
Fußball Bundesliga, 29. Spieltag
Samstag, 03.04.2010 18:30
Ich verziehe mich mal ein paar Tage und spanne in Paris aus. Ohne Fußball. Ohne Internet. Auch mal nett.
Deshalb schon heute eine Vorschau, da ich über Ostern dazu sicherlich auch keine Zeit finden werde. Das Interview mit einem Gegner-Blogger fällt demnach auch flach.
Gegen Hannover hat der Eff Zeh Klasse gezeigt und einen desolaten Gegner auseinander genommen. Das war gut, aber so wird es nicht weiter zu gehen. Denn Berlin hat Lunte gerochen und hofft noch auf den Klassenerhalt, obwohl es aussichtslos erscheint. Während 96 den Abstiegskampf entweder noch nicht verinnerlicht hat oder sich schon aufgibt, hält BSC am letzten Strohhalm fest. Das bewiesen sie eindrucksvoll in Wolfsburg und am Wochenende auch gegen Dortmund, wo sie den Sieg verdient gehabt hätten. So ein “Zwei-Punkte-Verlust” kann eine Mannschaft runterziehen, aber auch gleichzeitig aufrichten. Denn der Gegner war schließlich kein Geringerer, als ein Europa League-Aspirant, der zuletzt mehr als überzeugt hat.
Berlin hat eine große individuelle Klasse. Wenn man allein Spieler, wie Drobny, Raffael, Kacar und Ramos siegt, dann sollte das Team nicht da unten feststecken.
Köln muss also gewarnt sein und wieder mit einer konzentrierten Leistung auftreten. Ohne allzu großen Druck, aber mit der noch größeren Chance einen Abstiegskandidaten (wohl endgültig) in Liga zwei zu schießen.
Schlecht für die Hauptstadt, aber beruhigend für Köln, das dann endgültig für die erste Liga 2010/2011 planen darf.
Diese Aufstellungen erwarte ich für Samstag
In der Woche kann noch einiges passieren. Deshalb steht meine Prognose auf wackeligen Füßen und entspricht wahrscheinlich noch weniger der Realität, als ohnehin.
Mondragon
Brecko – Geromel – Mohamad – Womé
Petit
Maniche ——— Matuschyk
Tosic
Novakovic – Podolski
—————————————
Ramos – Gekas
Raffael
Cicero —————- Kacar
Lustenberger
Kobiashvili – Bengtsson – Friedrich – Piszczek
Drobny
Da Köln gegen Hannover nicht eine (!) gelbe Karte kassiert hat, hat Soldo die Qual der Wahl und mit Podolski einen hochkarätigen Rückkehrer. Zudem kehrt Geromel zurück.
Berlin hat gegen Dortmund trotz intensiver Partie keinen Karton kassiert. Allerdings fällt Hubnik mehrere Wochen verletzt aus. Für ihn könnten Bengtsson oder Janker beginnen.
Mein Tipp
Das Berliner Sturmduo ist im Moment in Topform. Gekas und Ramos sind brandgefährlich. Da werden Mohamad und Geromel enorm gefordert sein. Aber in normaler Spitzenform, sollten sie auch die Beiden unter Kontrolle haben. Wobei man das Duo nie ganz ausschalten kann. Ergo: In der Offensive muss von Köln wieder was kommen. Dribbler Tosic könnte die nicht gänzlich sattelfeste Hertha-Defensive durchaus vor Probleme stellen. Dazu haben Poldi und Nova in den letzten Partien wieder Selbstvertrauen getankt.
Das wird sicherlich nicht so eine dominierende Partie, wie gegen 96. Eher ein Spiel von zwei Teams auf Augenhöhe. Aber langsam muss der Eff Zeh auch mal im Rhein Energie Stadion überzeugen. Das gelingt, weil Köln weniger Druck hat und Berlin die Scheiße am Fuß klebt. 2:1 für den FC!
