Die Poldi-Finanzierung

Nach dem Coup ist vor der Finanzierung.
Es wurde schon vor dem Transfer von Lukas Podolski zurück ans Geißbockheim gerechnet, wie man diesen Wechsel finanzieren kann.

Sicherlich hofft man beim 1. FC Köln, dass der Prinz den ÄffZeh weiter nach oben in der Tabelle schießt und somit höhere Fernsehgelder in den Verein fließen.

Der Zuschauerstrom ist auch ohne den verlorenen Sohn immens hoch. Hier ist kaum eine Steigerung möglich.
Dann gibt es noch den einen oder anderen Sponsoren oder Poldifan, der etwas Geld in den Verein pumpt. Zwischenzeitlich wurde ja mit einem zypriotischem Engagement in Höhe von 3 Millionen Euro gemunkelt.

Gähn, ein Sieg

Christoph Daum durfte nochmal testen. Die zweite Reihe durfte sich zeigen gestern Abend. Ein Glanzauftritt wurde es jedoch nicht.
Länderspielpause ist Testspielzeit. Auch beim 1. FC Köln.
Dienstag hieß der Gegner Bergisch-Gladbach. Fünfte Liga.

Die erste Elf muss sich aber erstmal keine Sorgen um ihren Platz machen.
Immerhin das hat dieser Test gebracht.
Eigentlich bitter.

Daum wurde ausgepolstert

Es war das Wiedersehen der beiden ehemaligen.
Christoph Daum hatte Austria Wien 2002/2003 zum Double geführt. Toni Polster war jahrelang der Knipser Nummer eins beim 1. FC Köln.
Gestern standen sich die beiden wieder gegenüber.
Allerdings am Spielfeldrand, während „ihre“ beiden Mannschaften gegeneinander antraten.
Alles recht freundschaftlich und wegen der Länderspielabstellungen auch mit abgespeckten Kadern. So wirkte es doch ein wenig wie ein nettes Treffen, mit einem gemütlichen Kick und einem Spiel, das nicht wirklich Neuigkeiten an den Tag brachte.

Der FC verlor mit 0:1.
Egal.

Befreiungsschlag

Endlich wieder ein Dreier.
2:0 in Cottbus.
10 Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge.
Wir können wieder entspannter in die Länderspielpause gehen.

Darauf sollten wir aufbauen und die nächsten Punkte einfahren, um den Klassenerhalt frühzeitig zu sichern, damit Meier rechtzeitig planen kann.

Dafür verzichte ich auch darauf, meinen FC zaubern zu sehen.
Ich halte es mal ausnahmsweise mit Uli Hoeneß und Bayern München: „Jetzt geht es nur noch um Punkte.“

Auf nach Cottbus

… und mauern!

Was Hans Meyer in Gladbach misslang, soll den 1. FC Köln zurück in die Erfolgsspur führen: Konsequente Abwehrarbeit, frei nach dem Motto: „Die null muss stehen“.

Gegen Energie Cottbus wird der FC wohl so defensiv wie schon lange nicht mehr auflaufen.
Lediglich Novakovic, Ehret und Radu sollen die Offensive beleben.
Der Rest soll hinten dicht machen.
Matip, so munkelt der Kicker soll als „Libero“ vor der Abwehr agieren und dann sogar noch zwischen Petit/Pezzoni und Viererkette absichern.
In der Verteidigung erhält wohl McKenna mal wieder eine Chance. Zwar gilt Cottbus nicht als besonders kopfballstark, aber schaden kann es erstmal nicht.

Hennes VII eingeschläfert

Ein Glück gibt es aufmerksame Leser, die einen darauf aufmerksam machen, wenn einem mal etwas durchgerutscht ist.
Am Wochenende wollte ich in dem Beitrag zum Spiel Köln-Gladbach neben der Story um Ümit Özat auch kurz Hennes VII gedenken.
Der langjährige Geißbock musste letzte Woche eingeschläfert werden, nachdem er seine Amtszeit schon krankheitsbedingt beenden musste. Danach wurde er im idyllischen Stall gepflegt. Leider konnte er seine Krankheit nicht überwinden.

