Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag
Köln ist ja sowas wie meine zweite Liebe, wenn es um deutsche Städte geht. Hamburg ist mittlerweile meine echte Heimat geworden und wenn es sich vermeiden lässt, gehe ich hier nie wieder weg. Köln wäre – wenn ich es mir irgendwann aussuchen darf/muss – die einzige Stadt, in die ich ohne langes Zögern ziehen würde. Vorrangig natürlich wegen dem 1. FC Köln. Aber auch die Leute, die Altstadt und das Flair sprechen für die Stadt am Rhein. Mittlerweile sogar wegen einer einziges Webseite: easysport
Sportbegeisterte Kölner aufgepasst: Das ist eure Plattform!

Wer kennt es nicht. Abends mit den Jungs unterwegs, es werden ein paar Bier getrunken und im geselligen Beisammensein spricht es dann einer aus: “Eigentlich sollten wir mal wieder kicken gehen.” Alle sind begeistert, müsste man echt mal wieder. Schließlich ist ja bald wieder Wochenende, da kann man sich schnell zusammen tun.
Die Ernüchterung folgt am nächsten Tag. Nicht nur wegen des Katers, sondern auch wegen der Suche nach einem Platz. Nicht jeder hat die Möglichkeit oder die Lust, sich auf einer freien Grasfläche (Hamburg: Mitten im Stadtpark) ein Feld zu markieren und einfach loszustürmen. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit nicht unbedingt ein Vergnügen. Indoor-Plätze sind schnell ausgebucht oder man kennt die nicht mal richtig. An Sporthallen kommt man ohnehin nicht ran. Das war es dann auch schon mit dem “guten Vorsatz”. Bis zum nächsten Abend.
Muss aber gar nicht sein.
Zumindest in Köln. Dank easysport.
Die Seite hat alle Indoorplätze, Hallen und selbst Trainer in eine Datenbank eingepflegt und bietet das jetzt den sportbegeisterten Kölnern an. Mit nur wenigen Klicks findet easysport alle umliegenden Sportmöglichkeiten, liefert nicht nur Standort, sondern auch Auslastung und eine direkte Buchungsmöglichkeit.
Gleich auf der Startseite kann man seinen Ort und Stadtteil, die Sportart (ihr galubt es kaum, aber es gibt wirklich mehr als nur Fußball), Tag und Zeit auswählen. easysport durchforstet in überraschend schneller Geschwindigkeit seine Datenbank und wirft dann glatt mal die nächsten Möglichkeiten aus.
Was für die Seite spricht: Man erhält gleich nähere Informationen zu der Anlage, sowie eine Userbewertung sowie den Preis, für die ausgewählte Zeit. Mit wenigen Tasten- und Mausklicks ist man registriert (Aktuell gibt es 5% Rabatt für Erstkunden!) und muss dann nur noch den Jungs Bescheid geben, wann und wo es losgeht.
Die Bezahlung scheint immer (oder zumindest meistens?) direkt vor Ort abgewickelt, so dass man nicht mal seine Kontodaten hinterlassen muss. Einfacher geht es einfach nicht. Schade nur, dass easysport damit all die eigenen Alibis klaut. Aber für die allgemeine Fitness kann das eigentlich gar nicht so verkehrt sein.
Wenn IHR KÖLNER das Angebot ordentlich nutzt, hab ich vielleicht auch noch etwas davon. Denn mittelfristig ist eine Expansion in andere Städte geplant. Vielleicht dann auch Hamburg. Dann habe ich noch weniger Gründe hier wegzuziehen.
[Um die "Pressetribüne" mehr zu füllen, werde ich hier vereinzelt - wenn mir interessante Webprojekte über den Weg laufen - darüber berichten. Hinweise sind gern genommen.]
WeiterlesenWas hatte Lothar Matthäus als aktiver Spieler noch für Anlagen. In seinen Anfangsjahren bestimmte der das Spiel aus der Zentrale heraus, gab den Takt an und trieb seine Mitspieler nach vorne. Im zunehmendem Alter dirigierte er aus defensiver Stellung heraus die gesamte Mannschaft. Zweifellos hatte Loddar starke Anlagen. Er war schon ein Ausnahmespieler. Nicht umsonst ist er noch immer Rekordnationalspieler. Ein großer Spieler, der sich weltweit einen Namen gemacht hat. Fußballerisch. Nicht menschlich!
