Inspiriert durch Nedfuller würde mich ebenfalls interessieren, wie euch unsere Spieler in der Hinrunde bisher gefallen haben. Ganz einfach ganz nach Schulnotensystem agieren und eure Stimme abgeben. 1 ist ein sehr gut und 6 absolut undiskutabel. Viel Spaß beim Klicken!
Tor
Faryd Mondragon
Abwehr
Miso Brecko
Mittelfeld
Fabrice Ehret
Sturm
Milivoje Novakovic
Ich bin gespannt, wie eure Meinung ausfällt. Danach werde ich dann eure erste Elf ermitteln. Also fleißig mitvoten und die Umfragen verbreiten. Danke!
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VfL Wolfsburg: Dopingfälle als trügerische Hoffnungsträger
Wenn mehr als 2 Mitglieder einer Mannschaft ein Verstoß gegen die Antidoping-Vorschriften zur Last gelegt wird, kann die betreffende Mannschaft in Übereinstimmung mit der UEFA-Rechtsordnung aus dem laufenden und/oder künftigen Wettbewerben ausgeschlossen werden.
Klafft die Schere in der Bundesliga?
Während das Grundniveau auf gutem Niveau bleibt und somit eher finanzschwache Teams sich nicht wirklich schlechter präsentieren, ist der Weg nach Europa in den letzten Jahren stetig steiler geworden.
Effektivitätstabelle der Bundesliga
Kommentar: Entlassung von Michael Oenning
Der, der sich nicht äußern will
Hoeneß muss in Wolfsburg nicht neu anfangen, sondern hat im Vergleich zu Hertha dreißig Stufen auf einmal genommen. Dabei dachte man eine ganze Weile, Wolfsburg wäre Hertha einen Schritt hinterher. Erst holten sie Jürgen Röber, dann Marcelinho, schließlich Alexander Madlung und Ashkan Dejagah. Was für Hertha nicht mehr “gut genug” war, nahm der VfL. So auch jetzt bei Hoeneß.
Märchen aus Wales und aus Worms
Man weiß nicht genau, welche Siebziger Jahre Goosen meint, in denen ihm der Fußball näher gebracht wurde. Die 1970er nach Christus können es jedenfalls nicht gewesen sein. Okay, zunächst drei Meisterschaften in Folge für die Bayern, aber dann? Nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft brachen in der Bundesliga erstmal äußerst dürre Zeiten für die Bayern an.
Und noch einmal: Wer hätte das vor Wochen gedacht?
Für uns Bayern ist das eine klassische Win-win-Situation: Entweder scheidet der Top-Konkurrent auf dem eigenen, ebenso möglichen, wie irrationalen Weg zum CL-Titel aus, oder wir sind ab dem Viertelfinale (mal wieder) der letzten deutsche Vertreter der Bundesliga in der Königsklasse.
Wenn ein Verein die Schnauze voll hat von seinen Fans…
Puskás-Preis eingeführt und gleich auch mal vergeben
Natürlich glauben wir gerne, dass das kein Glückstreffer war, wenn er den selben Weitschuss von genau der selben Stelle bitte — sagen wir, weil er es ist — 10x exakt so reproduziere. Und natürlich war es auch kein Missgeschick, dass der gegnerische Torwart den Ball nicht parierte. Er hatte ja nur 30m Flugbahn lang Zeit, unten auf dem Boden in die Richtung der nötigen Position zu laufen, um den Ball mit einem kleinen Hüpfer über die Latte zu lenken, statt, wie er es tat, sich spektakulär durch die Luft zu werfen, dabei aber den Ball zu verfehlen.
1. FC Köln
Presse: Mondragon verlängert beim FC.
FC geht ins Kurz-Trainingslager
“Lukas macht das sensationell”
“Wir müssen Stück für Stück etwas aufbauen”
Weiterlesen9 Tweets
S04-FSV: Was ist nur mit Mainz los? Nichts! Das normale Auf und Ab eines Absteigers
B04-Fohlen: Nichts mit Vizekusen. Bayer ist gereift und sichert sich die Herbstmeisterschaft
BVB-SCF: Nicht so überragend, wie zuletzt, aber doch der erwartete Sieg.
Eintracht-Wölfe: Franz mutiert zum Torjäger und Grafite zum Schatten seiner selbst.
