Irgendwie kann ich mit den Nominierungen von Joachim Löw zur Fußball Weltmeisterschaft 2010 nicht richtig leben. Natürlich gibt es immer Härtefälle und ich kann mich kaum erinnern, dass ich mal zu hundert Prozent mit der Entscheidung eines Bundestrainers konform ging. Das ist halt Fußball. Jeder hat andere Vorstellungen und Sichtweisen. Fans sehen gern „nur“ die einzelnen Leistungen, der Trainer muss einfach das „Große Ganze“ im Blick behalten. Die Spieler müssen zusammen und vor allem in sein Konzept passen. Dieser Blick geht mir gern ab.
Aber den aktuellen Blick von Löw möchte ich auch gar nicht haben.
WeiterlesenLangsam gerät das Fansein an verschiedenen Stellen komplett aus den Bahnen. Ich finde den Schwarzen Block nicht verkehrt, wenn er sich gezielt dafür einsetzt, wieder mehr Stimmung in deutsche Stadien zu bringen und auch mal kritische Akzente zu setzen. Dass dabei weniger die Vereinsfarben getragen werden, steht für mich immer noch im Gegensatz zu meiner Definition von Anhänger, aber der Ansatz ist nicht der Verkehrteste. In einigen Bundesligastadien haben diese Fangruppierungen neuen Schwung und mehr Stimmung gebracht (wenn ich das – teils aus der Entfernung – richtig sehe). Zwar ziehen die “Schwarzen” oftmals ihr eigenes Ding durch, aber vielleicht wird das ja auch noch was. Im netten Miteinander mit den Jungs und Mädels aus dem eigentlichen Fanblock. Dort gibt es schließlich auch korrekte Leute, wenn auch nicht nur.
Was mir aber zuletzt – und nicht nur mir – immer mehr ein Dorn im Auge ist, sind die zunehmenden Ausschreitungen.
Dazu zähle ich auch rassistische Verunglimpfungen, Pyro-Feuerwerke und Münzwürfe. Es muss nicht immer eine Riesen-Keilerei sein, um ein extrem schlechtes Licht auf den Verein und vor allem den Großteil der Fans zu werfen. Am Ende ist es nur eine kleine Minderheit, die “ihren Verein” in Misskredit zieht und ihn schwächt. Finanziell!
Also entweder sind jene, die hirnlos Gegenstände auf den Gegner werfen oder bewusst Bengalos und Ähnliches in ein Stadion schmuggeln nicht bei klarem Verstand oder einfach nicht nah am Verein. Ich bezahle jährlich meinen Mitgliedsbeitrag, ich hole mir dann und wann mal ein neues Trikot, gehe gelegentlich ins Stadion. Da ist dann Support angesagt, volle Unterstützung, übelste Pöbelei. Aber in Grenzen. Emotionen gehören dazu, aber wenn es dazu kommt, dass ich meinem Klub schade, hört es einfach auf.
Ich kann nicht still auf dem Platz stehen (oder sitzen). Gerade, wenn die Elf angetrieben werden muss.
Ich kann aber wohl meinen Sprachschatz in Zaum halten.
Und erst recht kann ich von Menschenverletzung absehen…
… denn das ist es doch, wenn man im Block Zeugs abfackelt oder Feuerzeuge auf’s Feld wirft. Das ist unrechtmäßig und gehört nicht ins Stadion und sowieso nirgends hin.
Wenn die Chaoten dann nur mal einen Moment nachdenken, wissen sie, was bei Wiederholungstätern folgt.
Nicht sie, aber der Verein muss büßen. In Form einer Geldstrafe oder wenn es knüppeldick kommt per Geisterspiel.
Kann das im Sinne eines Fans sein?
Dabei ist egal, ob sie schwarz oder bunt gekleidet sind. Hier gehen Aktionen klar gegen den Verein. Ein Klub, den man eigentlich unterstützen soll. Eine Mannschaft, für die man ins Stadion geht und kräfitg Geld ausgibt.
Das passt nicht. Ich bin da glücklicherweise nicht allein.
Aber trotzdem rennen da draußen noch Leute rum, die sich Fans nennen, aber gar keine Anhänger sind.
