Lange hat er gewartet, die Vorfreunde ins Unermessliche gesteigert und dann mit einem Paukenschlag sein Deutschland-Comeback verkündet. Erhebet euch von euren Sitzen und applaudiert Gonçalves da Silva Ailton.
Der alte brasilianische Kugelblitz wagt es noch einmal. Selbst mit 36 Jahren kann und will er einfach nicht stillsitzen. Einen Monat hat er nun ein wenig sein Leben genossen, um nun wieder dem Ball hinterher zu jagen. Dabei ist der Weltenbummler zurück in seiner sportlichen Heimat, nachdem er zuletzt die Strafräume in der Ukraine, Brasilien und China unsicher machte.
Nun also der Krefelder Fussball Club Uerdingen 05. Niederrheinliga. Auf zu Kapellen/Erft, Hönnepel-Niedermörmter und Wülfrath. Als Fünfter mit fünf Punkten Rückstand ist der Aufstieg noch nicht in aller Ferne. Ailton soll knipsen und 05 zurück nach oben führen. Als Leitfigur und neues Gesicht. Vor allem aber als Name, der Zuschauer und Fernsehteams anlockt.
KFC Uerdingen 05 darf sich auf so viel Aufmerksamkeit, wie lange nicht mehr freuen.
Danke Toni und willkommen zurück!
WeiterlesenZum Glück, möchte ich schreien, findet die WM 2010 so weit entfernt von Europa statt. Zum Glück hört man immer wieder von Korruption und Gewalt in diesem Land. Zum Glück schreckt Südafrika mehr ab, als dass es anzieht. Zum Glück wollen deshalb viel weniger Fans nach Südafrika reisen, um live dabei zu sein, als zum Beispiel 2006 in Deutschland. Der Aufschrei wäre größer, so ist es mir fast egal.
Aber trotzdem finde ich es unerhört, wenn ein Drittel aller Eintrittskarten gar nicht erst in den Verkauf kommen. Ganze 1 Million Tickets werden direkt für Sponsoren, FIFA-Mitglieder und Spieler reserviert. Dann aber, liebe FIFA, mosere in wenigen Monaten nicht über leere Stadien oder fehlende Stimmung, wenn ein Drittel in den Arenen schonmal für Businessbesucher reserviert sind. Bitter!
Ansonsten ist es doch immerhin erfreulich, dass schon über 350.000 Eintrittkarten an Südafrikaner abgesetzt wurden. Von 480.000 Tickets, die im Gastgeberland bleiben. 1,5 Millionen Tickets sind für ausländische Fans reserviert. Hier hält sich der Ansturm noch in Grenzen. Obwohl die Teamserien von Brasilien und England ausverkauft sind und es kaum noch Einzelkarten gibt, sind gerade einmal 300.000 Karten verkauft.
Was dabei überrascht: Die meisten gingen in die USA! Erst dann folgen Großbritannien und Deutschland. Ein Zeichen, dass soccer in den Vereinigten Staaten immer mehr Anhänger findet oder einfach, dass europäische Fans reisefaul sind oder doch zuviel Angst vor Südafrika haben?
Ich weiß es nicht, sage aber: “Zum Glück findet die WM 2010 in Südafrika statt!”
WeiterlesenPeter, der Große hat einmal mehr ausgedient. Die Zebras wollten ihn nicht mehr haben. Mission Aufstieg schien in Gefahr. Eine weitere Station auf der Neururer-Landkarte bleibt somit in seinem Rücken. Es hätte mein Schicksal sein können.
Nein, ich war noch nie Trainer. Nicht in der Bundesliga. Nicht mal irgendwo auf dem Dorf. Auch Kinder habe ich nie vom Spielfeldrand aus geführt. Ohnehin habe ich selbst nur als Kind gespielt und mit fortschreitendem Alter dem Fußball eher passiv gefröhnt. Sei es am Fernsehen, vor dem Radio oder eben am Bildschirm. Per Ticker, Blog oder als Möchtegern-Manager bei einem Onlinespiel.
