| Mainz 1 | Schürrle, 57 |
|---|---|
| Köln 0 | Fehlanzeige |
Wo bitteschön ist denn der Biss und die Leidenschaft von den Partien gegen Leverkusen und München zu sehen? War es etwa das bekannte Phänomen, dass oftmals im Pokal zu sehen ist, dass eine Mannschaft gegen den vermeintlichen Favoriten eine besondere Leistung abruft und danach wieder in alte Muster verfällt? Dann ist es bitter und all die Moral, die ich dem 1. FC Köln zugeschrieben habe, war nicht mehr als ein heißes, unehrliches Lüftchen.
Jetzt wären mir zwei bittere Pleiten gegen die beiden Tabellenanführer lieber, wenn dafür gegen Mainz ein Dreier rausgesprungen wäre.
Der lag im Bereich des Möglichen. Eigentlich war alles für uns gelaufen. Der anfängliche Sturmlauf der Hausherren wurde dank Mondi und etwas Glück entschärft. Schon recht früh sahen wir uns nur noch zehn Mann gegenüber. Alles schien geebnet für den Dreier.
Doch vielleicht hat gerade der Platzverweis gegen uns gespielt. Denn nun mussten wir die Partie machen. Also hätten sie machen müssen. Was uns aber nicht liegt. Ganz und gar nicht liegt. Auch gegen elf Mainzer wäre es nach der Anfangsphase schwer geworden, aber vielleicht hätte sich der FSV irgendwann aufgerieben und ein einzelner Konter hätte uns den Sieg gebracht. Vielleicht wäre es clever gewesen schon nach einer halben Stunde einen Defensiven (Brecko? McKenna?) vom Platz zu nehmen und mit Tosic einen Spieler zu bringen, der das Spiel machen kann. Der den Ball nach vorne treibt und da für Unruhe sorgt. Soldo hätte ein Zeichen setzen können. Müssen. Vielleicht!
Aber so bleibt es beim “vielleicht”. Ein Versuch kam nicht mehr zu Stande. Die Taktik blieb, das Personal auch und das war verunsichert, durch erwartet starke Heim-Mainzer. Dass da kein Ruck durch’s Team geht, verwundert doch sehr und macht sogar Angst. Leute, wie Maniche und Podolski müssen dann die Zügel in die Hand nehmen und den FSV unter Druck setzen. Auch von einem McKenna in der zentralen Position erwarte ich einen Wachrüttler. Stattdessen igelten wir uns ein, ließen Mainz das Spiel machen und verließen uns auf Mondragon.
Das kann nicht gut gehen.
Das geht eigentlich nie gut.
Das entspricht vor allem nicht meinen Erwartungen von der Mannschaft.
Gerade jetzt muss die besagte Moral an den Tag gebracht werden. Jetzt muss gekämpft werden. Jetzt müssen wir rennen und nicht nur hilflos in der Defensive stehen. So, wie es der FSV so vorbildlich und beeindruckend vorgetragen hat. Denn sonst wird es ein bitteres Derby. Ein ganz Düsteres.
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Stimmen
Der FC stand tief und zeigte sich nur selten vor dem Tor von Christian Wetklo. Anders die Mainzer: FC-Torhüter Faryd Mondragon stand schon zu Beginn gleich drei Mal im Brennpunkt.
Bancé wurde bei der Ballannahme in der eigenen Hälfte von Geromel bedrängt. Der Mainzer versuchte sich freizumachen und traf dabei den Kölner Verteidiger mit Schulter und Oberarm im Gesicht. Schiedsrichter Marco Fritz wertete dies als Tätlichkeit und schickte Bancé mit der Roten Karte vom Platz.
Ab der 27. Minute spielte der jecke Verein vom Rhein in Überzahl. Das ist ein Problem. Zum einen weil der FC sowas wie Kreativität nicht besitzt (eher das Gegenteil) und zum anderen auch jeglichen Willen vermissen ließ das Spiel gewinnen zu wollen.
Mainz 05 zeigte sich als agilere Mannschaft mit den spielerisch besseren Lösungen, aber häufig waren Hereingaben und Zuspiele zu unpräzise, um Hundertprozentige zu generieren.