WeiterlesenWenn der Herr Magath so in die Kamera grinst und sein schelmischstes Lächeln aufsetzt, könnte man meinen, dass er alles von langer Hand geplant hat. Seine Meisterschaft mit Wolfsburg, sein Wechsel nach Schalke und die direkte Titelverteidigung. Auch, wenn er es nie sagen würde, aber so selbstverständlich sieht man seine Mannen mittlerweile mitten im Kampf um die Meisterschaft.
Wie so ein Erfolg schlussendlich zu Stande kommt, ist egal. Danach fragt am Ende keine mehr.
Stattdessen wird sich Louis van Gaal fragen lassen, warum er nicht lernfähig ist. Immer wieder setzt er seine beiden Sieggaranten Ribery und Robben auf die Bank (um sie für kommende Aufgaben zu schonen, was an sich auch verständlich ist), um dann aber (zur Halbzeit) festzustellen, dass er das Duo (oder mindestens einen) doch benötigt, um erfolgreich sein zu können. Ohne unnötig klugscheißen zu wollen, aber als ich am Samstag gehört habe, dass RibRob auf der Bank sitzen, habe ich auf Stuttgart gesetzt.
Man darf zu abwarten, wie vG in den kommenden entscheidenen Spielen entscheidet oder ob er weiterhin fast leichtfertig die Meisterschaft verzockt.
Was sonst noch vom X. Spieltag bleibt…
Quoten-Nachbrenner
Bochum – Frankfurt 1:2 = 2,90
Mainz – Wolfsburg 0:2 = 2,35
München – Stuttgart 1:2 = 5,90
Berlin – Dortmund 0:0 = 3,30
Hannover – Köln 1:4 = 3,15
Bremen – Nürnberg 4:2 = 1,35
Leverkusen – Schalke 0:2 = 3,05
Hoffenheim – Freiburg 1:1 = 3,65
Gladbach – Hamburg 1:0 = 3,25
Gewinn als Kombiwette: 20.415,13 Euro (bei 1 Euro Einsatz)
Gewinn als 9 Einzelwetten: 28,90 Euro (bei 9 Euro Einsatz)
[Ich übernehme keine Gewähr. Für nichts und niemanden!]
WeiterlesenDie fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskutiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
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Nach 28 Spieltagen ist eine Tabellenführung schön aber noch nicht wichtig. Wichtiger ist erkennen zu dürfen, wie gut diese Mannschaft sein kann und wozu sie sich in dieser Saison schon entwickelt hat.
Die Eintracht lag höchst unverdient zurück und der Kid, dem nicht zu Unrecht eine gewisse Nähe zu bestimmten schmerzlindernden pharmazeutischen Produkten nachgesagt wird, hatte ein Lächeln auf dem Gesicht.
1. Bundesliga, 28. Spieltag / Hertha BSC 0 BVB 0
1. FC Köln
Weiterlesen| Hannover 1 | Cherundolo 81 |
|---|---|
| Köln 4 | Tosic 12, 71
Petit, 20 Novakovic, 28 |
Ich musste mir schon die Augen reiben, ähh die Ohren putzen. Nach fünf Stunden Kellerputzen hatte ich es mir auf der Couch gemütlich gemacht, um rechtzeitig 15:30 90elf zu lauschen. Ich hatte mich auf einen – aus Kölner Sicht – ruhigen Nachmittag eingestellt. Ein holpriges Spiel. Wenig Akzente. Ein Tor vielleicht. Ergo nebenbei ein wenig im Internet rumdaddeln und schreiben. Doch dafür blieb wenig Zeit.
Der FC bewies gegen Hannover, wozu die Mannschaft in der Lage ist. Sicherlich war 96 kein Gradmesser und erschreckend schwach. Aber wie Köln aufgetreten ist, das konnte sich sehen lassen. Nicht mutlos, nicht gehemmt, nicht defensiv. Eher mit Druck, Moral und offensivem Mut. Alles voran Zoran Tosic bewies, warum er im Winter geholt wurde, wirft aber auch die Frage auf, warum Soldo ihn bisher so selten brachte. Mit technischer Klasse und guter Ballkontrolle in hohem Tempo sorgte er für den ersten Torjubel. Da wollte ich schon bei Twitter schreiben: “Das war das Tor des Tages.”
