Jugend pfui, Nordeuropa hui.
Hansa Rostock wechselt mal wieder sein Konzept. Nachdem man es nicht geschafft hat Talente, wie Bartels und Yelen nicht richtig zu fördern und einzubauen, kehren sie nun zu ihren Ursprüngen zurück. Vor Jahren hatte Rostock die Nähe zu Schweden genutzt, um sich Spieler aus den nordischen Ländern zu angeln. Mit Erfolg.
Lantz, Arvidsson, Jakobsson und Wibran sind nur einige ehemalige Stützen. Nun sollen sie Andreas Dahlén, Helgi Valur Danielsson und Gardar Johannsson heißen.
Hoffentlich klappt es. Aber Schlimmer kann es kaum noch werden.
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Zuschauer allein reichen nicht.
Mit über 13.000 Zuschauern im Schnitt führt Dynamo Dresden die Zuschauerrangliste der dritten Liga an. Aber was bringt es? Nichts! Die Dresdner liegen als Achtzehnter auf einem Abstiegsplatz.
Was überrascht: Alle Ostklubs liegen in dieser Liste weit oben. Im ersten Drittel sogar. Nach sehr dürftigen Jahren besteht hier also wieder etwas mehr Hoffnung.
Zumindest aus finanzieller Sicht. Sportlich liegen Aue, Jena und Erfurt aktuell nicht auf einem Aufstiegsrang.
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Bewegung im Fußball-Web.
GNetzer hat die Seiten gewechselt und liefert seine wöchentliche Blogschau nun nicht für 11 Freunde, sondern für spox.
Im Gegenzug hat sich 11 Freunde mit dem indirekten Freistoß zusammen getan und die Presseschau in Doppelfunktion versendet.
Dafür ist spox schneller und tickert vom Fußball-Tag.
WeiterlesenDie fußballerischen Netzfundstücke des Tages. Das war wichtig, das hat bewegt, das wird diskuttiert. Der Fußball-Überblick von Spielfeldrand – Das Magazin: Mit, aber nicht nur über den 1. FC Köln.
Blogs
Von harten Männern, drei Punkten und jeder Menge Heuchelei
Bitte, kommt mir nicht mit Betroffenheit! Faselt nicht davon, dass sich im Fußball irgendwann irgendetwas ändern soll, muss, wird!
„Lutscher“ muss bittere Pille schlucken – oder: Jogi Löw und sein Leistungsprinzip
Sind etwa nur noch Nationalspieler gefragt, die selbst bei einer Pleitenserie auf der Playstation stets die Contenance bewahren? Nur damit im WM-Quartier Friede, Freude, Eierkuchen herrscht?
1. FC Köln
FC Köln vor Verpflichtung von Man Utd.-Angreifer Tosic?
Er fühlt sich da am wohlsten, wo Poldi – wenn er fit ist – aktuell vorgesehen ist und wo Ehret, aber auch Chihi als Alternativen bereit stünden. Im linken offensiven Mittelfeld. In 18 Länderspielen hat er drei Tore erzielt, zwei Mal in der Premier League gespielt, sechs Mal (vier Tore) in der ManU-Reserve und davor 49 Partien (14 Treffer) für Partizan bestritten. Ich glaube kaum, dass ein Spieler mit der mageren Spielpraxis uns im Moment weiterhelfen kann.
Weiter warten auf den Wundersturm
„Lukas Podolski fällt mit Rückenbeschwerden aus, Milivoje Novakovic bekommt wegen seiner Grippe kein grünes Licht“, sagte der Kölner Trainer vor dem Spiel beim VfL Wolfsburg
Darf Freis dann von Beginn im Zentrum stürmen oder überrascht Soldo doch noch mit Mc Kenna?
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Fußball Bundesliga, 19. Spieltag
Sonntag, 24.01.2010 15:30
Zwei Mal standen sich der VfL Wolfsburg und der 1. FC Köln in dieser Saison gegenüber. In der Liga setzte es eine 1:3-Niederlage und im Pokal gewann der FC mit 3:2. Diese dritte Partie entscheidet also den direkten Vergleich.
Für beide ein wichtiges Spiel. Köln will Selbstvertrauen sammeln vor der wichtigen Begegnung mit Frankfurt. Zudem müssen sie die Schlussoffensive gegen Dortmund nutzen und weiter nach vorne spielen. Sie müssen beweisen, dass sie mithalten können. Und wollen.