Der Kölner Keeper hielt was zu halten ging und hielt so seine Mannschaftskollegen (unverdient) lange Zeit noch im Geschäft. Doch der Rest seiner Mannschaftskollegen hatte sich kollektiv auf Arbeitsverweigerung eingestellt.
“Am liebsten hätte ich schon zur Pause alle Spieler außer Faryd Mondragon ausgewechselt”, sagte Zvonimir Soldo zum leidenschaftslosen Spiel seiner Mannschaft.
Zudem bewies FSV-Trainer Thomas Tuchel mit der Einwechslung von Schürrle und Chadli Amri ein glückliches Händchen: Nach Vorlage von Amri ließ der pfeilschnelle Schürrle Mondragon beim 1:0 keine Abwehrchance.
Während das Team von Trainer Zvonimir Soldo trotz mehr als einer Stunde Überzahl bei den heimstarken Rheinhessen 0:1 (0:0) verlor und nach dem sechsten Spiel in Folge die Verfolger nicht abschütteln kann, träumen die Mainzer Fans dank des Treffers des eingewechselten Andre Schürrle (57.) mit nunmehr 38 Zählern sogar von der Europa League.
„Da hätten noch zwei vom Platz gestellt werden können – und wir wären immer noch gleichwertig gewesen“, befand Tuchel (36).
Fast nur Bestnoten für den 1. FC Köln am 26. Spieltag
Nach dieser Niederlage ist der FC wieder mittendrin im Abstiegskampf: Der einst komfortable Vorsprung von neun Punkten auf den Relegationsplatz ist auf nun vier Zähler geschrumpft.
Als Folge der Siege der Mannschaften, die unter dem FC stehen, steht die Mannschaft nun in den nächsten Spielen enorm unter Druck und muss zeigen, dass die Leistungen gegen die Bayern und Bayer nicht nur Zufall waren.
Da die Motivation des Autors ähnlich hoch ist, wie die der Mannschaft am gestrigen Samstag in Mainz, gibt’s hier nur eine Ansage: Reisst euch gefälligst im Derby am Freitag den Arsch auf!
Zahlen und Daten
Platz: 13
Punkte: 27
Tore: 22
Gegentore: 33
Nächster Gegner: Borussia Mönchengladbach
Verdammt, manche lernen es nie und ich könnte hier meinen Beitrag vom 3. März nochmal komplett reinkopieren, verlinke aber einfach nur nochmal auf meine Worte. Was geht nur in solchen Leuten vor, die wie in Berlin blind den Rasen stürmen und sich austoben? Dass da keine Planung hinter stand und gar kein Sinn, konnte man erkennen, als man die Chaoten auf dem Rasen gesehen hat. Sie wollten gar nichts ins Innere des Stadions, sondern nutzten den Spielausgang einfach zur Selbstverherrlichung und Präsentation ihrer Dummheit! Sie standen da, zerhackten die Trainerbänke und ließen sich abführen. Dumm!
Das Resultat? Dem Verein, mit dessen Schal und Trikot sie sich teilweise sogar zu schmücken versuchten, es aber nur verschandelten stehen harte Konsequenzen bevor. Als wäre die sportliche Situation nicht schon bedrohlich genug, können sie sich nun auf eine Geld- und vielleicht sogar Punktstrafe einstellen. Gerade der zweite Punkt wäre wohl der endgültige Todesstoß für Hertha. Wenn die DFL hart durchgreift, steht uns (endlich muss ich sagen) ein Geisterspiel bevor. Und die, die dort randalierten werden wohl am lautesten krähen, dass ohne ihren Support doch noch weniger geht. Aber den “Support” können sie sich gepflegt sonstwohin stecken.
Ich kann bei solchen Szenen nur den Kopf schütteln. Köln und Nürnberg waren schon dumm. Rostock bedrohlich, aber jetzt wird es schon richtig kriminell. Wer am Ende darunter leiden muss? Der Großteil der Zuschauer, der nun mit Einschränkungen rechnen muss, der der Stimmung nicht sonderlich gut tun muss. Und die Vereine natürlich, die blechen und auf den echten Support der richtigen Fans verzichten müssen.
Gerade jetzt, wo er am Meisten benötigt wird!