Doch Köln machte weiter und nach guter Vorarbeit von Maniche zog dessen Landsmann Petit ab und erhöhte auf 2:0. Hannover war gebrochen uns sackte danach förmlich zusammen. Spätestens nach dem Elfer von Novakovic war die Geschichte gegessen. Erst recht da dieser Elfmeter doppelt bitter zu werden schien. Nach gelber Karte Nummer ein holte sich Balitsch noch vor der Pause die zweite ab.
Ein wenig Zweifel kam auf, als Bremen seine 3:0 Führung zu verspielen schien. Doch 96 war zu harmlos und Köln konnte das machen, was sie besonders gut können. Defensiv sicher stehen und gefährliche Nadelstiche setzen. Durch die schnellen Tosic und Freis. Während Letztgenannter das Ding eigentlich endgültig entscheiden musste, legte er “nur” auf, damit Erstgenannter zum zweiten Mal an diesem Tag zuschlagen konnte. Eine astreine Leistung.
Der Anschlusstreffer von Cherundolo war nur Ergebniskosmetik, aber trotzdem ärgerlich. Dieses “zu null” hätte ich gern noch mitgenommen.
Sei’s drum! Köln konnte Selbstvertrauen tanken und allen voran einen Abstiegskandidaten (besonders hinsichtlich seines Restprogrammes) in den Keller schießen.
Durchatmen! Eine Woche. Denn nächste Woche muss Köln zwingend nachlegen, um dann endgültig sagen zu können: “Das war es dann wohl!”
Stimmen
Ganz schlimmes Spiel der Heimmannschaft. Von Anfang an war kein Druck, kein Aufbäumen, keine Leidenschaft zu spüren. Ganz so wie sich der FC in Mainz präsentierte.
Zoran Tosic, der für fünf Monate geleaste Serbe, wackelte am Strafraum-Eck Christian Schulz und Karim Haggui aus, dann schlenzte er den Ball mit viel Zeit und Raum unhaltbar ins obere Toreck. Eine Schönheit.
Wer jetzt glaubte, der FC würde sich auf dem sicheren 3:0 ausruhen, wurde eines besseren belehrt. Immer wieder kombinierte die Elf von Zvonimir Soldo in Richtung 96-Tor.
Mit hängenden Köpfen bemühten sie sich nur noch halbherzig, das Tor der Gäste zu belagern, die wenig Mühe hatten die harmlose Slomka-Elf in Schach zu halten.
Der FC feierte am Samstagnachmittag den höchsten Sieg seit dem Wiederaufstieg.
Der FC steht jetzt bereits deutlich besser da als in der Hinrunde.
Zahlen und Daten
Platz: 12
Punkte: 31
Tore: 27
Gegentore: 35
Nächster Gegner: Hertha BSC
Die fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskutiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
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Zack, zack, Endlospapier in den 24-Nadeldrucker und schon ist die Osttribüne voll
Felix, ich bin enttäuscht von Dir.
Stellungnahme der Ultras zu den Vorfällen gegen Nürnberg
WeiterlesenTalente müssen nicht immer entdeckt werden. Auch ist es nicht zwingend erforderlich, einen Berater zu besitzen, der einen in der Welt anbietet. In einer vernetzten Welt kann man auch mal selber auf sich aufmerksam machen. Dass das gelingen kann, bewies zuletzt Rafhael Domingues. Der 18-järhige nutzte das social web, um im Nationalteam seiner Vorfahren zu debütieren.
