Die fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskuttiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
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Von harten Männern, drei Punkten und jeder Menge Heuchelei
Bitte, kommt mir nicht mit Betroffenheit! Faselt nicht davon, dass sich im Fußball irgendwann irgendetwas ändern soll, muss, wird!
„Lutscher“ muss bittere Pille schlucken – oder: Jogi Löw und sein Leistungsprinzip
Sind etwa nur noch Nationalspieler gefragt, die selbst bei einer Pleitenserie auf der Playstation stets die Contenance bewahren? Nur damit im WM-Quartier Friede, Freude, Eierkuchen herrscht?
1. FC Köln
FC Köln vor Verpflichtung von Man Utd.-Angreifer Tosic?
Er fühlt sich da am wohlsten, wo Poldi – wenn er fit ist – aktuell vorgesehen ist und wo Ehret, aber auch Chihi als Alternativen bereit stünden. Im linken offensiven Mittelfeld. In 18 Länderspielen hat er drei Tore erzielt, zwei Mal in der Premier League gespielt, sechs Mal (vier Tore) in der ManU-Reserve und davor 49 Partien (14 Treffer) für Partizan bestritten. Ich glaube kaum, dass ein Spieler mit der mageren Spielpraxis uns im Moment weiterhelfen kann.
Weiter warten auf den Wundersturm
„Lukas Podolski fällt mit Rückenbeschwerden aus, Milivoje Novakovic bekommt wegen seiner Grippe kein grünes Licht“, sagte der Kölner Trainer vor dem Spiel beim VfL Wolfsburg
Darf Freis dann von Beginn im Zentrum stürmen oder überrascht Soldo doch noch mit Mc Kenna?
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Weiterlesen| Köln 2 | McKenna, 82. Mohamad, 88. |
|---|---|
| Dortmund 3 | Hummels, 28., 45.+5 Großkreutz, 90.+1 |
Ich bin schwer in den Schlaf gekommen gestern.
Das abendliche Spiel hat mich noch eine Weile begleitet. Weil es bitter war. Und weil Fragen in meinem Kopf rumschwirrten: War das nun ein Fortschritt? War es Weiterentwicklung? Was war das?
Ich weiß es nicht!
Eine Niederlage.
Die Erkenntnis, dass so ein Spiel regulär auchmal 96 Minuten dauern kann und diese voll auskostet. Naja, nicht voll, aber zumindest bis zum Ende. Zwei Gegentore in der Nachspielzeit. Schlimmer kann es gar nicht kommen. Nicht für einen Fan. Nicht für das Herz eines Fans.
Wir haben uns gut geschlagen. Durchaus. Zwar vorrangig in der ersten Halbzeit. Aber immerhin. Der Eff Zeh hat sich nicht versteckt, sondern mutig nach vorne gespielt. Wir hatten Chancen. Chancen! Bitte nochmal: CHANCEN! Köln. Der 1. FC. Vor eigenem Publikum. Wahnsinn! Man hätte kaum mehr dran gedacht, aber wir können es doch. Nur fehlte anfangs noch die Präzision und am Ende stand Ziegler immer wieder im Weg. Aber immerhin. Wir spielen nach vorne. Munter, mutig und frei. So lieben wir das doch.
Nur war Dortmund gestern cleverer. In zwei Standards, wo Hummels am Höchsten stieg. Das darf so nicht passieren. Besonders nicht in der 45.+5
Nach der Pause auf einmal wieder der alte Trott. Wir trotteten über den Rasen. Völlig mutlos und unkreativ. Da erwarte ich mir von Leuten, wie Petit und Maniche mehr. Von Poldi sowieso, wobei der sich mit einem Bandscheibenvorfall für sein Team einsetzen wollte. Er schaffte es nicht und hat es nun vielleicht sogar noch schlimmer gemacht, sollte er nun länger ausfallen. Auch Chihi, der im ersten Abschnitt groß aufdrehte tauchte ab. Und so mussten die Abwehrspieler her, das Ruder doch noch umzureißen.
