Mit der Testspiel-Aufstellung zum Punkt

Oh. Noch fix ein Testspiel bevor es gegen Wolfsburg geht. Nee, warte mal, das ist ja die tatsächliche Aufstellung. Ähm. OK.

Peter Stöger ist immer mal wieder für eine Überraschung gut. Gern mal während des Spiels. Aber vorab sind solche Veränderungen doch eher ungewöhnlich. Auch nach so einem Auftritt, wie gegen Stuttgart.
Heintz musste passen und ersetzt werden. Zack, steht Mavraj auf dem Platz. Nachvollziehbar, auch wenn ich ihn noch im Aufbautraining gesehen hätte. Hat uns schlussendlich aber eines besseren belehrt.

Als wäre das noch nicht genug, wirbelte unser Trainer die Startelf auf gleich drei Positionen durcheinander. Vogt raus (zwangsläufig, manche sagen endlich). Olkowski raus (hatte ne grausige Hinrunde, schien sich aber zu berappeln. Nun der Rückschlag?). Osako raus (an ihm scheiden sich die Geister).

Mladenovic rein. Als LV. Und damit eröffnet sich, was wir alle bei seiner Verpflichtung schon gemunkelt hatten, die Versetzung von Hector ins DM. Jetzt zeigt sich, ob er das wirklich kann, wenn er jetzt dauerhaft ran darf. 

Zoller rein. Mal wieder, während Risse nach hinten rückt. Ich weiß nicht, wie mir das gefällt. Solange Olkowski nicht in (Top)Form ist wohl die richtige Entscheidung.

Gerhardt rein. Endlich. ENDLICH, Mann. Und er nutzt seine Chance erneut. Hoffentlich sieht das Stöger diesmal genauso. Der Junge macht einfach Spaß. Rennt, kämpft, treibt an, fordert, zerreißt sich den Arsch. Und wenn man den mal bis zum Saisonende durchspielen lässt, legt er auch vor, zieht ab und trifft. Jede Wette!

Schade für Osako und Olkowski das alles. Aber die Entscheidungen sind nachvollziehbar und in deren Leistungen zu erklären. Nur der Zeitpunkt – nach einem Spiel in der Rückserie – mutet merkwürdig an. Aber warten wir mal lieber eher ab, ob das nur eine kurzfristige taktische Anpassung war oder eine generelle Entscheidung. Stöger ist nicht dafür bekannt Spieler fallen zu lassen. Deshalb würde es mich wundern, wenn wir die Beiden in den nächsten Spielen nicht mehr auf dem Platz sehen. Auch in der Startelf. Und das ist geil.

Denn das zeigt, welche Alternativen wir im Kader haben. Die Mannschaft ist mehr als die Stammelf. Wir haben hier locker 15 Spieler, die – Form vorausgesetzt – ohne Qualitätsverlust rotieren können.

Nächste Woche mein Auswärtsheimspiel. Zeigt mir, wie sehr ihr euch im letzten Jahr weiterentwickelt habt, Jungs.

Come on EffZeh!

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