Wenn sie zündeln wollen oder irgendwie Spaß haben, sollen sie Paintball spielen oder zum Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr gehen oder ihren Garten abfackeln.
Aber nicht ins Stadion. Das gehört den (richtigen) FANS!
WeiterlesenDass die englischen Rekordgehälter irgendwann zurück schlagen und die Vereine mit in den Ruin reißen, war absehbar. Es war auch nur eine Frage der Zeit. Aber dass es ausgerechnet ManU dermaßen trifft, überrascht mich schon. Eigentlich galten die Reds immer als Aushängeschild… im Merchandising. Kein Klub verkaufte mehr Produkte, kein Verein erzielte solche Einnahmen. ManU thronte irgendwie über allem. Hatte aber halt das Problem, sich durch die satten Einnahmen auch noch dickere Ausgaben leisten zu wollen. Starspieler mussten her und das funktionierte auch ganz gut, so lange die ganz großen Erfolge gefeiert wurden.
Da reichen nationale Meistertitel nun mal nicht aus. Trotz der Konkurrenz von Chelsea und den donnernden Ankündigungen von Rivale City, feierten die Jungs von Alex Ferguson zuletzt drei Meistertitel in Folge. International sah es da mau aus. Bis zum ersehnten Champions League-Sieg 2008 herschte neun Jahre lang Flaute. Zu wenig für die eigenen Ansprüche. Und die eigene Kasse.
International wird das große Geld gescheffelt.
Wer sich einen kostspieligen Kader leisten mag, der muss dort Titel feiern.
Ansonsten schlagen die Ausgaben zurück.
In Manchester mit geballter Faust.
Fast eine Milliarde Euro Schulden hat der Verein. Verbindlichkeiten von 985.000.000 Euro!
Wäre der Transfer von Cristiano Ronaldo im Sommer nicht gewesen, hätte man die zehn Stellen schon jetzt voll.
Normalerweise sollte man sich bei den Wettanbietern der Nation seinen Freebet sichern und auf den Konkurs von ManU wetten.
Normalerweise. Ich verstehe bis heute nicht, wie sich Vereine (Real Madrid ist ja auch so ein Experte) mit solchen Schuldenbergen über Wasser halten können. Jedes andere Unternehmen wäre schon zehn Mal insolvent gegangen, aber im Fußball steht eine ganze Lobby dahinter, die den Verein über Wasser hält.
Dann wird halt ein Spieler verkauft und auch noch das Trainingsgelände. Müsste ja reichen. Um die zehnstellige Zahl nicht noch zu erreichen.
Zum Glück gibt es noch ein paar neue Unternehmen, die Sponsorengelder in den Verein stopfen. Passt schon.
Passt vielleicht, wenn man dann ein vernünftiges Konzept aufstellt und kräftig einspart (anstatt sich mit Krediten über Wasser zu halten). Schließlich hätte ManU noch einige Prunkstücke im Regal liegen. Einen Rooney etwa. Oder einen einen Berbatov. Stattdessen leistet sich ManU sechs (!) Torhüter. Viele Talente ganz sicher, aber sechs? Hinzu kommen je dreizehn Abwehr- und Mittelfeldspieler sowie sieben Angreifer. Macht 39 Angestellte.
Selbst, wenn man dann noch sagt, dass ManU auf so vielen Hochzeiten tanzt, einige Verletzte im Kader hat und ein Teil der Talente lediglich für die Reserve vorgesehen ist, so unverständlicher erscheint es, wenn man in diesen Zeiten einem Rooney (zweifelsohne das vielleicht letzte Juwel im Kader) einen neuen Traumvertrag anbietet, der die Kosten nicht unbedingt senken wird.
Komisch Welt da drüben.
Gut gehen kann das aber nicht.
WeiterlesenAndreas Bergmann ist also weg. Mirko Slomka da. Martin Kind begrüßt einen neuen Trainer bei Hannover 96.
Bergmanns Aus war im Rückblick vielleicht absehbar. Zu brav sei er gewesen. Mehr Kumpel, als Respektperson. Vielleicht ist die Bundesliga eine Klasse zu hoch für den sympathischen Trainer. Wahrscheinlich sollte er dort weitermachen, wo er sich bisher so hervorragend ausgezeichnet hat. Bergmann ist in meinen Augen einer der besten deutschen Jugendtrainern. Er hat ein Auge und ein Gespür für Talente. Er kann sie fördern, aber halt keine Profis fordern.
