9 Tweets über den Dritten
Wölfe-FCN: Ausgerechnet beim amtierenden Meister fahren die Franken den ersten Auswärtssieg ein. Verdient und auf den letzten Drücker.
VfB-BSC: So nah dran und dann knallt Kuzmanovic doch noch das Leder in die Maschen. Berlin weiter im Pech.
S04-H96: Ein Spiel mit einer merkwürdigen Stimmung, in der das Ergebnis doch irgendwie egal bleibt.
Köln-1899: Hoffenheim zaubert und nimmt desolate Kölner komplett auseinander. Am Ende hätte es höher ausgehen müssen.
Eintracht-Fohlen: Nikolov im Pech und am Ende der Depp, der die Niederlage unfreiwillig einleitet.
SCF-Werder: Özil überragt alle und lässt Diego weiter vergessen. Glanzpunkte, wie in alten Tagen.
BVB-FSV: Ein Punkt für beide. Zwei Punkte zu wenig. Ebenfalls für Beide.
FCB-B04: Im Topspiel trennen sich beide Mannschaften friedlich. Für die Hausherren kein Schritt nach vorne. Die Gäste bleiben vorn.
HSV-Bochum: Autsch, das tut weh. Die stürmerlosen Rothosen dominieren die Partie, aber werden doch einmal kalt erwischt.
Quoten-Nachbrenner
Wolfsburg – Nürnberg 2:3 = 7,00
Stuttgart – Berlin 1:1 = 3,65
Schalke – Hannover 2:0 = 1,45
Köln – Hoffenheim 0:4 = 2,00
Frankfurt – Gladbach 1:2 = 3,25
Freiburg – Bremen 0:6 = 1,65
Dortmund – Mainz 0:0 = 3,60
München – Leverkusen 1:1 = 3,40
Hamburg – Bochum 0:1 = 7,50
Gewinn als Kombiwette: 36.475,30 Euro (bei 1 Euro Einsatz)
Gewinn als 9 Einzelwetten: 33,50 Euro (bei 9 Euro Einsatz)
[Ich übernehme keine Gewähr. Für nichts und niemanden!]
WeiterlesenDas 0:4 gegen Hoffenheim offenbarte riesige Schwächen.
Dass der 1. FC Köln in der Bundesliga technisch nicht mit Mannschaften, wie Hoffenheim mithalten kann, war vor der Saison klar.
Dass man sogar nicht mal mit Hannover mithalten kann, jedoch nicht.
Im Sommer hatten wir noch große Visionen, nachdem der Kader mit Maniche und Podolski auch spielerisch extrem aufgewertet wurde.
Davon kann man aktuell nichts mehr sehen.
Nun scheint selbst der Kampfeswille abhanden gekommen zu sein.
Die Luft wird dünner. Für den FC, aber vor allem auch für Soldo!
Im Sportteil plädiert man schon jetzt für eine Trennung vom Trainer. Die anderen Medien werden nachziehen. Freitag wird Soldo wohl nochmal auf der Bank Platz nehmen dürfen. Verlieren wir auch dort, war es das für Soldo in Köln.
Doch wäre das dir richtige Entscheidung?
Es würde dauern, bis er sich in der Liga zurecht findet, war absehbar. Zwar kennt er Deutschland in und auswendig. Allerdings nur als Spieler. Als Trainer brachte er nur ein halbes Jahr Zagreb mit an den Rhein. Ein Wagnis, das war klar. Jetzt könnte man sagen, dass sich Overath & Meier verzockt haben, indem sie auf einen unerfahrenen Trainer gebaut haben, während andere Spieler auf dem Markt oder zumindest im Gespräch waren.
Auch ich habe Soldo immer wieder kritisiert. Weil er Poldi auf dem Flügel verschenkt zum Beispiel. Oder weil die klare Linie fehlt. Da sein System noch nicht erkennbar war.
Doch gerade in den letzten Tagen hat er bewiesen, dass er aus seinen Fehlern lernt.
Da ist die Geschichte mit Brecko und Novakovic.
