So gewinnt Köln in Hannover

Am Samstag also gegen Hannover 96. Der Saisonstart war grottenschlecht, die Mannschaft unterirdisch, die sportliche Führung zum Weglaufen.

Nehmen wir einfach das Ruder in die Hand. Bestimmen wir, wie es besser wird.

Wer muss raus?!

Sieben Spiele gespielt. Länderspielpause. Zeit für ein kleines Fazit.
Auch wenn die Spiele des Eff Zeh gar nicht so übel waren, die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache. Hier fehlen einfach Punkte. Gegen Lautern und Freiburg muss man beispielsweise bestehen, wenn man die Klasse halten will.

Ehret und Brecko versus Jugend

Den defensiven Außenbahnen kommt in der neuen Saison eine besondere Bedeutung zu. Die eingesetzten Spieler müssen hinten nicht nur dicht machen, sondern auch Akzente nach vorne setzen. Denn durch die Einführung der Raute im Mittelfeld fehlen klassische offensive Flügelspieler, die auch mal bis zur Grundlinie durchgehen.

Ballack ist nicht unser Leistungsträger

Welt online hat heute zum ultimativen Nationalelf-Voting aufgerufen. Alle Fußballfans sind aufgerufen, sich durch die PI-erzeugende Klickstrecke zu klicken und zu entscheiden, wer mit nach Südafrika müsste. Über 70 Klicks sind es bis zum Glück. Dann steht fest: Ballack ist nicht der Leistungsträger Nummer ein, Tasci muss in Deutschland bleiben, Boateng spielt Innenverteidiger.

DailySoccer 23/11/2009

Der (fast)tägliche Fußball-Überblick mit den wichtigsten Nachrichten des Tages mit Kölner Aufstellung, Top-Scorer Özil, Radioberichterstattung und fehlende Linksfüßer.

Robben ist nicht der Letzte

Louis van Gaal hat klare Vorstellung. Dem Holländer liegt es im Blut, dass seine Mannschaft idealerweise im 4-3-3 auflaufen muss. Bisher fehlte ihm das passende Personal, wie er stets betonte, weswegen er auf ein anderes System umstellen musste. Vorübergehend. Irgendwann soll der FC Bayern München durchaus im 4-3-3 auflaufen.

Dafür müssen dann aber noch mehr Plastellen besetzt werden. Nimmt man das aktuelle Personal, könnte sich folgende 4-3-3-Formation herausbilden (wobei vG’s eigen initierte Neuverpflichtungen Priorität besitzen).

Überraschungen und das Poldi-Tor

Die ersten Tage der neuen Saison sind auch beim 1. FC Köln vorrüber. Neben ersten kräfteraubenden (Konditions-)Einheiten standen die ersten Testspiele auf dem Programm. Allesamt Muster ohne Wert. Von einem berauschenden Start in die „Ära Soldo“ kann jedoch nicht gesprochen werden.

Lediglich das 7:0 gegen eine Rhein-Erft-Auswahl entsprach gewohnten Vorbereitungspartien gegen unterklassige Gegner. Ein 3:1 gegen Schneifel ist eigentlich zu wenig. Das 1:3 gegen Koblenz zwar unbedeutend, aber wenig motivierend für die Spieler. Aber zumindest Podolski hat seinem Ruf schonmal alle Ehre gemacht. Es schien eh das wichtigste Thema (der Presse) zu sein, wann der Prinz sein erstes Tor für seinen neuen alten FC erzielt.