Mehr Druck liegt jedoch auf den Gastgebern. Wolfsburg hat inklusive Champions League seit acht Spielen nicht mehr gewonnen. Der Stuhl von Armin Veh wackelt schon jetzt gewaltig. Eine Niederlage, so wird gemutmaßt und der Trainer wird die Bank räumen. Denn dann befindet sich der amtierende Meister im Sturzflug.
Das ist eigentlich die Chance für Köln. Eine bessere Gelegenheit Wolfsburg zu schlagen gibt es kaum. Das gilt es zu nutzen. Mit dem Schwung der Vorwoche.
Diese Aufstellungen erwarte ich für Sonntag
Lenz
Riether – Madlung – Barzagli – Schäfer
Josué
Hasebe ———- Gentner
Misimovic
Dzeko —– Grafite
Novakovic
Ehret ————— Chihi
Maniche ———- Petit
Pezzoni
Womé – Mohamad – Geromel – Brecko
Mondragon
Bei Wolfsburg ist die Torhüterfrage noch offen. Benaglio ist weiter angeschlagen. Bis Sonntag kann noch einiges passieren. Es sieht aber eher danach aus, dass der Schweizer es nicht mehr rechtzeitig schafft. Ansonsten wird Veh wohl wenig Risiko eingehen. Es fehlen auch die notwendigen hochkarätigen Alternativen. Besonders im Sturm, wo Grafite schwächelt, könnte maximal Esswein kommen. Kahlenberg stünde für das Mittelfeld parat und Johnsen sowie Costa könnten für eine abermalige Umstellung der Hintermannschaft sorgen.
Beim Eff Zeh fällt Podolski aus. Da Ishiaku ebenfalls angeschlagen ist und es von der Taktik besser passt, wird Soldo keinen zweiten Stoßstürmer bringen, sondern einen offensiven Außen. Quasi als Gegenstück zum immer stärker werdenden Chihi. Dabei hat er zwei Möglichkeiten: Ehret und Freis. Beide schnell, beide mit Druck nach vorne. Wenn Ehret schon wieder fit ist, würde ich den Franzosen bevorzugen, da er auch defensiv besser ist und die präziseren Flanken schlagen kann.
Ansonsten kehrt Geromel zurück. Für ihn wird McKenna trotz seiner aufopferungsvollen Leistung gegen den BVB weichen. Es sei denn, Soldo zieht den Kanadier vor die Abwehr. Anstelle von Pezzoni oder dem ebenfalls nicht ganz fitten Petit.
Das sagt der Gegner
Wie schon in der Vorrunde, hat mit diesmal Marvin vom VfL Wolfsburg Blog trotz mächtig Stress meine Fragen beantwortet. Vielen Dank dafür und einen Aufruf an alle VfL-Fans. Eröffnet mehr Blogs, dann habe ich auch mal Alternativen. Mein Horrorszenario war, dass Marvin echt keine Zeit gehabt hätte. Doch auch hier lief schonmal alles für den FC
Spielfeldrand: Inklusive Champions League habt ihr jetzt acht Spiele in Folge nicht mehr gewonnen. Was sind aus deiner Sicht die Gründe für die Talfahrt des ja immer noch amtierenden Deutschen Meister?
Marvin: Acht sieglose Spiele in Folge, das ist wirklich eine katastrophale Bilanz als amtierender Deutscher Meister. Die Gründe dafür zu benennen ist schwierig. Von den Spielern zumindest wird Veh nicht als Grund genannt, von diesen wurde er schon mehrmals in Schutz genommen. Sie behaupten, dass sie selbst Schuld seien, zu viele individelle Fehler gemacht hätten, die Einstellung nicht stimmte… Ich hingegen sehe das mittlerweile anders. Es ist bekannt, dass die Meistermannschaft vollständig zusammen geblieben ist, ja sogar verstärkt wurde. An den Einzelspielern kann es nicht liegen. Es ist also nicht besonders abwegig, den Trainer zumindest teilverantwortlich für die sportliche Talfahrt zu machen. Ich bin zuletzt einige Male zum Training gefahren. Verglichen mit Magaths Methoden ist das Training deutlich lockerer. Da können die Spieler behaupten, was sie wollen. Das, was uns in der Meistersaison so stark gemacht hat, unsere Fitness, der unbedingte Siegeswille, ist kaum noch erkennbar. Und für die von den Spielern angesprochene Einstellung ist eigentlich auch der Trainer zuständig. Rein spielerisch gesehen ist das größte Problem unsere Abwehr. Wir bekommen Spiel für Spiel viel zu viele Gegentore. Mit der derzeitigen Abwehr werden wir nicht viel erreichen. Wir brauchen unbedingt eine Verstärkung. Ob diese dann der erhoffte Heilsbringer sein wird, bleibt abzuwarten.