Köln hat extra einen Jet gemietet, der die beiden Nationalspieler nach den Feierlichkeiten zur WM-Qualifikation frühzeitig zurück nach Köln brachte. Eine richtige Entscheidung! So sehr alle dem Duo diese Chance gönnen, so bleiben sie Angestellte des Vereins. Ein Klub, der sich im Abstiegsstrudel befindet und der all ihre Konzentration benötigt. Der FC hat beiden einen Tag zur Party gegönnt. Brecko und Nova wollten einen zweiten ranhängen. Vor so einem Spiel? Geht nicht! Darum musste Köln handeln, die sich schon vor Wochen von Novakovic auf der Nase rumtanzen ließen.
Gerade Nova genießt viele Freiheiten. Er scheint diese aber nicht schätzen zu wollen. Mich beschleicht immer das Gefühl, dass er seinen Abschied provoziert, um endlich seinen Topklubträumen nachkommen kann. Dann soll er gehen! So einen Spieler brauche ich nicht in meinem Team. Soll er gehen, dann haben wir vielleicht wieder Ruhe!
Dass gerade die beiden jetzt (von Soldo) als Sündenböcke für die Niederlage herhalten müssen, indem sie als Erste ausgewechselt wurden, geht sicherlich zu weit. Das ganze Team hat unterirdisch gespielt. Aber Soldo hat ein Exempel statuiert. Er kämpft um seinen Job. Mit aller Macht. Ganz nach dem Motto: So nicht!
Da stehe ich hinter ihm!
Zudem scheint er endlich auch ein Blick für die Stärken seiner Spieler zu finden. Hat er bisher alles einem gewissen Schema unter geordnet, scheint er nun seine Mannschaft nach den Qualitäten der Spieler zusammen zu stellen. Es war zu befürchten gewesen, dass Soldo Fabrice Ehret erneut auf die linke Verteidigerposition setzt, wo der Franzose offensiv seine Stärken viel besser ausspielen kann. Er begann gegen 1899 offensiv!
Podolski schien erneut auf den Flügel ausweichen zu müssen. Musste er nicht. Glaubt man den taktischen Aufstellungen der Medien (ich habe das Spiel nicht gesehen), durfte er zentral ran. Etwas zurück gezogen, wo er seine Klasse am Besten entfalten kann.
Dass sich Beide am Samstag nicht auszeichnen konnten, lag ganz sicher nicht an der Position, sondern an einem unterirdischen Tag.
Soldo hat richtig entschieden!
Auch bei der Frage der defensiven Zentrale. Es sollten Pezzoni, Petit und Maniche beginnen. Hieß es. Damit wollte man das Hoffenheimer Aufbauspiel früh zerstören. Vielleicht wäre es die richtige Entscheidung gewesen. Möglicherweise wären so die Gäste gar nicht erst ins Spielen gekommen. Vielleicht wäre so mehr möglich gewesen. Vielleicht. Hätte, wenn und aber.
Hätte Soldo so spielen lassen, hätte er Probleme mit der Offensivbesetzung (siehe Ehret und Podolski bekommen). Soldo wollte aber etwas riskieren und das Offensivspiel nicht komplett lahm legen. So blieb Pezzoni draußen und Freis sollte über rechts für Druck sorgen. Tat er auch. Er hatte die besten Chancen für Köln. Damit hat er wieder mehr Werbung für sich gemacht. Ich bleibe dabei: Auch wenn er zuletzt oft unglücklich agierte, so brauchen wir solche Kämpfertypen, wie ihn. Jetzt darf Soldo nicht einknicken und muss ihn weiter aufbauen!
Soldo ist noch jung und unerfahren. Köln wollte den Weg mit ihm gehen und sollte ihn weiter gehen. Denn Soldo beginnt gerade sich weiterzuentwickeln und an Profil zu gewinnen.
Auch deshalb wünsche ich mir für Freitag einen Sieg. Einen Erfolg, der Soldo zugerechnet wird!
WeiterlesenWeiter geht’s. Heute sind vor allem wieder Kölner Fans gefragt, mal ein wenig im geistigen Archiv zu kramen. Dabei müsst ihr gar nicht ewig zurück denken, aber ein paar Saisons liegt die Schaffensphase des heute Gesuchten schon zurück. Mit ein wenig Gedankenschmalz, aber sicher auch mit einer kleinen, aber gezielten Recherche sollte die Lösung nicht das ganz große Problem darstellen. Auch für nicht FC-Anhänger.
