Das hatte sich ja nach wenigen Monaten bereits wieder erledigt. Die Sache war notwendig und schlussendlich von Erfolg geprägt.
Wollte Volker F. unseren Trainer nicht unterstützen, sich aber nicht in trainerspezifische Belange einmischen?
Warum bringt er dann Sebastian Freis in Position?
Aus wirtschaftlicher Sicht verständlich.
Sportlich hätte der laufstarke Angreifer unter Trainer Finke vielleicht sogar eine Chance.
Ins Konzept von Stale Solbakken passt der Kämpfer jedoch nicht. Warum sollte er ihn also bringen? Trotz Stürmernot. Wenn Freis versagt, fällt es auf den Norweger zurück. Und nicht auf Finke.
Der versucht einen Spieler mit aller Macht (?) ins Schaufenster zu stellen, um doch noch einen Käufer zu finden und Einnahmen zu erzielen (die im Umkehrschluss in einen neuen Stürmer investiert werden könnten, zum Wohle von Solbakken).
Finke übt – so scheint es zumindest – enormen Druck über die Presse auf.
Wegen des Suizidversuchs von Babak Rafati fiel die Partie gegen Mainz gestern aus. Da rückt alles in den Hintergrund. Jedes Mal, als ich gestern nachmittag neue Infos zu den Vorfällen erhielt wurde mir mulmig. Ein schrecklicher Vorfall. Ich hoffe, dass Rafati schnell wieder auf die Beine bekommt und die Hilfe erhält, die er benötigt.
Dass sich etwas grundsätzliches im Sport ändern wird, bezweifel ich jedoch. Das haben wir im Fall Robert Enke gesehen, wo schnell wieder zum Alltag übergegangen wurde.
Leider!
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Vielleicht bewirkt die aktuelle Aktion Libero etwas. Hier haben sich 60 Sportblogs zusammengeschlossen, um gegen Homophobie im Fußball zu kämpfen. Sie machen auf das Thema zumindest aufmerksam und haben eine beachtliche Wirkung erzielt. Was hinten bei rumkommt, wird man sehen. Ich hoffe, der Sport und alle irgendwie beteiligten werden hierbei sensibilisiert.
Fangen wir mal im Kleinen an.
Gerade aktuell, wo Novakovic ausfällt und Podolski als alleinige Speerspitze auflaufen muss, stellt sich die Frage nach einem neuen Stürmer in diesem Winter. Freis wird es in Köln einfach nicht mehr schaffen. Vor allem nicht als Stürmer. Vielleicht sollte man ihn mal als Rechtsverteidiger testen. Bei den Amateuren und Testspielen. Vielleicht entwickelt er ja ungeahnte Defensivstärken. Er wäre nicht der erste Offensivmann, der weiter hinter besser zurecht kam. Wird wohl nicht so kommen, also hoffe ich auf Freis’ Weitsicht und einen guten Berater, der ihn woanders unterbringt. Mehr als zweite Liga dürfte es aber nicht werden.
Ionita ist noch keine Alternative und glaubt man den Worten von Solbakken und Finke, dürfte er es auch nicht mehr werden, wenn nicht eine überraschende Leistungsexplosion erfolgt. Was schade ist, weil das eine schreckliche Fehlinvestition war. Gerade in diesen schweren finanziellen Zeiten. Geld versenkt. Vielleicht kann man mit einem Transfer im Winter zumindest noch ein paar Euro erzielen. Vielleicht hat er ja in seiner Heimat noch Fans mit genügend Kleingeld, die sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen wollen.
Klar ist allen: Wir brauchen eine Alternative im Angriff.
Lediglich in den ersten dreißig Sekunden konnte der FC das Spiel offen gestalten und hatte mehr Spielanteile.
Wir haben keine Personaldecke, die es verschmerzen lässt, wenn dreiviertel der Abwehr krank oder verletzt auf der Couch liegt, das wurde in diesem Spiel wieder unglaublich deutlich.
Fest steht: Der FC kann nur richtig gut oder richtig schlecht. Die goldene Mitte fehlt.
Selten hab ich so teilnahmslos die Gegentore aufgenommen. Gefühlt war ich quasi mitten auf dem Platz, denn Köln hatte nicht viel anders agiert.
Die Diagnose: Kreuzbandriss im linken Knie, sechs Monate Pause für den 23-jährigen Offensiv-Akteur.
Die Verletzung von Chihi ist sogar das bitterste an dem Tag. Mal wieder wird er zurück geworfen. Mal wieder muss er sich zurückkommen. Mal wieder fehlt uns ein ungemein talentierter Spieler.
Mehr gibt es zu heute einfach nicht zu sagen.
WeiterlesenUnd jetzt?
Beides geht weiter nicht.
Aber es gibt keine großen Ausreißer. Wir sind konstanter geworden. Irgendwie. Können überall gewinnen, egal ob zu Hause oder auswärts. Aber ebenfalls überall mal verlieren.
