Mitten in der sportlichen Krise muss sich Hertha BSC nicht nur mit den enttäuschten Fans und der ohnehin kritischen Presse auseinander setzen, sondern nun auch mit einer Gesprächsrunde, die sich nur den Ereignissen beim Hauptstadtklub befasst. Da kann man sich sicher sein, dass demnächst die große Keule rausgeholt wird, um auf die Berliner drauf zu hauen.
Die Berliner Morgenpost und der Regio-Sender tv.berlin haben gestern die vierzehntägliche Talkrunde “Querpass – Der Hertha-Talk” gestartet. Ich habe die Sendung nicht gesehen. Eine von euch vielleicht? Würde mich freuen, ob das eine wirklich ernsthafte Sendung ist oder eine simpel gestrikte Null-Acht-Fünfzehn-Runde.
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News
1. FC Köln
Wome fällt aus
Mal wieder nichts Neues und so entfällt gegen Gladbach die Frage: Brecko oder Schorch
Profi-Vertrag für zwei FC-Juwele
Bienvenue Basala-Mazana (17) und Reinhold Yabo (17) unterzeichnen Profiverträge
Nedfuller hatte vor einigen Tagen eine großartige Idee und hat sie aktuellen Leihspieler seines HSV unter die Lupe genommen. Großartig, dachte ich und wollte das gleich mal für meinen FC adaptieren.
Doch die Ernüchterung kam schnell.
Leihe ist nicht!
Aktuell hat der 1. FC Köln nicht einen einzigen Spieler verliehen. Nicht einen! Krass.
Stattdessen tummeln sich mit Kessler und Podolski echte Eigengewächse, mit Matip und Chihi jung an den Verein gebundene Talente sowie Varvodic und Schorch zwei weitere Nachwuchsspieler im Kader. Zudem dürfen Vaaßen, Salger, Brosinski, Yalcin, Matuszyk, Nottbeck, Clemen, Vunguidica, Zielinsky und Gardawski regelmäßig Profi-(Trainings)Luft schnuppern.
Ansonsten herrscht ein striktes Leistungsprinzip. Wer es nicht in den (erweiterten) Kader schafft, fliegt raus.
Spieler, wie Matip und Chihi werden deshalb schon seit Jahren im Kader mitgetragen ohne uns wirklich nach vorne zu bringen. Beide haben zweifellos ein enormes Potenzial, das sie beim FC jedoch nie dauerhaft unter Beweis stellen dürfen. Ich bin froh, solche Spieler in der Mannschaft zu haben, die uns in der Breite verstärken.
Allerdings muss man sich die Frage stellen, warum solche Spieler nicht mal sechs oder zwölf Monate woanders eine Chance bekommen. Spielpraxis kann schließlich gerade in jungen Jahren Talenten Flügel verleihen und sie weiter entwickeln. Was sich dann auch für den FC auszahlen könnte.
Ob sie nun bei uns auf der Bank sitzen, mal eine viertel Stunde spielen oder bei der Zweiten aushelfen ist ziemlich wurscht. Das bringt den Spieler nicht weiter und den Verein erst recht nicht.
Die Gefahr besteht, dass es Talenten, wie Yalcin und Brosinski dann ähnlich geht und sie zu “ewigen Talenten” verkommen.
Das kann man verhindern, wenn man ihnen früh die Chance gibt, sich regelmäßig in höherklassigen Wettkämpfen zu zeigen. Und sei es leihweise bei einem anderen Klub.
Andererseits ist es gut, dass scheinbar schlechte Spieler nicht erst verliehen werden, sondern direkt aussortiert werden. Damit belasten sie weder Kaderbreite, noch Konto.
Dabei besteht jedoch die Gefahr, sich ein Talent entgehen zu lassen.
Hartmann, Laux und Chitsulo haben beispielsweise in den letzten drei Jahren bei unseren Amateuren auf sich aufmerksam gemacht. Besonders, da sie regelmäßig geknipst haben bei unseren Amateuren. In der Ersten kamen sie jedoch kaum zum Zug. Doch anstatt die Spieler zu verleihen und sich beispielsweise in der zweiten Liga zu entwickeln, wurden sie verkauft.
Resultat?
Moritz Hartmann wurde im Sommer an den FC Ingolstadt 04 verkauft und hat hier nach 13 Drittligaspielen 11 Tore markiert. Dritte Liga ist nicht Erste, ganz klar, aber der Junge hat einen Torriecher, den er auch schon in der zweiten Mannschaft des FC unter Beweis gestellt hat. Schade, dass so ein Talent erstmal weg ist.