Die Antworten bitte wie zuletzt immer als Kommentar hinterlassen. Die Antworten bleiben bis zum Ende der Gewinnspielwochen geschlossen. Erst danach könnt ihr nachlesen, was die richtigen Antworten sind. Und wer gewonnen hat! Denn natürlich sollt ihr für eure Bemühungen auch belohnt werden. Es geht um Preise im Wert von 24,- Euro, die uns Rasenschach zur Verfügung stellt und die ihr mit etwas Geschick auch locker noch vermehren könnt.
Lange Rede, kurzer Sinn. Heute geht es um diese Frage. Viel Spaß beim Rätseln:
Welcher ehemalige Interimstrainer des 1. FC Köln holte einen 2:1-Erfolg im DFB-Pokal bei seinem aktuellen Arbeitgeber, unterlag dann aber im Derby gegen Borussia Mönchengladbach (in der Liga) deutlich mit 0:4. Danach musste er den Posten wieder räumen. Für den Trainer, dessen Co er jetzt ist.
Selbstverständlich könnt ihr auch bei den bisherigen Fragen noch eifrig mitmachen. Frage 1 und Frage 2 warten nur auf eure Antworten.
Danke für’s mitmachen!
Weiterlesen| Köln 0 | Fehlanzeige |
|---|---|
| Hoffenheim 4 | Carlos Eduardo 5 Obasi 11 Ba 46 Ibisevic 90 |
Ich hatte ja mit einer Niederlage gerechnet, aber insgeheim auf eine kleine Überraschung gehofft, weil wir eigentlich nicht verlieren konnten. Können wir aber doch. Und wie!
0:4 gegen Hoffenheim. Das war ganz bitter. Da wurde unsere ach so hoch gelobte Defensive komplett auseinander genommen. Weil alle Spieler vor der Viererkette die armen Jungs in der Defensive komplett im Stich ließen. Was willste da noch machen, wenn technisch so extrem hochveranlagte 1899-er spielen dürfen, wie gegen eine Amateurmannschaft. Was haben sich die Jungs da eigentlich gedacht? Wie will man in dieser Liga bestehen, wenn selbst kämpferisch gar nichts mehr rüberkommt. Es war doch absehbar, dass wir komplett abgeschlachtet werden, wenn wir Hoffenheim ins Spielen kommen lassen. Wenn Hannover als Tiefpunkt bezeichnet wurde, was ist dann bitte schön dieses Spiel? Apokalypse!
Und eigentlich könnte es einem egal sein, diese Partie abhaken und nach vorne blicken. Manchmal braucht man halt auch mal solche Nackenschläge. Manchmal. Aber nicht immer!
Nur fünf von 24 Heimspielen seit unserem Wiederaufstieg konnten wir gewinnen!
Verständlich, dass irgendwann die Unterstützung verloren geht, wenn man die Spieler auf dem Rasen immer nur so rumstacksen sieht.
Und was das Traurigste daran ist: Keine Aussicht auf Besserung!
Das Team mogelt sich durch die Liga, aber ewig wird das nicht gut gehen.
Wenn das so weiter geht, dann können wir nur verlieren! Immer und immer wieder…
Platz: 15
Punkte: 12
Tore: 7
Gegentore: 15
Nächster Gegner: VfL Bochum
Der (fast)tägliche Fußball-Überblick mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.
Blogs
Das helle Tor, die Flucht aus der Dunkelheit und die verzweifelte Suche nach dem Glück.
1. FC Köln
Soldo hat Absalonsen im Visier
WeiterlesenNachdem wir zuletzt immer als kleiner Favorit in die Spiele gegangen sind oder zumindest auf Gegner auf Augenhöhe getroffen sind, gehen wir am Samstag mal wieder als Underdog in die Partie. Dafür ist 1899 Hoffenheim einfach zu (spiel)stark und Köln zu harmlos, um hier irgendwelche Hoffnungen hegen zu können. Siegt Hoffenheim, haben sie fast doppelt so viele Punkte auf dem Konto, als wir. Nur vier Teams haben bisher mehr Tore geschossen, als 1899. Der FC hat mit Berlin die wenigsten Treffer erzielt (17). Hoffenheim und Köln haben erst 11 Gegentore kassiert, nur drei Mannschaften standen defensiv bisher noch besser. Zudem hat Köln bisher vier Heimspiele verloren und Hoffenheim in der Ferne schon drei Siege eingefahren. Besonders gegen Mannschaften aus der unteren Hälfte konnten die Hoffenheimer bisher immer überzeugen.