Ich verbringe immer weniger Zeit damit mein Pseudowissen mit einer Online-Fußball-Gemeinde zu teilen. Und doch hinterlasse ich hier und hier eine kleine Spur und brüte vor jeder Saison vor der optimalen Aufstellung meines Kaders. Dabei gebe ich immer wieder Spielern eine Chance, die mit Vorschusslorbeeren in die Bundesliga geschwemmt werden, sich dort nie richtig durchsetzen, aber doch irgendwie im Kopf hängen bleiben. Schließlich könnte der Knoten doch noch platzen und dann hätte ich das Schnäppchen schlechthin gemacht. Meistens fall ich damit auf die Schnauze, da es schon einen Grund gibt, warum die Spieler nicht mehr bei einem großen Bundesligaklub spielen, sondern in einem Kleinen… oder eben zweitklassig.
In Duisburg zum Beispiel. Unter Peter Neururer.
Der Schnauzer der Liga tickt anscheinend ähnlich wie ich.
Larsen, Caiuby, Ben-Hatira, Yankov, Tiffert, Fahrenhorst, Schlicke, Korzynietz
Spieler, die schon Bundesliga gespielt haben. Die aber nie einen Starstatus erreicht haben, aber immerhin von Neururer aufgefangen wurden. Und von mir wohl auch diese Wertschätzung erhalten hätten.
Zum Glück bin ich nie Trainer geworden.
So bleibt mir das bittere Schauspiel einer Entlassung erspart.
Ich versage lieber weiter online. Da werde ich wenigstens nie vor die Tür gesetzt.
Gegen Borussia Dortmund war Manuel Friedrich einmal mehr eine konstante Größe im Team von Bayer 04 Leverkusen. Im Abwehrzentrum räumte er alles weg und der Kicker kührte ihn danach sogar zum Spieler der Partie. Friedrich zählt in dieser Saison wieder zu den besten und konstantesten Innenverteidigern der Liga. Nur in der Nationalmannschaft scheint sein Zug abgefahren zu sein. Hier hat er den Anschluss (nach Südafrika 2010) schon vorher verpasst. Da ändert wohl auch die enorme Leistungsexplosion in dieser Saison nichts mehr dran. Selbst, wenn Trainer, Manager und Spieler selbst noch von der WM träumen, Jogi Löw hat keinen Grund, Manuel Friedrich nochmal zu nominieren.
Warum?
Die Antwort liegt in der Konkurrenz:
Per Mertesacker ist seit Jahren der stärkste und konstanteste Innenverteidiger in Deutschland. An ihm führt ohnehin kein Weg vorbei.
Arne Friedrich und Heiko Westermann sind aktuell vielleicht nicht unbedingt stabiler, als Manuel Friedrich. Dafür sind sie wesentlich flexibler einsetzbar. MF kann Löw prinzipiell nur in der Mitte bringen. Bei AF und HW bleiben ihm die Alternativen auf dem rechten und linken Flügel sowie im Mittelfeld. Gerade bei einer WM könnte das ein Trumpf sein. Zudem hat das Duo seinen Platz in Löw’s Elf seit Monaten scheinbar sicher. Die Defensive hat sich gefunden, man kennt den Mitspieler und vertraut diesem…
Das gilt auch für Jerome Boateng und Serdar Tasci.
Sie sind sowas wie die Überflieger in der deutschen Defensive und haben einen weiteren Trumpf in der Hand: Ihr Jugend! Löw braucht zwar kurzfristigen Erfolg, aber er setzt auch schon jetzt auf die Zukunft. Er baut etwas auf und setzt dabei auf JB und ST. Tasci dankt es ihm schon jetzt mit konstanten Leistungen im DFB-Dress. Boateng hatte ein höchst unglückliches Debüt. Sein Einsatz in Südafrika ist keinesfalls gesichert, aber ihm gehört die Zukunft. Und da er zudem flexibel einsetzbar ist, erhält auch er (siehe oben) den Vorzug vor dem 30-jährigen Friedrich.