Allen voran McKenna, der bewies, dass er noch immer mit Herz und Seele beim Verein ist und eine gute Alternative ist. Zudem ein Typ, der unserem Kader aktuell gut tut. Nachdem er in der ersten Halbzeit schon ausgeknockt war, kehrte er auf den Rasen zurück, fightete und erzielte den Anschlusstreffer. Danach bewies Köln Moral. Das, war ich sehen möchte. Wenn die Fans in schlechten Zeiten weiter singen, erwarte ich, dass die Herren da unten weiter Dampf machen und Gras fressen. Und Ausgleichstreffer erzielen. Ich wäre fast ausgeflippt auf dem heimischen Sofa. Es wäre ein wunderbarer Abend gewesen.
Tja, wenn da nicht die Nachspielzeit und der Großkreutz gewesen wäre.
Aber war es nun gut oder schlecht?
Ich tendiere zu gut.
ABER!
Unsere Stürmer treffen weiter nicht. Zwei Tore daheim sind super. Aber die paar Abwehrspieler werden nicht immer zur Stelle sein können. Zudem musste unser Abwehrbollwerk drei Gegentreffer hinnehmen. Auch wenn Geromel fehlte, war das doch ein Rückschritt.
So hat uns die Partie wohl wenig bis nichts gebracht. Keinen Punkt und keine Erkenntnis. Die folgt dann hoffentlich in Wolfsburg…
Stimmen
Wir haben heute das erste Spiel in der Rückrunde verloren und dies nicht vollkommen unverdient, aber wie im Hinspiel vollkommen UNNÖTIG,BLÖD,UNPROFESSONELL und SCHEISSE!
Jürgen Klopp sprang auf, stürmte auf der Tribüne die Sitzreihe entlang und hüpfte wild jubelnd zurück in die Coaching-Zone. Der Trainer von Borussia Dortmund, kurz zuvor aus dem Innenraum verbannt, konnte nach einem Wechselbad der Gefühle sein Glück kaum fassen. Sekunden zuvor hatte Kevin Großkreutz unmittelbar vor dem Abpfiff den Siegtreffer zum 3:2 (2:0) des BVB beim 1. FC Köln erzielt und den Schwarz-Gelben drei Punkte beschert, die in einer turbulenten Schlussphase schon verloren schienen.
Im Kölner Rhein-Energie-Stadion entwickelte sich vom Start weg eine intensive und lebhafte Partie mit anfänglichen Vorteilen für die Gastgeber. Der FC kam über einen Petit-Freistoß (5.), einen Maniche-Hammer (9.) und einem Chihi-Vorstoß (12.) dem Torerfolg scheinbar immer näher.
Die Rede vom psychologisch ungünstigen Zeitpunkt eines Gegentores kurz vor dem Halbzeitpfiff ist bekannt, aber das kann nicht erklären, was nach der Pause geschah: Jeglicher Schwung dahin, ein Zusammenspiel fand nicht mehr statt, Spieler wie z.B. Adil Chihi, die in der ersten Halbzeit noch mutig Risiken eingingen und dafürauch belohnt wurden, fanden zurück zur eigentlichen Stärke des FC aus der Hinserie: Jeden offensiven Pass zum Gegner zu spielen. Direktemang.
Welch Wechselbad der Gefühle. Welche Bitternis. Der FC hatte Moral gezeigt und wurde grausam bestraft. Aber was bleibt als Fazit: der FC kann wieder Tore schießen. Und der FC lässt wieder Tore zu. Das RheinEnergieStadion verlässt den Level der Sterbenslangweiligkeit
Zu danken haben wir auch unserem großartigen Ersatzkeeper Marc Ziegler. Ich habe es schon öfter gesagt: Ich halte ihn nicht nur für einen erstklassigen Ersatz, den man immer bedenkenlos bringen kann, sondern auch für einen sehr sympathischen Charakter. In Köln bekam Ziegler noch genug zu tun, parierte mehrmals souverän, einmal sensationell bei einem Freis-Kopfball.
Unglaublich aber wahr: Ein Spiel, das als echter Langeweiler begonnen hatte, war innerhalb von zehn Minuten zum zweiten Mal gekippt.
Die Kölner rutschten damit wieder bis auf einen Punkt an den Relegationsplatz heran. Mit nur zwölf Treffern stellen die Kölner weiter den schwächsten Sturm der Liga, zudem verschärft sich die Krise von Lukas Podolski, der bereits seit 1121 Minuten auf ein Tor wartet.
Ob der gesundheitlich angeschlagene Podolski beim kommenden Spiel in Wolfsburg auf das Spielfeld zurückkehrt, ist fraglich: “Jeder, der schon einmal einen Bandscheibenvorfall hatte, weiß wie schmerzhaft das ist. Aber ich will nicht lange ausfallen. Mal sehen, wie es weiter geht.”