Marius Laux ging ebenfalls im Sommer in die dritte Liga. Zu Kickers Offenbach, wo er mit 13 Einsätzen zum Stamm zählt. Die Tabellenführung ist auch ein Resultat seiner Leistung. Bei ihm kann ich den Verkauf jedoch irgendwie nachvollziehen, fühlt er sich doch im linken offensiven Mittelfeld am Wohlsten, wo wir dank Ehret und Chihi auch auf Dauer gut besetzt sind.
Daniel Chitsulo ging schon 2006 zum VfL Osnabrück und später zu Rot Weiss Ahlen, wo er sich jedoch nie richtig durchsetzen konnte, so dass er aktuell vereinslos ist. Gut, dass wir ihn trotz 12 Saisontoren für die zweite Mannschaft damals verkauft haben.
Michael Parensen (Union Berlin), Enis Alushi (SC Paderborn) und Kevin Schöneberg (Hansa Rostock) sind mittlerweile alle in der 2. Liga angekommen. Denis Epstein ist Stammspieler bei Iraklis Thessaloniki in Griechenlands erster Liga. Immerhin!
Sicherlich, der ganz große Durchbruch eines Eigengewächses, das wir in den letzten Jahren abgegeben haben, ist bisher nicht eingetreten. Damit kann man den Verein für seine Politik nur loben. Und trotzdem hätte ich ein oder zwei Leihspieler schon gern im Kader. Gerade, wenn es um Hartmann geht, tut mir der Abgang im Herzen weh. Von dem Jungen halte ich viel. Da hätte der FC mal von seiner Linie abweichen können.
Ansonsten weiter so. Good job!
… und damit hat sich der Blick auf unsere Leihspieler doch gelohnt.
Danke, Florian!
WeiterlesenIch muss mich revidieren, entschuldigen und auf den Knien rutschen.
Ich habe ihm unrecht getan. Ich habe ihn verschmäht, ich habe ihn kritisiert, ich habe mein Vertrauen in ihn verloren.
Ich habe ihn als Tauschobjekt angeboten.
Ich habe mich so dermaßen geirrt.
Er hat Kraft und Selbstvertrauen getankt.
Er hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt.
Er hat gerackert.
Er hat getroffen.
Es war das Goldene Tor des Tages.
Es war unser Siegtreffer.
Es war das 1:0 gegen Mainz.
Danke Nova und weiter so!
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News
Die deutschen Fußballmeister des Internets
1. FC Köln
Helmes liebäugelt mit Rückkehr zum FC.
Wenn er es ernst meint, schlage ich ein Tauschgeschäft mit Novakovic vor. Was wäre das für ein beweglicher Sturm mit Helmes und Poldi.
Blogs
WeiterlesenWas haben wir gejammert, geflucht und gebibbert. Das Auftaktprogramm des 1. FC Köln hatte es in sich. In den ersten acht Spielen ging es gleich sieben Mal gegen Teams aus der oberen Hälfte. Echte Knaller, die es nicht so einfach zu schlagen gilt. Lediglich gegen Frankfurt konnte man auf Punkte hoffen. So kam es dann auch. Fast nur Siege und lediglich gegen Stuttgart eine Überraschung, die dann aber auch nötig war, nach der Punkteteilung mit Frankfurt. Zum Abschluss ein glücklicher Punkt gegen den FC Bayern.
Alle im und um den Verein haben dem neunten Spieltag entgegen gefiebert, da es dann ja endlich besser werden wird. Dann kommen die leichten Gegner.
Klarer Fall von denkste!
Jetzt geht es richtig los. Köln ist nicht mehr Underdog, sondern mindestens ebenbürdig. Zudem muss jetzt gepunktet werden. Ganz nach dem Motto: Wenn nicht jetzt, wann dann?
Dass es so einfach nicht werden kann, sollte allen im Verein klar sein. Schließlich hängt der FC im Tabellenkeller fest. Mit einer deutlichen Abschlussschwäche und internen Konflikten. Das Selbstvertrauen dürfte nicht sonderlich gut sein.
Doch jetzt ist der Charakter der Mannschaft gefragt. Sie muss sich aus dem Dreck ziehen.
Auch, wenn wir wie gegen Mainz (immer noch) als Underdog in die Partie gehen.