Es scheint, als könne Friedrich noch so konstant spielen, wie er mag. Seine Tür zur Nationalmannschaft ist zu.
WeiterlesenFeuer und frisches Blut.
“Aus der Not eine Tugend machen.” Kling und erstmal ein paar Euro ins Phrasenschwein.
Aber irgendwie läuft alles darauf hinaus, dass in der Hauptstadt die Talente eine Chance verdient haben. Talentierte Nachwuchsspieler hatte man bei BSC schon öfter. Jetzt könnte ihre Stunde schlagen, da es keine andere Möglichkeit mehr zu geben scheint.
Die Mannschaft ist verunsichert. Alte Stützen, wie Friedrich, Raffael und Wichniarek sind nur ein Schatten ihrer selbst. Ein Kacar allein genügt nicht, wie sich gegen Nürnberg auf bittere Weise bestätigte. Favre holte sich einige Talente ins Boot, die bis dato nicht überzeugen konnten. Viele Möglichkeiten bleiben Funkel also nicht mehr, will er nicht mal neue Impulse setzen. Warum dann nicht einfach mal den Nachwuchs ins kalte Wasser werfen. Hat schließlich andererorts (z.B. Stuttgart) auch schon mal ganz gut geklappt.
Er hat nichts zu verlieren, dafür aber mit Shervin Radjabali-Fardi, Sascha Bigalke, Lennart Hartmann, Sebastian Hoeneß und Junior Torunarigha talentierte Eigengewächse im Kader, die nichts zu verlieren haben, unbekümmert sind (oder wirken) und sich für ihren Verein zerreißen. Spieler also, die ein Verein in dieser Situation benötigt.
Schlimmer kann es ohnehin nicht mehr werden.
WeiterlesenGestern Abend. Irgendwo in Hamburg.
Mitten drin eine gewisser Lothar Matthäus.
Hoch oben auf seinem Podium und bevor es zur Autogramm- und Fotografierrunde ging, gab der ehemalige Bundesligaspieler ein wenig von seinem Wissen preis.
Er lobt Özil genauso sehr wie Lahm. Dann widmete er sich seiner zweiten Karriere.
Schon weit herum gekommen ist er ja schon als Trainer. Hat in Brasilien trainiert. In Ungarn und auch Israel. Nur mit Deutschland wollte es für den 48-jährigen bisher noch nicht klappen.
Doch dafür hat er eine einfache Erklärung.
Schließlich hat er mal bei Bayern gespielt. Und ehemalige Bayernspieler sind in anderen Vereinen nur ungern als Trainer angesehen. Das wissen auch die Manager und beugen sich dem Bayernhass der Fans.
Ach ja. Gut zu wissen.
Wie gut, dass Babbel da ganz anders ist. Oder Labbadia.
Naja, vielleicht liegt es auch daran, dass er Rekordnationalspieler ist. Neider gibt es ja überall…
Oder einfach daran… das er halt Lothar Matthäus ist.
Aber wer weiß das schon besser, als Loddar selbst.
WeiterlesenKeine Ahnung, vielleicht ist das nur ein absolut subjektives Gefühl, dass keiner Realität entspricht. Vielleicht war es schon immer so, aber mir ist es bisher noch nie so bewusst gewesen. Vielleicht habe ich mittlerweile mehr einen Blick dafür. Aber möglicherweise habe ich auch recht und es war noch nie so auffällig, wie jetzt.
Kann es sein, dass in diesen Monaten – außerhalb der offiziellen Wechselphase – viel mehr spekuliert und verhandelt wird, als früher?
Es fühlt sich zumindest so an.