Vor wenigen Wochen unterzeichnete “Rafinha” seinen ersten Profivertrag. Für drei jahre soll er bei Toledo Colonia Work spielen. Der Klub ist aber nicht in Köln beheimatet und auch nicht in Europa. Sondern in Brasilien. Im Bundesstaat Parana ist der Junge zu Hause. Englisch und Deutsch sind ihm fremd. Und trotzdem könnte es sein, dass er demnächst regelmäßig in Europa kickt.
Denn er hat österreichische Vorfahren.
Diese wanderten in der ersten Häfte des 20. Jahrhunderts aus dem Tirol und dem Vorarlberg aus, um sich in Brasilien neu anzusiedeln. Dort wurde Rafhael geboren, lernte gehen und Fußball spielen. Derart gut, dass er sich im Internet für das Land seiner Vorfahren anbot.
Anstatt bei einem Verein vorzuspielen oder einen Berater loszuschicken, schrieb er den österreichischen Verband per Facebook an. Er lieferte gleich noch ein Video seiner besten Tricks mit und wartete ab. Bis sich der ÖFB wieder bei ihm meldete. Der ließ nämlich das Video von den Trainern analysieren und ludt den Techniker nach Österreich ein.
Beim Testspiel der U18 gegen Tschechien kam der 18-jährige zum Einsatz und überzeugte sofort mit einem Doppelpack.
Danach ging es für das Talent zurück nach Brasilien. Aber demnächst dürfte Rafhael Domingues öfters über den großen Teich fliegen und vielleicht sichert sich demnächst ein Verein den kleinen, talentierten und technisch guten Dribbler.

Fußball Bundesliga, 28. Spieltag
Samstag, 27. März 2010 15:30
Wenn der 1. FC Köln in dieser Rückserie mit dem Siegen anfangen will, dann jetzt. Nun zählt es und jetzt ist die Chance gekommen eine Serie zu starten. Gegen Hannover und Berlin müssen zwei Siege her. Nicht zwei Unentschieden. Zwei Siege! Dann würde man zwei direkte Abstiegskonkurrenten in den Keller schießen. Endgültig dann wohl, wenn man das Restprogramm des Duos sieht. Gelingen die sechs Punkte nicht, muss man sich am Geißbockheim ernsthafte Gedanken machen. Dann befindet sich der FC in zwei Wochen auf einem Abstiegsplatz!
Dann müssen wir uns keine Gedanken mehr über DFB-Strafen und Pfiffe machen. Zweitgenanntes wird dann zur Regel und sportlich befänden wir uns in der wohl bedrohlichsten Situation der kompletten Saison!
Pfiffe muss man am Samstag wohl nicht erwarten. Zumindest nicht gegen einzelne Spieler. Die Anhänger haben wohl gesehen, dass die Denunzierung von Pierre Womé der falsche Weg war. Mich würde es nicht wundern, wenn der Kameruner am Samstag sogar gefeiert werden würde. Es täte ihm gut. Nach der Saison wird trotzdem Schluss sein und entweder kommt dann jemand Neues oder Fabrice Ehret versucht es nochmal als Defensivkraft.
Hannover darf man aber nicht auf die leichte Schulter nehmen, wie der Sieg gegen Frankfurt beweist. Das war jedoch einer von nur zwei Siegen 2010. 8 Tore gelangen 96 in der Rückserie. Dafür musste Fromlowitz 23 Mal hinter sich greifen. In der Rückrundentabelle liegt Hannover damit auf einem Abstiegsrang! Gerade die Schwächen in der Defensive, wo Slomkas Viererkette nie gänrlich sattelfest wirkt. Wir sollten nicht den Fehler machen, zu unbekümmert in die Partie zu gehen. Das können wir uns aktuell ohnehin nicht erlauben. Ich hoffe, die Spieler sehen die Begegnung als Gradmesser, denn nur mit Druck scheint die Mannschaft eine normale Leistung abrufen zu können. Wie gegen Leverkusen, München und auch Gladbach.