Der FSV schwappt auf einer Euphoriewelle! Die 05-er haben richtig überrascht. Erst recht, nachdem Jörn Andersen kurz vor dem Saisonbeginn von seinem Amt enthoben wurde und seitdem mit Tuchel ein Nobody am Spielfeldrand steht.
Aber der Aufsteiger hat vorgemacht, wie man in der Bundesliga auftritt. Hinten stabil und vorne unbekümmert und kaltschnäuzig.
Mainz zeigt, was dem FC fehlt
Jeden Spieltagsmontag im Kicker wird deutlich, wo der Hammer hängt.
Rechts listet die Kicker-Statistikmannschaft die Chancenauswertung auf.
Aktueller Spitzenreiter: FSV Mainz 05
12 erzielte Tore bei nur 31 Chancen.
Das entspricht einer Quote von 38,7 %
Dabei erspielt sich der Aufsteiger nicht überragend viele Möglichkeiten. Andere Topteams, wie der HSV und Bayer 04 kommen auf 61! Fast das doppelte! Aber Mainz nutzt die Möglichkeiten, die sich bieten.
Für Köln sieht es ganz anders aus.
Mit 22 Chancen liefern sie einen der Tiefstwerte der Liga. Doch was viel schwieriger wiegt: Nur fünf Treffer gelangen den Geißböcken bisher. Das sind dann mal nur 22,7 % und der Tabellenkeller ist fast zwangsläufig. Mit der Mainzer Chancenauswertung wäre Köln bei 8,5 Toren. Nicht viel, aber wenn sie richtig fallen – und da Köln oft nur knapp verlor – ständen dann vielleicht drei Punkte mehr auf dem Konto. Nicht viel, aber bei dem Startprogramm durchaus akzeptabel und die Spieler würden mehr vor Selbstvertrauen strotzen.
Die gute Ausbeute der Mainzer trägt nicht nur, aber auch einen Namen: Ivanschitz.
Der Sommereinkauf bestätigt die Erwartungen, die man in ihn setzen konnte. Seine internationale Klasse kam zum Saisonbeginn zum Tragen. Schon vier Mal traf er ins Schwarze. Vier Mal legte er für einen Mitspieler auf.
So ein Spieler fehlt den Kölnern aktuell.
Podolski sollte es sein, konnte den Erwartungen aber noch nicht gerecht werden.
Novakovic war lange verletzt und schiebt sich nun selbst ins Abseits.
Maniche könnte er werden, aber er braucht noch Zeit. Erst recht, nach seinem Platzverweis.
Der kreative Mann für die Zentrale wurde lange gesucht, aber nie gefunden. Nun sieht man, wie sehr diese Mannschaft einen Spielmacher benötigt.
So wird es weiter darauf ankommen, die Last (des Toreschießens) auf mehrere Schultern zu verteilen und zu hoffen, dass sich einer als konstanter Torjäger entpuppt.
Vielleicht gegen Mainz, aber die Voraussetzungen sehen weiter schlecht aus.
Köln gelang bisher noch kein Heimsieg. Nur ein Remis steht bisher für den FC zu Buche.
Mainz sorgte auswärts zwar noch nicht für die ganz große Gefahr, hat aber immerhin vier Punkte in der Ferne gesammelt.
Diese Aufstellungen erwarte ich für Samstag
————— Mondragon —————
Brecko – Mohamad – Geromel – Womé
———– Petit —— Schorch ———–
– Freis ————————— Ehret –
——— Podolski —— Ishiaku ———
——————- Bancé ——————-
- Schürrle —- Ivanschitz —- Karhan -
———- Pekovic ——– Soto ———-
Löw — Noveski —- Bungert — Heller
—————— Müller ——————
Soldo hat einige Fragen zu klären. Wer verteidigt auf den Flügeln. Zuletzt machen Brecko und Schorch ihre Sache ganz gut. Womé ist fit und Soldo möchte nicht auf eine Offensivstärke verzichten. Er scheint links gesetzt. Rechts rangeln Brecko und Schorch. Nach den letzten Eindrücken müsste Schorch spielen, doch Brecko kann offensiv mehr machen und besser flanken. Soldo will und muss gegen Mainz Druck ausüben und wird deshalb wohl Brecko spielen lassen.
Gut für Schorch: er ist flexibel. Wegen seiner letzten Leistungen hat er sich seinen Platz verdient und darf meiner Meinung nach als zweiter Sechser neben Petit ran. Pezzoni muss raus.
Damit ist aber auch klar, dass Novakovic erstmal auf der Bank Platz nehmen muss. Es sei denn, Soldo setzt auf noch mehr Offensive, bietet Podolski zentral im Mittelfeld auf (statt dem defensiveren Schorch) und gibt Nova von Beginn an eine Chance.