Spielfeldrand: Du sagst es. Bei eurer Innenverteidigung weiß man nie, wer wirklich aufläuft und wer aktuell gesetzt ist. Madlung, Barzagli und Costa durften sich zwischendurch immer als Stamm-, aber auch als Ersatzspieler fühlen. Wie sehr nagen die ewigen Wechselspiele an der Leistung?
Marvin: Das Wechselspiel stellt an sich einen guten Konkurrenzkampf dar. Wenn man sich jedoch vor Augen führt, wie viele Gegentore wir durchs Verschulden der Innenverteidigung bekommen, dann kann das nicht hilfreich sein. Das ist aber auch klar. Besonders in der Innenverteidung ist es wichtig, dass die Abstimmung funktioniert. Aber wie soll diese bei dem ewigen hin und her funktionieren? Veh hat sich mittlerweile für Barzagli als Chef entschieden. Gebracht hat es bisher jedoch nichts.
Spielfeldrand: Auch deswegen ranken sich unentwegt Wechselgerüchte um den VfL. Höwedes und Rafinha sollen in eurem Blickfeld sein. Bringen solche kurzfristigen Transfers mitten in der Saison wirklich den erhofften Effekt?
Marvin: Das Gerücht Höwedes gibt es nicht mehr, da Westermann sich verletzt hat und Magath nun wieder Verwendung für ihn hat. Dass kurzfristige Veränderungen den erhofften Effekt haben werden, glaube ich nicht. Ein neuer Spieler hätte zunächst einmal keine Eingewöhnungszeit. Und des weiteren wird ein Einziger nicht alles besser machen. Das ist zwar eine schöne Vorstellung, ich halte es jedoch für sehr unwahrscheinlich. Trotzdem brauchen wir jemanden. So kann es dort hinten nicht weitergehen.
Spielfeldrand: Ist Armin Veh noch der richtige Mann für den VfL oder ist der Schatten von Felxix Magath nicht einfach zu groß? War es vielleicht sogar ein Fehler weiterhin alle Verantwortung in nur einer Person bündeln zu wollen?
Marvin: Vielleicht tut es auch ein neuer Trainer, das könnte durchaus sein. Armin Veh wusste vorher über die Schwierigkeit Bescheid, die es mit sich bringt, einen Meister zu übernehmen. Erfahrung genug hat er durch seine Stuttgarter Zeit. Besonders deswegen hielt ich ihn am Anfang für gar keine so schlechte Wahl. Aber mittlerweile sehe ich das anders.
Ob die Ein-Mann-Bündelung falsch war, kann ich nicht genau sagen. Da Hoeneß jedoch geholt wurde, um Veh “Arbeit anzunehmen”, denke ich war es falsch.
Spielfeldrand: Was erwartest du dir explizit von Dieter Hoeneß?
Marvin: Dieter Hoeneß wird uns mit seiner langjährigen Erfahrung sicherlich weiterhelfen können. Aber der erhoffte Heilsbringer wird auch er nicht sein.
Spielfeldrand: Nach Köln geht es für euch gegen Hamburg, München, Leverkusen und Schalke. Besteht da nicht eine gewisse Angst noch viel tiefer nach unten zu rutschen?
Marvin: Die Angst besteht, das kann ich ganz klar sagen. Denn mittlerweile sind es auf den Relegationsplatz weniger Punkte als auf unser vor der Saison ausgegebenes Minimalziel, die Euro League.
Wie waren einmal die graue Maus. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es wieder so weit kommt, dafür steckt zu viel Potential in unserer Mannschaft. Jedoch muss sich schleunigst etwas ändern, damit wir nicht im grauen Mittelfeld landen.