FCB-BSC: Nach einer halben Stunde waren die Lederhosen wieder nach oben gezogen
H96-Bochum: Unbedingt Freistöße verhindern, wenn es gegen Bochum geht und Fuchs noch auf dem Rasen steht
VfB-1899: Stuttgart wieder oben auf, weil die Angreifer wieder wissen, wo das Tor steht
HSV-Werder: Eine später Rache für den Fünferpack im Sommer. Ein Nordderby, wie man es liebt
Köln-FCN: Der Eff Zeh kann es doch. Tore schießen und drei Punkte einfahren. Bye Bye, Oenning
Quoten-Nachbrenner
Schalke – Mainz 1:0 =1,45
Leverkusen – Gladbach 3:2 = 1,45
Dortmund – Freiburg 1:0 = 1,45
Frankfurt – Wolfsburg 2:2 = 3,20
München – Berlin 5:2 = 1,18
Hannover – Bochum 2:3 = 4,20
Stuttgart – Hoffenheim 3:1 = 2,15
Hamburg – Bremen 2:1 = 2,50
Köln – Nürnberg 3:0 = 2,00
Gewinn als Kombiwette: 19,58 Euro (bei 1 Euro Einsatz)
Gewinn als 9 Einzelwetten: 519,75 Euro (bei 9 Euro Einsatz)
[Ich übernehme keine Gewähr. Für nichts und niemanden!]
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Siehst Du, Timo, so wird das gemacht!
Hätte der Fußballgott nach dem Cottbusspiel bei mir an der Tür geklingelt und mir angeboten, einen Vertrag gegenzuzeichnen, der garantiert hätte, daß wir auf dem dritten Tabellenplatz überwintern mit Platz 2 in greifbarer Nähe: Ich hätte mir noch die Nummer seines Geschäftsführers, Sepp Blatter, geben lassen und ihn anschließend hochkant rausgeschmissen.
Es gab sogar Chancen zum dreinull – aber ich hatte bereits 10 Zehen gegen 2 Tore getauscht, es war Zeit für die Halbzeit. In Halbzeit zwei war ich bereit, meine 10 Finger und die 2 Ohren gegen weitere Tore zu tauschen.
1. FC Köln
WeiterlesenDie Entscheidung sei der Vereinsführung nicht leicht gefallen, hieß es einer Mitteilung. Özat wird mit seiner Familie zurück in die Türkei ziehen, um sich dort um seinen schwer erkrankten Schwiegervater zu kümmern
| Köln 3 | Geromel 37 Novakovic 70, 77 |
|---|---|
| Nürnberg 0 | Fehlanzeige |
Kann mich mal jemand kneifen, bitte.
3:0 gegen den 1. FC Nürnberg.
3:0.
In Worten: drei zu null.
Kurz musste ich ja überlegen, was ich auf meinem heimischen Sofa machen muss, als mir der Kicker das erste Tor verkündete. Später noch ein Zweites und ein Drittes. Was war da denn los?
Köln bestimmte die Partie und fuhr diesen verdienten Sieg ein. Er hätte sogar höher ausfallen können. Sieben zu null. Wäre lustig gewesen. Dann hätten wir mal glatt unsere bisherige Torausbeute innerhalb von neunzig Minuten verdoppelt. Aber sei’s drum. 3:0 ist viel mehr als ich erwarten konnte. Als ich erhofft hatte. Ein 1:0 wäre schon ein Traum.
Aber so wird es zusammen mit dem Schnee vor der Tür ein prachtvolles Weihnachten.
Ein versöhnlicher Abschluss der Saison, der Mut für die Rückrunde macht.
Mit einem einzigen Sieg sieht viel wieder nach Eitel Sonnenschein aus. Friede, Freude, Eierkuchen.
Ist es natürlich nicht, aber es fühlt sich doch verdammt gut aus.
Zehn Tore nach siebzehn Spielen sind natürlich weiterhin viel zu wenig. Achtzehn Punkte sind mindestens zwei zu wenig. Dafür sind fünfzehn Gegentore grandios. Platz zwölf ist nach dieser Hinrunde absolut optimal. Am Ende zwei Plätze weiter oben und dann passt das.
Dabei müssen wir natürlich weiter beachten (und uns fürchten), dass es nur zwei Punkte Vorsprung aus die Relegationsplätze sind. Und ja, auch zur Rückrunde wartet erstmal ein Hammerprogramm.
Wir werden uns erneut freischwimmen müssen, doch die letzten Spiele machen Mut, dass das gelingen könnte.
In den letzten vier Spielen haben wir keinen einzigen Gegentreffer gefangen. Es gab immerhin sechs Punkte. Drei weniger, als erhofft, aber doch befriedigend. Weil zum einen das 0:0 gegen Bremen dazwischen war und vor allem, weil sich unsere Mannschaft endlich gefunden hat.
