Scheiße, sind wir breit

… aufgestellt

Es gab mal Zeiten, da stellte sich die Mannschaft des EffZeh quasi von selbst auf. Aktuell hat UNSER TRAINER Frank Schäfer dieses Problem nicht.

eingeNETzt 06/02/2010

Die fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskutiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.

Wie stark waren die FC-Spieler?

Inspiriert durch Nedfuller würde mich ebenfalls interessieren, wie euch unsere Spieler in der Hinrunde bisher gefallen haben. Ganz einfach ganz nach Schulnotensystem agieren und eure Stimme abgeben. 1 ist ein sehr gut und 6 absolut undiskutabel. Viel Spaß beim Klicken!

Keine Kölner Personalplanung im Winter

Ja, ich gebe zu, ich musste erst ein wenig schlucken, als ich im Stadtanzeiger las, dass Meier, Soldo & Co. die Spielersuche wohl erstmal ad acta gelegt haben:

Dennoch planen die Kölner in der Winterpause keine Korrekturen am Kader. „Wenn wir keinen Spieler ersetzen müssen, werden wir auch niemanden verpflichten“, sagt Manager Michael Meier. Auch Christopher Schorch wird den Kölnern erhalten bleiben, „Real Madrid hat momentan keine vertragliche Möglichkeit, ihn zurückzuholen“, erklärt Meier. Auch Zvonimir Soldo fordert kein neues Personal. „Ich bin davon überzeugt, dass wir genügend Qualität haben. Wir werden in der Rückrunde mehr Punkte holen als bisher.“

Klingt erst merkwürdig, wenn man sich aber die letzten Spiele anschaut, doch verständlich. Soldo hat endlich seine Formation gefunden. Eine Taktik, die den Spielern entgegen kommt und die – wenn auch nur kleine – Erfolge nach sich zog. Darauf kann man aufbauen und warum sollte Soldo das bisher Erreichte umwerfen, indem er sich neues Personal ins Boot holt, das er dann wieder erstmal einbauen muss. Geschweige denn, sogar die Taktik umstellen. Würde einfach wenig Sinn machen. Auf den zweiten Blick sehe ich auch aktuell keine gravierende Schwachstelle.

Ein Fest der Funktionäre

Zum Glück, möchte ich schreien, findet die WM 2010 so weit entfernt von Europa statt. Zum Glück hört man immer wieder von Korruption und Gewalt in diesem Land. Zum Glück schreckt Südafrika mehr ab, als dass es anzieht. Zum Glück wollen deshalb viel weniger Fans nach Südafrika reisen, um live dabei zu sein, als zum Beispiel 2006 in Deutschland. Der Aufschrei wäre größer, so ist es mir fast egal.

Diese Spieler könnten den FC lenken. Oder doch nicht?

Die Suche geht also weiter. Nachdem der 1. FC Köln im Sommer nicht fündig geworden war, soll nun im Winter die neue Kreativkraft her.
Also müssen die Geißböcke wildern. Woanders und am Besten bei der Konkurrenz, denn schließlich soll der Neue sofort weiterhelfen und idealerweise richtig einschlagen. Für die große Nummer reicht das Geld nicht. Somit liegt nahe, sich auf der Reservebank anderer Bundesligisten zu bedienen. Diese Spieler kennen zumindest Land und Liga.

Wen hätten wir da in der Auswahl?

Ich bin (wie) Peter Neururer

Peter, der Große hat einmal mehr ausgedient. Die Zebras wollten ihn nicht mehr haben. Mission Aufstieg schien in Gefahr. Eine weitere Station auf der Neururer-Landkarte bleibt somit in seinem Rücken. Es hätte mein Schicksal sein können.

Nein, ich war noch nie Trainer. Nicht in der Bundesliga. Nicht mal irgendwo auf dem Dorf. Auch Kinder habe ich nie vom Spielfeldrand aus geführt. Ohnehin habe ich selbst nur als Kind gespielt und mit fortschreitendem Alter dem Fußball eher passiv gefröhnt. Sei es am Fernsehen, vor dem Radio oder eben am Bildschirm. Per Ticker, Blog oder als Möchtegern-Manager bei einem Onlinespiel.