So wie Maniche im Derby immerhin ein paar Kritik verstummen ließ, würde ich es mir wünschen, dass dies Womé in Hannover gelingt. Das würde bedeuten, dass wir immerhin ein Tor schießen. Das könnte das entscheidende sein!
Diese Aufstellungen erwarte ich für Samstag
Fromlowitz
Cherundolo – Haggui – Durica – Schulz
Andreasen —- Balitsch
Schlaudraff — Bruggink — Stajner
Ya Konan
———————————————-
Podolski —- Novakovic
Tosic ——————————- Freis
Maniche —— Petit
Womé – Mohamad – Mc Kenna – Brecko
Mondragon
Hannover muss auf seine beiden Winter-Neueinkäufe verzichten. Sowohl Arouna Koné als auch Elson fallen verletzt aus. Damit muss sich Slomka in der Offensive einiges einfallen lassen. Das lenkt zumindest von den defensiven Problemen ab, die vor der Partie erstmal in den Hintergrund rücken. Bruggink dürfte Elson hinter den Spitzen wieder ersetzen. Die Verletzung von Koné könnte eine abermalige Chance für Jan Schlaudraff sein, wenn er denn rechtzeitig fit wird. Vor allem, da auch Djakpa ausfällt.
Für den jungen Schmiedebach dürfte der erfahrene Cherundolo ins rechte Glied der Viererkette rutschen und im defensiven Mittelfeld meldet sich unser Ex Hanno Balitsch zurück. Das dürfte Hannover mehr Stabilität und Biss verleihen.
Köln muss Geromel ersetzen, der nach der fünften gelben Karte ausfällt. Für ihn wird Mc Kenna in die Innenverteidigung rücken. Der Kämpfer sollte die Rolle gut ausfüllen können. Pierre Littbarski wird sich freuen, der innerhalb der Woche die Tugenden des Kanadiers eingefordert hatte. Womé dürfte die Chance erhalten sich zu rehabilitieren. So hat es Soldo schon bei Maniche gemacht und so wird er auch den Kameruner nicht fallen lassen.
Offensiv muss Köln Druck machen und dürfte gegen den Hannoveraner Angriff nicht zu viel Angst haben, so dass Soldo mehr wagt. Da Kevin Pezzoni ausfällt und kein direkter Nachfolger zur Verfügung steht, wird ein Offensiver mehr auf dem Platz stehen. Es sei denn, Matuschyk erhält mal wieder eine (verdiente) Chance und Petit rückt mehr in die Zentrale. Ich hoffe aber, dass Soldo endlich einsieht, dass Podolski zentral spielen muss. Entweder als zweiter Stürmer oder auf seiner Lieblingsposition hängend hinter Novakovic. Tosic dürfte eine erneute Chance erhalten und als sein Pendant auf dem Flügel rückt Freis wieder in die Mannschaft.
Das sagt der Gegner
Eigentlich sollte hier ein kleines Interview mit Alexander vom Hannover96-Blog erscheinen. Leider hat er nicht auf meine E-Mail geantwortet und so kurzfristig habe ich keinen guten Ersatz mehr auftreiben können. Falls er mir noch die Antworten sendet, füge ich diese nachträglich ein.
Mein Tipp
Die Bilanz gegen Hannover spricht nicht unbedingt für den FC. Fünf Siegen (und vier Unentschieden) stehen zehn Niederlagen gebenüber.
Hannover hat sich in dieser Saison jedoch noch nicht mit Ruhm bekleckert. In 14 Spielen konnten nur 13 Punkte eingefahren werden. Sieben Mal ging 96 als Verlierer vom Platz. 16 eigene Tore konnten bisher vor eigenem Publikum erst erzielt werden. Und nun fehlt das Offensivduo. Zudem hagelte es schon 26 Gegentreffer. Vor dem Kölner Sturm muss sich die 96-Defensive jedoch nicht sonderlich fürchten. In 13 Auswärtsspielen gelangen dem FC erst neun Tore! damit sprangen aber vier Siege und fünf Unentschieden heraus! Zudem musste die Mannschaft in der Ferne erst zehn Gegentore hinnehmen.