Was sonst noch vom 26. Spieltag bleibt…
Quoten-Nachbrenner
Schalke – Stuttgart 2:1 = 1,95
Gladbach – Wolfsburg 0:4 = 2,20
Bochum – Dortmund 1:4 = 2,20
Mainz – Köln 1:0 = 2,10
Hannover – Frankfurt 2:1 = 2,50
Berlin – Nürnberg 1:2 = 3,60
München – Freiburg 2:1 = 1,15
Hoffenheim – Bremen 0:1 = 2,40
Leverkusen – Hamburg 4:2 = 2,00
Gewinn als Kombiwette: 984,65 Euro (bei 1 Euro Einsatz)
Gewinn als 9 Einzelwetten: 20,10 Euro (bei 9 Euro Einsatz)
[Ich übernehme keine Gewähr. Für nichts und niemanden!]
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Fußball Bundesliga, 26. Spieltag
Samstag, 13. März 2010 15:30
Gute Laune dürfte am Samstag am Mainzer Bruchweg herrschen. Zwei der stimmungsvollsten und fröhlichsten Teams der Liga treffen aufeinander. Vielleicht gelingt es den Fans, mit einem verlängerten Karneval den Winter endlich fort zu schunkeln.
Auf dem Platz wird es wohl nicht so einträchtig einher gehen. Für den FC kommen jetzt die schwierigen Partien. Die Punkte gegen Leverkusen und München waren netter Zubrot, der uns auch etwas Luft nach unten verschafft. Nun muss aber wieder dreifach gepunktet werden, um den Nichtabstieg schnellstmöglich dingfest zu machen. Hier ist Köln gefordert und wird sich nicht einfach so hinten reinstellen dürfen, wie gegen die Topklubs der Liga.
Wobei eine eher defensive Taktik gegen Mainz nicht verwerflich ist, da sie eine der heimstärksten der Liga ist. Da muss man erstmal bestehen. Die Spielweise beeindruckt mich und den Rest der Saison freue ich mich, dass dem FSV die Rückkehr ins Oberhaus dermaßen gut gelungen ist. Wenn Köln aggressiv auftritt und seine Chance in der Offensive sucht, dann könnte es ein richtig munteres Spiel werden. Zwei Mannschaften auf Augenhöhe treffen am Samstag aufeinander, da können Winzigkeiten schon den Ausschlag geben.
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Diese Aufstellungen erwarte ich für Samstag
Müller
Heller – Svensson – Noveski – Fathi
Polanski — Karhan — Soto
Ivanschitz —- Simak
Bancé
————————————————-
Novakovic
Podolski ——————- Freis
Matuschyk —— Maniche
Pezzoni
Brecko – Mohamad – Geromel – Mc Kenna
Mondragon
Wenig Überraschung sind zu erwarten. Zum letzten Spieltag wohl nur je eine Veränderung pro Team.
Nach seiner Rotsperre dürfte Heller wieder in die Startelf rücken und Zabavnik auf die Bank verdrängen.
Soldo muss im Mittelfeld umstellen, wo Petit mit seiner zehnten gelben Karte fehlt. Wenn Pezzoni sich rechtzeitig fit meldet, dürfte er die Rolle direkt vor der Viererkette einnehmen. Ansonsten könnte Mc Kenna wieder auf die Sechs rücken und Ehret sein Startelf-Comeback geben. Wenn er denn schon fit ist. Ansonsten dürften Womé, Brosinski, Yalcin und vor allem Tosic auf der Bank sitzen und auf einen Einsatz hoffen.
Das sagt der Gegner
Peter vom 05er Fan-Blog stand diesmal für meine Fragen bereit.
Spielfeldrand: Hallo Peter, Glückwunsch zur überzeugenden Saison. Dass ihr euch gut schlagen würdet, habe ich geahnt, aber dass es dermaßen gut läuft, ist doch eine kleine Überraschung. Hattest du mit einer so sorgenfreien Saison gerechnet?