Dafür ist jetzt Slomka zuständig bei den Niedersachsen.
Weil Slomka aus der Stadt kommt.
Weil Slomka erfolgreiche Tage in Gelsenkirchen verlebt hat.
Weil Slomka bei vielen Vereinen immer wieder im Gespräch war.
Weil er Vorstellungen hat.
Für die erste Liga!
Doch darin liegt das Problem. Liest man dieser Tage zwischen den Zeilen hat der 42-jährige kein Konzept und keine Visionen für ein langfristiges Projekt. Er kann einen Verein nicht von Grund auf aufbauen. Er kann oder will keinen Verein neu aufstellen.
Denn sein Vertrag gilt nur für die erste Liga. Steigt Hannover ab, befindet sich Slomka wieder auf Jobsuche und wird bei jedem wackeligen Trainerstuhl ins Gespräch gebracht.
Unverständlich aus meiner Sicht.
In Hannover sollte man langsam mal anfangen langfristig was aufzubauen. Mit einem Trainer, der auch in die zweite Liga geht, um was Neues entstehen zu lassen. Nach nun zwölf Trainern und sieben Managern in der Kind-Ära seit 1997 wäre es mal Zeit dafür. Will man aber anscheinend nicht. Das traut man Herrn Slomka nicht zu.
Oder will er etwas nicht?
Hat Slomka noch den Anspruch nur erstklassig zu trainieren und dort ein Team weiterzuentwickeln. Ich fände es eine spannende Herausforderung eine Mannschaft auch in Liga zwei nach eigenem Gusto neu zu konzipieren. Slomka etwa nicht? Dann macht er einen gewaltigen Fehler. So früh in seiner Karriere würde er sich den Ruf als ewiger Feuerwehrmann quasi selbst auf die Stirn bappen.
Höchst seltsam alles.
Selbst, wenn 96 die Klasse hält, hätte ich meine Zweifel, wie es mit einem Trainer weitergehen soll, der nicht in der Lage oder zumindest der Laune wäre, auch von unten komplett umzukrempeln.
WeiterlesenDer Countdown läuft. Am Freitag rollt der Ball endlich wieder. Anpfiff zur Rückrunde, die noch einige spannende Entscheidungen im Gepäck hat.
Fragen über Fragen stellen wir uns aktuell: Legt Leverkusen das “Vize” im Zweitnamen ab? Gelingt Magath der große Coup? Bleibt es ruhig beim FCB? Was können die Nordklubs leisten? Sorgt Dortmund für eine Überraschung? Wie präsentieren sich die Aufsteiger im zweiten Halbjahr? Bleibt Hertha im Keller stecken? Bringt Gross den VfB in Schwung? Wer wird Meister, wer steigt ab?
Fragen, die uns Fußballfans begeistern.
Doch diese Rückserie bietet noch mehr: Es ist das Schaulaufen für die Weltmeisterschaft 2010.
Spieler können sich in diesen Monaten noch für einen Platz im Kader ihrer Landesauswahl präsentieren. Da wird es einige Überrschungen geben. Knapp sechs Monate sind es noch bis zum WM-Auftakt in Südafrika.
Auch bei Spielfeldrand wirft das Turnier seine Schatten voraus.
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Kleide dich schon jetzt, wie unsere Nationalspieler und sichere dir über schnellem Weg das WM2010-Dress.
Dafür musst du einfach nur deine Meinung hier als Kommentar abgeben.
Schreib mir, welche Mannschaft aus deiner Sicht Bundesliga-Meister 2010 wird und warum?
Mehr nicht! Außen natürlich, dass du eine gültige E-Mail-Adresse angeben solltest, damit wir dich als Gewinner benachrichtigen können. Alle weiteren Teilnahmebedingungen gibt es auch bei Gutschein Codes.
Ich bin gespannt, ob es eine eindeutige Entscheidung gibt oder inwieweit die Meinungen auseinander gehen.
Die Kommentare sind bis Samstag 17:30 frei gegeben. Nutzt vielleicht die ersten Eindrücke des 18. Spieltages, um eure Entscheidung zu fällen. Der Sieger wird dann schnellstmöglich ermittelt.