So torarm wird es dann wohl auch am Samstag werden. Beide Mannschaften haben in der Offensive zwar gewisses Potenzial (bei Hannover habe ich Respekt vor Ya Konan, aber finde Bruggink in einer Rückrunde allgemein gefährlich und würde mich nicht wundern, wenn mit einmal Schlaudraff zaubert), kann das in dieser Saison jedoch nicht abrufen. Defensiv steht Köln sicher, während 96 richtig Probleme hat. Das dürfte den Unterschied abgeben. Wenn Novakovic und Podolski nicht gegen die Niedersachsen treffen, wann denn dann (entschuldigt die Überheblichkeit lieber Hannoveraner)?! Viel wird nicht herausspringen, aber immerhin ein 1:0 für Köln!
WeiterlesenDie fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskutiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
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Aufstieg Ade – Scheiden tut weh
Kollektiv-Haftung nicht ausgeschlossen
Ich schäme mich dann mal pflichtschuldig
1. FC Köln
Wiedersehen im Tabellenkeller!
WeiterlesenDie fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskutiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
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In der Geschichte der Bundesliga mussten bislang dreimal feststehende Absteiger die Meisterfeier im eigenen Stadion erdulden.
Schreibt der Trainer vor, daß wir die Bälle hoch aus der Abwehr rausspielen? Wo ist das Mittelfeld um die Bälle abzuholen? Was ist genau eigentlich der Job von Zé Roberto?
Im Zweiten wird’s wohl besser – 27. Akt: (Tor-)Tour de Rhein
WeiterlesenAm Wochenende habe ich seit Ewigkeiten mal wieder das Sportstudio gesehen… und bin fast eingeschlafen. Soviel blabla. Viel mehr und viel weniger Tiefgang als beim Doppelpass. Das war viel Oberflächlichkeit und wenig Moderne.
Leider!
Denn eigentlich ist das alte Konzept an sich gar nicht so verkehrt.
Fußball verkommt immer mehr zur großen Show. Ergo sollte das Entertainment auch aus dem Stadion befördert werden. Direkt in den Fernseher. Mit einer Sendung, die leichten Boulevard-Charakter hat, aber trotzdem durch Qualität zu überzeugen weiß. Neben guten Spielberichten gehören starke Interviews und Diskussionsrunden dazu. Die Torwand ist dabei ein Markenzeichen, das einfach noch das Beste am Sportstudio ist.
Wie aber ein Poschmann als altgedienter Moderator und Medienfachmann derart rumstammelt und eher uninspirierte Fragen raushaut, ist für mich unverständlich. Da einen sympathischen und kompetenten Typen hinsetzen, dann läuft die Sache. Einen Tom Bartels, würde ich in dieser Rolle gern mal sehen.
Ebenso wäre ein gute Fachmann mit Entertainer-Qualitäten, wie ein Jürgen Klopp oder auch ein Mehmet Scholl als Experte durchaus interessant. Ein wenig fachsimpeln, Spielzüge analysieren und die Zuschauer unterhalten.
Gäste, wie am Samstag Schweinsteiger gehören ohnehin dazu.
Dann sollten die Beiträge über die Spiele nicht nur rausgehauen werden, sondern wirklich Mehrwert bringen, wenn man bedenkt, dass alle Fußballfans das Ergebnis kennen und wohl auch schon Bilder gesehen haben. Die wichtigsten Aktionen und viel Erläuterung ist hier der ideale Mix. Also genau das, was man sich von den Zeitungen der Zukunft erwartet: Nicht berichten, sondern einordnen.
Die Idee, auch Internetuser mit einzubeziehen und die Sendung damit moderner wirken zu lassen, versprüht Charme.
Wenn im Sportstudio kein Umdenken einsetzt, war es das wohl bald mit dieser Kultsendung. Aber Kult allein reicht halt nicht!
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