Danke, Michael Meier

Michael Meier wird ja in Köln (und nicht nur da kritisch gesehen). Seine, nun ja, oft unglückliche Kaderzusammenstellung wurde schon mehrfach kritisiert. Gern zieht man sich da an Flops, wie Ishiaku hoch, die halt jeder Verein irgendwann verkraften muss oder an Transfers von Ionita, der nicht direkt zum Erfolg führt. Dabei vergisst man dann gern die echten Perlen, wie Geromel, der aus der Unbekanntheit zum Star avancierte.

Kommen und Gehen

Im Winter wird aussortiert. Aber kräftig. 30 Feldspieler zählt die Bild. Auf kicker.de sind es 31 (inklusive Carsten Cullmann). Eindeutig zu viel, auch wenn unter den dreißig eine Reihe von Talenten ist, die hauptsächlich bei der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen und deshalb wohl auch dort trainieren. Der EffZeh muss einige Spieler loswerden. Egal, wie. Allein schon wegen der Personalkosten. Nur dürfte es nicht allzu leicht sein, die besagten Spieler an den Mann zu bringen. Nicht mal ablösefrei.

Wer oder was kommt nach Mondragon?

Faryd Mondragon hat endgültig ausgespielt beim 1. FC Köln. Nach dreieinhalb Jahren und 101 Ligaspielen neigt sich seine Zeit am Geißbockheim dem Ende zu. Nur wenn Frank Schaefer überraschenderweise nicht bis zum Winter weitermachen darf, könnte sich für Mondy nochmal die “Chance” ergeben zwischen die Pfosten zurück zu kehren. Ansonsten dürfte weiterhin Varvodic das Tor hüten.

Das Hoffen auf ein WM-Schnäppchen

Es ist gespenstisch ruhig auf dem Transfermarkt. Nicht nur beim 1. FC Köln. Allgemein in der Bundesliga und Europa. Die meisten Meldungen betreffen aktuell Vertragsverlängerungen. In Liga zwei passiert ein wenig mehr. Aber sonst? Da werden ein paar große Deals vorbereitet, wie der Transfer von Fabregas nach Barcelona. Aber sonst? Fand nicht mal Dzeko einen Kaufinteressenten.

Merkwürdig.

Warum nicht noch mal in München anfragen?

Die Personalplanungen laufen. Nach Stürmer Ionita, der vor Monaten schon verpflichtet wurde, befinden sich zwei weitere Transfers in der Endphase. Hier dürfte demnächst die offizielle Verkündung erfolgen.

Braucht Köln einen Ersatz für Maniche?

Nun haben wir Gewissheit: Maniche hatte schlussendlich nicht den Bock sich in Köln durchzusetzen und verlässt das Schiff nach nur einer Saison. Persönliche Gründe gaben den Ausschlag für die Entscheidung. Seine Familie konnte sich mit dem kölschen Flair nicht anfreunden. Es geht zurück nach Portugal, wo Maniche bei Sporting Lissabon anheuerte. Dann wissen wir auch, wer im Hause Maniche die Hosen anhat.

Es war ein Missverständnis.

Der Portugiese hatte sich nicht über die Ambitionen vom FC informiert und wurde mit dem Abstiegskampf überrascht. Damit wollt sich der alternde Weltstar nicht anfreunden und ließ sich oftmals hängen. Zu selten ließ er seine noch immer vorhandene Klasse aufblitzen. Sicherlich hatte er es in der Mannschaft schwer, aber besonders ein Podolski hätte seine Zuspiele gebraucht.

Problemzone(n) des Eff Zeh

Wer mich kennt, der weiß, dass ich Transfergerüchte mag und Wechsel immer besonders verfolge. Als Kind schon habe ich ständig auf irgendwelchen Zetteln Aufstellung aller möglichen Vereine notiert. Habe rumgetüftelt. Hin und her geschoben. Bei Managerspielen waren die Transferphasen immer das Highlight. Vor jeder Saison wird das Kicker-Managerspiel zur Wissenschaft. Comunio zur Dauerfreude. Keine Ahnung, warum, aber ich liebe das einfach. Dann fühlt man sich tatsächlich wie ein Trainer oder Manager und kann mit noch mehr Vehemenz über die „letztendlich wirklichen Entscheidungsträger“ zetern.