UND DER GEWINNER IST
Stefan mit Kommentar Nummer 16. random.org hat entschieden. Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit dem Trikot!
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WeiterlesenZack Zack, während sich deutsche Fußballer den Wanst vollgeschlagen haben und nun langsam wieder anfangen sich zu bewegen oder gar ein wenig in der Halle dem Ball hinterher zu rennen, wird auf der Insel eiskalt durchgespielt. War immer so und wird auch hoffentlich immer so bleiben. Somit bleiben sie ähnliche Heroen, wie die Footballer jenseits des Großen Teiches.
Dass es sich beim Weihnachts- und Silvestergekicke nicht um irgendeine Spaßveranstaltung handelt, sondern um ehrlichen Sport, beweisen die Kicker aus der Premier League Jahr für Jahr. Irgendwo habe ich mal gehört oder gelesen, dass bei diesen Partien die meisten roten Karten gezückt werden und allgemein mit reichlich Toren zu rechnen ist. Böse Zungen mögen behaupten, Zweitgenanntes könnte mit erhöhtem Akoholkonsum der Torleute zusammen hängen. Doch da englische Mitbürger traditionelle gute Tresensportler sind, fällt das erstmal weg. So viel können die gar nicht schütten. Aber egal, da wollte ich gar nicht hin.
Denn eigentlich wollte ich noch weiter in den Norden.
Nach Schottland.
Die Highlander schwingen dieser Tage auch ihre Waffen und schießen aus allen Kanonen.

Schenken sich auch an Feiertagen nichts © flickr.com / www.a-middletonphotography.com
Auch dort werden Gegner in Grund und Boden geschossen und nebenbei noch Rekorde eingefahren.
Beim Spiel der Glasgow Rangers gegen Dundee United stand Kris Boyd im Mittelpunkt. Bis dato mir völlig unbekannt, schoss er sich direkt in die Geschichtsbücher und in mein Blickfeld. Beim 7:1 netzte er glatte fünf Mal ein. Damit schob sich der Nationalspieler an die Spitze der ewigen Torjägerliste. Der 26-jährige hat nun schon 160 Mal in der Premier League getroffen. So oft, wie kein anderer Spieler vor ihm. Der bis dahin führende hatte 158 Buden erzielt und trägt den ehrfürchtigen Namen: Henrik Larsson.
Boyd hat seine Klasse derweil in den letzten Jahren schon länger angedeutet. Seit der Saison 2004/2005 ließt sich seine Torausbeute wie folgt: 17 (damals noch für Kilmarnock) – 32 – 20 – 14 – 27. In dieser Saison hat er schon 19 Treffer erzielt. In 18 Partien. Respekt und Glückwunsch!
Ganz so weit ist Anthony Stokes noch nicht.
Der Jungstürmer ist mir noch gut in Erinnerung geblieben. Als ich vor drei Jahren mit Spielfeldrand begonnen hatte und damals noch ein ePaper erstellt habe, war Stokes ein stetiger Begleiter. Ich hatte ihn im Fokus und jedem Heft. Ein aufstrebendes Talent, dessen Karriere zuletzt etwas ins Stocken geraten ist. Von Arsenal ging es nach Falkirk, Sunderland, Sheffield, Crystal Palace und schlussendlich zu Hibernian Edinburgh. Dort verdient der erst 21-jährige sein Geld und macht nun wieder mehr auf sich aufmerksam. Acht Tore hat er in der aktuellen Saison schon erzielt. Schottland scheint ihm zu liegen. Für Falkirk gelangen ihm 2006/2007 vierzehn Treffer in sechszehn Begegnungen. Danach schien sein weiterer Karriereweg geebnet zu sein und kam doch ins Stocken, weil er in der englischen Premiere League noch nicht weit genug schien.
Im schottischen Edinburgh hat er seinen Torinstinkt wieder gefunden. Seit Kurzem dürfte er auch wieder in Notizbüchern von einigen englischen Vereinen auftauche. Gegen die Glasgow Rangers erzielt er schon nach zwölf Sekunden die 1:0-Führung. Es war das schnellste Tor der schottischen Historie und sicherlich auch in England eine Schlagzeile wert.