Mein Tipp: 1:1
Köln erzielt ein frühes Tor. Danach dominiert Mainz die Partie, beißt sich an unserer Hintermannschaft die Zähne aus, um dann doch einen Ball über die Linie zu drücken.
Das sagt der Gegner
Wie schon vor meinem Urlaub beginne ich jetzt auch wieder damit, einen Gegner-Blogger zu Wort kommen zu lassen. Vielen Dank für an Jens vom 05er Fanblog.
Spielfeldrand: Erstmal Glückwunsch zum Saisonstart. Hast du mit Platz sechs nach acht Spielen selbst in deinen kühnsten Träumen gerechnet?
Jens: Nein – ich denke damit hätte KEINER gerechnet! Zumal – durch den Trainerwechsel bedingt – keiner wusste, wie die taktische Ausrichtung der Mannschaft aussehen wird.
Spielfeldrand: Worin siehst du die aktuelle Stärke der Mainzer?
Jens: Ich denke da spielen zwei wichtige Faktoren mit. Der Eine ist, das im Mainzer Kader Spieler sind, die eine hohe individuelle Klasse besitzen, die sie in der 1. Bundesliga nun allmählich voll entfalten können. Als Beispiel soll hier Elkin Soto herhalten. Ich war immer von dem kleinen Kolumbianer überzeugt, doch in der 2. Bundesliga konnte er sein Potential nicht abrufen (sicherlich auch durch seine beiden schweren Verletzungen bedingt). Zum Anderen sind alle Spieler bereit, sich für das Team voll einzubringen. Das bedeutet, das auch schon einmal ein Aristide Bancé plötzlich in der eigenen Hälfte bei der Defensivarbeit zu finden ist.
Spielfeldrand: Was muss noch zwingend verbessert werden?
Jens: Ich denke, wirklich gravierende Baustellen hat Trainer Thomas Tuchel nicht mehr offen. Einzig das die Spieler bei einer Führung evtl. noch mehr Biss haben könnten um in der Drangphase des Gegners noch entscheidende Nadelstiche zu setzen – das muss noch in die Köpfe hinein. Das hat man nach der 2:0-Führung gegen Hoffenheim gesehen. Da hat man sich zu weit nach hinten zurückgezogen und damit den Gegner unnötig wieder aufgebaut.
Spielfeldrand: Am Samstag geht es für euch nach Köln. Was erwartest du vom Spiel?
Jens: Ich erwarte, das es eine sehr offensiv geführte Partie wird. Köln kann es sich nicht leisten, sich nur hinten reinzustellen. Das wiederum ist die Chance der Mainzer, ihr schnelles Umschaltverhalten auszunutzen. Wenn dann noch die Chancenverwertung stimmt könnte für Mainz diesesmal mindestens ein Punkt drin sein.
Spielfeldrand: Meine Kölner haben sich ja besonders in der Offensive mit Ruhm bekleckert. Hat man da eigentlich noch Angst vor diesem Gegner?
Jens: Köln hat auf jeden Fall Spieler, die auch Tore schiessen können – das alleine auf einen bisher schwachen Sturm abzuschieben ist völlig daneben. Nur weil mal der Ball nicht wirklich oft ins Netz will heisst das nicht, das die Kölner keine Tore schiessen können. Man hat es im Spiel gegen die Bayern gesehen, das das Mittelfeld und die Abwehr sehr gut funktionieren und einen Gegner durchaus vor Probleme stellen können.
Spielfeldrand: Und zum Schluss: Dein Tipp für’s Spiel.
Jens: Bisher hat Mainz im RheinEnergie-Stadion nicht so gut ausgesehen – doch ich denke, dieses mal tritt eine ganz andere Mannschaft dort auf. Ich tippe mal 2:1 für die Mainzer.
Gestern Abend. Irgendwo in Hamburg.
Mitten drin eine gewisser Lothar Matthäus.
Hoch oben auf seinem Podium und bevor es zur Autogramm- und Fotografierrunde ging, gab der ehemalige Bundesligaspieler ein wenig von seinem Wissen preis.
Er lobt Özil genauso sehr wie Lahm. Dann widmete er sich seiner zweiten Karriere.
Schon weit herum gekommen ist er ja schon als Trainer. Hat in Brasilien trainiert. In Ungarn und auch Israel. Nur mit Deutschland wollte es für den 48-jährigen bisher noch nicht klappen.
