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Schalke?
Lokomotive Moskau?
Arsenal London?
Nur der 1. FC Köln!
Auf ein erfolgreiches Jahr 2012!!!
WeiterlesenSo sehr ich mir einen treffsicheren Stürmer wünsche, so sehr hoffe ich, dass Köln kein (großes) Geld für den Mann ausgibt.
Denn: Im Sommer brauchen wir das Geld!
Um ausgeliehene Leute, wie Sereno und Jemal zu binden.
Das wird kostspielig genug.
Bis zu fünf Millionen Euro muss man hier wohl einplanen.
Das allein dürfte schon eine enorme Hürde für den Klub sein. Wenn man einen Abgang von Lukas Podolski mal außen vor lässt.
Diese beiden Personalien sollten oberste Priorität im Sommer haben.
Danach kann man schauen, wo man noch nachlegen KANN!
Das MUSS ich klar.
Aber was ist realistisch und wirtschaftlich vernünftig machbar?
Man kann sich also mal ohne Torschlusspanik und Druck auf den Kader konzentrieren.
Gezielt einkaufen, ohne 3-4 Spieler unter Vertrag nehmen zu müssen.
Punktuell verstärken heißt es so schön.
Mit Mikael Ishak wurde jedoch erstmal ein Mann für die Zukunft verpflichtet. Der 18-jährige ist eine Option für die nächsten Jahre und soll langsam aufgebaut werden. Seine Klasse muss er erst unter Beweis stellen. Der Schwede gilt als körperlich robust, beidfüßig und schussstark.
Doch er dürfte erstmal auf der Bank Platz nehmen.
Genau wie Mergim Bajraktari, der in Köln zum Probetraining vorspielt.
Und am Ende doch zufriedenstellend, wenn man die zweite Hälfte anschaute.
Abschnitt eins war von vielen Nickeligkeiten geprägt, aber mit Vorteilen für Köln, auch wenn nichts Zählbares dabei herauskam. Lanig schien (endlich) auf einem richtigen Weg zu sein, Peszko war engagiert, die Jungs haben gut kombiniert und defensiv wurde wenig zugelassen. Vorne sprang aber auch nichts bei rum.
In Hälfte zwei traute sich Mainz mehr zu, ging auf den Gegner und wir waren komplett von der Rolle. Der Rückstand zwangsläufig und für mich war das Ding gegessen. Dass gerade Poldi doch noch den Ausgleich erzielte kam für mich komplett überraschend. Gerade Poldi, der seinen Frust über die Vorstellung (mal wieder) deutlich zeigte vor dem 1:1. Dem Jungen sieht man einfach an, wenn er scheiße drauf ist. Irgendwie sympathisch, wenn auch nicht (oder nur selten) gewinnbringend für den Klub.
Und sonst so?
Alles Attribute, die man dem gestrigen Spiel zuschreiben kann.
Die Mannschaft hat einfach Spaß gemacht, ist so aufgetreten, wie sich ein Fan sich sein Team vorstellt.
Von Beginn an war Druck im Spiel. Angetrieben von einem einmal mehr überragenden Podolski ging es früh steil nach vorne. Immer wieder früh rauf und dann mit schnellen Spielzügen vor’s Freiburger Tor und den Abschluss suchend. Das 1:0 war symptomatisch für die Partie. Über einen zentralen Mann im Mittelfeld (hier Riether) schnell nach vorne (Poldi). Der mit Auge und guter Flanke (auf Peszko), sowie ein Auge für den besser postierten Mitspieler. Ablage. Kraftvoll und mit enormen Willen rein ins Netz (Clemens). Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie schönen Fußball bieten kann.
Wobei man auch sagen muss, dass Freiburg den EffZeh gelassen hat. Kaum Gegenwehr. Wir durften den Ball halten, kombinieren und immer wieder abziehen.
Lediglich vor und nach dem Seitenwechsel wackelten wir ganz kurz in ein oder zwei kleineren Szenen. Da hat man noch unsere Defizite in der Hintermannschaft (durch fehlender Abstimmungen in den letzten Wochen) gesehen. Doch die Jungs haben sich nicht aus dem Takt bringen lassen und standen größtenteils ziemlich sicher. Schön, dass es gut gegangen ist und wir das Ding schlussendlich zu null nach Hause gebracht haben. Das dürfte weitere Sicherheit geben.
