Wenn es läuft, dann läuft es. Dann wissen die Jungs in Dortmund seit dem zweiten Spieltag. In Köln weiß man das seit dem aktuellen Jahr. 2011 zeigt die Mannschaft, das Gesicht, was sich die Fans erwarten.
Der 1. FC Köln hat wieder ein Team.
Eine Mannschaft aus Spielern, die füreinander kämpfen. Jungs, die sich nicht aufgeben, die Moral zeigen, weitermachen und für den Erfolg kämpfen.
Die Partie gegen Freiburg hat bewiesen, dass Köln mittlerweile auch eine Bank hat. Pezzoni ist in dieser Saison zu einer absolut verlässlichen und starken Größe geworden. Wenn er kommt, dann überzeugt er. Andrezinho setzte Brecko überraschend immer mehr unter Druck. Und das nicht, weil Brecko so erschreckend schwach ist. Beide sind aktuell gute, wenn auch nicht komplett überzeugende Rechtsverteidiger. Jajalo hängt ein wenig hinterher, aber tritt zumindest solide auf. Yalcin konnte mal wieder etwas Eigenwerbung machen. Nur Freis ging komplett unter. Aber das kann der FC in der aktuellen Verfassung kompensieren.
WeiterlesenSo schnell kann es gehen. Vier (Liga-)Heimsiege in Serie. Punkt in Hoffenheim erkämpft. Spielerisch teilweise überzeugt. Selbstbewusstsein geholt. Wieder da.
Freiburg vor der Brust, die gerade zu Hause zu schlagen sind. Und dann das!
Petit gesperrt
Brecko gesperrt
Matuschyk verletzt
Chihi verletzt
Peszko verletzt
Geromel verletzt
Mc Kenna-Einsatz fraglich
Schorch noch nicht wieder fit
Lanig angeschlagen
Frank Schaefer muss einmal mehr umbauen. Viele Möglichkeiten hat er nicht.
WeiterlesenAktuell läuft es beim EffZeh. Nach zwei Heimsiegen konnten wir in Sinsheim immerhin einen Punkt ergattern. Etwas glücklich, ganz sicher. Aber weiterhin gut fürs Punktekonto. Es folgte kein neuerlicher Rückschlag. Das Selbstvertrauen wurde nicht zerdeppert. Stattdessen können wir auch gegen Freiburg mit breiter Brust auflaufen und das vierte ungeschlagene Spiel in Serie anpeilen.
Warum das auf einmal so ist?
Wegen Frank Schaefer? Wegen der Neuen? Irgendwie schon. Aber auch nicht.
Rensing und Eichner, unsere beiden besten Winterneuzugänge sind Defensivleute. Absolute Spitzenkräfte, wie sie bisher unter Beweis gestellt haben. Rensing ist viel stärker, als ich gedacht hätte und war direkt auf dem Punkt. Eichner ist der Stabilisator auf der linken Seite und dort neben defensiver Klasse zudem Antreiber und Vorlagengeber (2 Assits in 6 Spielen).
WeiterlesenIch muss mir noch immer die Augen reiben, wenn ich mir die Ergebnisse der letzten beiden Spieltage anschaue. Da wagt man es, sich einfach mal eine Woche in den Urlaub zu verabschieden, um dem Winterwetter zu entkommen und auf Fuerteventura Sonne zu tanken und schon sprüht auch der FC vor neuer Energie.
Anscheinend ist meine neue Kraft direkt auf die Spieler übergeperlt.
Den Sieg gegen Bayern verfolgte ich im Hotelzimmer. Kurz vor dem Gang zum Abendbuffet schaltete ich doch mal kurz das Fernsehen an, zappte zur Sportschau und war erfreut, dass in dem Moment die Zusammenfassung der Partie begann. Essen musste warten.
Dabei verging es mir fast, um dann doch in den absoluten Wahnsinn umzuschlagen. Die Stimmung war gerettet.
WeiterlesenFür regelmäßige Auswärtsfahrer wird das nichts Neues sein. Trotzdem muss ich es loswerden. Nachdem ich vor meinem ersten Heim-Auswärts-Spiel gegen den FC St. Pauli verpasst hatte, rechtzeitig eine Karte zu kaufen (und dann doch noch kurzfristig eine ergattern konnte), war ich zum Vorverkaufsstart der Partie beim Hamburger SV rechtzeitig dran.
Heute morgen um 8:00 startete der Ticketverkauf für Mitglieder. Ich loggte mich fünf Minuten früher ein und war pünktlich mit den Radionachrichten im Portal, um loszubestellen. Auf Spielplan geklickt, nur irgendwie “Hamburger SV” gelesen, mich gefreut noch viel grün zu sehen, um dann festzustellen, dass es hierbei um Sitzplätze handelt. Also zurück zum Gesamtspielplan, dann doch die Rubrik “Stehplatz Hamburger SV” gesehen, mich gefreut, um dann ernüchternd festzustellen, dass die schon komplett ausverkauft waren. Um 8:02.