Peter: Die Einschätzung des überwiegenden Teils der Fachmedien der “Abstiegsfavorit Nummer eins” zu sein, hatte unsere Erwartungen zu Beginn drastisch heruntergefahren. Hinzu kam bei nicht wenigen Fans, die das Team intensiv begleiten (Training, Trainingslager, Fantreffs), eine ziemliche
Skepsis gegenüber dem damaligen Trainer Jörn Andersen – was die Defensivleistung angeht. Spätestens nach dem 1:4 vom März 2009 zu Hause gegen Aachen hatten sich viele gefragt, welches Konzept da der Trainer fährt. Der Aufstieg hat dennoch geklappt – das aber auch deshalb, weil die Mannschaft angefangen hatte, ein wenig ihr eigenes Konzept zu stricken. Die Nachrichten aus dem österreichischen Trainingslager waren dann auch nicht so, dass am Bruchweg blanker Optimismus aufgeblüht hätte. Schließlich folgte der Bruch mit Andersen und der Neubeginn mit Thomas Tuchel, von dem niemand wusste, ob er das packen kann. Andererseits war das Vertrauen in die Vereinsführung und speziell zu Manager Christian Heidel derart groß,dass die meisten Fans diesen Weg mitgegangen sind. Der Erfolg hat allen Recht gegeben.
Spielfeldrand: Ihr tretet sehr konstant auf. In der Rückrunde gab es je drei Siege und Niederlagen. Aber allen voran macht ihr das, was alle Trainer immer predigen. “Zu Hause muss gepunktet werden.” Auswärts läuft es dagegen nicht ganz optimal. Warum klappt es in der Ferne nicht, wo man doch eigentlich erwarten könnte, dass ihr dort mehr auf euer schnelles Spiel setzen könntet?
Peter: Gerade die letzten beiden Spiele bestätigen eher das Gegenteil: erste Heimniederlage gegen Bremen und erster Auswärtssieg der Rückrunde in Hoffenheim. Letzteres schreibe ich klar dem unglaublichen Ehrgeiz des Trainers zu. Zu Hause sind wir vor allem deshalb stark, weil Publikum und
Team sich gegenseitig pushen, weil die Jungs was zuückgeben wollen und sich ziemlich ins Zeug legen. Klar wollen das ja alle Teams bei ihren Heimspielen, aber ich bin fest davon überzeugt, dass die Atmosphäre am Bruchweg keine Gastmannschaft unbeeindruckt lässt. Außerdem haben wir die Heimsaison mit dem 2:2 gegen Leverkusen gut begonnen und haben zu Hause die Bayern sowie die allseits gehypten Hoffenheimer geschlagen – das trägt die gesamte Saison über nach vorne, das nimmt man einfach mit.
Auswärts fehlt es dann, weil wir dort nicht auf eine solch erfolgreiche Serie zurückblicken können. Da ist es förmlich zu spüren, dass dem Team oft das Selbstvertrauen fehlt – und nicht die Qualität. Eine Frage der Einstellung, an der Thomas Tuchel ja intensiv arbeitet.
Spielfeldrand: Andreas Ivanschitz ist bärenstark in die Saison gestartet. 2010 kommt er leicht angeschlagen noch nicht in Schwung. Jan Simak konnte seine Klasse auch noch nicht beweisen. Was erwartest du dir von diesem Kreativ-Duo im Rest der Saison?
Peter: Schwer zu sagen, da ich in diesem Jahr nicht ein Training mal verfolgt hätte. Bei Simak vermute ich, dass er einfach Zeit braucht, viel Zeit braucht, dass er auch Vertrauen spüren muss, um sich zu entfalten. Dieses Vertrauen hat der Trainer anfangs schon dadurch bewiesen, dass er Simak gleich nach seiner Verpflichtung hat spielen lassen. Eine ungewöhnliche Maßnahme bei 05.
Und Ivanschitz? Ein großes Rätsel. Hoffentlich nicht deshalb, weil ihn der österreichische Bundestrainer nicht aufstellt. Andererseits hat sich das Gefüge der Mannschaft durch die zahlreichen Neuverpflichtungen in der Winterpause geändert: Hoogland verletzt, Amri meist verletzt. Ob das da reinspielt – vielleicht, aber eher unwahrscheinlich.
Für mich ist aber auch längst nicht bewiesen, dass Ivanschitz und Simak als Duo funktionieren oder in ihrer Spielweise zusammenpassen. Oder gar bereits aufeinander eingespielt wären. Das hat mich bislang nicht so überzeugt.