Hier hat Matthäus nie den Status erreichen können, wie auf dem Platz. Nicht mal annähernd. Loddar wird als arrogant betitelt und nach seinen Trainer-Engagements im Ausland wird ihm mittlerweile auch diese Kompetenz eher abgesprochen. Er hat es schon nicht leicht. Dabei will er doch nur geliebt werden. Und endlich eine Chance in der deutschen Bundesliga erhalten. Selbst, wenn er selbst gar nicht mehr daran glauben mag.
Na immerhin hat er eine (junge) Freundin und noch einige fußballfremde Unternehmen, die an ihn glauben. Microsoft zum Beispiel. Das Softwareunternehmen verpflichtete den 48-jährigen nun als Testimonial für ihre neue Kampagne. Na wenn das mal kein klassisches Eigentor ist. Also ich würde wegen Matthäus nicht unbedingt zu Microsoft greifen. Aber wer weiß, vielleicht macht sich good old Loddar somit wieder attraktiv für deutsche Bundesligisten.
… oder eröffnet sich zumindest ein neues Arbeitsfeld.
WeiterlesenZum Glück, möchte ich schreien, findet die WM 2010 so weit entfernt von Europa statt. Zum Glück hört man immer wieder von Korruption und Gewalt in diesem Land. Zum Glück schreckt Südafrika mehr ab, als dass es anzieht. Zum Glück wollen deshalb viel weniger Fans nach Südafrika reisen, um live dabei zu sein, als zum Beispiel 2006 in Deutschland. Der Aufschrei wäre größer, so ist es mir fast egal.
Aber trotzdem finde ich es unerhört, wenn ein Drittel aller Eintrittskarten gar nicht erst in den Verkauf kommen. Ganze 1 Million Tickets werden direkt für Sponsoren, FIFA-Mitglieder und Spieler reserviert. Dann aber, liebe FIFA, mosere in wenigen Monaten nicht über leere Stadien oder fehlende Stimmung, wenn ein Drittel in den Arenen schonmal für Businessbesucher reserviert sind. Bitter!
Ansonsten ist es doch immerhin erfreulich, dass schon über 350.000 Eintrittkarten an Südafrikaner abgesetzt wurden. Von 480.000 Tickets, die im Gastgeberland bleiben. 1,5 Millionen Tickets sind für ausländische Fans reserviert. Hier hält sich der Ansturm noch in Grenzen. Obwohl die Teamserien von Brasilien und England ausverkauft sind und es kaum noch Einzelkarten gibt, sind gerade einmal 300.000 Karten verkauft.
Was dabei überrascht: Die meisten gingen in die USA! Erst dann folgen Großbritannien und Deutschland. Ein Zeichen, dass soccer in den Vereinigten Staaten immer mehr Anhänger findet oder einfach, dass europäische Fans reisefaul sind oder doch zuviel Angst vor Südafrika haben?
Ich weiß es nicht, sage aber: “Zum Glück findet die WM 2010 in Südafrika statt!”
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Die innere Stimme des Cristiano Ronaldo # 10
Wen interessiert schon Fußball?
1. FC Köln
Schorch fällt mit Schweinegrippe aus.
WeiterlesenDie Suche geht also weiter. Nachdem der 1. FC Köln im Sommer nicht fündig geworden war, soll nun im Winter die neue Kreativkraft her.
Das Anforderungsprofil ist klar.
Ein Mittelfeldspieler mit Spielmacherqualitäten.
Einsatzgebiet soll das rechte Mittelfeld werden. Quasi das Pendant zu Ehret.
Technisch beschlagen.
Führungsqualitäten.
Auge für den Mitspieler.
Torgefährlich.
Der FC spielt sich zu wenig Chancen heraus. Soldo will unbedingt ein System mit zwei Sechsern (Petit, Maniche), zwei offensiven Außen (Ehret, Mister X) und zwei Stürmern (Novakovic, Podolski) durchsetzen.
Freis wird den Anforderungen des rechten Flügelmannes nicht gerecht, da er nicht die technischen Fähigkeiten mitbringt, sondern eher über den Kampf und seine Schnelligkeit kommt und somit der perfekte Konterstürmer ist.
Nemanja Vucicevic wäre so ein Mann gewesen, den Soldo jetzt braucht, doch der wurde im Sommer ziehen gelassen. Er steht mittlerweile bei Hapoel Tel Aviv unter Vertrag und hat dort in drei Liga und vier Champions League-Spielen je einen Treffer erzielt.