Spielfeldrand: Aber erstmal geht es gegen den FC. Köln steht auch nicht blendend da, verzeichnet aber einen gewissen Aufwärtstrend. Was erwartest du für ein Spiel?
Marvin: Meine Erwartung ist durch meine Hoffnung geblendet. Deswegen sage ich, dass es eine Klatsche für Köln geben wird
Spielfeldrand: Zu guter Letzt: Wo wirst du die Partie verfolgen und wie lautet dein Tipp?
Marvin: Ich werde die Partie als Dauerkartenbesitzer wie immer im Stadion verfolgen. Und mein Tipp lautet 3:0.
Mein Tipp
Bisher sieht die Bilanz nicht ganz so rosig aus. Vier Niederlagen, zwei Remis und noch kein Sieg. Dazu 4:17 Tore. Da Wolfsburg aktuell schwächelt, haben die Kölner doch kleine Chancen. Dafür muss es jedoch gelingen, dass Dzeko nur wenig Gefahr ausstrahlen kann. Das sollte unsere Defensive mit Rückkehrer Geromel irgendwie gebacken bekommen. Dann muss es vorne wieder klingeln. Meinetwegen auch durch einen Abwehrspieler. Ich denke der VfL hat enormen Druck, der das Team belastet. Das nutzt Köln zu einem Punktgewinn. 1:1
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Mirko Slomka: Zweite Chance nach 646 Tagen
1. FC Köln
“Chancen am Markt sollten genutzt werden” sagte Götz und ihm fiel automatisch der Name Bastürk ein. Generell würde er das Mittelfeld stärken, mit wesentlich mehr Dynamik ausstatten. Dafür könne man ja auch auf die eigene Jugend zurückgreifen oder z.B. einen Maniche offensiver spielen lassen, falls die finanziellen Mittel einen Transfer nicht zulassen.
Geht Soldo beim Meister Risiko?
Ehret ist einer der schnellsten Spieler der Liga und damit als veritable Waffe gegen die löchrige Wolfsburger Deckung nahezu prädestiniert. Zudem sind seine Ecken auch durchaus gefährlich.
Podolski verletzt und frustiert.
Fotos
WeiterlesenDer Morgen graut, die Vorhänge werden aufgezogen und der Blick fällt die nächstbeste Tribüne. Ein romantisches Stelldichein unter der Anzeigetafel. Das Kindsvolk wächst auf beim Räuber und Gendarmspiel zwischen Block G und H.
Andreas Bergmann ist also weg. Mirko Slomka da. Martin Kind begrüßt einen neuen Trainer bei Hannover 96.
Bergmanns Aus war im Rückblick vielleicht absehbar. Zu brav sei er gewesen. Mehr Kumpel, als Respektperson. Vielleicht ist die Bundesliga eine Klasse zu hoch für den sympathischen Trainer. Wahrscheinlich sollte er dort weitermachen, wo er sich bisher so hervorragend ausgezeichnet hat. Bergmann ist in meinen Augen einer der besten deutschen Jugendtrainern. Er hat ein Auge und ein Gespür für Talente. Er kann sie fördern, aber halt keine Profis fordern.
Dafür ist jetzt Slomka zuständig bei den Niedersachsen.
Weil Slomka aus der Stadt kommt.
Weil Slomka erfolgreiche Tage in Gelsenkirchen verlebt hat.
Weil Slomka bei vielen Vereinen immer wieder im Gespräch war.
Weil er Vorstellungen hat.
Für die erste Liga!
Doch darin liegt das Problem. Liest man dieser Tage zwischen den Zeilen hat der 42-jährige kein Konzept und keine Visionen für ein langfristiges Projekt. Er kann einen Verein nicht von Grund auf aufbauen. Er kann oder will keinen Verein neu aufstellen.
Denn sein Vertrag gilt nur für die erste Liga. Steigt Hannover ab, befindet sich Slomka wieder auf Jobsuche und wird bei jedem wackeligen Trainerstuhl ins Gespräch gebracht.
Unverständlich aus meiner Sicht.