Das haben sie gegen Nürnberg bewiesen.
Soldo hatte wie erwartet Yalcin für den gesperrten Maniche gebracht.
Was allerdings überraschte, war die Pause für Schorch. Für ihn bekam Brecko mal wieder eine Chance. Er soll sensationell trainiert haben. Sein Auftritt war wie immer solide.
Vorne machte Podolski wieder gut Alarm. Auch Chihi hat richtig Druck gemacht und einige Chancen eingeleitet. Wie beim 1:0 als sein Eckball direkt auf den Kopf von Geromel segelte und sich danach im Nürnberger Tor gemütlich machte.
In Hälfte zwei ging es munter weiter. Immer nach vorne. Und irgendwann auch wieder rein. Erneut war es Chihi, der die Gelegenheit einleitete. Er erkämpfte sich das Leder, trug den Ball nach vorne und spielte dann raus auf Poldi. Der passte mustergültig in die Mitte, wo Novakovic vollenden konnte. Poldi und Nova. Es kann also doch klappen. So kann es klappen. Dann kann man auch verkraften, dass Poldi seit mehr als tausend Minuten ohne eigenen Treffer geblieben ist.
Sieben Minuten später entschied erneut Nova die Partie endgültig.
Diesmal war es Petit, der die Ecke zum Angreifer zirkelte, der das 3:0 erzielte.
Hiermit begann die drei ihr magisches Werk zu beginnen.
Nicht nur, dass Chihi-Poldi-Nova schon vorher die Nürnberger Abwehr durcheinander gewirbelt hatte.
Novakovic erzielte den dritten Treffer des Tages.
Drei Tore hatte der FC zuvor in acht Heimspielen erzielt.
Drei Tore, die drei Punkte bescherte.
Zum Ende gab es die viel wichtigere Drei. Vielleicht ein Zeichen auf die Personalplanung im Winter (die eigentlich nicht stattfinden soll)
In Minute 90 wechselt Soldo zum ersten Mal in diesem Spiel. Ein deutliches Zeichen, wie er seiner Elf vertraut. Eine Weiterentwicklung. Interessant aber, wer da kam. Nicht etwa ein Schoch oder ein weiterer Youngster (Brosinski), der mal Bundesligaluft schnuppern darf. Stattdessen kamen Ishiaku, Womé und Mc Kenna. Drei Spieler, die keine Zukunft mehr in Köln haben. Drei Spieler, die man sicherlich im Winter ziehen lassen würde. Vielleicht war es sowas, wie ihr (kurzes) Abschiedsspiel. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die drei wirklich etwas Magisches hatte, an diesem Abend.
Einziger Wehrmutstropfen: Novakovic blieb in der Schlussphase der dritte Treffer in diesem Spiel versagt.
Man kann nicht alles haben. Aber dafür ist dann schließlich auch die Rückrunde da.
Stimmen
Die Soldo-Elf war über die gesamte Strecke das aktivere Team und den offensiv nicht stattfindenden und in der Abwehr anfälligen Gästen in allen Belangen überlegen.
Der FC feierte am Sonntagabend den höchsten Sieg seit dem Wiederaufstieg
Gemessen an den Leistungen der vergangenen Wochen lieferten die Kölner zu Beginn ein wahres Feuerwerk.
Wer das Spiel über 90 Minuten verfolgte sah eine Nürnberger Mannschaft, der man nicht einmal den Willen absprechen konnte … es fehlte an jeder Art von Idee und den individuellen wie mannschaftlich taktischen Möglichkeiten den Kölnern, die nun wahrlich auch kein Feuerwerk abgebrannt haben, eine Antwort geben zu können.
Für die Kölner war durch die Saisontore 8 bis 10 der Minusrekord von Pleiten-Klub Tasmania Berlin, der 1965/66 in der Hinserie nur 8 Treffer geschossen hatte, kein Thema mehr.
Zahlen und Daten
Platz: 12
Punkte: 18
Tore: 10
Gegentore: 15
Nächster Gegner: Borussia Dortmund
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Veh scheint mir dafür zwar nicht der optimale Mann zu sein. Aber es muss bedacht werden, dass er derjenige ist, der die Mannschaft zur Zeit am besten kennt. Er weiß, wo was verbessert werden muss. Selbstkritische Einsicht hat Veh dabei
Fataler Wechsel des Spielgeräts
Wir werden alle Hoffnungen auf die Rückrunde verlegen müssen. Denn die zweite Halbzeit waren die Münchner mental schon längst auf der Weihnachtsfeier unterwegs, verteilten großzügig zwei Geschenke und ließen mehrere Einladungen zum Toreschießen großkotzigspurig aus.