Also müssen die Geißböcke wildern. Woanders und am Besten bei der Konkurrenz, denn schließlich soll der Neue sofort weiterhelfen und idealerweise richtig einschlagen. Für die große Nummer reicht das Geld nicht. Somit liegt nahe, sich auf der Reservebank anderer Bundesligisten zu bedienen. Diese Spieler kennen zumindest Land und Liga.
Wen hätten wir da in der Auswahl?
Daniel Baier (VfL Wolfsburg)
Der 25-jährige hat auch unter Armin Veh keine Chance. Nachdem er schon in der letzten Saison an den FC Augsburg ausgeliehen wurde und dort 23 Partien (1 Tor) bestritt, stand er in dieser Saison erst ein Mal auf dem Rasen. Sein Vertrag läuft im Sommer aus. Ein Verkauf im Winter für eine kleine Summe würde immerhin etwas Geld in die VfL-Kassen spülen. Zu Münchner Zeiten (2 Tore, 10 Vorlagen für TSV 1860 in der Saison 2006/2007) war er ein großes Talent. Diese Leistungen konnte er seit seinem Wechsel nach Niedersachsen nicht mehr abrufen. Aber Talent ist vorhanden.
Spielfeldrand-Chance: 80%
Spielfeldrand-Nutzen: 70%
Alexander Baumjohann (FC Bayern München)
Letzte Saison wurde der 22-jährige in Gladbach gefeiert, mittlerweile ist er komplett untergetaucht. Je ein Spiel in Liga und Pokal stehen bisher zu Buche, nachdem er 2008/2009 28 Partien (3 Tore, 8 Vorlagen) absolvierte. Die Konkurrenz in München ist groß und trotz der Ausfälle von Ribéry und Robben fand er nicht in die Mannschaft und wurde selbst von Thomas Müller überholt. Der FCB will im Sommer ausmisten, Baumjohann steht auf der Liste. Aber weiterhelfen würde er Köln wohl eher nicht. Zu unsicher, ob es sich nicht um eine Eintagsfliege gehandelt hat.
Spielfeldrand-Chance: 60%
Spielfeldrand-Nutzen: 20%
Yildiray Bastürk (VfB Stuttgart)
Der 30-jährige Spielmacher hat seine beste Zeit hinter sich. Aktuell schlägt er sich mit Verletzungen und Formschwächen herum. Wenn ein Mann seiner Klasse fit ist, dann hilft er jedem Team weiter. Köln hat mit Petit und Maniche da schon gute Erfahrungen gemacht. Aber er ist nicht fit. Zumindest aktuell nicht. Am letzten Spieltag gab er in der 81. Minute sein Saisondebüt (Gladbach). Man wird abwarten müssen, wie er die nächsten Partien zum Einsatz kommt. Im Moment muss man eher spektisch sein. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, er sollte also nicht so viel Ablöse kosten, dafür aber einiges an Gehalt verlangen. Wenn, dann nur leistungsbezogen!
Spielfeldrand-Chance: 40%
Spielfeldrand-Nutzen: 30%
Ashkan Dejagah (VfL Wolfsburg)
Hoch veranlagt, aber immer wieder für ein Skandälchen offen und zudem Formschwankungen unterzogen. Technisch ein genialer Spieler, der aber anscheinend den richtigen Trainer braucht, der seine Energie in richtige Bahnen lenkt. Der 23-jährige befindet sich im Tief und könnte bei einem passenden Angebot wohl gehen. Erst recht, da 2010 sein Vertrag bei den Wölfen endet. Dejagah bestritt in dieser Saison sieben Ligaspiele, davon allein fünf nur als Einwechselspieler. 2007/2008 hatte er seine beste Saison, an deren Ende acht Tore für ihn zu Buche standen. Ich denke, Köln hat genug Theater, um sich auch noch um Dejagah zu kümmern. Zudem zu teuer.
Spielfeldrand-Chance: 10%
Spielfeldrand-Nutzen: 50%
Markus Feulner (Borussia Dortmund)
Ein alter Bekannter in Köln. 2004 kam er vom FC Bayern München an den Rhein und zog 2006 weiter zum FSV Mainz 05. Der 27-järhige braucht volle Rückendeckung und viele Freiheiten, um sein Potenzial abrufen zu können. Zudem ein Spieler, der sich nicht schont. Allerdings muss er sich die Frage gefallen lassen, ob er zu schwach für die erste Liga ist. Eine Klasse tiefer traf er letzte Saison sieben Mal und legte unglaubliche 16 Mal auf. Beim BVB ist er nur Ergänzungsspieler (3 Einsätze nach Einwechslungen). Er ist zudem zentral stärker. Mit 27 Jahren muss er sich beweisen, hat aber noch einen Vertrag bis 2012. Maximal eine Leihe wäre möglich, wenn Dortmund auch einen Teil des Gehalts übernimmt.