Heruntergeholt

Jetzt sind wir wieder auf dem Boden der Tatsachen angelangt.
2:4 gegen Gladbach verloren.
Das Rätsel um Ümit Özat ist gelöst.

Unser Kapitän ist nicht mehr unser Kapitän und wird auch nie wieder Kapitän irgendeiner Mannschaft sein.
In einer emotionalen Pressekonferenz gab Ümit Özat sein Karriereende bekannt.
Die Ärzte bestätigten die Herzmuskelentzündung und empfahlen ihm nie wieder Leistungssport auszuüben.
Der Türke gehorchte nicht nur den Medizinern, sondern wahrscheinlich auch seiner Familie.
Zum Wohle seiner Gesundheit kehrt er dem aktiven Sport den Rücken.

Auf dem Feld haben wir am Samstag vielleicht auch schon seinen dauerhaften Nachfolger gesehen.
Zwar ist und bleibt die rechte Außenseite eine unser Schwachstellen in der Saison.
Doch die verlässlichste Größe war bisher ohne Frage Miso Brecko.
Defensiv stabil und mit großen Akzenten im Vorwärtsdrang.
Auch wenn ich ihn noch immer offensiv stärker sehe, ist seine Position wohl eher in der Defensive zu sehen. Auch weil Offensiv die Konkurrenz zu groß erscheint.

Vor dem Derby

Noch zwei Tage und dann erwartet der 1. FC Köln die Fohlen zum Derby.
Ein Sieg sollte her, um wirklich sicher in die nächsten Wochen zu blicken. Der Punktestand wäre dann schon auf 32 und die Borussen auf Distanz gehalten. Da wir zuletzt wirklich gegen jeden Gegner gut mithalten konnten, sollte der Sieg gelingen. Auch wenn das Derby seine “eigenen Gesetze” hat. Die Gladbacher haben zuletzt bewiesen, dass sie sicherlich kein Kanonenfutter sind. Doch auswärts gelang bisher auch erst ein Auswärtssieg.
Irgendwie muss es gelingen Marin in Schach zu halten, dann könnte es gelingen. Miso Brecko muss beweisen, dass er rechts hinten ein stabiler Mann ist.

Derbytime: Bleibt friedlich!

Ja, ich halte es mit Michael Meier.
Vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach verliere ich kein schlechtes Wort gegen den Rivalen.
Zum einen aus Respekt, weil die jährlichen Duellen gegen die Fohlen irgendwie das Salz in der Suppe sind und ich eine gewisse Hass-Liebe mit dem Nachbarn verbinde.
Zudem, da es nicht sein muss, dass wir uns gegenseitig hochpushen und es zu völlig unnötigen Eskalationen kommt.

Ich hatte es geahnt

Das vierte Remis im fünften Spiel behält dem 1. FC Köln zwar den Status “ungeschlagen 2009″. Aber ein Punkt gegen einen Konkurrenten aus der unteren Hälfte ist einfach zu wenig. Erst recht, wenn man zu Hause spielt.

Doch es soll irgendwie nicht sein in diesem Jahr.
Gegen Teams aus dem Keller will einfach kein Sieg heraus springen, egal wie gut man spielt.
So auch gegen Arminia. Wir haben die Partie über weite Teile dominiert. Wir hatten mehr Chancen. Aber am Ende genauso viele Tore wie Bielefeld.
Bitter, dass das auch mit freundlicher Mithilfe zu Stande kam.
Nach der Führung durch Petit legte Brecko per Fehlpass mustergültig für Katongo auf. 1:1.
Hätten wir aber schon bis zum Ausgleich unsere Chancen besser ausgenutzt, wäre die Begegnung schon nach Hälfte eins entschieden.
Aber es läuft nicht im Abschluss. Erst recht, wenn Novakovic nicht fit ist.