Klassenerhalt. Ab jetzt nur noch heidewitzka

Der 1. FC Köln spielt 1:1 gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Vor der Partie hätten viele Kölner diesen Punkt genommen. Nach Schlusspfiff war nicht nur Yuya Osako niedergeschlagen. Der Gegentreffer in der Nachspielzeit ist bitter. Doch Kopf hoch EffZeh: Durch den Punkt ist der Klassenerhalt (so gut wie) geschafft. Für die restlichen vier Partien kann es deshalb nur eine Richtung geben.

Nach dem bitteren Unentschieden gegen Hoffenheim und den heutigen Partien (das Borussenduell ist mal unerheblich), musste ich einfach mal den Tabellenrechner anwerfen, um zu schauen, was nach unten noch möglich ist.

Also erstmal fröhlich vier Kölner Niederlagen eingetragen und die restlichen Partien aus dem Bauch heraus für die Tabellenkinder gewertet. Immer sauber 2:1.

Da Darmstadt demnach nicht mehr an Kölns 41 Punkte rankommt, mal glatt deren 2:1-Siege in 1:2-Niederlagen abgeändert.

Nun noch im Aufeinandertreffen von Schalke und Ingolstadt den Sieger tauschen.

Zuallerletzt folgten Anpassungen zu Gunsten vom Hamburger SV. Dadurch rutscht Augsburg wieder nach unten und Köln bleibt auf Rang 15. Klassenerhalt.

Aber Vorsicht: Augsburg kommt somit auf auf 41 Zähler und ist damit punktgleich. Zu 100 Prozent sicher ist der Klassenerhalt nicht. Die Bayern müssten in diesem Szenario an vier Spieltagen weitere 20 Tore aufholen. Das dürfte selbst die kühnsten Pessimisten ruhig stimmen.

Der 1. FC Köln wird 2017 den Klassenerhalt feiern (natürlich ohne Gewähr, genau wie meine Tabellenberechnungen) und damit die vierte Saison am Stück in der Bundesliga antreten.

Was bedeutet das für den Rest der Saison?

Mein langjährigster bester Freund schrieb mir heute:

„Die schweren Zeiten kommen wieder und bis dahin heißt es nur in den nächsten Spielen: heidewitzka“

Den Supergau können wir nicht mehr erleben. Und trotz des überraschenden Punktes ist die Chance auf Europa eher gering. Bremen spielt auf einer unglaublichen Euphoriewelle und Gladbach zieht im Windschatten hinterher. Wir haben also nichts mehr zu verlieren.

Ob nun Platz acht oder 13 ist dann auch egal. So bitter ein zweistelliger Rang nach der Hinserie auch wäre. Aber lieber nochmal mit Vollgas versuchen das Optimum Europa zu erreichen als zögerlich einen eher unwichtigen Tabellenplatz zu sichern.

Gegen Hoffenheim haben wir wieder Aggressivität, absoluten Willen, technische Finessen (was waren da denn für Passstafetten dabei), druckvolle Außen (Klünter, wo holt er das nur auf einmal alles her) und ein Team gesehen. Klar, defensiv auch wieder einige haarsträubende Aktionen und offensiv fahrlig und unüberlegt liegen gelassene Chancen. Aber das hat Spaß gemacht. Und Hoffnung.

Noch vier dieser Spiele und der Traum von Europa lebt weiter. Zumindest aber würden wir uns mit erhobenem Haupt aus der Saison verabschieden.

Heidewitzka.

Come on EffZeh!

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