Doch dafür hat er eine einfache Erklärung.
Schließlich hat er mal bei Bayern gespielt. Und ehemalige Bayernspieler sind in anderen Vereinen nur ungern als Trainer angesehen. Das wissen auch die Manager und beugen sich dem Bayernhass der Fans.
Ach ja. Gut zu wissen.
Wie gut, dass Babbel da ganz anders ist. Oder Labbadia.
Naja, vielleicht liegt es auch daran, dass er Rekordnationalspieler ist. Neider gibt es ja überall…
Oder einfach daran… das er halt Lothar Matthäus ist.
Aber wer weiß das schon besser, als Loddar selbst.
WeiterlesenDann ist hoffentlich alles vorbei. Dann kann sich Novakovic vielleicht wieder auf seinen Geldgeber konzentrieren.
Gestern durfte er wieder spielen und zeigte sich torgefährlich. Die Führung gegen San Marino gelang unserem Sturmführer.
Damit ebnete er den Weg in die Playoffs für die WM 2010. 3:0 stand es am Ende und für Slowenien bedeutet dieser Erfolg die Teilnahme an den Playoffs.
Der Traum von Südafrika schwillt also weiter in Novas Körper.
Eigentlich gut. Noch immer. Der Jungs ist motiviert und treffsicher. So ein Erfolg sollte ihn beflügeln.
Aber am 14. und 18. November wird es wieder ernst und Nova wird erneut auf die Teilnahme an den Spielen pochen.
Verständlich sogar.
Meinen Segen hat er dafür.
Damit es endlich ein Ende hat.
… selbst, wenn er bis dahin noch immer nicht fit genug ist, um Bundesliga spielen zu können.
WeiterlesenKeine Ahnung, vielleicht ist das nur ein absolut subjektives Gefühl, dass keiner Realität entspricht. Vielleicht war es schon immer so, aber mir ist es bisher noch nie so bewusst gewesen. Vielleicht habe ich mittlerweile mehr einen Blick dafür. Aber möglicherweise habe ich auch recht und es war noch nie so auffällig, wie jetzt.
Kann es sein, dass in diesen Monaten – außerhalb der offiziellen Wechselphase – viel mehr spekuliert und verhandelt wird, als früher?
Es fühlt sich zumindest so an.
Früher war es ziemlich klar. Am 31. August schließt das Transferfenster. Wechsel danach waren in der Regel nicht mehr möglich. Maximal noch mit vereinslosen Spielern, was aber selten in Betracht gezogen wurde. Wer bis zum 31. August keinen Verein gefunden hatte, konnte sich quasi darauf einstellen einige Monate arbeitslos zu sein.
Wenn die Deadline abgelaufen war, blieben für mich die eigentlichen spannenden Themen im Fußball weg.
Ja, ich liebe Transfers. Die Sommerpause war für mich keine langweilige Zeit. In diesen Monaten habe ich den Kicker meist intensiver gelesen, als über den Rest des Jahres. Alltagsgeschichten waren toll, aber mehr auch nicht. Transfers waren spannend.
Eigentlich schien es für mich wie ein Gesetz.
Nun ist es anders.
Natürlich sind mittlerweile mehr Newsangebote (und Blogs) im Netz zu finden, die täglich ihre Rubriken füllen wollen. Ohne Zweifel wird dadurch mehr aufgewühlt, als im Printbereich möglich wäre. Sicherlich sind viele Gerüchte dabei, besonders wenn 4-4-2.com berichtet.
Aber es passiert was. Der Markt ist in Bewegung.
Wie heute der Wechsel von Skela gen Koblenz beweist. Tapalovic ist bei Lautern im Gespräch. Bei van der Vaart ist es ruhig geworden, aber bleibt es dabei? Zudem planen Teams schon jetzt ihre Wechsel für die Winterphase… oder gar den Sommer 2010. Skurril.
Mich freut’s.
Aber woran liegts?
Vielleicht an den schmalen Budgets der Klubs, die etliche Profis (notgedrungen) vor die Tür gesetzt haben im Sommer?
Wisst ihr’s?
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News
Four teams, Four continents: the U20 World Cup
Kampf um die Kinder
Der Kampf um den Fannachwuchs der Bundesligisten und der Vorsprung Nord vor Süd.
Täglicher Sport: Konkurrenz für “L’Equipe”
Das haben die Franzosen uns leider noch immer voraus.
Blogs
Du bist nicht mehr beim FC Bayern, Zé
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