| Gladbach 0 | Fehlanzeige |
|---|---|
| Köln 0 | Fehlanzeige |
Vor dem Spiel wäre ich mit dem torlosen Ergebnis nicht zufrieden gewesen. Zu wenig hätte ich gefaucht. Da muss mehr rumkommen.
Nach der Partie bin ich doch mehr als erleichtert, dass es mit dem einen Zähler geklappt hat.
Schließlich hätte das alles ganz anders aussehen können. Die erste Hälfte war wohl noch recht ausgeglichen. Beiden Mannschaften war anzusehen, wo sie in der Tabelle stehen. Da lief nur wenig zusammen. Das war Fußball aus dem tiefen (Tabellen-)Keller. Glanzlichter wurden kaum gesetzt. Auf Kölner Seite blitzten die Qualitäten nur einmal auf, als Podolski den Ball mustergültig zu Ishiaku durchsteckte, der das Leder aber am Tor vorbei schob. Da auch kämpferisch wenig Spezielles zu sehen war und die Emotionen nur selten hochkochten, blieb es ein müdes Derby.
Im zweiten Abschnitt stellte Köln das Spielen komplett ein und überließ Gladbach das Feld. So kann das einfach nichts werden mit einem Sieg. Das erinnerte teilweise fast an den Auftritt in München. Wo wir zwar auch mit einem Punkt belohnt wurden, aber gegen die Fohlen muss man mehr wagen. Dann hätte hier sogar der Dreier drin sein können (jaja, hätte wenn und aber). Dass es immerhin zu einem Zähler langte, lag ganz klar an Mondragon, der uns ein ums andere Mal am Leben hielt. Die Borussen wurden zwar meist nur nach Standards gefährlich, dann aber richtig und da hatten wir Glück, dass Mondi in Höchstform zwischen den Pfosten stand.
Soldo kann von Glück sagen, dass seine Taktik aufgegangen ist.
Zumindest in der Defensivleistung. Offensiv kann niemand zufrieden sein und so bleibt zu hoffen, dass es zu Hause wieder schwungvoller nach vorne geht.
Dann jedoch ohne Schorch, der sich früh verletzte. Bitte für ihn, wo er mal wieder ganz nah am Kader dran war.
Ishiaku kann sich eigentlich freuen, dass Freis nach seiner Einwechslung nicht genügend Dampf gemacht hat, so dass er gegen Hannover wohl wieder von Beginn an stürmen dürfte… aber nur, wenn dann Maniche den starken Pezzoni ersetzen wird. Sonst steht Soldo eine Systemänderung bevor mit nur einer echten Spitze. Soldo wird sich entscheiden müssen. Auch, ob er Podolski weiter auf dem rechten Flügel verschenken mag.
Ihm muss was einfallen, um das letzte Spiel schnell vergessen zu machen. Denn das war, wie es im Sportteil richtig steht, “Sportlich sicher das schlimmste Derby seit langer, langer Zeit”.
Platz: 13
Punkte: 9
Tore: 6
Gegentore: 10
Nächster Gegner: Hannover 96
Und wie immer, wenn es gegen Gladbach geht mein erster Aufruf: Bleibt friedlich, Leute!
Fiese Gesänge, Plakate und eine geniale Choreo sind Pflicht. Aber nicht handgreiflich werden, sondern lieber vor und nach der Partie ein Bier miteinander trinken oder halt direkt nach Hause. Wer sich knüppeln will, soll sich nicht als Fan “verkleiden”, vom Stadion fern bleiben und sich hinter verschlossener Tür bekriegen. Aber bitte nicht beim Fußball!
Nur so am Rande: Innerhalb der Woche habe ich gehört, dass beim Aufeinandertreffen von Stuttgart und Schalke beide Fanparteien nach dem Spiel noch zusammen gefeiert haben. Vorbildlich!
Danke und weiter im Takt.
Der 1. FC Köln hat Selbstvertrauen getankt nach dem Sieg gegen Mainz. Kein Überraschungscoup, wie gegen Stuttgart, sondern ein Pflichtsieg und dieser wird nun auch in Gladbach erwartet. Die Borussen sind zuletzt arg abgesackt, da dürfen wir uns nicht verstecken, sondern müssen ebenso selbstbewusst und offensiv auftreten, wie gegen die Mainzer.
Aber Vorsicht: Mit einem Schuss Cleverness hätten die Borussen einen Punkt gegen Wolfsburg ergattert, wenn Bobadilla kein Grafite-Gedenktor hätte machen wollen.