WeiterlesenEs gibt nicht viele Momente im Fußball, wo mir die Sprache fehlt. Wenn es nicht läuft, bin ich im Stadion einer Jener, die am lautesten pöbeln. Irgendwie muss mein Frust dann einfach raus. Gestern war ich leer und komplett sprachlos. Die letzten 30 Minuten habe ich wohl gar nichts mehr gesagt und versteinert auf den Platz geschaut. Ein einziges Trauerspiel, was sich vor mir abspielte. Unterirdisch. Da war gar nichts. So leer, wie ich mich fühlte, so schienen auch die Spieler, die es nicht schafften sich aufzubäumen und zumindest den Kampf anzunehmen.
Wie so oft in Köln folgt einem starken Spiel ein herber Rückschlag. Mit einem Sieg hätten wir einen Konkurrenten in die Schranken weisen können und Selbstvertrauen und etwas Sicherheit für die kommenden Wochen sammeln können. Ich war vor dem Spiel sicher, dass wir eine kleine Serie starten könnten.
Wie naiv von mir!
WeiterlesenEine bessere Antwort kann man nicht geben.
Ich war ja skeptisch, als Frank Schaefer Lukas Podolski zum neuen Kapitän gemacht hatte. Ich hatte befürchtet, dass der Druck für Poldi zu groß sein könnte.
Doch Poldi belehrt mich zum Rückrundenstart eines besseren. Der Junge ist absolut gereift und geht mit der Verantwortung gestärkt hervor. Podolski geht voran. Er ist der Leader, den wir uns erwünscht haben. Allein von der Körpersprache kein Vergleich zur Situation vor einem Jahr. Hoffentlich kann er dieses Selbstvertrauen kompensieren.
Das tut auch seinem Spiel verdammt gut.
Er rennt, ackert, zaubert, legt vor und trifft.
Alles richtig gemacht, Herr Schaefer.
WeiterlesenAchtung, Milchmädchenrechnung!
1 – 2 – 24
Das sind die Kölner Zahlen nach dem 18. Spieltag. Nach dem 1:1 gegen Kaiserslautern. Nach dem Unentschieden, das eigentlich ein Sieg hätte werden müssen. Ein Remis, das unsere Schwächen aufgezeigt hat. Ein Spiel, dass abermals bewiesen hat, wie schwer es für den EffZeh in dieser Saison werden wird.
In Führung und mit einem Mann mehr, muss man einfach mehr rausholen. Vor allem aus sich. Als Spieler. Unverständlich, dass die Mannschaft teilweise so ängstlich und verhalten auftritt. Wer Frank Schaefer (oder besser seine Ansichten) “kennt”, der weiß, dass das nicht die Spielweise ist, die er sich vorstellt. Er wird seinen Spielern nicht gesagt haben, dass sich nur agieren sollen und nicht reagieren, um damit den Gegner komplett auszubauen.
WeiterlesenArmando Gonçalves Teixeira Petit ist 2008 nach Köln gewechselt. Seitdem hat der Portugiese eindrucksvoll bewiesen, dass auch alternde Stars Willen, Engagement und Leidenschaft in die Wagschale werfen können, um ihrem Verein zu helfen. Petit war einer der besten Transfers der letzten Jahre, der uns mit seiner Erfahrung, Ruhe und Übersicht enorm geholfen hat.
Im Sommer endet sein Vertrag und man darf wohl davon ausgehen, dass die nächsten Monate eine Abschiedstour für den 34-jährigen werden.
Nicht, weil er sich etwas zu Schulde kommen lässt. Nicht, dass er enorm abbaut. Aber aus einer reinen Konkurrenzsituation heraus.
Denn schon jetzt sehe ich die Position von Petit nicht mehr so sicher.
Klar, seine Routine wird der Mannschaft auch in den nächsten heiklen Wochen gut tun. Aber seine Nachfolger stehen schon bereit. Martin Lanig ist für mich der nächste Führungsspieler mit Kapitänsambitionen. Matuschyk entwickelt sich unglaublich weiter, der muss einfach spielen. Pezzoni hat ebenfalls Ambitionen. Makino soll sich auf der sechs auch ganz wohl fühlen.
WeiterlesenGestern Livespiel des FC aus dem Trainingslager. In Belek schuften die Jungs gerade für die Rückrunde. Gegen Antalyaspor (6:5 nach Elfmeterschießen) kam es gestern zuum ersten Test. Dank Sport1 (und FC-TV) konnte man in Deutschland live dabei sein.
- Rensing wurde kaum gefordert, findet lang und hoch geschlagene Bälle aber anscheinend toll.
- Eichner sehr solide, wurde aber kaum gefragt. Offensiv mit ersten Akzenten.
- Peszko gerade zu Beginn extrem engagiert, läuft viel, versucht viel, spielt öfter ab, als Tosic.
- Yabo scheint dichter rangerückt an die erste Elf, sehr konzentrierte Leistung.
- Mit Freis klappt es einfach nicht. Das schnelle und technische Spiel wird er nicht mehr verinnerlichen.
- Andrezinho kann sich vielleicht noch leise Hoffnungen auf einen Verbleib machen.