1. FC Köln
Dirk Lottner über den Kölner Fußball
WeiterlesenDas Bewusstsein nach vorne zu spielen ist in der Nationalelf natürlich ausgeprägter, dort ist man auch in einer anderen Situation. Dennoch denke ich, dass die Qualität beim 1. FC Köln ausreicht, um mindestens einen gesicherten Mittelfeldplatz zu erreichen. Man hat Maniche und Podolski ja nicht geholt, um permanent gegen den Abstieg zu spielen.
Ja, ich gebe zu, ich musste erst ein wenig schlucken, als ich im Stadtanzeiger las, dass Meier, Soldo & Co. die Spielersuche wohl erstmal ad acta gelegt haben:
Dennoch planen die Kölner in der Winterpause keine Korrekturen am Kader. „Wenn wir keinen Spieler ersetzen müssen, werden wir auch niemanden verpflichten“, sagt Manager Michael Meier. Auch Christopher Schorch wird den Kölnern erhalten bleiben, „Real Madrid hat momentan keine vertragliche Möglichkeit, ihn zurückzuholen“, erklärt Meier. Auch Zvonimir Soldo fordert kein neues Personal. „Ich bin davon überzeugt, dass wir genügend Qualität haben. Wir werden in der Rückrunde mehr Punkte holen als bisher.“
Klingt erst merkwürdig, wenn man sich aber die letzten Spiele anschaut, doch verständlich. Soldo hat endlich seine Formation gefunden. Eine Taktik, die den Spielern entgegen kommt und die – wenn auch nur kleine – Erfolge nach sich zog. Darauf kann man aufbauen und warum sollte Soldo das bisher Erreichte umwerfen, indem er sich neues Personal ins Boot holt, das er dann wieder erstmal einbauen muss. Geschweige denn, sogar die Taktik umstellen. Würde einfach wenig Sinn machen. Auf den zweiten Blick sehe ich auch aktuell keine gravierende Schwachstelle.
Monragon im Tor ist gesetzt.
Mohamad und Geromel spielen eine starke Innenverteidigung.
Ehret findet sich mittlerweile auch (wieder) auf der linken Verteidigerposition zurecht. Offensiv wäre er zwar besser aufgehoben, aber da gibt es keinen Platz mehr.
Rechts hinten spielt Schorch extrem solide. Zudem ist er noch entwicklungsfähig.
Zentral vor der Abwehr ist Pezzoni unsere deutsche Eiche. Absolut gesetzt.
Davor auf zwei Halb-Halb-Positionen sind Petit und Maniche mit ihrer Erfahrung unverzichtbar.
Für offensiven Druck sorgen Chihi und Podolski. An Poldi führt ohnehin kein Weg vorbei. Chihi schöpft sein Potenzial endlich aus. Da geht noch mehr.
Novakovic’ Tore brauchen wir. Sie werden irgendwann wieder kommen.
Damit wären wir bei elf und die Stammelf ist voll.
Wer soll da kommen, um einen zu verdrängen? Das müsste schon ein Kracher sein, der aber teuer und im Winter kaum zu haben ist. Deshalb muss man hier nichts riskieren. Finanziell und sportlich.
Zur neuen Saison müsste man maximal Schorch, Ehret, Pezzoni und Chihi erneut unter die Lupe nehmen. Ggf. noch Petit/Maniche, ob sie in ihrem Alter weiter Topleistungen bieten können. Pezzoni und Chihi haben sich aber ihre Chance verdient (zumindest bis zum Saisonende). Wäre auch gut für die Identifikation der Fans. Schorch wird sich weiteIr steigern. Ehret ist nach seinen Leistungen der letzten anderthalb bis zwei Jahre aus dieser Mannschaft auch nicht mehr wegzudenken.
Es muss also im Sommer eine richtige Granate kommen, die den Kader weiter voran bringt. Ein Führungsspieler.
Es sei denn, Pezzoni und Chihi (und Schorch) schaffen es einfach nicht Konstanz in ihre Leistungen zu bringen.
Ich finde es demnach verständlich, dass Köln mit dem vorhandenen Personal weitermachen will.
Maximal ausgedünnt werden dürfte. Dadurch hätten wir auch finanzielles Puffer für den Sommer.