Aber bei diesem Derby kann man erwarten, dass das gesamte (Trainer)Team hochkonzentriert und motiviert ist.
Ich bin mal endlich wieder sehr optimistisch. Unsere starke Abwehrreihe sollte die Gladbacher Angreifer im Griff haben. Wenn Nova seine Form bestätigt und Poldi ggf. zentraler ran, sollten die Fohlen gut unter Druck stehen. Das Spiel wird demnach im Mittelfeld entschieden. Bitter natürlich, dass Maniche noch ein letztes Mal fehlt. Aber Petit stabilisiert sich gerade und Pezzoni strahlt wieder die Konstanz der Vorsaison aus. Ehret auf links ist gerade im Hoch, hoffen wir also, dass auch Freis (wenn er denn spielt) auf rechts mal ordentlich Dampf machen kann.
Diese Aufstellungen erwarte ich für Samstag
————— Baily —————
Levels – Brouwers – Dante – Daems
——– Bradley —– Marx ——–
- Reus ——————– Arango -
——– Friend — Bobadilla ——–
———- Novakovic – Podolski ———-
Ehret ——————————— Freis
————— Pezzoni – Petit —————
Brecko – Mohamad – Geromel – Schorch
—————– Mondragon —————–
Soldo muss umbauen, da sich Womé verletzt hat. Für ihn darf wieder Schorch ran. Brecko wechselt deshalb die Seite. In der Sturmspitze hat Ishiaku gegen Mainu nicht überzeugen können, Poldi war auf dem rechten Flügel etwas verloren. Deshalb muss Ishiaku raus, Podolski darf zentraler ran und Freis kehrt auf den Flügel zurück.
Bei Gladbach endet wohl die Gedankenpause von Arango. Mit dem agilen Reus soll er das Offensivspiel ankurbeln, wo Friend erstmals wieder von Beginn an stürmen darf. Bobadilla erhält noch eine Chance, Colautti muss erstmal auf die Bank.
Mein Tipp: 1:2
Es wird ein harter Kampf und Neuville trifft mal wieder das Gehäuse. Aber am Ende sorgen Novakovic und Freis für den Sieg.
Das sagt der Gegner
Ein Versuch war es wert. Obwohl Dülp seinen Bolzplatz zuletzt verwaisen ließ, habe ich doch höflich angefragt, ob er sich nicht doch zum Derby äußern mag. Ein wenig auch mit dem Hintergedanken, so seine fußballerische Schreiblust wieder etwas zu wecken. Mit Erfolg. Christian hat prompt geantwortet. Danke dafür und hier ist seine Meinung:
Spielfeldrand: Hallo Christian. Deine Blogpause hat doch wohl nichts mit der aktuellen Leistung deiner Fohlen zu tun, oder? ![]()
Dülp: Nein, die ging ja schon los, als Gladbach noch in der oberen Tabellenhälfte zu finden war.
Spielfeldrand: Ihr seid ja gut in die Saison gestartet. Nach vier Spieltagen Platz vier. Seitdem gab es fünf Niederlagen am Stück. Woran liegt das aus deiner Sicht?
Dülp: Entscheidend war das Spiel gegen Hoffenheim. Die Niederlage innerhalb der letzten sechs Minuten hat ein negatives Momentum ausgelöst. Obwohl das Team bis dahin eine sehr gute Saison gespielt hatte, kamen wohl Selbstzweifel. Frontzeck hat – aus meiner Sicht unnötig – angefangen, Mannschaft und System umzustellen. Die Mannschaft ist jetzt verunsichert. Das merkt man vor allem in der Offensive. Mit der notwendigen Entschlossenheit und Konzentration hätte in Wolfsburg keine Niederlage unter dem Strich gestanden.
Spielfeldrand: Friend soll ja mittlerweile fit sein. Würdest du ihn von Anfang an aufstellen?
Dülp: Ja. Er ist ein Typ mit Ausstrahlung, der andere mitreißen kann. Das geht Colautti und Bobadilla ab. Bobadilla ist noch nicht in der Liga angekommen. Der völlig überflüssige Hackentrick in der letzten Woche war so etwas wie die Essenz seiner bisherigen Saison: Eigensinn und Schönspielerei statt Torgefahr und Zielstrebigkeit. Er muss noch viel an sich arbeiten und könnte eigentlich eine Denkpause gebrauchen. Aber gegen Köln musst du ihn trotzdem bringen. Wenn der Junge dann trifft, rennt er die nächsten 5 Spiele mit einem 2 Meter breiten Kreuz auf. Also: Colautti raus, Friend rein.