In Hannover sollte man langsam mal anfangen langfristig was aufzubauen. Mit einem Trainer, der auch in die zweite Liga geht, um was Neues entstehen zu lassen. Nach nun zwölf Trainern und sieben Managern in der Kind-Ära seit 1997 wäre es mal Zeit dafür. Will man aber anscheinend nicht. Das traut man Herrn Slomka nicht zu.
Oder will er etwas nicht?
Hat Slomka noch den Anspruch nur erstklassig zu trainieren und dort ein Team weiterzuentwickeln. Ich fände es eine spannende Herausforderung eine Mannschaft auch in Liga zwei nach eigenem Gusto neu zu konzipieren. Slomka etwa nicht? Dann macht er einen gewaltigen Fehler. So früh in seiner Karriere würde er sich den Ruf als ewiger Feuerwehrmann quasi selbst auf die Stirn bappen.
Höchst seltsam alles.
Selbst, wenn 96 die Klasse hält, hätte ich meine Zweifel, wie es mit einem Trainer weitergehen soll, der nicht in der Lage oder zumindest der Laune wäre, auch von unten komplett umzukrempeln.
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Dass ein Verteidiger in einem Bundesligaspiel ab und an mal ausgespielt wird und aus diesem Fehler ein Tor für den Gegner entsteht, ist normal. Fatal ist ein Abwehrfehler dann, wenn man selbst keine Tore macht. Dass das Spiel verloren ging, lag nicht an der Abwehr, sondern daran, dass Charisteas den tödlichen Pass verweigerte (Todsünde!), Eiglers Schuss am Pfosten landete (Pech) und darüber hinaus kaum Torchancen herausgespielt wurden.
Seit Bundesligastart wurden bis einschließlich vorgestern 14.180 Spiele ausgetragen, von denen die Heimmannschaften 7.345 gewannen (51,8%). In der laufenden Saison stehen nach 162 Spielen gerade mal 64 Heimsiege zu buche (39,5%).
1. FC Köln
FC-Stars angeschlagen – McKenna wieder fit
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“Die Hertha steigt niemals ab!”
Im Gegensatz dazu blieb die linke Außenbahn mit Cicero und Kobiashvili eher blass, weshalb die beiden auch keinen neuen Spitznamen erhalten. Defensiv war Kobiashvili halbwegs sicher, aber nach vorne gab es zwischen ihm und Cicero einige Missverständnisse. Immerhin vermisste man weder Nicu oder Pejcinovic. Und das ist schon mal nicht das Schlechteste!
Der Notenskandal, der nie einer war
Man muss geduldig sein. Ich warte geduldig. Auf Alexander Baumjohann, Lewis Holtby, Levan Kenia.
Ich warte jetzt darauf, dass irgendwelche gemeinen Sportlereltern ihren einzigen Sohn “Thor” nennen und dann zum Fußballprofi drillen. Meine Nerven! Aber Kommentatoren hätten bestimmt Spaß dran, alle 5 Minuten ein “UND THOR!” zu brüllen.
Cristian Molinaro brachte eigentlich keine Altlasten mit. Und doch schwankten auch bei ihm die Bewertungen auf der Tribüne zwischen „großartig“ (vor allem in der ersten Hälfte) und „Nummer 21, sag ich doch: das ist nach wie vor der Lude, nur mit Perücke“, als er in der zweiten Halbzeit gelegentlich schwächelte
1. FC Köln
Das Objekt der Begierde soll Geoffrey Mujangi Bia (20, RSC Charleoi) sein, den 1. FC Köln bereits seit über zwei Jahren beobachtet.
Weiterlesen| Köln 2 | McKenna, 82. Mohamad, 88. |
|---|---|
| Dortmund 3 | Hummels, 28., 45.+5 Großkreutz, 90.+1 |
Ich bin schwer in den Schlaf gekommen gestern.
Das abendliche Spiel hat mich noch eine Weile begleitet. Weil es bitter war. Und weil Fragen in meinem Kopf rumschwirrten: War das nun ein Fortschritt? War es Weiterentwicklung? Was war das?
Ich weiß es nicht!
Eine Niederlage.
Die Erkenntnis, dass so ein Spiel regulär auchmal 96 Minuten dauern kann und diese voll auskostet. Naja, nicht voll, aber zumindest bis zum Ende. Zwei Gegentore in der Nachspielzeit. Schlimmer kann es gar nicht kommen. Nicht für einen Fan. Nicht für das Herz eines Fans.