Womé ist hier mein Streichkandidat Nummer eins. Seinen Zenit hat er schon lange überschritten. Trotz starker Technik ist er ein Unsicherheitsfaktor in unserer Defensive, der immer für einen Bock gut ist. Zudem mehr und mehr verletzungsanfällig und sicherlich nicht billig. Wenn man ihn vielleicht schon im Winter abgeben kann, dann sollte man das tun.
McKenna will weg. Weil er nicht spielt. Verständlich. Ich bin bekanntlich kein Freund von McK, aber was er als Alternative geboten hat, aller Ehren wert. Für zwei bis drei Spiele am Stück eine verlässliche Größe. Ihn hätte ich gern als Edelreservist weiter in Köln.
Brecko hat erstmals in der Nationalmannschafts-Posse negativ von sich Reden gemacht. Ansonsten sehr loyal und ein solider Spieler. Darf bleiben.
Matip kann mehr. Viel mehr. Nur darf er es in Köln leider nicht abrufen. Schade für ihn, aber er sollte sein Glück woanders suchen.
Kessler als zweiter Torwart sollte gehalten werden.
Yalcin ist ein großes Talent. Wenn er noch mehr an seiner Robustheit arbeitet, könnte er mal unser Spielmacher werden. Wir sollten ihn weiter aufbauen und regelmäßige Einsatzchancen geben. Maximal eine Ausleihe in die zweite Liga wäre eine Option.
Sanou ist Publikumsliebling, vermag sich aber nicht durchzusetzen. Wenn Volker Finke ihn will, soll er ihn bekommen.
Freis ist ein Kämpfer. Zudem ein schneller Flügelspieler. Seine klassische Position gibt es im aktuellen System nicht. Ihn aber nach einem halben Jahr wieder gehen zu lassen, wäre irgendwie merkwürdig. Nur bei einem wirklich lukrativen Angebot. Ansonsten als Stürmer aufbauen.
Ishiaku, was machen wir nur mit ihm. Er deutet seine Klasse nur selten an, findet kaum ins Spiel. Überzeugt wie Freis als Kämpfer. Vielleicht sollte er weiterziehen. Entweder er oder Freis.
Womé, Freis/Ishiaku, McKenna, Sanou und Matip könnten also ihren Platz räumen. Entweder im Winter oder aber im Sommer.
Das würde Plätze freischaufeln. Wir haben ohnehin einen dünn besetzten Kader. Alternativen müssten her. Ich würde es da gern sehen, wenn einige unserer Jugendspieler mehr bei uns eingebunden würden. Nicht nur, wie aktuell als Platzhalter oder für das deutsche Kontigent, sondern als echte Alternativen. Talente haben wir einige in unseren Reihen, denen ich auf lange Sicht den Sprung in die erste Mannschaft zutraue.
Abwehr
Reinhold Yabo (17)
Bienvenue Basala-Mazana (17)
Alexander Vaaßen (18)
Stephan Salger (19)
Mittelfeld
Adam Matuschyk (20)
Christian Clemens (18)
Daniel Brosinski (21)
Lukas Nottbeck (21)
Sturm
José Pierre Vunguidica (19)
Thiemo-Jerome Kialka (20)
Michael Gardawaki (19)
Sebastian Zielinsky (21)
Vielleicht werde ich mich im Laufe der Winterpause diesen Talenten mal ein wenig mehr widmen.
Zumindest wäre es nicht schlecht, ein paar Eigengewächse einzubauen und frühzeitig Profiluft schnuppern zu lassen, ehe sie vielleicht schon wieder weg sind.
Autsch, jetzt habe ich es selber getan. Es ist nur ein kleiner Satz, aber das ist ja oft der Anfang. Es beginnt mit einem kleinen Kommentar und vervielfacht sich zu einer riesigen Welle, bis zum großen Knall. Schneeballeffekt deluxe. Aber wie mir geht es vielen Bloggern. Und (anderen) Journalisten. Mit dem kleinen Unterschied, dass Letztgenannten es bewusst einsetzen, um Auflage zu steigern und Schlagzeilen zu produzieren. Kein neues Thema, aber trotzdem immer wieder traurig, wie die schreibende Zunft ganze Zukunftskonzepte zerstört. Durch einen Satz, wie diesen hier:
“Ein Trainer wird nach der Partie im Fokus stehen.”
