Die Fußball-Sendung von Sat.1 nimmt langsam wieder Formen an. Nachdem die Rückkehr des Formats vor Wochen angekündigt wurde, erhält die neue Sendung auch langsam ein Gesicht. Allerdings – oder glücklicherweise – verzichtet Sat.1 dabei auf Kai Pflaume. Der Moderator würde zu wenig als Fußballexperte bei den Zuschauern anerkannt. Stimmt! Deshalb setzt man laut Gerüchten wohl auf Oliver Welke. Autsch. Nicht wirklich besser. Der Mann fand mal seinen Weg auf die Mattscheibe über das runde Leder, ist aber zuletzt eher als halbseidener Komiker “verkommen”. Zumindest ist er gerade der jüngeren Zuschauerschaft sicherlich nicht als Fußball-Experte ein Begriff. Vielleicht sollte man bei Sat.1 die Wahl noch einmal überdenken und weitersuchen.
Bei der Besetzung des Chefredakteur-Postens ist das schon ganz gut gelungen. Diesen Job übernimmt Sven Froberg, zuletzt Chefredakteur beim DSF und vorher schon fußballaffin beim Pay-TV-Sender Premiere. Ein guter Fang mit Fachkompetenz. Ab Herbst 2009 überträgt Sat.1 Champions League- und UEFA-Cup-Spiele. Dafür hat der Sender eine alte Marke hervorgekramt, die zugleich alte Zuseher und neue Gucker für das Format gewinnen soll. Nun denn, auf dass das Ziel erreicht wird. Am besten jedoch mit einem fußballkompetenten Moderator.
WeiterlesenDer (fast)tägliche Fußball-Überblick mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.
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Feulner: Wechsel von Mainz nach Dortmund perfekt
Klopp verlängert bis 2012 beim BVB
1. FC Köln
Daum probt Radikallösung
Mit gebündelter Defensive will der 1. FC Köln hinten mal wieder zu null spielen und vorne allein auf Novakovic vertrauen.
Hamburgs Fußball
Thomas Seeliger: „Man will die kleinen Vereine nicht mehr so weit oben sehen
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Screensport am Donnerstag
Ein guter Überblick über die französische Sportlandschaft hinsichtlich Print und TV.
… und mauern!
Was Hans Meyer in Gladbach misslang, soll den 1. FC Köln zurück in die Erfolgsspur führen: Konsequente Abwehrarbeit, frei nach dem Motto: “Die null muss stehen”.
Gegen Energie Cottbus wird der FC wohl so defensiv wie schon lange nicht mehr auflaufen.
Lediglich Novakovic, Ehret und Radu sollen die Offensive beleben.
Der Rest soll hinten dicht machen.
Matip, so munkelt der Kicker soll als “Libero” vor der Abwehr agieren und dann sogar noch zwischen Petit/Pezzoni und Viererkette absichern.
In der Verteidigung erhält wohl McKenna mal wieder eine Chance. Zwar gilt Cottbus nicht als besonders kopfballstark, aber schaden kann es erstmal nicht.
Mir bleibt nur die Hoffnung, dass die Taktik aufgeht, wir mal wieder zu null spielen und vorne Novakovic sein Torglück wiederfindet. Oder Petit’s Freistoß einfach mal im Netz landet. Oder sonstwer trifft. Wenn nicht gegen Cottbus, gegen wen dann? Dann wird es echt brenzlig. Ein Sieg sollte uns wieder Luft und vor allem Selbstvertrauen geben.
Auf einen netten Empfang werden wir uns derweil nicht gefasst machen. McKenna und Radu werden von den Brandenburgern sicherlich mit Begrüßungspfiffen belegt. Das sollte sie motivieren denn hemmen. Hoffentlich!
Hoffentlich behält auch Fabrice Ehret kühlen Kopf und kann sich auf seinen Job konzentrieren.
Denn in dieser Woche kursierten Gerüchte über einen möglichen Abschied in den Gazetten. Hannover 96 soll demnach an dem Flügelflitzer dran sein. Eigentlich hätt ich nichts dagegen, wenn der Franzose uns verlässt und wir dafür geeigneten Ersatz finden. Aber aktuell könnten alle Diskussionen ablenken.
Wobei der FC Angebote (auch aus der Premier League) erstmal ablehnt. Man plant wohl mit ihm auf links, Freis auf rechts und Poldi zentral hinter Novakovic. Nun denn.