Früher war es ziemlich klar. Am 31. August schließt das Transferfenster. Wechsel danach waren in der Regel nicht mehr möglich. Maximal noch mit vereinslosen Spielern, was aber selten in Betracht gezogen wurde. Wer bis zum 31. August keinen Verein gefunden hatte, konnte sich quasi darauf einstellen einige Monate arbeitslos zu sein.
Wenn die Deadline abgelaufen war, blieben für mich die eigentlichen spannenden Themen im Fußball weg.
Ja, ich liebe Transfers. Die Sommerpause war für mich keine langweilige Zeit. In diesen Monaten habe ich den Kicker meist intensiver gelesen, als über den Rest des Jahres. Alltagsgeschichten waren toll, aber mehr auch nicht. Transfers waren spannend.
Eigentlich schien es für mich wie ein Gesetz.
Nun ist es anders.
Natürlich sind mittlerweile mehr Newsangebote (und Blogs) im Netz zu finden, die täglich ihre Rubriken füllen wollen. Ohne Zweifel wird dadurch mehr aufgewühlt, als im Printbereich möglich wäre. Sicherlich sind viele Gerüchte dabei, besonders wenn 4-4-2.com berichtet.
Aber es passiert was. Der Markt ist in Bewegung.
Wie heute der Wechsel von Skela gen Koblenz beweist. Tapalovic ist bei Lautern im Gespräch. Bei van der Vaart ist es ruhig geworden, aber bleibt es dabei? Zudem planen Teams schon jetzt ihre Wechsel für die Winterphase… oder gar den Sommer 2010. Skurril.
Mich freut’s.
Aber woran liegts?
Vielleicht an den schmalen Budgets der Klubs, die etliche Profis (notgedrungen) vor die Tür gesetzt haben im Sommer?
Wisst ihr’s?
Michael Skibbe scheint sein Vertrauen in Caio endgültig verloren zu haben. Noch bei seinem Antritt hatte er betont, dass er den Brasilianer zu seiner wahren Stärke formen möchte. Er gab ihm alle Rückendeckung und stellte sich deutlich hinter ihn, selbst nachdem der Spielmacher mal wieder den Laktattest abgebrochen hatte.
Der 23-jährige schien die bis dato ungebekannte Unterstützung rechtfertigen zu können. Caio spielte sich in die erste Elf, überzeugte zum Saisonstart und erzielte am 2. Spieltag das einzige Tor zum 1:1 gegen Nürnberg. Nachdem er zwei Mal über 90 Minuten gespielt hatte, war es das dann aber auch. Der Brasilianer fiel in alte Gewohnheiten zurück, ließ seine Leistung ein wenig schleifen und kam seitdem nicht mehr über die volle Distanz zum Einsatz. Am sechsten und achten Spieltag brachte Skibbe seinen Regisseur gar erst in der zweiten Halbzeit.
Nach einigen Hoffnungsschimmern unter der Fanschaft machten sich dann doch wieder die kritischen Töne breit.
Eintracht und Caio, das passt irgendwie nicht.
Das scheint nun auch Skibbe einzusehen. Der Trainer bringt schon seinen legitimen Nachfolger ins Gespräch: Lincoln
Nachdem man sich schon im Sommer um den Brasilianer bemüht hatte, erneuerte Skibbe nun sein Interesse an dem ehemaligen Schalker:
“Er ist meines Wissens nicht transferiert worden, weshalb er nochmal ein Thema werden könnte.”
Für Frankfurt wäre eine Verpflichtung ein echter Coup und für die gesamte Bundesliga ein Gewinn. Denn trotz einiger Eskapaden ist die Qualität des vereinslosen Spielmachers unbestritten.
Doch ehe der Deal gelingt, muss in Frankfurt noch Geld locker gemacht werden. Idealerweise mit einem Verkauf von Caio (nach Brasilien). Seine Zeit scheint abgelaufen zu sein. Erst recht ohne die volle Unterstützung des Übungsleiters.