Bei der Bewältigung der neuen Krise wollen die Kölner nun reagieren wie auf die alte: Und Ruhe bewahren, wie FC-Manager Michael Meier am Sonntagabend ankündigte. Vor den Spielen in Wolfsburg und Frankfurt müsse man keine Angst haben, denn „unsere Auswärtsbilanz ist ja einigermaßen makellos“, wie Meier zudem befand.
Zahlen und Daten
Platz: 14
Punkte: 18
Tore: 12
Gegentore: 18
Nächster Gegner: VfL Wolfsburg
Sonntag, 17.01.2010, 17:30
Nun reicht es aber auch wieder. Trotz kürzester Winterpause seit ewig, scheint die Zeit doch ewig lang. Oder doch nicht? Also so richtig entwöhnt bin ich bis dato noch nicht, schließlich gab es viel Transfertheater, früher Vorbereitungsstart, einige Hallenturniere und zum Ende auch schon Afrika-Cup. Fußball pur. So mag ich es.
Aber ist auch wieder schön, den Eff Zeh im direkten und wichtigen Vergleich zu sehen.
Jetzt zählt es. Mal sehen, wie das Jahr für Köln startet. Man sollte wieder nicht zu viel erwarten. Aber hoffen darf doch erlaubt sein. Hoffen, dass wir Dortmund ein wenig überraschen können, während eigentlich alle Teams noch nicht endgültig wissen, wo sie stehen.
Beide Teams gehen ohne Neue in die Rückrunde. Zumindest ohne “echte Neue”. Denn:
Diese Aufstellungen erwarte ich für Samstag
Mondragon
Brecko – Geromel – Mohamad – Womé
Pezzoni
Petit ——- Maniche
Chihi —————- Podolski
Novakovic
Barrios
Großkreutz —- Valdez —- Blaszczykowski
Bender —– Sahin
Owomoyela – Subotic – Hummels – Schmelzer
Weidenfeller
Es gibt einige Überraschungen. Soldo setzt wieder auf alte Bewährte auf den Flügeln. Brecko und Womé ersetzen wohl Schorch und Ehret. Zweitgenannter besonders, da er die Vorbereitung verpasste. Für Schorch tut es mir leid, da er sich stark entwickelt hat. Bei Womé habe ich weiter Magengrummeln. Vor der Viererkette verändert sich wohl nichts. Gut so, denn es lief zum Ende der Hinrunde ganz gut, darauf können wir aufbauen. Fraglich sind allerdings noch zwei Personalien. Podolski kämpft mit einem leichten Bandscheibenvorfall, doch sein Einsatz sollte klappen. Fällt er aus, bekommt entweder Yalcin seine Chance oder Chihi wechselt auf links und Freis darf auf rechts starten. Oder aber Soldo bringt einen zweiten Stürmer. Das wäre dann unser einziger Torschütze der Wintervorbereitung: Ishiaku mit nur einem Treffer. Zudem ist Pezzoni fraglich. Er kämpft mit Magen-Darm Problemen. Fällt er aus, könnte das die Chance für Matuschyk werden. Der 20-jährige ist die Entdeckung der Vorbereitung und nah dran am Kader.
Auch bei Dortmund steht ein Eigengewächs auf dem Sprung. Mario Götze ist erst 17, aber hat Klopp schon derart überzeugt, dass er sofort in der Startelf stehen könnte. Als zentraler Mann hinter Barrios. Denn durch den Ausfall von Zidan (Afrika-Cup) ist die Position vakant und Valdez eher eine Notlösung. Da Hajnal und auch Feulner verletzt fehlen, könnte das die Chance für Götze sein. Zudem gibt es eine dicke Überraschung hinten links. Durch seine konstante Hinrunde hat Schmelzer erstmal Urgestein Dede verdrängt.
Das sagt der Gegner
Für den Rückrundenauftakt stand mir Arne von schwatzgelb.de Rede und Antwort.
Spielfeldrand: Glückwunsch zu dieser starken Vorrunde. Habt ihr vor der Saison mit so einem Abschneiden gerechnet?
