Da isser also: Andrézinho heißt der Mann, der Miso Brecko auf rechts Druck machen soll. Auf Miso und auf der Flanke. Der 28-jährige unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Links kann er wohl auch, technisch beschlagen als Brasilianer ist er fast zwangsläufig und alles weitere habe ich schon mal zusammengefasst.
Wenn er Stammspieler wird, hängt ein Teil der Zukunft von Zvonimir Soldo an seinen Beinen. Denn unser Trainer hat sich einen Außenverteidiger gewünscht, der offensiv Akzente setzt. Weil es im Mittelfeld keine Flügelspieler mehr gibt, muss dass der Verteidiger übernehmen. Das kriegt Andrézinho wohl hin. ABER:
Im Rückwärtsgang werden ihm Aussetzer nachgesagt.
Das erinnert mich ad hoc an Pierre Womé. Mir ist in der Viererkette ein Defensivmann wesentlich lieber. Auch wenn ich das Flügelspiel dann vermissen würde und kritisieren würde, weil von außen nichts kommt. Wenn hinten die null steht, ist mir das lieber, als wenn unser Außenverteidiger im Angriff rumturnt.
WeiterlesenDen defensiven Außenbahnen kommt in der neuen Saison eine besondere Bedeutung zu. Die eingesetzten Spieler müssen hinten nicht nur dicht machen, sondern auch Akzente nach vorne setzen. Denn durch die Einführung der Raute im Mittelfeld fehlen klassische offensive Flügelspieler, die auch mal bis zur Grundlinie durchgehen.
Auf Grund von mangelnden Alternativen schien es zuletzt so, als könnte ein Youngster von unseren Problemen ein Schnippchen schlagen und die Saison als Stammspieler beginnen. Dem scheint nun jedoch nicht so zu sein. Stattdessen setzt Soldo auf Erfahrung.
Hinten rechts besteht die größte Baustelle. Der neue Mann wird einfach nicht gefunden und so muss sich Soldo darauf einstellen, für die Position eine interne Lösung zu finden. Christopher Schorch wäre hier meine erste Wahl. Der Junge fehlt aber noch eine Weile.
Miso Brecko ist ein Typ, den ich eigentlich mag, weil er solide seinen Dienst verrichtet. Meist unspektakulär, aber sicher. Doch in der Offensivbewegung zu zögerlich. Wobei ich seine Flanken durchaus nicht so zerreißen würde, wie es andere gern tun. Wenn er hier noch Extraschichten einlegt und mehr Mut zeigt, wäre er eine gute Lösung.
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Als ich die Überschrift (den richtigen Wortlaut habe ich leider wieder vergessen) am Sonntag im Sat.1-Videotext las, musste ich doch etwas schmunzeln. Zum Glück ist der Text dieses Senders nicht meine bevorzugte Informationsquelle. Zuvor hatte ich mich in einer internetfreien Minute schon bei der ARD schlau gemacht. Dort zum Glück in seriöser Form.
Hinter dem vermeintlichen Star verbirgt sich nämlich lediglich Christopher Schorch. Der 20-jährige Deutsche machte vor zwei Jahren von sich Reden, als die Galaktischen den Innenverteidiger nach Madrid lockten. Direkt von Herthas Amateuren. Den Sprung in die erste Mannschaft schaffte das Talent jedoch (erwartungsgemäß) nicht und so blieb es bei einem Stammplatz in der Reserveelf (Abstieg aus der zweiten spanischen Liga nach einem Jahr). Dort soll er aber derart überzeugt haben, dass nun mehrere Vereine hinter ihm her sind. Unter anderem der 1. FC Köln.
Michael Meier war anscheinend schon in Madrid. Eine Verpflichtung ist angedacht, aber wegen der Konkurrenz noch keinesfalls sicher. Ohnehin ist eine Verpflichtung eher zweifelhaft. Schorch fühlt sich in der Innenverteidgung am Wohlsten. Dort sind wir aber gut aufgestellt. Mohamad und Geromel bilden das erste Verteidigerpaar. Dahinter hat sich McKenna seine Chance verdient. Als vierten Mann, der langsam aufgebaut werden soll wünsche ich mir dann weniger einen Real-Star, als ein Eigengewächs, wie Bienvenue Basala-Mazana, der zuletzt mit der U17 Europameister geworden war.
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