Das letzte von drei Länderspielen für Irland liegt nun schon zweieinhalb Jahre zurück. Stokes erarbeitet sich aber gerade die Chance, einen neuen Versuch starten zu dürfen.
Das kleine Irland sollte sich das Talent nicht entgehen lassen, in England wäre ein weiterer guter Ausländer derweil keine Neuigkeit, nachdem im Aufeinandertreffen von Portsmouth und Arsenal nicht ein Engländer auf dem Rasen stand…
WeiterlesenAutsch, jetzt habe ich es selber getan. Es ist nur ein kleiner Satz, aber das ist ja oft der Anfang. Es beginnt mit einem kleinen Kommentar und vervielfacht sich zu einer riesigen Welle, bis zum großen Knall. Schneeballeffekt deluxe. Aber wie mir geht es vielen Bloggern. Und (anderen) Journalisten. Mit dem kleinen Unterschied, dass Letztgenannten es bewusst einsetzen, um Auflage zu steigern und Schlagzeilen zu produzieren. Kein neues Thema, aber trotzdem immer wieder traurig, wie die schreibende Zunft ganze Zukunftskonzepte zerstört. Durch einen Satz, wie diesen hier:
“Ein Trainer wird nach der Partie im Fokus stehen.”
In meinem Fall geht es um Zvonimir Soldo vom 1. FC Köln und Michael Oenning vom 1. FC Nürnberg. Für beide Spiele könnte das Sonntagsspiel ein Entscheidungsspiel sein. Ihr Job steht auf dem Spiel. Obwohl beide in meinen Augen einen wirklich guten Job machen und sich stetig weiter entwickeln. Vor allem, weil beide Vereine vor der Saison genau wussten, worauf sie sich einlassen. Hier sollte etwas aufgebaut werden. Ein junger und unerfahrener Trainer erhält die “große Chance” sich zu beweisen und im Haifischbecken Bundesliga frei zu schwimmen.
Mal wieder klang es nach voller Rückendeckung.
Keine glaubt es wirklich. Alle wissen es besser und umso schneller wird der Trainer in der Öffentlichkeit in Frage gestellt.
Hups, wie schnell ist ein Satz veröffentlicht, andere greifen das auf und das Gezeter ist groß.
Traurig eigentlich, dass es so schnell gehen kann.
Nürnberg ist Aufsteiger. Ein Neuling in einer ohnehin schon starken Liga. Da darf man einfach nicht zu viel erwarten. Abstiegskampf war vorprogrammiert. Oenning durfte seine Vorstellung umsetzen und hier ein Konzept erarbeiten. Nach einem halben Jahr könnte das schon wieder hinfällig sein und der Verein verpulvert weiter fröhlich Kohle, weil der Neue seine eigenen Ideen hat. Viel bessere natürlich…
In Köln sind die Ansprüche andere. Dass es kein Zuckerschlecken werden würde, war absehbar. Dass es so schwierig wird zwar nicht. Aber man wusste, worauf man sich einlässt. Zudem kann man bei Soldo Fortschritte in seiner Arbeit feststellen. Ein anderer Trainer kann es aktuell nicht besser machen. Es sei denn, er trägt einen großen Namen und weist schon jetzt ein dickes Konto vor.
Das sehe ich, das sehen andere Blogger, das wissen auch die Herren Redakteure.
Und doch wird das Duo schon jetzt weggeschrieben, weil es eine schöne Schlagzeile liefert.
In Köln, in Nürnberg und auf Sicht in jeder anderen Fußballstadt.
Schade irgendwie.
Endspurt. Die letzte Frage. Also noch einmal die Chance an den Gewinnspielwochen von Spielfeldrand – Das Magazin teilzunehmen.
Um dabei zu sein, müsst ihr einfach folgende Frage beantworten. Die Antwort schreibt ihr als Kommentar unter diesen Beitrag und schon kommt ihr in die nähere Auswahl. Die fünf besten Ratefüchse teilen sich am Ende die Gewinne in der Höhe von 24,- Euro. Der Gewinn gilt als Startkapital für eure Tipprunde beim Rasenschach-Tippspiel. Hier könnt ihr Woche für Woche auf internationale Spiele tippen und mit etwas Geschick euren Gewinn weiter ausbauen. An insgesamt zehn Tippspieltagen könnt ihr als einer der fünf Gewinner teilnehmen. Also insgesamt zehn Chancen, um den großen Jackpott abzuräumen.