Spielfeldrand-Chance: 25%
Spielfeldrand-Nutzen: 50%
Daniel Gunkel (FSV Mainz 05)
Den 29-järhigen wird Mainz wohl kaum ziehen lassen, obwohl er über ein Jahr verletzt ausgefallen ist. Davor war er Leistungsträger und Torjäger. Aktuell ist es für ihn schwer in die starke Mainzer Mannschaft zu finden (4 Spiele, 1 Tor), aber seine Zeit wird kommen. Zudem benötigt Tuchel im Laufe der Saison Alternativen. Zudem wie bei Bastürk die Frage nach der weiteren Verletzungsanfälligkeit.
Spielfeldrand-Chance: 5%
Spielfeldrand-Nutzen: 30%
Daniel Jensen (Werder Bremen)
Die Verpflichtung des 30-jährigen wäre die wohl größte Überraschung. Nach sich der Däne im vorletzten Jahr in die Stammelf gespielt hatte, warf ihn eine Verletzung wieder zurück. Jetzt kommt er allmählich wieder in Tritt, sieht sich aber starker Konkurrenz gegenüber. In dieser Saison ist er ohne Einsatz in der Bundesliga, wurde aber in der Europa League gegen Austria Wien erstmals eingewechselt. Ich denke, dass bis zur Winterpause noch einige Minuten hinzukommen würden. Seine Erfahrung und die Mischung aus Technik und Kampf könnte Köln gut tun. Man muss seine Fitness weiter beobachten und sich bewusst sein, dass er kein reiner Flügelspieler ist. Dafür könnte er auch auf der Sechs aushelfen.
Spielfeldrand-Chance: 10%
Spielfeldrand-Nutzen: 70%
Eugen Polanski (FSV Mainz 05)
Hier gilt wohl das Selbe, wie bei seinem Teamkollegen Gunkel. Seine Zeit wird kommen. Mit großartigen Anlagen ausgestattet und dank seiner Zeit in Spanien ungemein gereift. Allerdings mit einer Verletzung in die neue Herausforderung gestartet. Der 23-jährige startet jetzt mit den ersten “Gehversuchen”. Ein starker Spieler, aber wie Jensen eher im Zentrum besser aufgehoben.
Spielfeldrand-Chance: 5%
Spielfeldrand-Nutzen: 60%
Jan Simak (VfB Stuttgart)
Sein Name geisterte im Sommer schon mal kurz durch Köln. Aber große Fragezeichen zieren seinen Karriereweg. Fußballerisch unbestritten ein starker Spieler mit außerordentlichen Fähigkeiten. Dafür leider immer wieder mit psychischen Problemen, die ihn zurück werfen. Braucht Streicheleinheiten und vollstes Vertrauen, um funktionieren zu können. Der Vertrag des 32-jährigen läuft im Sommer aus, ein Abschied zeichnet sich ab. Aber wohl eher nicht nach Köln, da sich hier (zentrale) Probleme mit Maniche und Podolski ankündigen könnten.
Spielfeldrand-Chance: 15%
Spielfeldrand-Nutzen: 40%
Markus Steinhöfer (Eintracht Frankfurt)
Dieses Jahr hat sich der 23-jährige sicher anders vorgestellt. Im letzten Jahr war er noch unumstrittener Stammspieler, der zehn Tore vorbereitete und drei Mal selber traf. Zudem ein richtiger Flügelspieler, der auch mal links aushelfen könnte. Unter Michael Skibbe durfte Steinhöfer erst vier Mal ran. Der ehemalige Junioren-Nationalspieler würde zudem Erfahrungen aus Österreich (32 Spiele, 2 Tore, 8 Vorlagen für Red Bull Salzburg) mitbringen. Ein Wechsel scheint möglich, wäre aber eine harte Nuss. Vielleicht kein sofortiger Führungsspieler, aber eine Verstärkung mit Perspektive.