Spielfeldrand: Am Samstag geht es gegen den 1. FC Köln. Was erwartest du von dem Spiel?
Dülp: Ich hoffe und glaube, dass der Knoten platzt. Das ist genau das richtige Spiel, um wieder Fahrt aufzunehmen. Wenn Gladbach spielerisch an das letzte Spiel anknüpft, kommt das fehlende Quentchen durch die Zuschauer und die Atmosphäre von selbst.
Spielfeldrand: Und zum Abschluss dein Tipp zu deiner Partie.
Dülp: 2:0 für die Borussia.
Wofür sich das Derby schon jetzt gelohnt hat: Dülp bloggt wieder… zumindest ein wenig. Willkommen zurück.
WeiterlesenNein, ich habe das Spiel nicht live gesehen. Nein, ich habe bis dato kein einziges Bewegtbild vom Saisonauftakt gegen Dortmund gesehen. Keine Sportschau, kein Internetstream, kein gar nichts. Ich habe im Prinzip nur den Kicker-Spielbericht und ein paar Eindrücke von Bloggern (aus beiden Lagern) gelesen. Nein, ich bin auch nicht enttäuscht über das 0:1. Klar, es ist bitter, wenn man ausgerechnet durch ein Eigentor verliert. Aber ein Sieg gegen Dortmund war nicht einkalkuliert und damit zu verkraften. Zudem schienen diee Hausherren die dominierende Elf gewesen zu sein, die diesen Dreier verdient hat. Dass uns zudem mit Geromel, Novakovic und Podolski drei Stützen fehlten, machte das ganze Unterfangen nicht leichter. Zudem musste Maniche dann doch schon von Beginn an ran. Aber wenn der komplette erste Sturm fehlt, geht halt wenig in Köln. Verständlich.
Und doch macht der Auftritt Mut. Wir haben uns gegen die Niederlage gestemmt und dank Mondragon fast sogar einen Punkt stiebitzt. Darauf kann man aufbauen. Erst recht, wenn denn das Trio wieder einsatzbereit ist. Dass Maniche schon 90 Minuten durchhält, ist mehr als überraschend. Ein wenig enttäuschend ist lediglich, dass Soldo – zwar verständlicherweise – nichts vom angestrebten Kurzpass-Offensiv-Spiel zeigen ließ, sondern die Defensive stärkte und tief stand. Nova hätte fürchterlich geflucht, wenn er mit dabei gewesen wäre. Aber vielleicht hätte Soldo dann auch eine andere Marschroute gewählt.
Abwarten, wer dann gegen Wolfsburg wieder zur Verfügung steht. Einer der beiden Torjäger sollte dabei sein, wenn man ein kleines Fünkchen Hoffnung haben darf. Aber vielleicht kann man mit den Wölfen auch den Deal machen, dass einer in der Liga und der andere im Pokal siegt?
WeiterlesenDer Start ist geglückt. Auch wenn die Leistung nicht berauschend war, aber nach Emden sind wir im Pokal eine Runde weiter, haben hinten zu null gespielt und erwarten nun einen echten Gradmesser. Danach werden wir wissen, wo der 1. FC Köln zur aktuellen Stunde steht. Ein Gegner auf vermeintlicher Augenhöhe wäre mir lieber gewesen, aber wie gesagt: Der Spielplan ist kein Wunschkonzert.
So wissen wir gleich, wo wir wirklich stehen und schlussendlich kann gerade zum Saisonstart schnell eine Überraschung gelingen, wenn der Gegner selbst noch nicht richtig in Schwung ist.
Allerdings hat sich im Dortmunder Kader nicht so viel getan in diesem Sommer, dass dort groß noch Laufwege einstudiert werden müssen. Der neue Goalgetter Barrios scheint ohnehin gut angekommen zu sein. Die Schwarz-Gelben sollten also gleich da sein.
Anders als Köln, wo man weiter auf Novakovic und Maniche wartet, zudem kurzfristig noch Derek Boateng abgegeben wurde und man weiter auf die wahrscheinlich letzte kreative Neuverpflichtung wartet. Man hätte es nicht erwartet, aber gerade die Offensive bereitet mir etwas Kopfzerbrechen. Podolski scheint noch nicht in Topform. Freis ist auf dem Flügel besser aufgehoben. Ishiaku braucht weiter Zeit. Dafür hat sich auf den offensiven Außen viel getan. Sanou und Chihi haben sich hier in den Vordergrund gespielt und sorgen für mächtig Druck. Da müssen auch die Dortmunder Außenverteidiger erstmal gegenhalten.