Dafür müsst ihr einfach nur folgende Frage beantworten. Zum Abschluss wieder mal kölnbezogen, aber auch für Nicht-Kölner kein großes Problem:
Wie hieß der erste Präsident vom 1. FC Köln?
Genau eine Woche habt ihr Zeit die Frage zu beantworten, dann werden die Gewinner gekührt. Bis dahin könnt ihr auch gern noch eure Antworten unter den ersten vier Fragen hinterlassen.
Viel Spaß!
P.S.: Wer einfach nur mitraten will und nicht gewinnen möchte, einfach bei den Antworten mit dazu schreiben.
[Die Gewinner sind mitllerweile ermittelt und benachrichtigt. Vielen Dank für die Teilnahme!]
WeiterlesenEs geht auf die Zielgerade zu. Da darf es dann gern noch einmal international werden.
Eine Frage, die es ein wenig in sich hat, habe ich hierfür im Gepäck. Einfach kurz nachdenken und dann eure Antwort einfach als Kommentar hinterlassen. Unter den Gewinnern werden dann fünf Glückliche gezogen, die die Gesamtgewinne in Höhe von 24 Euro unter sich aufteilen dürfen.
Weiterhin offen sind natürlich noch alle bisherigen Fragen. Bis zur Deadline könnt ihr also noch die Fragen eins bis drei beantworten, um eure Gewinnchancen zu erhöhen. Also einfach mal kurz euer Fußballwissen beweisen.
Trommelwirbel. Hier geht es nun zu Frage vier:
Welcher Trainer “unterbrach” seine Klubkarriere, um seinem Heimatland als Nationaltrainer auf die Sprünge zu helfen? Dabei führte er die Nationalmannschaft bis ins WM-Finale, wo das Team erst im Elfmeterschießen unterlag. Bei der nächsten EM schied die Fußballnation schon in der Vorrunde aus und der Trainer kehrte zu seinem früheren Klub zurück. Seine größten Erfolge (Europapokal der Landesmeister, Weltpokal) feierte er vor dem Engagement als Nationaltrainer. Von wem ist hier die Rede?
Der Abgabeschluss der Gewinnspielwochen wird im Übrigen noch in diesem Jahr und vor Ende der Hinrunde liegen, damit ihr euren Gewinn auch noch vor dem Weihnachtsfest vermehren könnt.
WeiterlesenWeiter geht’s. Heute sind vor allem wieder Kölner Fans gefragt, mal ein wenig im geistigen Archiv zu kramen. Dabei müsst ihr gar nicht ewig zurück denken, aber ein paar Saisons liegt die Schaffensphase des heute Gesuchten schon zurück. Mit ein wenig Gedankenschmalz, aber sicher auch mit einer kleinen, aber gezielten Recherche sollte die Lösung nicht das ganz große Problem darstellen. Auch für nicht FC-Anhänger.
Die Antworten bitte wie zuletzt immer als Kommentar hinterlassen. Die Antworten bleiben bis zum Ende der Gewinnspielwochen geschlossen. Erst danach könnt ihr nachlesen, was die richtigen Antworten sind. Und wer gewonnen hat! Denn natürlich sollt ihr für eure Bemühungen auch belohnt werden. Es geht um Preise im Wert von 24,- Euro, die uns Rasenschach zur Verfügung stellt und die ihr mit etwas Geschick auch locker noch vermehren könnt.
Lange Rede, kurzer Sinn. Heute geht es um diese Frage. Viel Spaß beim Rätseln:
Welcher ehemalige Interimstrainer des 1. FC Köln holte einen 2:1-Erfolg im DFB-Pokal bei seinem aktuellen Arbeitgeber, unterlag dann aber im Derby gegen Borussia Mönchengladbach (in der Liga) deutlich mit 0:4. Danach musste er den Posten wieder räumen. Für den Trainer, dessen Co er jetzt ist.
Selbstverständlich könnt ihr auch bei den bisherigen Fragen noch eifrig mitmachen. Frage 1 und Frage 2 warten nur auf eure Antworten.
Danke für’s mitmachen!
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