Aktuell wird Poldi wieder in allen Maßen gelobt. Er ist in Top-Verfassung, Weltklasse und der spielbestimmende Mann. Zumindest, wenn man die Stimmen aus dem Dunstkreis des 1. FC Köln vernimmt.
Wenn er in der Nationalmannschaft spielt, wird er schonmal kritischer betrachtet.
Eigentlich witzig, oder?
Vor Jahren hat man ihm im Nationaldress immer über den Klee gelobt, weil er dort seine besten Leistungen abliefert, während er im Verein durchhing.
Aktuell scheint er konstanter zu sein.
Klar, er hat immer mal Spiele dabei, wo es einfach nicht für ihn läuft, wo er in der Luft hängt und sich vielleicht auch mal hängen lässt.
Doch zu mehr als 90 Prozent, wenn er das Trikot mit dem Geißbock überstreift, überragt er und geht voran.
Woran liegt das?
Gerade in Zeiten, wo es vielleicht nicht ganz so läuft. Für ihn und den Klub.
Denn ich habe vom Spiel nichts gesehen. Ich frage mich auch noch, ob ich mir eine Zusammenfassung antun werde. Werde ich wohl noch erledigen. Aber aktuell bin ich froh, mir das lange Wochenende nicht versauen zu lassen.
0:3 in Berlin.
Das war dann doch bitterer, als ich befürchtet hatte, wenn ich negativ in die Partie gegangen wäre. Ich hatte vor dem Spiel meine Zweifel. Jetzt weiß ich warum.
Als das Spiel gerade angepfiffen wurde, kam ich bei den Eltern meiner Freundin an. Fünfzehn Minuten später konnte ich nicht anders, nicht doch mal einen verstohlenen Blick auf mein BlackBerry zu werfen, um ernüchtert festzustellen. Rückstand. Noch drei Blicke später stand es 0:3 und ich beschloss, erst nach Anpfiff wieder zu schauen. Die Hoffnung war verflogen. Bitter.
Köln hätte einen wichtigen Schritt nach vorne machen können. Das hätte Puffer nach unten gegeben und ein gutes Gefühl für die Länderspielpause. So wird es wieder etwas unruhiger werden. Solbakken muss die Hebel ansetzen und dürfte mit dem Negativerlebnis die Argumente für harte Arbeit auf seiner Seite zu haben. (Leider) fehlen etliche Spieler wegen der Länderspiele.
Am Donnerstag stand ich mit nem Kumpel im Fitnessstudio, wir philosophierten über die Liga und den EffZeh. Bis ich den Satz raushaute: “Gehen Hertha wird das ein ganz anderes Spiel.” Ein Satz, der mich die letzten Tage verfolgte.
Denn die Schlussfolgerung war klar: Gegen Leverkusen und Hoffenheim hatten wir es mit vermeintlich stärkeren, technisch beschlagenen und erfahrenen Mannschaften zu tun. Da können wir uns ohne Druck “hinten reinstellen”, kompakt stehen und gefährliche Konter fahren. Gegen Hertha wird mehr über den Kampf gehen, der Aufsteiger ist der Aufsteiger und Köln muss versuchen mehr das Spiel zu machen.
Alles Schmarrn!
Gegen Hoffenheim und in Teilen gegen Leverkusen haben wir bereits die Spielkontrolle gehabt. Das Konzept von Stale Solbakken beruht nicht auf den Stevens Satz “Die null muss stehen”, sondern einer kompakten Ausrichtung mit zwei dicht beieinanderstehenden Viererketten, frühem Pressing und blitzartiken Angriffen. Läuft alles rund, hat man den Ball bereits an der Mittellinie, kann den Ball halten und nach vorne denken. Also durchaus das Spiel bestimmen.
Mehr gibt es zu gestern eigentlich nicht zu sagen. 15 Jahre. 4:1. Unglaublich, unbeschreiblich.
Sicher, Glück gehörte dazu, aber auch eine gehörige Portion taktisches Verständnis, Ruhe und Engagement. Selbst nach dem 1:3-Anschlusstreffer noch auf das nächste Tor zu drängen, ist fast gänzlich neu in Köln. Die Mannschaft hat sich nicht NUR hinten reingestellt, sondern seinen Stiefel runtergespielt und Leverkusen damit zur Verzweiflung gebracht. Ganz großer Respekt.
Poldi hat Richtung Jogi Löw ein deutliches Signal gesendet und alle Kritiker Lügen gestraft, die ihn schon abschreiben wollten. Hier muss er ansetzen. Seit gestern habe ich echt Hoffnung, dass Nova und Lukas auch in dieser Saison weiterhin so gut zusammenspielen, wie bereits in der Rückrunde. War wohl keine Eintagsfliege und die beiden wissen mittlerweile, was sie aneinander haben. Wenn man an die Zeit zurück denkt, wie die beiden (scheinbar) lange gegeneinander gearbeitet haben, ist es umso erfreulicher, dass der gern mal (auf dem Platz) egoistische Novakovic uneigennützig auflegt und damit nicht nur ein Tor, sondern drei Vorlagen beisteuerte. Er wird immer wichtiger. Hätte ich selbst nicht gedacht.