In meinem Fall geht es um Zvonimir Soldo vom 1. FC Köln und Michael Oenning vom 1. FC Nürnberg. Für beide Spiele könnte das Sonntagsspiel ein Entscheidungsspiel sein. Ihr Job steht auf dem Spiel. Obwohl beide in meinen Augen einen wirklich guten Job machen und sich stetig weiter entwickeln. Vor allem, weil beide Vereine vor der Saison genau wussten, worauf sie sich einlassen. Hier sollte etwas aufgebaut werden. Ein junger und unerfahrener Trainer erhält die “große Chance” sich zu beweisen und im Haifischbecken Bundesliga frei zu schwimmen.
Mal wieder klang es nach voller Rückendeckung.
Keine glaubt es wirklich. Alle wissen es besser und umso schneller wird der Trainer in der Öffentlichkeit in Frage gestellt.
Hups, wie schnell ist ein Satz veröffentlicht, andere greifen das auf und das Gezeter ist groß.
Traurig eigentlich, dass es so schnell gehen kann.
Nürnberg ist Aufsteiger. Ein Neuling in einer ohnehin schon starken Liga. Da darf man einfach nicht zu viel erwarten. Abstiegskampf war vorprogrammiert. Oenning durfte seine Vorstellung umsetzen und hier ein Konzept erarbeiten. Nach einem halben Jahr könnte das schon wieder hinfällig sein und der Verein verpulvert weiter fröhlich Kohle, weil der Neue seine eigenen Ideen hat. Viel bessere natürlich…
In Köln sind die Ansprüche andere. Dass es kein Zuckerschlecken werden würde, war absehbar. Dass es so schwierig wird zwar nicht. Aber man wusste, worauf man sich einlässt. Zudem kann man bei Soldo Fortschritte in seiner Arbeit feststellen. Ein anderer Trainer kann es aktuell nicht besser machen. Es sei denn, er trägt einen großen Namen und weist schon jetzt ein dickes Konto vor.
Das sehe ich, das sehen andere Blogger, das wissen auch die Herren Redakteure.
Und doch wird das Duo schon jetzt weggeschrieben, weil es eine schöne Schlagzeile liefert.
In Köln, in Nürnberg und auf Sicht in jeder anderen Fußballstadt.
Schade irgendwie.
Am Sonntag endet die Hinrunde der Fußball Bundesliga-Saison 2009/2010. Natürlich mit einem Highlight!
1. FC Köln gegen 1. FC Nürnberg
Abstiegskampf pur. Für beide Mannschaften eine wichtige Partie, um zumindest einen versöhnlichen Saisonabschluss hinzulegen. Köln könnte sich ein kleines Polster zu den Abstiegsplätzen erarbeiten oder zumindest den Abstand halten und damit auf einem Nicht-Abstiegsplatz überwintern. Das könnte auch den Franken gelingen, wenn sie einen Dreier einfahren.
Ein Trainer wird nach der Partie im Fokus stehen. Mindestens Einer. Wenn sich beide Team mit einem Remis trennen, könnte es sogar für beide Fußballlehrer eng werden. Bei einer Niederlage stünde Soldo bzw. Oenning auf der Abschussliste. Was schade wäre. Ich finde, dass sich Soldo zuletzt gut und in die richtige Richtung weiterentwickelt hat. Oenning ist einfach cool und zieht sein Ding durch. Das ändert nichts an den Gesetzen des Geschäfts, aber trotzdem würde ich dieses Trainerduo gern länger in der Bundesliga beobachten.
Ein Remis kommt trotzdem nicht in die Tüte.
Köln muss endlich mal wieder gewinnen. Allein für’s Selbstvertrauen, das gute Ergebnis vor der Pause und um es den Kritikern mal wieder zu beweisen. Ja, wir können es noch und schenken unseren Fans einen Weihnachtssieg.
Dafür gilt wie schon in den letzten Wochen: Ein Tor muss her!
Diese Aufstellungen erwarte ich für Samstag
Mondragon
Schorch – Mohamad – Geromel – Ehret
Pezzoni
Petit —– Yalcin
Chihi ——— Podolski
NovakovicBoakye – Bunjaku
Frantz – Mintal – Kluge – Eigler
Pinola – Maroh – Wolf – Diekmeier
Stephan
Soldo muss nur wenig umstellen. Leider fehlt Maniche nach seiner fünften gelben Karte. Wenn Soldo schlau ist, ändert er das System nicht erneut, da sie die Mannschaft in dem 4-1-2-2-1 zuletzt wohl gefühlt hat. Sicherlich wäre Podolski im Sturmzentrum besser aufgehoben, aber im Duo mit Chihi muss er nicht am Flügel kleben. Beide halten sich eher in der Mitte auf und stoßen abwechselnd ins Zentrum zur Unterstützung von Nova. Pezzoni sichert weiter die beiden “Halb-Sechser” ab. Dadurch hat sich auch Petit wieder gesteigert. Ergo: System bleibt und für Maniche kommt Yalcin, der bei der Poldi-Pause schon das Vertrauen von seinem Trainer erhielt. Auf der Position dürfte er sich erneut auszeichnen. Kampfstärkere Alternativen wären Brecko, Matip und McKenna.