Was mir heute so durch den Kopf geschossen ist:
1. Gibt es eigentlich schon neue Infos zum möglichen Nachfolger von Wolfgang Overath?
2. Warum taucht Michael Rensing nicht unter den Top-Torhütern in der Kicker-Rangliste auf?
Liebe Journalisten, bedient euch gern…
WeiterlesenIch hatte ja schon beschrieben, dass mir das Kölngen irgendwie frühzeitig eingepflanzt wurde und so tief vergraben ist, dass mir während der Spiele jeglicher Realitätssinn abhanden gekommen ist und ich vom EffZeh einfach nicht mehr wegkommt.
Doch wie ich zum 1. FC Köln gekommen bin, war gar nicht so romantisch.
Fast sentimental blicke ich zu allen EffZehlern hinüber, die in der Domstadt geboren wurden, deren Vater und Großvater und Uropa schon nach Müngersdorf pilgerten. Die direkt nach der Geburt in einen FC-Strampler gesteckt wurden, um mit vier zum ersten Mal ins Stadion mitgenommen wurden. Die gar nicht anders konnten und sei es nur wegen der süßen Hennes-Kuscheltiere.
Ich komme nicht aus Köln. Nicht mal aus dem Umland. Als ich geboren wurde, konnte ich nicht einmal von Köln träumen. Eine Mauer trennte uns. Ich war noch klein und rannte dem Ball hinterher. Als Spieler der DDR oder eines anderes Ostklubs.
Eine Zeit, die nicht lange währte. Nur acht Jahren war ich vom sogenannten eisernen Umhang eingeschlossen. Ohne es wahr genommen zu haben. Es störte mich nicht, weil ich es noch nicht verstand.
Was ich jedoch verstand war die Bundesliga, die dann – als wir einen Fernseher hatten – zu uns ins Wohnzimmer kam. Ich war fasziniert und infiziert.
WeiterlesenSchwupps, waren die Fragen wieder da:
“Andre, warum bist du eigentlich Köln-Fan? Also immer NOCH!”
Die Antwort ist einfach: “Warum nicht?”
„In der Regel zeige ich meine Liebe zum EffZeh eigentlich immer.
Am liebsten aber, wenn es für den Klub nicht so gut läuft.
In den letzten Jahren war das fast gleichbedeutend mit immer.“
Kam mir heute so durch die Kopf geschossen.
Doch der 1. FC Köln ist auf einem guten Weg, das zu ändern.
In diesem Sinne: Come on FC!
Weiterlesen2:2 gegen Stuttgart. Ein echter Punktgewinn. Mit einem Sieg hatte ich trotz der guten Bilanz der letzten Aufeinandertreffen nicht gerechnet.
Ich hatte aber gehofft (einmal mehr), dass wir zumindest kämpfen und dagegen halten.
Wir haben noch viel Schatten gesehen. Besonders defensiv sah es manchmal heftig wüst aus. Kein Wunder, nachdem die Viererkette einmal mehr umgebaut werden musste. Geromel, Sereno und Jemal haben jedoch ansatzweise unterstrichen, dass sie die Defensive festigen können, wenn sie zusammen Spielpraxis haben. Ein Hoffnungsschimmer, auch wenn es noch weit von Perfektion entfernt war.
“Wir wollten eine gute Reaktion auf das verlorene Derby zeigen und ich glaube, das haben wir heute geschafft.” (Sascha Riether)
Vorne mal wieder ein wenig was probiert, aber auch zu viele Bälle verloren, die zu Kontern führten. Der endgültige Wille ging uns ab.
Wenn Stuttgart richtig Druck gemacht und Rensing mal keinen so starken Tag gehabt hätte, hätte das nächste Debakel werden können. Gar müssen. Aber zuviel hätte hier. Wir können froh sein. Fast richtig zufrieden.
Weil der VfB nicht zuschlug und sich vielleicht sogar zu sicher fühlte im Angesicht der Kölner Harmlosigkeit, schlug – natürlich, wer sonst Lukas Podolski nochmal zu. Er strafte damit seinen Kritikern Lügen, die denken, er hätte schon mit Köln abgeschlossen. Das wird er wohl nie, auch wenn er uns demnächst verlassen sollte. Das ist sein Verein. Und wird es immer bleiben.
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