Vom Spielfeldrand am 05. Januar 2017

Milos Jojic bekommt in der Rückserie nochmal eine Chance. Ich vermute, da er kein passendes Angebot erhalten hat. Oder als transfertaktisches Mittel, um ihn nicht verschenken zu müssen. Denn die Erklärung macht wenig Sinn. Oder besser: Hoffnung aus Sicht vom Spieler.
Jojic soll nicht mehr auf die Zehn festgenagelt werden, da es die Position im System eigentlich nicht gibt. Stattdessen auf der Acht (wir spielen mit einer acht? Ich dachte immer das ist eine Doppelsechs, aber was weiß ich schon. Oder auf dem Flügel.
Nun ja. Auf der sechs, ähh acht sind seine Konkurrenten Lehmann, Hector und Höger. Dazu Özcan. Da sehe ich ehrlicherweise für ihn keine Chance sich durchzusetzen.
Für den Flügel ist er von seinen Anlagen nicht prädestiniert. Dabei ist dort die Konkurrenz am geringsten. Das dürfte seine Hoffnung sein.
Der Vergleich mit Osako ist, wie neulich schon geschrieben kein Vergleich. Klar, war der Japaner damals schon abgeschrieben. Sein Aufschwung hat jedoch etwas damit zu tun, dass er auf seine ideale Position gesetzt wurde. Eine Position, die es für Jojic leider nicht gibt.
Es bleibt dabei, er ist ein Zehner.
Es ist schön, wenn man es ernsthaft nochmal mit ihm versucht, ihm reale Chancen einräumt. Aber in dem System ist der Abschied nur aufgeschoben.

Wichtig ist auf dem Platz. Nicht nur für die Mannschaft. Auch für mich. Das werden einige von euch nicht mögen. Ist aber halt so. Das meiste, was rechts und links vom Sportlichen passiert tangiert mich weniger. Auch wenn dort die Rahmenbedingungen geschaffen werden. Hier reicht mir ein oberflächlicher Blick, anstatt bis in die Tiefe gehen zu müssen. Das können andere besser und ich lass mir das dann in Gesprächen auch gern detaillierter erklären.
Eine allgemeine Übersicht über unsere finanzielle Situation lese ich dann trotzdem gern. Basiswissen.

Typisch Köln halt.

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