Interessant, ob Oenning umbaut. Zuletzt gab es zwei 0:4-Klatschen. Vertraut Oenning weiter seinen Jungs oder gibt er der zweiten Reihe eine Chance. So wie ich Oenning aus der Ferne einschätze, steht er hinter seinen Spielern. Allein Nordtveit könnte draußen bleiben. Der defensive Mittelfeldspieler stand zuletzt komplett neben der Spur. Oenning muss mehr riskieren und könnte auf einen zweiten Stürmer setzen.
Mein Tipp: 1:0
Irgendwann muss es ja mal klappen. Mit dem Tor und natürlich mit dem Sieg. Egal wie. Aber zu Hause. Gegen Nürnberg. Wenn das hier nicht klappen, dann wird mir ehrlich schlecht.

Hauptsache wir stehen uns nicht selbst im Weg © flickr.com / Tomas Caspers
Das sagt der Gegner
Geteiltes Leid könnte man sagen. Deshalb hat das Interview mit Alexander von clubfans united einen besonderen Charme. Danke für die ehrlichen Worte.
Spielfeldrand: Hallo Alexander, die Hinrunde ist fast vorrüber. Wie sieht das vorläufige Fazit eines Aufsteigers aus?
Alexander: Es wurde und wird die erwartet schwere Saison. Leider sind die erhofften positiven Ausschläge nach oben sehr selten gewesen, die Rückschläge (vor allem zu Hause) dafür zu häufig. Dass die Situation dennoch nicht aussichtslos erscheint haben wie Vereinen wie deinem 1. FC Köln, Bochum, Stuttgart und Hertha zu „verdanken“.
Spielfeldrand: Dein FCN konnte teilweise komplett überzeugen und richtig überraschen. Der Sieg gegen Wolfsburg oder der Punkt gegen Bremen, da hat man echt guten Fußball gesehen. Dann gibt es aber immer wieder diese Rückfälle. Dabei meine ich nicht die Niederlagen gegen Hamburg oder Dortmund, sondern die Punktverluste gegen direkte Konkurrenten, wie Freiburg und Mainz. Woran liegen diese Schwankungen aus deiner Sicht?
Alexander: Um das Herauszufinden wird auch bei uns im Blog sehr kontrovers diskutiert. Es ist einfach nur schwer auf einen Nenner zu bringen, warum die Leistungen so auseinandergehen können, bisweilen ja sogar in zwei direkt aufeinanderfolgenden Spielen. Die Bandbreite der Meinungen über die Ursachen geht dabei quer Beet, angefangen natürlich bei der Trainerdiskussion bis hin zu allen Mannschaftsteilen. Aber nach meiner Meinung gefragt fehlt dem Club das Führungspersonal auf dem Platz. Es fehlt vorne ein „Sturmführer“ und im Mittelfeld einer, der sagt wo es lang geht – egal ob nun offensiv ausgelegt als Spielmacher oder defensiver als 6er. Man hoffte, dass Wolf oder Schäfer von hinten diese Führung übernehmen könnten, doch je einmal glatt Rot haben die Führungsposition nicht nur ob der Spielpause in Frage gestellt, derartige Undiszipliniertheiten lassen auch Führungsstärke und Verantwortungsbewusstsein, wozu auch Besonnenheit gehört, vermissen. Ganz abgesehen davon finde ich die Führungsrolle so weit hinten als zu weit weg vom geplanten Spielsystem nach vorne. Das soll übrigens den Status der beiden in der Mannschaft nicht schmälern, gerade Schäfer spielt eigentlich eine tolle Hinrunde, bei Wolf sieht das leider anders aus, aber es deckt den Mangel nur schonungsloser auf. Da sich auch weder aus der zweiten Reihe jemand nach vorne drängte noch einer der Jungen so schnell einen Entwicklungssprung machte, besteht hier ein Vakuum, das umso deutlicher wird, wenn es eben nicht läuft oder eben unglücklich nicht läuft. Dann fehlt die ordnende Hand, der Steuermann im Sturm, und die Mannschaft fällt auseinander.