Im direkten Vergleich gab es bisher 25 Siege, 19 Unentschieden und nur 28 Niederlagen aus FC-Sicht. Allerdings siegten die Dortmunder vor eigenen Publikum 20 Mal und mussten nur sechs Mal als Verlierer vom Platz. Vorteil BVB.
Diese Aufstellungen erwarte ich für Samstag Nachmittag
———— Weidenfeller ————
Owomoyela – Subotic – Santana – Schmelzer
— Sahin —— Tinga —— Kuba —
————— Hajnal —————
——– Barrios —– Valdez ——–
——– Podolski —– Freis ——–
Sanou ————————- Chihi
——– Pezzoni —– Petit ——–
Womé – Mohamad – Mc Kenna – Brecko
———— Mondragon ————
Es wird wohl kein Fußballfest, aber ich hoffe, dass Köln versucht gegen zu halten und auch Akzente in der Offensive setzt. Aber am Ende werden wohl die Borussen – angepeitscht von den eigenen Fans – das entscheidene Tor mehr schießen… 2:1.
Um nicht ganz allein mit meiner Meinung zu bleiben, stand mir Nick von Any given weekend Rede und Antwort.
Spielfeldrand: Barrios hat sich ja ziemlich schnell in Dortmund zurecht gefunden. Was sind deine ersten Eindrücke von ihm?
Nick: Er scheint wirklich einen Blitzstart hinzulegen und vom positiven Empfang in Dortmund angetan zu sein – was natürlich hilft. Was wir trotz Müdigkeit beim Testspiel in Koblenz und jetzt in Weiden von ihm gesehen haben, war vielversprechend. Ich denke er hat absolut das Potenzial, Frei zu ersetzen, aber wir reden natürlich bisher nur von zwei Spielen.
Spielfeldrand: Trauerst du denn Alexander Frei noch ein wenig nach?
Nick: Der positive Einstand von Barrios hilft da natürlich! Ich war nicht glücklich mit dem Weggang, aber man war sich in den letzten Monaten auch nicht mehr sicher, ob Alex Frei mit dem Kopf noch in Dortmund ist. Die Haare hat er sich sowieso immer in Basel schneiden lassen, da war der Wechsel nur konsequent. Ernsthaft – wenn ein gestandener Spieler, der viel für den Verein geleistet hat, wirklich weg will, ist es schwierig, ihn zum Bleiben zu zwingen.
Spielfeldrand: Wen sieht du als idealen Sturmpartner für Barrios?
Nick: Unsere Stürmer haben ja alle diese Eigenschaften, die Jürgen Klopp gerne sieht: Schnelligkeit und Spielstärke. Valdez und Zidan können problemlos mit Barrios zusammenspielen; da muss die Form entscheiden. Ich würde gerne auch mal den jungen Kevin Großkreutz sehen, der in der Vorbereitung überzeugt haben soll.
Spielfeldrand: Glaubst du, dass eure junge Hintermannschaft Poldi & Co. in Schach halten kann?
Nick: Es ist ja dieselbe Besetzung, die in der letzten Saison die zweitwenigsten Gegentore der Liga kassiert hat. Poldi kann kommen!
Spielfeldrand: Ohnehin, was erwartest du vom Auftakt am Samstag?
Nick: Ich erwarte eine tolle Atmosphäre, wie immer am ersten Spieltag, und natürlich Erkenntnisse, ob das so gut weitergeht wie in der letzten Saison. Ich hoffe, den ein oder anderen neuen Spieler zu sehen. Ein Heimsieg darf es auch gerne sein!
Spielfeldrand: Wie und wo wirst du das Spiel verfolgen?
Nick: In der BVB-Kneipe meines Vertrauens in Berlin-Kreuzberg.
Spielfeldrand: Zum Abschluss noch dein Tipp für das Spiel?
Nick: Ich bin optimistisch. Heimsieg, 2:0.
So bitter es klingt, das glaube ich auch… fast…
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Auf dem Bolzplatz erwartet man nicht so viel von den Fohlen. Eine gesunde Einstellung, um nicht enttäuscht zu werden, dafür aber umso erfreuter zu sein, wenn es doch klappt. Mein Tipp: Arango und Bobadilla kommen wohl zusammen auf (mindestens) 15 Punkte. Reus und Neustädter sind große Talente. Wenn einer den Sprung in den Stamm schafft, Glückwunsch! Marx und Meeuwis sorgen für Stabilität und mehr Qualität in der Breite. Zum Saisonende rutscht Gladbach einen Platz nach oben.