Erstmal Cottbus, dann können wir weiter planen!
Ach ja, Gladbach fand er in die Erfolgsspur, als Meyer auf die technischen Fähigkeiten und Offensivaktionen des Mittelfeldduos Marin-Baumjohann setzte. Hoffentlich klappte das Defensivexperiment wenigstens bei uns.
WeiterlesenIm Montags-Kicker fand sich ein interessanter Beitrag zu den Defensivproblemen bei Hannover 96.
Als Grund für die löchrigste Abwehr der Liga (insgesamt 50 Gegentreffer) wird die ständige Umstellung der Innenverteidigung angegeben. Bis zum 24. Spieltag musste Dieter Hecking insgesamt acht verschiedene Verteidigerpaare von Beginn an aufbieten. Am Samstag in Hoffenheim folgt wohl Duo Nummer neun.
Grund genug für Spielfeldrand – Das Magazin die Situation der anderen Teams zu durchleuchten.
Ich habe mir alle Partien angeschaut und fleißig die Innenverteidiger-Paare rausgeschrieben. Als Grundlage diente mit hierbei die Übersicht auf kicker.de. Schwierig wurde es nur selten – nämlich dann, wenn eine Mannschaft ausnahmsweise mit Dreierkette operierte. Was allerdings nur noch äußerst selten der Fall ist. Verfälsct wurde das Ergebnis dadurch aber aus meiner Sicht nicht.
Das Ergebnis: Hannover ist tatsächlich der Krösus.
Acht Innenverteidiger-Duos von Anfang an musste bisher noch keine einzige Bundesligamannschaft zusammenstellen. Ein trauriger Rekord.
Gefolgt werden die Niedersachen in dieser Statistik jedoch durch ein Trio, dass auch schon sieben verschiedene Pärchen finden musste: Arminia Bielefeld, Werder Bremen und VfB Stuttgart.
Am Glücklichsten zeigen sich die Teams aus Köln, Wolfsburg und Dortmund.
Die boten bis zum 24. Spieltag erst 3 verschiedene Pärchen auf. Rekord!
Allen voran der 1. FC Köln zeichnet sich durch Konstanz in der Innenverteidigung aus.
In der Hinrunde musste Christoph Daum nicht ein Mal umstellen. 17 Spiele am Stück bestritten nur Mohamad und Geromel Seite an Seite.
Die Geißböcke sind es auch, die bisher die wenigsten Innenverteidiger überhaupt von Anpfiff an auf den Rasen schickten. Lediglich drei. Neben Mohamad und Geromel musste nur noch McKenna aushelfen.
In der Regel greifen Bundesligatrainer auf vier bzw. fünf Innenverteidiger zurück.
Ausnahme natürlich Hannover 96, wo in dieser Saison schon sechs Innenverteidiger von Beginn an auf dem Platz standen.
Das können ansonsten nur noch Karlsruhe und Gladbach von sich behaupten.
So bitter die Statistik gegen Hannover spricht, ganz von allen Qualitätsfragen kann man 96 jedoch nicht freisprechen.
Natürlich kassierten Wolfsburg und Dortmund mit nur drei eingesetzten Innenverteidiger-Paaren mit 31 Gegentreffern die zweitwenigsten der Liga (hinter Schalke mit 25 Gegentoren). Köln rangiert mit 35 Gegentreffern in der Statistik nur auf Platz 10 und Bielefeld (33) sowie Bremen (34) rangieren mit sieben Verteidigerduos auch in der oberen Tabellenhälfte der Gegentorstatistik.
Ein Glück gibt es aufmerksame Leser, die einen darauf aufmerksam machen, wenn einem mal etwas durchgerutscht ist.
Am Wochenende wollte ich in dem Beitrag zum Spiel Köln-Gladbach neben der Story um Ümit Özat auch kurz Hennes VII gedenken.
Der langjährige Geißbock musste letzte Woche eingeschläfert werden, nachdem er seine Amtszeit schon krankheitsbedingt beenden musste. Danach wurde er im idyllischen Stall gepflegt. Leider konnte er seine Krankheit nicht überwinden.

Danke, Hennes VII für deine FC-Begleitung in den Jahren 1996 bis 2008.
Auch wenn es nicht an deinen Manieren lag, aber ein wenig froh ist man als geneigter FC-Fan schon, dass nun Nummer VIII am Spielfeldrand steht. Schließlich fallen alle Auf-, aber vor allem Abstieg in seine Amtszeit.