WeiterlesenNach meiner Pause habe ich zumindest für den Quoten-Nachbrenner auch die Spieltage fünf bis sieben aufgearbeitet und starte dann jetzt auch wieder normal mit dem achten Spieltag.
9 Tweets über den Achten
S04-Eintracht: Magaths Youngster übernehmen mehr und mehr Verantwortung, dann sticht auch mal ein Joker
FCB-Köln: Köln mauert, Poldi passt nur zurück und München fehlt der letzte Wille. Köln feiert auf dem Oktoberfest, München hat den Kater
B04-FCN: Leverkusen besticht weiter. Vieles erinnert an die Hinserie der letzten Saison. Ich freu mich auf die Rückserie
H96-SCF: Zack, bumm, Überraschung. Hannover verdoppelt fast sein Torekonto, aber Freiburg steckt nie auf.
Bochum-Wolfsburg: Bochum clever gegen CL-gestresste (?!) Wölfe. Das erste Wolfsburg-Remis der Saison, weil Martins nicht knipst, wie Grafite
FSV-1899: Lehrling schlägt Meister. Tuchel besiegt Rangnick. Mainz dominiert Hoffenheim und muss am Ende doch ein wenig zittern
Glad-BVB: Alles schwach und am Ende doch ein Sieger, weil Dortmund den Welt-Klub-Torjäger in den Reihen hat.
Stuttgart – Bremen: Klare Angelegenheit, die schon nach drei Minuten die Richtung weist
Berlin – Hamburg: Die Norddeutschen lassen sich nicht aus der Ruhe bringen und stürzen Hertha weiter ins Tal der Tränen
Quoten-Nachbrenner
5. Spieltag
Wolfsburg – Leverkusen 2:3 = 3.55
Dortmund – München 1:5 = 1.85
Hoffenheim – Bochum 3:0 = 1.50
Freiburg – Frankfurt 0:2 =2.90
Mainz – Berlin 2:1 = 2.50
Nürnberg – Gladbach 1:0 = 2.15
Hamburg – Stuttgart 3:1 = 1.80
Bremen – Hannover 0:0 = 4.35
Köln- Schalke 1:2 = 2.05
Gewinn als Kombiwette: 2,464,81 Euro (bei 1 Euro Einsatz)
Gewinn als 9 Einzelwetten: 22,65 Euro (bei 9 Euro Einsatz)
6. Spieltag
Schalke – Wolfsburg 1:2 = 3.00
München – Nürnberg 2:1 = 1.20
Stuttgart – Köln 0:2 = 6.00
Hannover – Dortmund 1:1 = 3.20
Bochum – Mainz 2:3 = 3.30
Gladbach – Hoffenheim 2:4 = 2.30
Frankfurt – Hamburg 1:1 = 3.10
Berlin – Freiburg 0:4 = 4.15
Leverkusen – Bremen 0:0 = 3.25
Gewinn als Kombiwette: 21.935,05 Euro (bei 1 Euro Einsatz)
Gewinn als 9 Einzelwetten: 29,50 Euro (bei 9 Euro Einsatz)
7. Spieltag
Nürnberg – Bochum 0:1 = 3.70
Wolfsburg – Hannover 4:2 = 1.37
Dortmund – Schalke 0:1 = 2.70
Bremen – Mainz 3:0 = 1.35
Köln – Leverkusen 0:1 = 2.10
Frankfurt – Stuttgart 0:3 = 2.35
Hamburg – München 0:1 = 2.35
Freiburg – Gladbach 3:0 = 2.05
Hoffenheim – Berlin 5:1 = 1.45
Gewinn als Kombiwette: 63.692,73 Euro (bei 1 Euro Einsatz)
Gewinn als 9 Einzelwetten: 19,42 Euro (bei 9 Euro Einsatz)
8. Spieltag
Schalke – Frankfurt 2:0 = 1.45
München – Köln 0:0 = 6.00
Leverkusen – Nürnberg 4:0 = 1.40
Hannover – Freiburg 5:2 = 1.95
Bochum – Wolfsburg 1:1 = 3.30
Mainz – Hoffenheim 2:1 = 3.90
Gladbach – Dortmund 0:1 = 2.35
Stuttgart – Bremen 0:2 = 2.75
Berlin – Hamburg 1:3 = 1.75
Gewinn als Kombiwette: 3.457,00 Euro (bei 1 Euro Einsatz)
Gewinn als 9 Einzelwetten: 24,85 Euro (bei 9 Euro Einsatz)
[Ich übernehme keine Gewähr. Für nichts und niemanden!]