Spielfeldrand: Thomas Tuchel wird oft mit Jürgen Klopp verglichen. Ist es in Mainz wirklich so einfach, dass man nur einen emotionalen Kumpeltyp auf die Trainerbank setzt und dann läuft das? Oder wie ist der Erfolg unter den beiden Typen zu werten?
Peter: Für mich schwer zu sagen, da ich ihn persönlich nicht kenne. Nach außen mag Thomas Tuchel wie ein Kumpel wirken. Und sicher gibt es da auch eine große Nähe zwischen Spielern und Trainer. Wer sich aber seine gesamte Körpersprache während eines Spiels und seine Statements vor allem nach Niederlagen anschaut, der kann schnell zum Ergebnis kommen, dass da ein unglaublich ehrgeiziger Fußballtrainer sitzt. Und einer, der akribisch plant, der seinen Job seeeeeehr ernst nimmt. Mag sein, dass er da manchmal zu ehrgeizig oder pedantisch rüberkommt. Den Ergebnissen hat’s bislang nicht geschadet.
Und zu guter Letzt ist da eine Vereinsführung und ein Management, das immer wieder Souveränität und Stärke beweist. Diese Entscheidung muss erst mal jemand zu treffen bereit sein, d.h., den Aufstiegstrainer zu feuern und einen “Novizen” zu verpflichten. Das beweist nicht nur Sachverstand, sondern auch eine große soziale Kompetenz. Christian Heidel und Harald Strutz stehen hier auch für eine Kontinuität, die einfach wichtig ist für einen solchen Verein, aber auch für eine große Nähe zu den Fans.
Spielfeldrand: Die WM 2010 rückt mit großen Schritten näher. Wer aus eurer Mannschaft muss noch (neben den feststehenden Nationalspielern) unbedingt mit nach Südafrika reisen? Bei Jogi Löw, aber auch in einem anderen Nationalteam.
Peter: Da ist natürlich zuvorderst Eugen Polanski zu nennen, der dem polnischen Nationaltrainer aufgefallen ist. Seine Leistungen werden für jedermann sichtbar immer besser. Wer da sonst “unbedingt” noch mitmuss, lässt sich schwerlich sagen. Ich hoffe, dass Andre Schürrle mal den Sprung schafft – ihm ist noch einiges zuzutrauen.
Spielfeldrand: Eure letzten beiden Heimspiele konntet ihr nicht gewinnen. Nun kommt der 1. FC Köln, der zuletzt gegen Leverkusen und Bayern punktete. Was erwartest du für ein Spiel?
Peter: Ein verdammt schweres. Das Hinspiel haben wir ja schon verloren, leider (ich war in Köln). Und der FC hatte es zuletzt den Bayern sehr schwer gemacht, alle Achtung. Heimspiele gegen die Geißböcke gingen für uns zuletzt oft gut aus – zumindest zu Hause -, und auch jetzt rechne ich mal mit einem ganz knappen Heimsieg. Einem schwer und hart erkämpften. Gegen Köln ist schwer zu spielen, sie stehen defensiv gut und setzen nach vorne immer wieder schnelle und gefährliche Vorstöße.
Spielfeldrand: Zu guter Letzt: Wo wirst du die Partie verfolgen und wie lautet dein Tipp?
Peter: Mist, erwischt. An diesem Wochenende kann ich ausnahmsweise leider nicht im Stadion sein. Ich drücke den Jungs die Daumen, dass wir 1:0 gewinnen und werde laufend per SMS informiert.
Mein Tipp
Da sehe ich die Geschichte genau, wie Peter. Es wird ein hartes und enges Spiel. Da kann ein Quentchen entscheiden. Beide Teams haben Spieler in ihren Reihen, die den Unterschied ausmachen können. Ivanschitz und Podolski zuvorderst. Bancé präsentiert sich in guter Form und Nova sowie Freis sollten auch mal wieder knipsen. Tosic könnte Druck von der Bank machen. Die Innenverteidiger sind bei Standards zu beachten. Es wird eine enge Kiste und trotz leichten (Heim-)Vorteilen für Mainz, hoffe ich ein wenig auf unser drittes Remis in Serie. 1:1
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