Spielfeldrand-Chance: 50%
Spielfeldrand-Nutzen: 70%
Albert Streit (FC Schalke 04)
Der 29-järhige wäre ebenfalls ein alter Bekannter. Ich bin bekennenderweise ein Fan von Streit, da er zwar polarisiert, aber immer 100% gibt. Ich mag solche Typen, die kämpfen und auch mal anecken. Spielerisch ohnehin ein Gewinn. Er muss sich nur unterordnen. Aktuell kann er ohnehin keine Forderungen stellen, nachdem ihn Magath suspendiert hat. Er wäre also zu haben, Schalke froh ihn von der Gehaltsliste zu haben. Stellt sich nur die Frage nach den eigenen Ansprüchen, die Streit noch hat.
Spielfeldrand-Chance: 60%
Spielfeldrand-Nutzen: 80%
Fazit
So viel gibt der Markt also nicht her. Bei manchen Kandidaten ist eine Verpflichtung unrealistisch und bei anderen sollten man Abstand nehmen. Daniel Jensen wäre ein echter Knaller. Jan Simak und Yildiray Bastürk wären nur mit stark leistungsbezogenen Verträgen sinnvoll. Ashkan Dejagah und Markus Feulner wären kritisch zu beäugen.
Albert Streit würde absolut ins Raster passen, müsste dann aber Gehaltsabstriche hinnehmen und sich wieder auf das Sportliche konzentrieren. Fragwürdig, ob man in Köln einen zweiten Versuch mit ihm startet.
Die besten realistischen Chancen bestünden bei Daniel Baier und Markus Steinhöfer. Beide bringen gewisses Potenzial mit, das aber vorrangig auf ihrem Talent beruht. Schwierig zu sagen, ob sie sofort weiterhelfen können. Als Vorgriff auf die kommende Saison aber durchaus sinnvoll. Erst recht, da sie auch flexibel einsetzbar sind. Mit wäre ein Spieler aus diesem Duo weitaus lieber, als irgendein unbekannter und nur halbwegs gecasteter Spieler aus dem Ausland, den man auch erstmal integrieren muss.
In der Kölner Gerüchteelf, die ich im Sommer aufgestellt hatte, taucht noch José Ernesto Sosa auf, der aber mittlerweile wieder in seine Heimat zurück gekehrt ist. Gegen van der Vaart hätte ich natürlich auch nichts einzuwenden, nur müsste dann Soldo sein bevorzugtes System umstellen und das geht nun mal gar nicht ![]()
[Die Spielfeldrand-Chance gibt meine Einschätzung wieder, wie realistisch ein Transfer wäre. Der Spielfeldrand-Nutzen spiegelt meine Einschätzung über den Sinn eines Transfers wieder.]
WeiterlesenDas Interview von Philipp Lahm hat Nachwehen hinterlassen. Nicht nur beim FCB, Lahm und dem DJV, sondern auch bei mir. Aber nicht aus rechtlicher oder disziplinarischer Sicht, sondern aus Inhaltlicher. Denn natürlich hat der Nationalspieler recht, wenn er Mißstände anprangert. Als Leistungsträger darf er das. Als Führungsspieler muss er das sogar. Dass er dafür den falschen Weg gewählt hat, abgehakt. Gut für BILD… und mich…
Denn auch in Köln fehlt seit Jahren eine klare (Transfer)Linie. Jeder neue Trainer bringt neue Ideen mit, die er umzusetzen versucht. Dass dabei Spieler hinten runterfallen, die nicht mehr ins System passen, fast zwangsläufig. Dass dem Verein selber aber ein großer Schaden zugefügt wird, fällt erst später auf. Nämlich dann, wenn ein Großverdiener nur noch auf der Bank sitzt und ein Wechselfenster in weiter Ferne ist… und bis er gehen kann, hat er ein halbes Jahr nicht mehr gespielt und so findet sich kein Abnehmer mehr. Oder halt nur jemand, der nur noch einen Bruchteil bezahlen mag. Verlust für den Verein.
Dass es heutzutage zweifellos schwierig ist ein gewisses Konzept durchzusetzen, ist auch mir klar.
Wünschenswert wäre es zweifellos. Ich denke nur an Ajax, die in den Neunzigern von der F-Jugend bis zu den Profis ein und dasselbe System trainiert und gespielt haben. Für Talente ist da der Weg viel offener nach oben. Die erste Elf bekommt Spieler, die perfekt geschult sind. Was will ein Trainer mehr?
Eine eigene Philosophie. OK, aber wer in Amsterdam unterschrieben hat, wusste, dass er sich auf ein 4-3-3 einstellen musste. Wer das nicht wollte, der kam gar nicht in die Wahl oder wurde schnell wieder gegangen.