Arne: Ja und nein. Unter Jürgen Klopp spielen wir insgesamt recht konstante Runden, einmal waren es 29 Punkte und jetzt zweimal 30, insofern ist das jetzt keine Leistung gewesen, die man nicht auch erwarten konnte. Insbesondere nach der letzten Saison war die Erwartungshaltung auch recht groß, dass es diesmal mit dem UEFA-Cup-Platz klappt. Das hatte sich nach dem schwachen Saisonstart dann aber schnell gelegt. Nach acht oder neun Spielen hat keiner mehr so recht daran geglaubt, dass wir tatsächlich auf Platz 5 überwintern würden. Dank der tollen Serie mit wirklich starken Spielen hat es dann aber doch geklappt.
Spielfeldrand: Wo liegen eurer Meinung nach aktuell die Stärken der Mannschaft?
Arne: Sicherlich in der Defensive. Vorne waren wir letzte Saison gefühlsmäßig stärker und torgefährlicher, aber hinten drin sind wir inzwischen wieder richtig sicher. Das beginnt bei Mats Hummels und Neven Subotic, die beide unheimlich abgeklärt spielen, und geht im Mittelfeld mit Nuri Sahin und Sven Bender weiter, die eine tolle Serie gespielt haben. Insbesondere Nuri hat dabei eine fantastische Entwicklung gemacht: Der tritt inzwischen ganz anders auf, hat eine super Körpersprache, ist physisch nicht mehr der kleine Junge von früher und ist sogar zum Führungsspieler gereift. Das macht echt Spaß, ihm zuzusehen.
Spielfeldrand: Trotz neun Toren von Neuzugang Barrios gelangen eher mittelmäßige 23 Treffer. Warum schaffen es Spieler, wie Zidan und Valdez einfach nicht regelmäßig(er) einzunetzen? Braucht ihr nicht vielleicht sogar einen zweiten Torjäger?
Arne: Torjäger kann man ja immer gebrauchen, aber wem sage ich das…
Es ist toll, wie stark Barrios eingeschlagen hat, insbesondere nach Freis Abgang hatte man da schon ein paar Sorgen, aber der Lucas hat einfach einen super Torriecher, ist athletisch und kann auch was am Ball. Dahinter sieht es dann in der Tat aber etwas schwächer aus: Mohamed Zidan hat vor der Winterpause einige sehr starke Spiele gemacht, allerdings als Spielmacher. Ihm scheint es in der Tat mehr zu liegen, wenn er etwas mehr aus der Tiefe kommt. Als Sturmspitze entscheidet er sich oft für die falsche Aktion. Und Nelson Valdez läuft und rackert unglaublich, hat sich damit auch in die Herzen gespielt. Aber ein Goalgetter wird er so schnell wohl nicht mehr.
Spielfeldrand: Es ist schön zu beobachten, dass bei euch auch junge Spieler, wie Schmelzer und Großkreutz ihre Chancen erhalten. Ohnehin habt ihr einen recht jungen Kader. Keine Angst, dass die Unerfahrenheit noch zum Problem werden könnte?
Arne: Natürlich kann das passieren, insbesondere in schwächeren Phasen braucht es sicherlich auch ein paar ältere Spieler, die den Jungen Halt geben. Man muss aber auch sehen, dass einige der Jungen inzwischen auch schon sehr erfahren sind. Nuri Sahin beispielsweise ist 21 Jahre alt, hat aber schon fast 100 Bundesligaspiele und einige Einsätze in der Ehrendivision. Das ist schon ein Pfund. Dazu stehen mit Weidenfeller, Owomoyela und Co. ja auch noch ein paar ältere Spieler auf dem Platz. Aber letztlich muss man da abwarten: Ich würde mich freuen, wenn wir damit Erfolg haben und weiterhin mit vielen jungen Spielern und insbesondere mit Dortmunder Jungs in der Mannschaft antreten.
Spielfeldrand: Die WM 2010 rückt mit großen Schritten näher. Wer aus eurer Mannschaft muss noch unbedingt mit nach Südafrika reisen? Bei Jogi Löw, aber auch in einem anderen Nationalteam.
Arne: Eigentlich ist mir das egal. Wenn die Jungs nicht bei der WM spielen, können sie sich dort auch nicht verletzen und haben Pause. Verdient hätten es aber zumindest Mats Hummels und Neven Subotic, letzterer fährt mit Serbien ja auch mit. Ansonsten wäre Barrios noch ein Kandidat, aber da gibt es ja durchaus ein bißchen Konkurrenz bei den Argentiniern.