Wir haben uns gut geschlagen. Durchaus. Zwar vorrangig in der ersten Halbzeit. Aber immerhin. Der Eff Zeh hat sich nicht versteckt, sondern mutig nach vorne gespielt. Wir hatten Chancen. Chancen! Bitte nochmal: CHANCEN! Köln. Der 1. FC. Vor eigenem Publikum. Wahnsinn! Man hätte kaum mehr dran gedacht, aber wir können es doch. Nur fehlte anfangs noch die Präzision und am Ende stand Ziegler immer wieder im Weg. Aber immerhin. Wir spielen nach vorne. Munter, mutig und frei. So lieben wir das doch.
Nur war Dortmund gestern cleverer. In zwei Standards, wo Hummels am Höchsten stieg. Das darf so nicht passieren. Besonders nicht in der 45.+5
Nach der Pause auf einmal wieder der alte Trott. Wir trotteten über den Rasen. Völlig mutlos und unkreativ. Da erwarte ich mir von Leuten, wie Petit und Maniche mehr. Von Poldi sowieso, wobei der sich mit einem Bandscheibenvorfall für sein Team einsetzen wollte. Er schaffte es nicht und hat es nun vielleicht sogar noch schlimmer gemacht, sollte er nun länger ausfallen. Auch Chihi, der im ersten Abschnitt groß aufdrehte tauchte ab. Und so mussten die Abwehrspieler her, das Ruder doch noch umzureißen.
Allen voran McKenna, der bewies, dass er noch immer mit Herz und Seele beim Verein ist und eine gute Alternative ist. Zudem ein Typ, der unserem Kader aktuell gut tut. Nachdem er in der ersten Halbzeit schon ausgeknockt war, kehrte er auf den Rasen zurück, fightete und erzielte den Anschlusstreffer. Danach bewies Köln Moral. Das, war ich sehen möchte. Wenn die Fans in schlechten Zeiten weiter singen, erwarte ich, dass die Herren da unten weiter Dampf machen und Gras fressen. Und Ausgleichstreffer erzielen. Ich wäre fast ausgeflippt auf dem heimischen Sofa. Es wäre ein wunderbarer Abend gewesen.
Tja, wenn da nicht die Nachspielzeit und der Großkreutz gewesen wäre.
Aber war es nun gut oder schlecht?
Ich tendiere zu gut.
ABER!
Unsere Stürmer treffen weiter nicht. Zwei Tore daheim sind super. Aber die paar Abwehrspieler werden nicht immer zur Stelle sein können. Zudem musste unser Abwehrbollwerk drei Gegentreffer hinnehmen. Auch wenn Geromel fehlte, war das doch ein Rückschritt.
So hat uns die Partie wohl wenig bis nichts gebracht. Keinen Punkt und keine Erkenntnis. Die folgt dann hoffentlich in Wolfsburg…
Stimmen
Wir haben heute das erste Spiel in der Rückrunde verloren und dies nicht vollkommen unverdient, aber wie im Hinspiel vollkommen UNNÖTIG,BLÖD,UNPROFESSONELL und SCHEISSE!
Jürgen Klopp sprang auf, stürmte auf der Tribüne die Sitzreihe entlang und hüpfte wild jubelnd zurück in die Coaching-Zone. Der Trainer von Borussia Dortmund, kurz zuvor aus dem Innenraum verbannt, konnte nach einem Wechselbad der Gefühle sein Glück kaum fassen. Sekunden zuvor hatte Kevin Großkreutz unmittelbar vor dem Abpfiff den Siegtreffer zum 3:2 (2:0) des BVB beim 1. FC Köln erzielt und den Schwarz-Gelben drei Punkte beschert, die in einer turbulenten Schlussphase schon verloren schienen.
Im Kölner Rhein-Energie-Stadion entwickelte sich vom Start weg eine intensive und lebhafte Partie mit anfänglichen Vorteilen für die Gastgeber. Der FC kam über einen Petit-Freistoß (5.), einen Maniche-Hammer (9.) und einem Chihi-Vorstoß (12.) dem Torerfolg scheinbar immer näher.
