Schaefer raus

1:3 in Nürnberg verloren. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als Frank Schaefer nicht nur das “Interims” zu streichen, sondern auch das “Trainer”.

  • Erneut früh in Rückstand geraten.
  • Kurz zurück gestolpert und dann wieder stark nachgelassen.
  • Glück gehabt, dass es nur 1:2 zur Pause stand.
  • Bissl aufgebäumt, aber kaum Chancen heraus gespielt.
  • Die Abwehr ein Hühnerhaufen.
  • Das Mittelfeld nicht existent.
  • Poldi und Nova treffen nicht. Das passt einfach nicht. Lukas in Novas Beisein richtig mies.
  • Klassisch auskontern lassen.
  • Sogar Gladbach und Schalke punkten lassen.

Der FC hätte sich über einen höheren Rückstand nicht beklagen dürfen, da die Truppe zum einen in dieser HZ das Engagement aus dem Hamburgspiel vermissen ließ und zum anderen Hegelers Schuss kurz vor der HZ erst auf der Linie geklärt werden konnte.

Frank Schaefer blickte auf den Statistikzettel und schüttelte den Kopf. In der Rubrik „gewonnene Zweikämpfe am Ball“ stand dort: 1. FC Nürnberg 56 Prozent, 1. FC Köln 44 Prozent.

Selbst ein Jose Mourinho nebst Co-Trainer Ottmar Hitzfeld hätte anscheinend wenig an der Seitenlinie ausrichten können.
Daneben fanden offensive Aktionen nur mit hohen Bällen den Weg Richtung Strafraum.
Diese Niederlage geht eindeutig auf die Kappe der Mannschaft! Kein Trainer und Manager ist hierfür verantwortlich zu machen!

Soldo und Meier haben im Sommer vollständig und umfassend versagt, das Präsidium war untätig und jetzt haben wir den Salat. Schaefer steht vor einem Berg Arbeit. Heute ist der
noch ein Stück größer als letzte Woche.

In der ersten Halbzeit boten die Kölner eine geradezu freche Darbietung. Novakovic bekam keinen Ball unter Kontrolle, Poldi tauchte ab, das Mittelfeld war blass bis zur Unkenntlicheit.
Und es dürfte sehr ungemütlich für das Präsidium und das Management werden. Denn schon wenige Tage nach dem Derby steigt die Hauptversammlung des FC.

Am Sonntag traf sich der Verwaltungsrat des 1. FC Köln, um vor der Jahreshauptversammlung einen gemeinsamen Kurs zu bestimmen.

Die Frage ist also nicht, wer in Zukunft die 1. Mannschaft des 1. FC Köln trainiert, sondern was er trainieren soll.

Wir brauchen neues Feuer. Einen neuen Mann am Spielfeldrand. Für weitere zwei Spieltage.

Aber merkwürdig. Schaefer steht nicht im Fokus. Nicht in der Kritik. Zumindest nicht bei Fans und Presse. Dafür aber im Verein.
Obskur, aber wahrscheinlich sind die Verantwortlichen überfordert mit so viel Zustimmung für ihren Trainer. Damit muss man ja auch erstmal klar kommen.

Hoffentlich erkennen sie die Möglichkeiten dieser kölschen Konstellation und ernennen Frank Schaefer endgültig zum Cheftrainer! Denn wenn sie nun einen anderen Mann vorstellen, wird es wieder Brodeln im Kölner Blätterwald.

Der EffZeh sollte froh sein, dass aktuell keine Trainerdiskussion von außen geführt wird. Das ist eine Basis, um das Sportliche voran zu treiben. Hier sind unsere großen Probleme. Hier muss konzentriert gewerkelt werden, um die Fehler vom Samstag wieder vergessen zu machen. An den nächsten beiden Spieltagen zählt es für den FC.

MIT FRANK SCHAEFER AM SPIELFELDRAND!

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