Gerade in großen Kadern finden sich auch in der zweiten und dritten Reihe noch Spieler mit Potenzial oder großartigen Eigenschaften. Stell dir vor, di bist Manager und müsstest deine Mannschaft weiter verstärken. Der Geldbeutel ist knapp, aber du willst eine schlagkräftige Truppe zusammen stellen. Darum schaust du dir die Kader der ersten Liga an auf der Suche nach einem Schnäppchen. Ein Spieler, der sich nicht unbedingt wohl fühlen kann in seiner aktuellen Rolle.
Spielfeldrand – Das Magazin hat das schon einmal getan und für dich vor selektiert. In die Auswahl kommen nur Spieler, die mindestens einen, aber nicht mehr als fünf Ligaeinsätze zu verbuchen haben. Wen würdest du davon sofort verpflichten. Aber sei schnell, die Konkurrenz schläft nicht. Zur Stimmabgabe hast du nur bis 24:00 Zeit.
Antonio Rukavina
Delron Buckley
Bayram Sadrijaj
Marc Ziegler
Marc-André Kruska
Uwe Hünemeier
Yasin Öztekin
Danke schonmal für eure Antworten.
In dieser Serie sind bereits folgende Umfragen erschienen:
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Meistens bekomme ich erst spät die Ergebnisse.
Was auch OK ist.
Dieses Jahr war es ein wenig anders, da wir draußen saßen und mein Bruder seit Autoradio laufen ließ. Zumindest bis 16:00. Dann gab’s Kaffee und Kuchen. Und für mich ein breites Grinsen. Denn ich hatte noch das 1:0 mitbekommen. Führung gegen Dortmund und es keimte die Hoffnung auf, gegen Dortmund vielleicht doch zu gewinnen. Oder zumindest einen Punkt zu holen.
Beides wäre in Ordnung gewesen, da die Borussen zuletzt echt stark gespielt hatten.
Ich freute mich und hoffte.
Nach Spielschluss musste ich quasi doch nochmal kurz ins Wohnzimmer zum TV, um per Videotext die Ergebnisse einzuholen.
Vorrangig unser Ergebnis.
Dann die Ernüchterung.
1:3.
Typisches Beispiel für: Zu früh gefreut.
Subotic hatte seit Ewigkeiten noch mal getroffen.
Nach der Führung durch Hajnal war sowieso alles gelaufen.
Immerhin zwei Spieler, die ich irgendwo in einer Comunio- oder Kicker-Mannschaft im Kader habe.
Aber ansonsten war der FC mal wieder (zu) defensiv eingestellt. Zu tief – erst recht nach der Führung – um hier noch etwas entgegen zu setzen.
Einzig allein Mondragon hielt uns im Spiel.
Der Rest war noch nicht einmal erschreckend schwach, aber halt auch nicht überragend oder stark genug, um hier zurück zu schlagen.
Dass ausgerechnet Geromel noch das Eigentor zum 1:3 ins Netz beförderte, ist ein Zeichen für sich.
Im Moment soll es einfach nicht sein mit einer Überraschung, wie gegen Schalke in der Hinrunde oder Bayern zu Jahresbeginn.
Das Zittern “darf” also weitergehen.
Hoffen kann man dann allein, dass Daum auch weiterhin Vucicevic das Vertrauen schenkt, der nicht nur Torschütze, sondern neben Mondragon einzig richtig starker Spieler gegen Dortmund war. Durch ihn blitzen doch immerhin einige kreative Momente auf und Novakovic kann hoffen, den richtigen Pass zu bekommen. Zudem bewies Vucicevic, dass er doch ins Schwarze treffen kann. Er will sich für einen Vertrag empfehlen. Ob beim FC oder woanders. Egal, wir sollten es in dieser Situation nutzen. Zentral! Hinter den Spitzen, wo er sich am Wohlsten fühlt und nicht, wie viel zu oft am Flügel. Das hat er am Samstag nochmal unterstrichen. Mit zwei Flügelspielern (aus meiner Sicht neben Ehret unbedingt auch Yalcin) wäre unser Offensivspiel nicht gänzlich tot.
Vielleicht gelingt dann gegen Stuttgart doch noch einmal eine Überraschung.
Spätestens in Hannover muss dann aber auch mal wieder gepunktet werden.
Damit ich auch nach dem Abpfiff (noch immer) jubeln kann.