Keine rosigen Aussichten also, auch wenn die Länderspiele der Woche eindeutig für uns spechen.
Wir können also nur gewinnen. Mit der Niederlage rechnet jeder, ein Punkt wäre schon ein Gewinn. Köln sollte versuchen vor eigenem Publikum befreit aufzuspielen und sich nicht verstecken. Die Defensive steht ohnehin, da kann man gern mal etwas nach vorne wagen. Vielleicht platzt dann auch bei Podolski und Novakovic endlich der Knoten.
Dafür muss Soldo allerdings mitspielen…
Diese Aufstellungen erwarte ich für Samstag
———— Mondragon ————
Schorch – Mohamad – Geromel – Brecko
————– Pezzoni ————–
——– Petit —— Maniche ——–
— Podolski — Novakovic — Ehret -
– Maicosuel —— Ibisevic —— Ba –
Carlos Eduardo – Luiz Gustavo – Salihovic
Eichner — Simunic — Compper — Beck
————- Hildebrand ————-
Soldo will wohl weiter die Defensive stärken. Dafür bleibt Pezzoni im Team und soll der Ausputzer vor der Abwehr sein. Dafür verteidigen Petit und Maniche im Doppelpack, sollen aber auch Akzente nach vorne setzen. In vorderster Front stellt Soldo wohl wieder um. Nur Novakovic soll als einzige Spitze stürmen. Dafür muss Podolski wieder auf den Flügel ausweichen. Die Frage ist, auf welchem. Ehret könnte wieder nach hinten rücken. Dann spielt Poldi auf links und Freis auf rechts. Aber Ehret ist defensiv verschenkt und für unser Offensivspiel zu wichtig. Zudem hat Soldo kein Vertrauen in Freis. Wenn Schorch fit genug ist, wird er wohl beginnen.
Sollte es so kommen, wäre ich tief enttäuscht vom Trainer. Fährt er so keine Punkte ein, kriegt er auch von mir richtig Feuer. Schließlich wissen wir mittlerweile allzu gut, dass Podolski auf dem Flügel gar nicht geht. Im Länderspiel hat er einmal mehr bewiesen, dass er zentral effektiver ist. Ehret muss offensiv auflaufen. Mit dem aktuellen Personal wäre wohl ein 4-1-3-2 die ideale Formation. Aber das Soldo dazu greift, daran mag ich nicht mehr glauben.
Hoffenheim wird wohl wieder auf ein bewährtes 4-3-3 setzen, mit aller individuellen Klasse, die im Kader steckt. Obasi sitzt zudem noch auf der Bank. Unsere Defensive muss einen (neuerlichen) Weltklassetag haben, um diesen Qualitäten Einhalt zu gebieten.
Mein Tipp: 1:2
Wie gesagt, ich erwarte nichts und damit auch keinen Sieg. Hoffenheim wird das Spiel bestimmen und unsere Abwehr mächtig beschäftigen. Da kann selbst unser Bollwerk irgendwann nicht mehr die Null halten.
Das sagt der Gegner
Es hat ein wenig Recherche und Hilfe bei Twitter gebraucht, bis ein Hoffenheim-Blogger gefunden wurde, der mir diesmal meine Fragen beantwortet. Das tat Heiko vom Akademiker Fanklub auch ohne sich lange Bitten zu lassen.
Spielfeldrand: Hallo Heiko, Hoffenheim spielt eine eher durchwachsene, aber in meinen Augen noch absolut vernünftige Saison. Wie zufrieden bist du bisher mit den Leistungen?