Spielfeldrand: Am Sonntag geht es zum 1. FC Köln. “Nur” Zidan fehlt, der beim Afrika-Cup weilt. Zudem der verletzte Hajnal. Was erwartest du für ein Spiel?
Arne: Ich hoffe, dass wir diesmal besser aus der Winterpause kommen, als das im letzten Jahr der Fall war, und dass wir unser Spiel spielen können. Spannend wird die Frage, wer bei uns im offensiven Mittelfeld aufläuft: Abgeblich soll das Nelson Valdez machen, das kann ich mir noch nicht so richtig vorstellen. Aber mal abwarten. Ihr seid als Gegner aber eine ziemliche Wundertüte. Ich rechne durchaus damit, dass Ihr eine bessere Rückrunde spielt, als die Hinrunde es war. Aber dafür müsstet Ihr zumindest mal Tore schießen, aber bitte erst nach dem kommenden Wochenende.
Spielfeldrand: Zu guter Letzt: Wo wirst du die Partie verfolgen und wie lautet dein Tipp?
Arne: Im Gästeblock des Müngersdorfer Stadions und wir holen mindestens einen Punkt.
Mein Tipp
Ja, man hofft ja und denkt, dass alles besser wird. Gerade zu Hause. Aber wenn man realisitisch nach vorne schaut und sich die Winter-Testspiele anschaut, scheint sich nichts geändert zu haben. Hinten sicher und vorne harmlos. Deshalb tippe ich auf eine knappe Niederlage. 0:1
Mit etwas Glück gibts ein Remis.
Die fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskuttiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
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WeiterlesenDer (fast)tägliche Fußball-Überblick mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.
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1. FC Köln
Seitaridis und Sosa nicht zum FC
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Wie JAKO anderen Leuten das letzte Trikot auszieht
Solidarität mit Trainer Baade. Denn das geht deutlich zu weit. Das wird ein heftiger Boomerang für den Sportartikelhersteller. So geht’s nämlich nicht! Unbedingt lesen, kommentieren und weiterverbreiten!
Der Last Minute-Schock
Richtiger Einwand von Any Given Weekend. Einen Spieler wie Florian Kringe kann jede Mannschaft immer gebrauchen. Glückwunsch, Hertha
Lieber Kicker,
Über die Schiri-Benotung beim Spiel HSV-Köln…
Nach einer sechsjährigen Pause ist sie wieder da. Sie Sportsendung, die nicht nur versuchte das Fußballformat im Fernsehen zu revolutionieren, sondern den Grundgedanken einer solchen Sendung tatsächlich veränderte. Es ging nun mehr um Entertainment. Trotz allem wurden die Zahlen nicht vergessen. Die ran-Datenbank ebnete den Weg zur tiefergehenden Analyse. Die Leute von ran waren Vorreiter. Umso interessanter wird es sein, ob Sat.1 heute Abend ähnliche Meilensteine setzt.
Im FAZ-Fernsehblog erhält man vorab einen Eindruck vom neuen Format. Was Revolutionäres ist sicherlich nicht dabei. Zuschauer werden ausgesperrt, um näher am Spielfeldrand zu sein. Vernünftig. Die Leute sollen auf die Tribünen und in die Sportkneipen, denn in ein Studio. Eine Frau darf auch mitmischen, was seit Monica Lierhaus auch keine Weltveränderung bedeutet. Dafür will man Spielzüge in 3D darstellen, was nun aber auch nicht sonderlich interessant klingt. Sowas ähnliches versucht man bei Kicker-TV schließlich auch schon länger und wenn man “wahre” Livebilder hat, warum soll man dann auf Animationen zurück greifen. Egal, wie gut sie gemacht sind.
Aber lassen wir uns überraschen, was die (nicht ganz neue) ran-Crew noch im Köcher hat. Willkommen, zurück und auf eine schöne Zeit… ab heute Abend mit Timisoara gegen Stuttgart. Quasi als internationale Generalprobe für Dortmund gegen Real Madrid, einen Tag später.