Trotzdem ein Verlust für den FC. Alles Gute, wo immer du jetzt meckerst und Hennes VIII viele gute – und sportlich erfolgreiche – Jahre.
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Fußballclubranglistenspielereien [Update 4]
Eine wunderbare Idee. probek initiiert die Klubrangliste, über deren Reihenfolge die Fußballblogger der Nation entscheiden. Spielfeldrand ist natürlich mit von der Partie
Gezwitscher
Uli Hoeneß fordert eine “Fußball-Steuer”. Würdet ihr die 2 Euro pro Monat bezahlen?
Bitte an dieser Spielfeldrand-Umfrage teilnehmen. Danke!
(4-4-2.com) Der exzentrische Brasilianer wechselt mal wieder seinen Arbeitgeber und wird demnächst in der zweiten Liga seines Heimatlandes auflaufen. Der 35-jährige unterschrieb bei Campinense Clube einen Vertrag bis zum Ende des Jahres. Damit kehrt der Angreifer erstmals seit 1997 nach Brasilien zurück. Damals war er über den Umweg Mexiko bei Werder Bremen gelandet, wo er sich 2004 gar zum Torschützenkönig krönen ließ. Durch seine eigenwillige Art blieb die ganz große Karriere jedoch verwährt. Stattdessen kickte er in der Türkei, Serbien, Schweiz, Ukraine und Österreich. Seine Tore erzielte er dabei fast immer:
Deutschland: 106 Tore (219 Spiele)
Österreich: 7 (12)
Schweiz: 8 (13)
Türkei: 5 (14)
Ukraine: 1 (2)
Lediglich sein Charakter stand ihm einige Male im Weg, um auch auf ewig “König Ailton” zu sein. Schade, aber Campinense wird er sicher verstärken und vielleicht errichten sie ihm dann sein Denkmal.
Weiterlesen“Kann Andreas Zachhuber Hansa Rostock zum dritten Mal vor dem Abstieg retten?”
lautete die Frage der letzten Woche. Die Leser haben entschieden und glauben:
Nein!
60 Prozent sind sich sicher, dass der “alte Neue” die Kogge nicht mehr vor dem Abstieg in die dritte Liga bewahren kann. Nun sind die Rostocker gefragt, die Spielfeldrand-Leser eines Besseren zu belehren.
Derweil geht es gleich weiter:
Uli Hoeneß fordert eine “Fußball-Steuer”. Würdet ihr die 2 Euro pro Monat bezahlen?
Definitiv, billiger kommt man nicht an Free-TV-Fußball
Wahrscheinlich
Vielleicht
Nein, wozu? Ich bezahl ja auch keine Kultur-Steuer
Abstimmen und entscheiden. Danke!
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(via: tykj3n)
Jetzt sind wir wieder auf dem Boden der Tatsachen angelangt.
2:4 gegen Gladbach verloren.
Das Rätsel um Ümit Özat ist gelöst.
Unser Kapitän ist nicht mehr unser Kapitän und wird auch nie wieder Kapitän irgendeiner Mannschaft sein.
In einer emotionalen Pressekonferenz gab Ümit Özat sein Karriereende bekannt.
Die Ärzte bestätigten die Herzmuskelentzündung und empfahlen ihm nie wieder Leistungssport auszuüben.
Der Türke gehorchte nicht nur den Medizinern, sondern wahrscheinlich auch seiner Familie.
Zum Wohle seiner Gesundheit kehrt er dem aktiven Sport den Rücken.
Damit ist die Ungewissheit endlich vorbei.
Wir wissen nun, wie es um ihn steht und was aus unserer rechten Verteidigerseite passiert.
Ich habe immer an einem Comeback gezweifelt und vertrat immer den Standpunkt, dass er seine Gesundheit vorziehen sollte.
So bitter es ist. Er war zu Saisonbeginn austrainiert wie nie und völlig zu Recht unser Kapitän.
Er war Leistungsträger und hätte wohl einige Akzente gesetzt.
Das ist nun Geschichte.
Spielfeldrand – Das Magazin wünscht ihm auf seinem weiteren Weg alles Gute.
Und vielleicht haben wir ihn ja nicht gänzlich verloren.
Özat bestätigte, dass er nun gern Trainer werden möchte.