Deshalb wäre es wohl nur im Sinne jedes Vereins mit Zukunftsambitionen, die einzelnen Teams noch gezielter aufeinander abstimmen und klare Richtlinien vorzugeben.
Eigentlich ein Kleines, möchte man merken.
Aber anscheinend doch schwieriger, als man als Außenstehenden denken mag.
Schauen wir einfach mal nach Köln.
Dort scheint Soldo nicht so richtig zu wissen, wie er spielen soll, aber doch klingt durch, dass er auf eine Viererkette, zwei Sechser, zwei offensive und kreative Außen hinter zwei Spitzen abzielt.
Da das nötige Kleingeld fehlt, um Topstars zu holen und passende Spieler anscheinend rar gesät sind, um den Ansprüchen gerecht zu werden, könnte man erwarten, dass man zumindest versucht im Nachwuchs talentierte Nachrücker zu formen.
Aber weit gefehlt.
Schaut man sich die U23 an, fällt auf, dass sie im letzten Spiel im 4-3-3 aufgelaufen ist.
Bei der U19 wird eifrig das 4-2-3-1 einstudiert.
Immerhin findet sich diese Ausrichtung auch bei der U17 wieder. Respekt!
Trotzdem ein Armutszeugnis.
Was soll man da noch Positives draus ziehen?
Maximal, dass die Spieler variabel geschult sind… na super!
Aber immerhin ist das kein rein Kölsches Problem, wie Lahm beweist und bei den anderen Bundesligisten wird es wohl kaum anders sein.
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1. FC Köln
Soldo: Wir werden angreifen!
Der 1. FC Köln scheint bereit zu sein, im Winter nochmal nachzulegen. Hauptaugenmerk liegt hierbei auf einen kreativen Mittelfeldspieler sowie Außenverteidiger. Also genau die Positionen, die im Sommer besetzt werden sollten, aber nicht wurden. Gute Entscheidung. Die Frage ist nur, ob passende Spieler dann auf dem Markt sind. Die müssen sofort helfen, Angst vor Flops ist groß.
Weiter geht es. Schneller, als eigentlich angenommen, aber nach den Vorfällen der letzten knapp zwei Tage, soll die erste Frage dieser Gewinnspielwochen nicht mehr zwangsläufig auf der Startseite auftauchen. Selbstverständlich dürfen aber auch weiterhin bei Frage 1 eure Antworten in Form von Kommentaren abgegeben werden.
Es lohnt sich.
Schließlich lassen die Jungs vom Rasenschach insgesamt 24 Euro springen, die ihr hier gewinnen könnt. Insgesamt fünf Gewinner werden am Ende für Ihr Fußballfachwissen gerühmt. Alle anderen sind weiterhin herzlich eingeladen, sich rege zu beteiligen. Ruhm und Ehre stehen genauso im Raum, wie ein Wissenszuwachs am Ende, wenn die Lösungen präsentiert werden.
Frage 2 ist ein wenig einfacher, als der Auftakt.
Welcher ehemalige Stürmer des VfB Stuttgart wurde extra eingebürgert, bestritt aber kein Spiel für die DFB-Auswahl und kehrte 2008 in seine Heimat zurück?
Jetzt müsst ihr nur noch die Antwort in Form eines Kommentares hinterlassen und schon seit ihr in der Reihe der möglichen Gewinner.
Viel Glück!
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Meinungsfreiheit beim FC-Bayern
Der erste Blick in die Zukunft am Millerntor
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Wow, was für eine Arbeit sich dogfood hier gemacht hat. Respekt!
Pantelic zurück zu Hertha BSC?
Trainer Baade: “Ich habe noch nicht darüber nachgedacht, ob ich der Punk bin”
Gerade in der zweiten Hälfte ein wirklich schöner Beitrag von Jürgen Kalwa.
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Abschied von der Haupttribüne
Letzte Impressionen im Millerntor, ehe die Bagger anrücken.
Von einem Augenblick auf dem nächsten wird alles andere unwichtig. Der Schock sitzt in meinen Gliedern, ich kann einfach nicht verpassen, was gestern Abend passiert ist. Er war einer der besten Torhüter Deutschlands, schien einen starken Charakter zu haben. Nichts deutete auf den Selbstmord hin. Robert Enke stirbt mit 32 Jahren und hinterlässt sowohl Frau als auch adoptierte Tochter.
Alles aktuell wird zur Nebensache.
Es bleibt allein die Frage: Warum?
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