WeiterlesenAls Ende Mai der Transfermarkt so langsam in Schwung kam und gerade für die vorderste Reihe Spieler gesucht wurden, hatte ich mal kurzerhand die Torjäger von zwei-, dritt- und viertklassigen internationalen Ligen aufgelistet. Quasi als kompakter Überblick für die Manager dieser Welt, um noch schnell ein Schnäppchen mit dem Torjäger der Zukunft zu machen.
Etwas mehr als drei Monate später sieht das Resultat ernüchternd aus. Nur fünf von 23 Torjägern haben in diesem Transferfenster den Verein gewechselt. Der Rest blieb auf der Strecke oder seinem bisherigen Arbeitgeber treu. Je nachdem, wie man das sehen mag.
Zählt so ein Titel gar nicht mehr? Sind die Ligen so schwach, dass die Torschützenkönige dieser Nationen nicht mal für (deutsche) Zweitligisten interessant sind? Oder ist den höherklassigen Vereinen vielleicht ein echtes Schnäppchen durch die Hände geglitten auf der Suche nach dem ganz großen Namen, der dann aber doch zu teuer war?
Keine Ahnung, aber Glückwunsch an folgendes Quintett zum Karrieresprung
Nikola Kalinic (Torschützenkönig in Kroatien mit 15 Toren für Hajduk Split) schafft der Sprung nach England zu den Blackburn Rovers.
Nenê (Torschützenkönig in Portugal mit 20 Toren für CD Nacional) heuerte in Italien bei Cagliari Calcio an.
Morten Nordstrand (Torschützenkönig in Dänemark mit 14 Toren für FC København) geht auf Leihbasis in die Niederlande zum FC Groningen.
Anas Sharbini (Torschützenkönig in Kroatien mit 15 Toren für HNK Rijeka) geht zum kroatischen Topklub Hajduk Split.
Shane Smeltz (Torschützenkönig in Australien mit 12 Toren für Wellington Phoenix) wechselte innerhalb der Liga zu Gold Coast United.
Weiter beim alten Verein bleiben damit:
Argentinien
José Sand (CA Lanus, 10)
Belgien
Jaime Ruiz (KVC Westerlo, 17 Tore)
Dänemark
Frank Kristensen (FC Midtjylland, 14)
Marc Nygaard (Randers FC, 14)
Weißrussland
Sergey Krivets (BATE Borisov,
Estland
Nikita Andreev (Levadia Tallinn, 12)
Finnland
Hermanni Vuorinen (FC Honka, 6)
Irland
Jason Byrne (Bohemian FC, 11)
Japan
Davi (Nagoya Grampus, 9)
Kroatien
Mario Mandzukic (Dinamo Zagreb, 15)
Mexiko
Héctor Mancilla (Deportivo Toluca, 14)
Neuseeland
Luis Corrales (Team Wellington, 12)
Rumänien
Gheorghe Bucur (FC Timisoara, 16)
Florin Costea (Universitatea Craiova, 16)
Schweden
Tobias Hysén (IFK Göteborg, 9)
Schweiz
Seydou Doumbia (BSC Young Boys, 20)
Tschechien
Andrej Keric (Slovan Liberec, 13)
Ukraine
Oleksandr Kovpak (Tavriya Simferopol, 17)