WeiterlesenDas Feuer von Klopp erlischt. Es wird konzentriert gearbeitet, aber irgendwie fehlt mir der große Schwung. Hummels und Subotic schienen in der letzten Saison von ihrem Trainer beflügelt. Nun gilt es jedoch, die konstant guten Leistungen auch zu bestätigen. Das glückte schon in der Rückrunde nicht mehr richtig. Dafür sollte Dede zu alter Form wiederfinden.
Im Mittelfeld herrscht großes Gedränge. Das sollte Höchstleistungen aus Spielern wie Hajnal, Feulner, Sahin, Tinga, Kringe, Bender, Kuba und Kehl kitzeln. Kann aber auch schnell in große Unzufriedenheit umkippen. Hier ist Klopps Feingefühl gefragt. Die größte Baustelle sehe ich ihm Sturm. Wenn Valdez und Zidan nicht doch noch die regelmäßigen Torjäger werden, sieht es düster aus. Unverständlich noch immer, wie man nach Petric vor einem Jahr nun mit Frei auch noch den zweiten verlässlichen Torjäger ziehen lässt. Der anvisierte Ersatz muss sofort einschlagen, sonst geht es schnell sogar noch weiter nach unten.
Meine Frage: Erobert ein Neuzugang einen Stammplatz?
Mein Tipp: 8.
WeiterlesenAus der Kategorie: Klugscheißen… oder: Wie ich mir einen Wolf gesucht habe.
Eigentlich sollte das ein Beitrag über die Vorgänger von Lucas Barrios werden, den der BVB als Ersatz von Alexander Frei verpflichtet hatte. Ich hatte die Idee im Hinterkopf, irgendwas von Welttorjägern in der Bundesliga zu schreiben und hatte da den Namen Ali Daei im Hinterkopf. Aber die Suche gestaltete sich gar nicht so einfach, wie erhofft.
Schnell war zwar klar, dass die Ehrung durch das IFFHS (International Federation of Football History & Statistics) durchgeführt wird. Schönerweise gibt es die Homepage von denen unter anderem auch auf deutsch. Die Suche dürfte also nicht allzu lange dauern. Dachte ich. Irrte ich. Über den Reiter Weltehrungen kam ich auf Welt-Torjäger, peilte das Jahr 2008 an und las: Leandson Dias da Silva (al-Muharraq SC Manama / Brasli – 19
Ja wie denn jetzt, ich dachte Lucas Barrios mit 37 Toren.
Ich wollte einen Post über die Unaktualität der IFFHS schreiben, aber entschied mich zur kleinen Weiterrecherche.
Immer wieder kam ich auf die IFFHS, deren Seite Monate nach Ablaufen des letzten Jahres ihre Homepage stetig aktualisiert hatten. Ich war also falsch. Klickte mich durch Unterpunkte, die englische Seite und Beschreibungen. Bis ich des Rätsels Lösung doch noch fand.
Der Welt-Torjäger ist derjenige Spieler, der in internationalen offiziellen Spielen seiner Nationalmannschaft die meisten Treffer erzielt. 2008 war das diese Leandson.
Darüber hinaus gibt es noch “The World’s best Top Division Goal Scorer”, also den besten Erstligatorjäger. Im Verein. Und schwupps, da tauchte endlich auch Barrios auf. Mit 37 Treffern von Klaas-Jan Huntelaar (33).
Die IFFHS hat also alles richtig gemacht, nur die hiesigen Medien haben mich hinters falsche Licht geführt mit einer eigentlich unwahren Aussage.
Der BVB verpflichtet nicht den Welt-Torjäger, sondern den Welt-Klub-Torjäger, was für eine Vereinsmannschaft wesentlich wichtiger sein dürfte. Glückwunsch Dortmund, zu diesem Coup. Nur hoffentlich kann er den Erwartungen auch gerecht werden.
Nur wenige Welt-Klub-Torjäger gelang später noch der große Durchbruch. Hakan Sükür (1997) war so einer. Mario Jardel (1999, 2000) der nächste und zuletzt Huntelaar (2006). wäre irgendwie schön gewesen gleich zwei Welt-Klub-Torjäger in der Liga zu beherbergen. Vielleicht sollte sich jemand auch noch Leandson sichern… und zu Guter letzt, als Klugscheißer-i-Tüpfelchen: Selbst wenn Barrios seine Torquote nicht halten kann, mit dem 1,89m-Angreifer verfügt Jürgen Klopp jetzt immerhinüber einen Stürmertyp, den es bisher in seinem Kader noch nicht gab.
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