen
Soldo hat eine Planstelle frei. Nach den Langzeitverletzten Schorch, Pezzoni und Chihi fehlen gegen den VfL die gesperrten Mohamad und Maniche. Zudem fehlt Freis mit einer eitrigen Angina und selbst Nachwuchsstürmer Zielinsky muss mit einer Sprunggelenksverletzung passen. Für Mohamad wird weiter Mc Kenna verteidigen. Gegen die doch recht quirligen Bochumer Angreifer, wird der Turm wohl seine liebe Mühe haben. Dafür sollten die wendigen Brecko und Ehret mit ihren Gegenübern gut zurecht kommen. Zudem muss es gelingen, dass die Außenverteidiger Druck nach vorne ausüben, damit Dedic, Holtby & Co. auch in der Defensive gebunden werden.
Was passiert aber offensiv? Maniche wird durch Tosic ersetzt. Gegen Bochum dürfte er Freiräume haben, die der Junge durchaus zu nutzen weiß. Der Ausfall von Freis stellt Soldo nun vor ein großes Problem. Gleichwertiger Ersatz besteht kaum. Er könnte Ishiaku in die Spitze setzen und Podolski sowie Tosic von den Flügeln kommen lassen. Oder aber, er gibt Podolski zentral Freiräume, so dass er sich fallen lassen, aber auch immer wieder nach vorne stoßen kann. Dann muss Soldo entscheiden, wer auf dem rechten Flügel zum Einsatz kommt. Naheliegend wäre eine Chance für Yalcin, die er mal wieder verdient hätte. Dann würde der FC ein technisches und spielstarkes offensives Mittelfeld aufbieten. Brosinski wäre ein Arbeiter.
Oder aber, Soldo schmeißt einen Youngster ins kalte Wasser. Stürmer Simon Terodde und Mittelfeldspieler Reinhold Yabo rücken von der U23 auf und werden im Bundesliga-Kader auftauchen. Vielleicht schon von Beginn an?
Bochum muss auf den Stabilisator im Mittelfeld verzichten. Dabrowski fällt im Saisonfinale aus. Ein herber Schlag für den VfL. Der Routinier wird wohl durch Johansson ersetzt. Ansonsten muss Herrlich wenig ändern.
Mein Tipp
Gerade in der Offensive ist Bochum gefährlich. Da tummeln sich hinter Epallé vier wendige und schnelle Spieler, die eine Abwehr zum Wanken bringen können. Holtby ist in guter Verfassung und Sestak sowie Dedic eigentlich immer für einen Treffer gut. Da die Kölner Defensive zuletzt nicht übermäßig sicher stand, wird das eine wackelige Angelegenheit.
Soldo wird deshalb wohl versuchen, dass hinten lange die null steht. Wie gegen Hoffenheim, um dann in der Offensive den wichtigen Treffer zu erzielen. Da wird aber Geduld gefragt sein. Gegen eine ebenfalls nicht wirklich sattelfeste Bochumer Hintermannschaft sollte aber mal die Lücke gefunden werden, in die es dann reinzustoßen gilt, um eiskalt abzuschließen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Tosic heute trifft.
Trotzdem, ich mag an keinen Sieg glauben. Zu oft wurden wir in den Heimspielen in diesem Jahr schon enttäuscht. Deshalb mein Tipp: 1:1.
WeiterlesenDie fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskutiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
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How the Bundesliga puts the Premier League to shame
Eine schöne Zusammenfassung der aktuellen Bundesligasituation.
Das Eichhörnchen und die Mühseligkeit.
1. FC Köln
WeiterlesenVor anderthalb Jahren wurde die TSG 1899 Hoffenheim noch hochgejubelt. Oder verflucht. Es ähnelte schon an Verhältnisse, wie beim FC Bayern München. Zumindest, wenn es in der Betrachtung der Fans geht. Entweder mochte man diesen Verein oder man hasste ihn. Die Region freute sich über einen neuen Player. Ziemlich neutrale Zuschauer bejubelten das Offensivfeuerwerk, dass die Mannschaft Woche für Woche auf dem Rasen zelebrierte. Der Rest hasste die Machenschaften der “gekauften Söldnertruppe”, die nur Erfolg zu haben schienen, da sie Abermillionen in neue Spieler investieren konnten. Schon zu Zweitligazeiten übertrafen sie mit ihren Transfers die Budgets vieler Erstligisten. Der Höhenflug schien sich in der ersten Liga fortsetzen zu wollen, weswegen Zuspruch und Abneigung dementsprechend wuchsen.
Lassen wir außen vor, dass viel in die Infrastruktur und vor allem in die Nachwuchsarbeit investiert wurde.
Der Aufschwung kam zu brutal. Das ging alles viel zu schnell. Kein Wunder, dass einem dort die Sinne vernebelt wurden. Nun scheint Hoffenheim jedoch in der Realität abgekommen zu sein. Der Fall ist hart, schließlich geriet der Verein in luftigen Höhen ins Straucheln. Was bleibt, ist ein Dumpfer Aufschlag und heftige Reaktionen. Auf den Rängen.
Die “heißblütigen” 1899-Anhänger folgen nun den Gesetzen der Liga und pfeifen ihre Mannschaft gnadenlos aus. Frust. Verständlich, wenn man vor Monaten noch vom internationalen Geschäft geträumt hatte. Zu irreal waren da die Erwartungen. Unmöglich, diesen Hoffnungen gerecht zu werden. Vor Jahren dümpelte Hoffenheim noch in den Niederrungen des deutschen Fußballs herum. Aktuell bestreitet eine junge Mannschaft die erste zweite Saison in der höchsten Spielklasse. Da erwartet kein Verein der Welt den unglaublichen Höhenflug und freut sich über den Klassenerhalt.
Das wird die TSG noch irgendwie gebacken bekommen.
Aber bis Sinsheim in Europa bekannt geworden ist, werden noch einige Spielzeiten ins Land streichen… dafür muss der Klub seinen Weg weitergehen und an der Vision festhalten. Gegen den Willen der Anhänger.
So lange, bis halb Deutschland Hoffenheim wieder “bajuwarisch “hasst” und nicht nur fast mitleidig gen Provinz blinzelt.
Was sonst noch vom 30. Spieltag bleibt…
Quoten-Nachbrenner
Gladbach – Frankfurt 2:0 = 2,30
Hannover – Schalke 4:2 = 5,00
Bremen – Freiburg 4:0 = 1,35
Berlin – Stuttgart 0:1 = 2,35
Hoffenheim – Köln 0:2 = 3,95
Mainz – Dortmund 1:0 = 3,50
Leverkusen – München 1:1 = 3,30
Bochum – Hamburg 1:2 = 2,35
Nürnberg – Wolfsburg 0:2 = 2,35
Gewinn als Kombiwette: 9.192,09 Euro (bei 1 Euro Einsatz)
Gewinn als 9 Einzelwetten: 26,45 Euro (bei 9 Euro Einsatz)
[Ich übernehme keine Gewähr. Für nichts und niemanden!]
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