Warum also nicht beim FC, die die ganze Zeit hinter ihm standen und wo er äußerst beliebt ist.
Er würde sich zu ehemaligen FC-Größen, wie Lottner und Häßler gesellen, die sich schon jetzt um unseren Nachwuchs kümmern.
Auf dem Feld haben wir am Samstag vielleicht auch schon seinen dauerhaften Nachfolger gesehen.
Zwar ist und bleibt die rechte Außenseite eine unser Schwachstellen in der Saison.
Doch die verlässlichste Größe war bisher ohne Frage Miso Brecko.
Defensiv stabil und mit großen Akzenten im Vorwärtsdrang.
Auch wenn ich ihn noch immer offensiv stärker sehe, ist seine Position wohl eher in der Defensive zu sehen. Auch weil Offensiv die Konkurrenz zu groß erscheint.
Daum sollte Brecko im Laufe der Saison die Position hinten rechts fest vergeben.
Egal, was passiert.
Denn Dank seiner Vielseitigkeit hat Brecko auch schon links offensiv wie defensiv gespielt und zentral vor der Abwehr abgeräumt.
Lasst ihn hinten rechts spielen, sich an die Position und die Laufwege gewöhnen. Er sollte es uns danken.
Er hat unbestrichen eine große Qualität. In der Verteidigung kann er die aktuell am Besten bei uns einbringen.
Beißt er sich hier fest, werden wir hier keine Probleme mehr haben.
Und zudem könnte er auf seiner Seite Druck ausüben und mit seinen Flankenläufen für Gefahr sorgen.
Gegen Gladbach hat er diese Marschroute schon angedeutet.
Mit seinen beiden Toren unterstrich er, welche Offensivpower er in sich hat.
Allein, gegen die Fohlen hat es nicht gereicht.
Weil aus unserer Kreativzentrale wirklich gar nichts kam.
Dort, wo uns Roda Antar nicht mehr helfen wird.
Der Libanese, der uns mit einer Leistungsexplosion vor einem Jahr noch in die erste Liga geführt hatte, stand in dieser Saison völlig neben sich und flüchtete nun nach China. Innerhalb der Woche wurde sein Wechsel perfekt gemacht. Nachdem Daum ihm noch in der Vorrunde sein Vertrauen schenkte, war er nach der Winterpause völlig außen vor. Die Trennung war der logische Schritt und das Beste für beide Seiten.
Auch, wenn uns deshalb, wie gegen Borussia offensiv zentral manchmal die Führungskraft fehlen wird.
Wir haben niemanden, der das Spiel an sich reißt und seine Neben- und Vorderleute in Szene setzt.
Petit hat die Qualitäten, ist aber defensiver wichtiger.
Vucicevic hat sich in den letzten Wochen enorm gesteigert, musste in der Halbzeitpause jedoch taktikbedingt raus.
Damit nahm sich Daum der einzigen kreativen Waffe.
Dafür kam zwar mit Ishiaku ein zweiter Stürmer, der am Ende (wenn auch glücklich) zwei Treffer vorbereitete, aber vielleicht hätte Daum lieber einen Defensiveren, wie Pezzoni geopfert, hinten zwar aufgemacht, dafür aber hinter den Spitzen einen Spieler gehabt, der seine beiden Vorderleute perfekt einsetzt.
So lief offensiv wenig zusammen.
Selbst die zwischenzeitlichen Aufholjagden zum 1:2 und 2:3 reichten nicht aus, auch weil Gladbach im Abschluss einfach eiskalter war und zudem mit Marin (bis zur recht frühen Auswechslung) und Baumjohann ein kreatives Duo im Mittelfeld vorweisen konnte.
Trotz vier Gegentreffer würde ich unserer Defensive um Mondragon keine Vorwürfe machen.
Unser aktuelles Problem ist die Chancenverwertung bzw. das Herausspielen von Tormöglichkeiten.
Wieder mal. Auch, weil Novakovic im Moment sein Torinstikt völlig abgeht.
Durch das 2:4 ist der 1. FC Köln nun schon seit sechs Heimspielen ohne Sieg.
Das Zittern kann beginnen, denn Gladbach hat uns herunter geholt. Trotz nettem Polster auf die Abstiegsplätze, sicher ist der Klassenerhalt noch lange nicht. Erst recht, wenn man gegen Konkurrenten, wie die Fohlen nicht punktet.
