Vorsicht vor dem KSC!

Nachlegen, Jungs.
Nach zwei Unentschieden in Folge muss nun unbedingt ein Dreier her.
Da kommt der Karlsruher SC auf den ersten Blick gerade recht. Ein Kellerkind, das sich bisher recht schwer tat und die starke Hinrunde des letzten Jahres nicht bestätigen konnte. In der Winterpause hätte ich noch gesagt, dass da nichts anbrennen dürfte. Erst recht vor heimischer Kulisse.

Doch die Spieler sollten gewarnt sein!
Da sollten wir uns auch von den bisher mehr als dürftigen Auswärtsleistungen des KSC nicht blenden lassen.
Erst ein Sieg gelang den Badenern in der Fremde. Dagegenüber mit neun Niederlagen!
Eine klare Sache.

ABER!
In Müngersdorf hatten wir leider auch schon unsere Probleme. Irgendwie wirkt es immer, als wären wir zu Hause nur schwer zu bezwingen. Umso überraschter war ich doch, als ich mir die Heimtabelle angeschaut habe und erstmal ein wenig scrollen musste. Nur Platz 14. Drei Siege und zwei Unentschieden stehen vier Niederlagen gegenüber. Zudem gelangen Nova & Co. bisher erst acht Heimtore (bei 12 Gegentoren).
Zu wenig.
Das muss, das darf am Samstag besser werden.

Dann wohl wieder mit Radu im Sturm statt Ishiaku. Ist aber in Ordnung so, dadurch haben wir einen guten Joker auf der Bank.
Ich bin gespannt, ob Yalcin fit ist und wieder von Anfang an ran darf.

Ganz sicher nicht dabei wird Roda Antar sein, der beim Training unentschuldigt fehlte und somit wohl seinen Rauswurf provoziert hat. Der Libanese wird so schnell kein Spiel mehr für den FC bestreiten. Wahrscheinlich überhaupt keines mehr. Sein Abschied aus Köln im Sommer scheint beschlossene Sache zu sein.
Zu unkonstant waren seine Leistungen in Köln. Zehn gute Spiele in einer Saison reichen halt nicht.
Wir sollten den Verlust verschmerzen können. Die zentrale Position im offensiven Mittelfeld gibt es nicht mehr. Auf dem Flügel würde sich Antar nicht wohl fühlen, obwohl wir hier die größten Probleme besitzen.
Im defensiven Mittelfeld steigert sich Pezzoni neben Petit immer mehr.
Antar wird nicht mehr benötigt. Ein Besserverdiener kann von der Gehaltsliste gestrichen werden. Das gibt uns Spielraum für die anberaumten Verstärkungen im Sommer.
Sollte Daum zudem am System mit zwei Flügelstürmern festhalten und dafür auch neues Personal findet, dass uns nach vorne bringt, wird wohl auch die Zeit von Broich langsam dem Ende entgegen gehen.

Für das Spiel gegen Karlsruhe wird er sicherlich erstmal wieder nicht in der Anfangsaufstellung stehen.
Auf wen wir hingegen beim Gegner aufpassen müssen?
Auf jeden, da keiner überragt. Trotzdem gibt es wichtige Säulen, die es auszuschalten gilt. Freis im Sturm. Durch seinen Doppelpack hat er Selbstvertrauen getankt und bewiesen, warum Meier & Co. hinter dem Angreifer her sind. Allerdings konnte er bisher nie die große Konstanz im Abschluss vorweisen. Geromel und/oder Mohamad sind stark genug, um ihn 90 Minuten auszuschalten.
Petit wird sich wohl um Federico kümmern. Der sorgt für Torgefahr aus dem Mittelfeld und muss in die Schranken gewiesen werden.

Ansonsten rechne ich mit einem Kampfspiel, in dem es darum geht, den KSC nicht durch zu lasche Einstellung ins Spielen kommen zu lassen.
Gelingt vielleicht ein frühes Tor, sollte das Spiel sehr souverän über die Rund gebracht werden.
Am Ende sollte es auf alle Fälle reichen. Drei Punkte sind eingeplant.
Aber Vorsicht, der KSC bleibt gefährlich!

One comment on “Vorsicht vor dem KSC!
  1. Pingback: newskick.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.