Heiko: Eigentlich sehr, aber bekanntermaßen ist ja eigentlich ein Wort, dass man eigentlich nicht braucht. Es ist halt so, dass der Novizenbonus weg ist. Gleichzeitig weiß die Mannschaft, was sie kann und dass dies in der Regel besser ist, als das, was der Gegner zustande bringt. Das Dumme ist nur, dass diese Überlegenheit in so manchem Spiel umschlug in Überheblichkeit. Bei den ersten Auswärtsspielen gegen die vermeintlich Kleinen wie Hannover, Gladbach, Mainz, so hatten wir den Eindruck, war es schon vor dem Anpfiff so.
Spielfeldrand: Auffällig sind ja die Niederlagen gegen die “vermeintlich Großen”. Woran liegt das deiner Meinung nach?
Heiko: Auffällig? Niederlagen? 1:1 gegen Bayern, 0:0 gegen Schalke. Okay, Leverkusen war nichts, aber diesmal war wenigstens das Ergebnis nicht so übel wie in der letzten Saison, also gegen die haben wir noch nie was gerissen und immer schlecht ausgesehen. Gegen Werder verlor das noch harmlosere Team, da machten wir einfach dumme Fehler. Davon machten wir gegen Hannover gefühlt Hunderte, nur Werder nutze beide Chancen, Hannover keine. Und gegen Wolfsburg, wie gesagt: Überlegenheit, Überheblichkeit. Oder halt einfach nur mangelnde Souveränität. Aber das wird wieder.
Spielfeldrand: Ich muss ganz ehrlich zugeben: Ich hätte nicht gedacht, dass Ibisevic tatsächlich nochmal zu der Form der letzten Hinrunde finden würde. Ich habe dieses halbe Jahr eher als “Ausreißer nach oben” gesehen? Wie siehst du das und wie wichtig ist der Stürmer für euer Spiel?
Heiko: Er hat die Form ja auch noch nicht. Und die letzte Saison gilt für mich nicht als Vergleichsmaßstab, sondern die Aufstiegsaison. Und das Niveau hat er wieder. Und das ist schon was, zumal es natürlich psychologisch für ihn schwierig ist. Er ist schnell, er wird gefoult, das geht immer auch aufs Knie, wenn nicht der Tritt, so doch der Sturz, das weiß man einfach. Das heißt, er muss sich erst einmal überwinden, in den Zweikampf zu gehen. Das tut er auch noch nicht wirklich. Aber dafür hat er seine Sicherheit wieder im Kopfball- und Passspiel. Das ist sehr wichtig für unser Spiel. Vor allem, wenn er mit Ba und Obasi zusammenspielen kann. Das macht unser Spiel flexibler – und damit gefährlicher, denn Ibisevic ist unser Stürmer, aber nicht unser Sturm.
Spielfeldrand: Die internationalen Plätze sind auch nur einen Punkt entfernt. Wo geht es für euch hin in dieser Saison?
Heiko: Genau dahin: auf die internationalen Plätze. Wir haben uns informiert und sind zumindest mental aufs Schlimmste vorbereitet: Flüge nach Kasan dauern insgesamt über zehn Stunden und kosten rund 700 €.
Spielfeldrand: Am Samstag geht es für euch nach Köln. Der FC konnte bisher nicht unbedingt überzeugen, aber Bayern und Stuttgart schon ein wenig ärgern. Was erwartest du vom Spiel?
Heiko: Wie immer das Beste, wobei Köln immer ein überraschend unschönes Spiel ist. Keine Ahnung, ob das an den Fans oder dem Ex-Trainer der Kölner lag, auf jeden Fall sind da auch immer sehr viele Emotionen im Spiel, die es nicht braucht. Oder wie es Berti Vogts sagte: “Hass gehört nicht ins Stadion. Solche Gefühle sollte man gemeinsam mit seiner Frau daheim im Wohnzimmer ausleben.“
Spielfeldrand: Ihr habt die viertbeste Offensive, wir die viertbeste Defensive. Vielleicht doch ein wenig Bammel ohne Tor nach Hause zurück kehren zu müssen?
Heiko: Absolut nicht. Denn wenn unsere Mannschaft was schafft, dann doch meist zumindest einen Treffer.
Spielfeldrand: Wo und wie wirst du die Partie verfolgen?