Spielfeldrand: Euer Trainer Michael Oenning gerät immer mehr ins Kreuzfeuer der Fans. Aus der Ferne muss ich sagen: Cooler Typ! Der könnte auf Sicht was in Nürnberg aufbauen und erfrischenden Fußball zelebrieren lassen. Siehst du das ähnlich oder ist er der falsche Mann für Nürnberg?
Alexander: Ja, wenn man das nur wüsste… Er macht jedenfalls einen fachkundigen und smarten Eindruck und das schätze ich an ihm. Aber ob er als Trainerneuling nicht doch noch zu grün ist? Gute Frage, die Ergebnisse sprechen ja eigentlich diese Sprache und das sehen viele als ausreichenden Beleg. Ich bin mir da nicht ganz so sicher und halte auch wenig von rein ergebnisorientierter Beurteilung. Sagen wir also so: Ich gebe die Hoffnung noch nicht auf, dass er der richtige Mann ist – und wenn es allein schon daran liegt, dass ich als Clubberer von den ewigen Neuanfängen nach Trainerentlassungen mittlerweile die Nase voll habe.
Spielfeldrand: Blicken wir schon mal viel weiter: Warum steigt der Club am Ende nicht ab?
Alexander: Weil die Mannschaft zu viel Potenzial hat und sich das auch noch beweisen wird. Und was man nicht hat, holt man im Winter noch dazu.
Spielfeldrand: Warum könnte es euch aber trotzdem erwischen?
Alexander: Aus verschiedenen Gründen. Erstens weil man im Verein die falschen Entscheidungen treffen könnte (oder zum falschen Zeitpunkt, auch das hatten wir schon), oder weil man zu viele Chancen liegen ließ, die man zum Greifen nahe hatte (wie einen Sieg gegen Werder oder in Stuttgart in der Hinrunde). Und weil „auf Augenhöhe“ sein nur bedeutet, dass man eine 50/50-Chance hat. Und „auf Augenhöhe“ sehe ich zwar einige Mannschaften, solche, die leistungsmäßig eher hinter uns liegen, aber nur wenige – und die haben schon fleißig gepunktet, warum auch immer. Eine enge Kiste und da kann vieles eben den Ausschlag am Ende geben – so oder so.
Spielfeldrand: Zum Abschluss der Bundesliga-Hinrunde geht es gegen den 1. FC Köln. Ein Klub, dem es aktuell auch nicht unbedingt rosig geht. Was erwartest du von dem Spiel?
Alexander: Ohne Zweifel ein kleines „Schicksalsspiel“ mit viel Spekulationspotenzial je nach Ausgang der Partie. Dem Gewinner winkt wenigstens etwas Ruhe und die Hoffnung auf die Wende in der Rückrunde, dem Verlierer könnten mannigfaltige Erdrutsche drohen nebst personeller Konsequenzen. Ein Unentschieden könnte gar allen halbwegs nutzen oder auch allen schaden – das ist ganz schwer einzuschätzen. Gewinnen wird wohl der, der seine Nerven besser im Griff hat und seine Chancen nutzt. In Anbetracht der Unbeständigkeit der Wundertüte FCN wäre daher mal eine positive Überraschung keine echte Überraschung – in dem Sinne …
Spielfeldrand: Wo wirst du das Spiel verfolgen und was ist dein Tipp für Sonntag?
Alexander: Ich nehme an, dass ich es mir antue und eine Sportsbar hier in meinem Frankfurter Exil aufsuche. Wenn möglich nehme ich den Weserblogger als seelischen Beistand mit. Ich bin und bleibe Optimist und tippe auf ein 2:1 für den FCN, würde darauf aber keinen Cent wetten … aber ich wette eh nicht auf Fußball.
Der (fast)tägliche Fußball-Überblick mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.
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Falls jemand meint, dies sei ein oberflächlicher und alles andere als vollständiger Abriss über die jüngere Geschichte des deutschen Innenverteidigerwesens, so hat er recht. Eigentlich wollte ich nur kurz über meine eigene Vergangenheit als Manndecker berichten und bin ein wenig vom Weg abgekommen.
Gelingt den 05ern das “Bein stellen”?
1. FC Köln
Weiterlesen…ist es Zeit, sich auf ein FC-Hinrundenfazit vorzubereiten. Auch wenn alle mit einer Auferstehung der kölner Offensive und einem deutlichen Sieg gegen Nürnberg rechnen, sind die Tore noch nicht gefallen.