Die Rede vom psychologisch ungünstigen Zeitpunkt eines Gegentores kurz vor dem Halbzeitpfiff ist bekannt, aber das kann nicht erklären, was nach der Pause geschah: Jeglicher Schwung dahin, ein Zusammenspiel fand nicht mehr statt, Spieler wie z.B. Adil Chihi, die in der ersten Halbzeit noch mutig Risiken eingingen und dafürauch belohnt wurden, fanden zurück zur eigentlichen Stärke des FC aus der Hinserie: Jeden offensiven Pass zum Gegner zu spielen. Direktemang.
Welch Wechselbad der Gefühle. Welche Bitternis. Der FC hatte Moral gezeigt und wurde grausam bestraft. Aber was bleibt als Fazit: der FC kann wieder Tore schießen. Und der FC lässt wieder Tore zu. Das RheinEnergieStadion verlässt den Level der Sterbenslangweiligkeit
Zu danken haben wir auch unserem großartigen Ersatzkeeper Marc Ziegler. Ich habe es schon öfter gesagt: Ich halte ihn nicht nur für einen erstklassigen Ersatz, den man immer bedenkenlos bringen kann, sondern auch für einen sehr sympathischen Charakter. In Köln bekam Ziegler noch genug zu tun, parierte mehrmals souverän, einmal sensationell bei einem Freis-Kopfball.
Unglaublich aber wahr: Ein Spiel, das als echter Langeweiler begonnen hatte, war innerhalb von zehn Minuten zum zweiten Mal gekippt.
Die Kölner rutschten damit wieder bis auf einen Punkt an den Relegationsplatz heran. Mit nur zwölf Treffern stellen die Kölner weiter den schwächsten Sturm der Liga, zudem verschärft sich die Krise von Lukas Podolski, der bereits seit 1121 Minuten auf ein Tor wartet.
Ob der gesundheitlich angeschlagene Podolski beim kommenden Spiel in Wolfsburg auf das Spielfeld zurückkehrt, ist fraglich: “Jeder, der schon einmal einen Bandscheibenvorfall hatte, weiß wie schmerzhaft das ist. Aber ich will nicht lange ausfallen. Mal sehen, wie es weiter geht.”
Bei der Bewältigung der neuen Krise wollen die Kölner nun reagieren wie auf die alte: Und Ruhe bewahren, wie FC-Manager Michael Meier am Sonntagabend ankündigte. Vor den Spielen in Wolfsburg und Frankfurt müsse man keine Angst haben, denn „unsere Auswärtsbilanz ist ja einigermaßen makellos“, wie Meier zudem befand.
Zahlen und Daten
Platz: 14
Punkte: 18
Tore: 12
Gegentore: 18
Nächster Gegner: VfL Wolfsburg
Stuttgart siegt und Magath freut sich. Aber nicht aus Hohn, weil er etwas gegen seinen alten Arbeitgeber – Wolfsburg – hat. Nein, sondern weil sich dadurch ein lohnendes Geschäft entwickeln könnte. Der Herrscher über Gelsenkirchen hat die Tage eingestanden, dass er Kuranyi aus finanziellen Gründen verkaufen wollte. Sunderland hätte gern, aber der Angreifer wollte nicht. Dabei hatte Magath in Edu schon für Ersatz gesorgt. Nun könnte es problematisch werden für Felix. Denn nach seiner Winter-Einkaufstour muss er unbedingt auch mal was reinholen.
Da passt es ganz wunderbar, dass parallel der VfB siegte. Denn durch die Niederlage gegen Stuttgart gerät der aktuelle Meister enorm unter Zugzwang. Er verschwindet mehr und mehr im Mittelfeld der Liga und geht es so weiter, rutscht der VfL noch weiter ab. Zu tief. Zu tief für Veh. Aber auch für VW. Da wollen sie nicht hin und müssen gegensteuern. In diesem Monat dürfen sie ihren Kader noch aufrüsten. Und schon kommt Magath ins Spiel, der aktuell Rafinha und Höwedes ins Schaufenster stellt, die Beide in Wolfsburg gern gesehen wären. Alles Magath also!