Heiko: Die letzten beiden Male war ich in Köln. Hats sich gelohnt. Spiel war OK, Wetter prima, die Anlage ums Stadion 1a. Und auch das Kulturangebot abseits des Rasens fand ich immer gut. Aber dieses Jahr ist mein Stadion wohl das Wohnzimmer unseres CFO. Es sei denn, seine Freundin will das nicht. Kölnerin
Dann nehmen wir halt eine Kneipe in Heidelberg in Beschlag.
Spielfeldrand: Und zum Schluss noch dein Tipp?
Heiko: Hoffenheim gewinnt endlich mal wieder auswärts. 1:3
Der (fast)tägliche Fußball-Überblick mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.
Blogs
Alle, alle fragen
Extrem reflektierender Beitrag zum Tod von Robert Enke. Zwar spät, aber für mich der beste der letzten Tage!
FC Bayern – dies und das – 09/10 #5
Ich kann es mir kaum vorstellen, dass Nerlinger das riskieren will. Das zeugt von einer großkotzigen Naivität oder einer naiven Großkotzigkeit. Sicherlich sind Ribéry und Robben Extraklasse, mit denen der FCB jede Hintermannschaft auseinander nehmen kann. Allerdings, wie sich zeigt sind es zwei verletzungsanfällige Spieler. Andererseits: Holt man jetzt einen Kracher für das Mittelfeld und RibRob bleiben gesund, dann wird das Gedränge riesig und die Unruhe umso größer.
Ein Bayern-Fan verkauft seinen Frust auf Ebay
Kevin Kuranyi: The Delivery Man
Videos
WeiterlesenIn der Regel schwingt immer etwas Angst mit, wenn sich die eigenen Spieler in alle Himmelsrichtungen verteilen, um sich dort dann auch im Rahmen ihrer Nationalmannschaft mit anderen Teams messen. Auch wenn es gut für das Prestige des Vereins ist, viele Nationalspieler im Kader zu haben, so erhöht es doch immer die Gefahr, dass einzelne Spieler angeschlagen zurück kehren. Erst recht, wenn es sich halt um Leistungsträger handelt und man einen von Natur aus schmalen Kader besitzt.
Doch diese Woche ist ideal für den 1. FC Köln gelaufen.
Lukas Podolski konnte neues Selbstvertrauen tanken. Vielleicht ist durch die beiden Treffer der Knoten geplatzt. Ich habe den Lukas schon länger nicht mehr so grinsen gesehen.
Zudem feiern unsere Slowenen Miso Brecko und Milivoje Novakovic den Einzug in die Weltmeisterschaft 2010. Nova hatte schon vor Wochen unterstrichen, wie wichtig ihm diese Chance ist. Nach seiner letzten Länderspielreise kehrte er fit und treffsicher wieder. Jetzt vielleicht auch, wo das große Ziel erreicht ist.
Die Länderspielen dürften sich demnach befreiend auf die Spieler und damit auf das Team auswirken (hoffentlich feiern sie nicht zu euphorisch).
Dass es jetzt ausgerechnet gegen Hoffenheim geht, ist zudem positiv für uns. Schließlich haben Salihovic und Ibisevic mit Bosnien-Herzegowina die WM 2010 nur knapp verpasst.
WeiterlesenDer (fast)tägliche Fußball-Überblick mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.
Blogs
heinzkamke: „Der VfB Stuttgart steht zu Recht auf Platz 15“
Obacht, die Herren Broca und Wernicke
1. FC Köln
H1N1: Kessler und Bade infiziert
WeiterlesenDer (fast)tägliche Fußball-Überblick mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.
Blogs
Gerüchteküche brodelt, wieder einmal
1. FC Köln
Ein wichtiger Baustein für unsere Zukunft. Damit kann man hoffen, dass unser Abwehrbollwerk zumindest eine weitere Saison in der aktuellen Formation bestehen bleibt.
H1N1: Kessler darf nicht mittrainieren
Video
stonybrookseawolves
Fotos

via: Werben & Verkaufen
Wie geil ist der denn bitte. Ein Kicker mit digitalem Spielfeld und LCD-Bildschirm.