Und selbst die Hertha träumt wieder vom Klassenerhalt. Warum es wirklich klappen könnte? Wegen dem Auftaktprogramm. Nach Hannover geht es nun gegen Gladbach und Bochum. Zwei Siege sind da durchaus möglich und schon bei fünfzehn Zählern und wäre wieder dicht dran an den Nicht-Abstiegsplätzen. Nach einem Abstecher nach Bremen heißt es gegen Mainz und Freiburg weiter Selbstvertrauen zu tanken, um dem Abstieg doch noch zu entgehen. Was vor Wochen noch unmöglich schien, ist nun zumindest nicht mehr gänzlich auszuschließen. Wenn, ja wenn Berlin sein Rückrunden-Auftaktprogramm für sich nutzt.
9 Tweets
FCB-1899: 51 Wochen strichen ins Land, ehe Bayern wieder den Thron erklomm. Für einen Tag. Immerhin!
Glad-Bochum: Im letzten Winter vier Neue und der Höhenflug begann. Diesmal keine neuen Fohlen und glatt eine Niederlage
Eintracht-SVW: Skibbe lässt mit seiner “Das ist nicht genug”-Elf kontern und bringt Werder zur Weißglut.
H96-BSC: HaHoHe. Berlin schießt sich in Euphorie für Gladbach und Bochum. Danach sind sie vlt. erst wieder da.
B04-FSV: Jupp’s Youngster machen weiter, wie bisher und begrüßen wieder Helmes in ihren Reihen.
HSV-SCF: Ein erwarteter Sieg dank eines Jansen, der sich nah an die DFB-Elf schießt.
VfB-Wölfe: Das Duell der Ersatztorhüter mit Teufelskerl Ulreich, der sich aufpofert.
S04-FCN: Kluge kam, sah und ging, um dann am Ende doch noch zu siegen.
Köln-BVB: Druck machen allein reicht nicht. Da braucht man schon einen Hummels. McKenna in die Spitze!
Quoten-Nachbrenner
München – Hoffenheim 2:0 = 1,45
Gladbach – Bochum 1:2 = 4,60
Frankfurt – Bremen 1:0 = 3,70
Hannover – Berlin 0:3 = 3,05
Leverkusen – Mainz 4:2 = 1,45
Hamburg – Freiburg 2:0 = 1,35
Stuttgart – Wolfsburg 3:1 = 2,20
Schalke – Nürnberg 1:0 = 1,35
Köln – Dortmund 2:3 = 2,25
Gewinn als Kombiwette: 984,62 Euro (bei 1 Euro Einsatz)
Gewinn als 9 Einzelwetten: 21,37 Euro (bei 9 Euro Einsatz)
[Ich übernehme keine Gewähr. Für nichts und niemanden!]
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Ein fast perfektes Spiel. Aber eben nur fast.
Wie ich mein Thema überschreiben wollte, da habe ich lange mit mir gerungen. Die Hoffenheimer Holzhackerei war lange in meinem Kopf. Vor allem, weil ich mich nicht das erste Mal damit beschäftigen muss. Wenn man nicht das bekommt, was man will, gehen bei einigen die Nerven durch. Ist ja bei Rangnick das gleiche. Und spiegelt sich somit im Team wider.
„Hecking bedient die Volksseele“
Schwarzer Schriftzug auf schwarzem Grund
Sie würden ihr Image ja gerne bis in alle Ewigkeit von Arminia aufpolieren lassen, aber Fairplay gilt nicht nur im Sportunterricht, wo auch die physiognomisch etwas Benachteiligten ihren Einsatz bekommen sollen, sondern auch unter den vielen Sponsoren, die bei Arminia Schlange stehen und endlich mal die Möglichkeit für ein Engagement erhalten wollen.
1. FC Köln
Kölner Geromel fällt gegen Dortmund aus
Mana fällt aus, Matuschyk im Kader
Morgen endlich wieder Fußball…
Während andere Anwärter auf einen der letzten drei Tabellenplätze lustig eingekauft haben, vertraut der FC darauf, dass sich Supernova und Prinz Poldi in der Rückrunde prächtig verstehen und den Gegnern die Hütte zu ballern. Gefährlich, wenn man bedenkt, dass sich nur einer der beiden verletzen müsste, damit man wieder auf unsere brandgefährlichen Männer von der Reservebank zurück greifen müsste. Uhuihui, die Gegner zittern ja so schon kaum vor uns! Die werden ja dann spontan und gut gelaunt ihre Abwehr auflösen!
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