Powered by Max Banner Ads
Die neue Führungsriege ist endlich komplett.
Spinner – Ritterbach – Schumacher kümmern sich um die wirtschaftliche Komponente.
Stanislawski – Jakobs – Schaefer um die sportliche Ausrichtung.
Frank Schaefer wird Leiter Sport. Er gibt also die Marschroute vor, er soll das ganzheitliche Konzept verwalten und die Ausrichtung für die kommenden Jahre bestimmen.
Bei dem Urkölner geht es um die langfristigen Zusammenhänge, während Jörg Jakobs als Leiters Kaderplanung und Transfermanagement eher die kurzfristigen Entwicklungen steuern soll. Er wird sich in Absprache mit Schaefer und Stani um den aktuellen Kader kümmern.
Hierbei hat er in den kommenden Wochen ordentlich zu tun.
Schaefer dürfte sich in den letzten Wochen bereits seine Gedanken zum Verein gemacht haben. Es ist ja schon mehrfach durchgesickert, dass verstärkt auf den eigenen Nachwuchs gebaut werden soll. Daran war Schaefer sicherlich nicht unbeteiligt.
Jakobs wird nun beweisen müssen, dass er über ein gutes Netzwerk verfügt. Neue Spieler braucht das Team, denn nur mit Talenten aus dem eigenen Stall wird es nicht gehen. Zudem muss er den Kader ausdünnen. Wir haben hier ja eine Reihe von Kickern, die es loszuwerden gilt…
Doch stattdessen: Möchte ich die (neue) Ruhe (?) die um den Klub herrscht aktuell auch hier nutzen und keine Beiträge ohne Fakten verfassen. So schwer es mir fällt, weil ich die ganzen Transfergerüchte einfach nur liebe. Aber Ruhe im Klub sollte auch von uns Fans mitgetragen werden.
Bei Klassenerhalt wären möglicherweise einige Spieler geblieben, die man abgeben sollte. Bei Abstieg haben diese – zweifellos nicht ganz untalentierten – Spieler (Jajalo, Peszko) dann möglicherweise doch keinen Bock und ziehen weiter. Teilweise, vielleicht, hoffentlich mit ordentlicher Empfehlung durch eine gute EM. Oder weil ein Sportdirektor des Planeten noch an die guten alten Zeiten (Geromel) denkt. Denn sonst fließt wenig Asche den Rhein nach Köln hinab oder hinunter.
Ein Neuaufbau ist angesagt.
Frank Schaefer soll hier die Zügel in der Hand halten und im Hintergrund wirken. Wie ein Reschke in Leverkusen, abgeschirmt durch einen Trainer (Stanislawski) und einen Sportdirektor.
Schaefer, der die Jugend des EffZeh wie seine Westentasche kennt und zuletzt die Leihspieler betreute. Das zeigt ganz klar, dass Köln wirklich auf die Jugend bauen möchte.
… haben wir ein neues Konzept innerhalb weniger Monate wieder begraben
… haben wir Frank Schaefer in diese Lage gebrachtKlar, im nachhinein ist es immer leicht zu mosern und klugzuscheißen.
Aber schlechter hätte es unter Solbakken auch nicht laufen können. Dass wir den Klassenerhalt mit ihm geschafft hätten, wäre müßig zu sagen. Aber wir würden jetzt wesentlich besser dastehen. Wir hätten immerhin einen Trainer und eine Idee, wie es weitergehen soll.
Jetzt stehen wir erstmal vor dem nichts. Mit einem Frank Schaefer, dem wir das schlimmste angetan haben, was er als echter Kölner ertragen muss. Der EffZeh muss jetzt ganz schnell Nägel mit Köpfen machen. Wir brauchen innerhalb einer Woche einen Sportdirektor und einen Trainer, die ein gemeinsames Ziel verfolgen und klare Vorstellungen haben, wie es mit dem Klub weitergeht. Denn jeder Tag, der nun ins Land streicht, ist ein verlorener Tag für den Klub.
Es muss festgelegt werden, mit welchem Spielsystem und vor allem mit welchen Spielern wir weitermachen wollen. Es muss mit den Kickern verhandelt werden, ob sie sich Köln überhaupt noch antun möchten. Spinner und sein Team sind jetzt gefordert. Ich bin gespannt, wie sich diese Herausforderungen meistern werden.
Ich habe Angst. Ich habe echt Angst. Seit ein paar Tagen renne ich mit einem unguten Gefühl durch die Hansestadt. Morgen geht’s nach Köln. Nach aktuellem Stand, um den EffZeh beim Abstieg zuzuschauen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Hertha sein Heimspiel gewinnt. Ich höre deshalb immer wieder “Wer soll denn bei den Berlinern das Tor treffen?” und entgegne gebetsmühlenartig: “In so einem Spiel trifft dann mal der Ottl. Oder gar ein Lell.” Dass mit Ramos, Raffael und Lasogga zudem Spieler im Kader stehen, die Qualität für mehr hat und gegen die ich mich am als Neuzugänge am Geißbockheim nicht sträuben würde, scheint ohnehin niemanden zu interessieren.
Darum geht es aktuell aber trotzdem nicht.
Es geht um uns. Unseren Verein. Den 1. FC Köln.
Der muss gegen den FC Bayern München gewinnen. Egal wie!
Die Gefahr bei einem Klassenerhalt liegt nur darin, dass Spieler, die uns eigentlich verlassen sollten, weil sie uns, die Fans zu oft hängen ließen nun doch bleiben. Ich denke da an Jajalo und Peszko. Leute, die weggehören, wie Pezzoni dürften dank Schaefer (in welcher Rolle auch immer) auch weiterhin bleiben.
Punkt. AUS!
WeiterlesenÜber die ganze Saison der mit Abstand stärkste Spieler. Auch vor Podolski, der sich gerade in den letzten Spielen mal wieder hängen ließ. Er gab immer alles, hat uns vor gefühlten weiteren 20 Gegentreffern bewahrt, damit einige Punkte festgehalten und hat seine Meinung vertreten. Er war Wortführer und Leistungsträger. Leider ohne passende Vorderleute. Schade, du hast mehr verdient.
Stale Solbakken
Er erhielt die Chance sein, für Deutschland neues System in Köln umzusetzen. Wurde jedoch von den Spielern nicht so unterstützt, wie man es erwartet und erhielt nicht die nötige Rückendeckung im Verein. Wenn dann dann noch stimmt, was Jan Aage Fjortoft aus der norwegischen Presse entnimmt, dann ist das umso bitterer für den grundsympathischen Trainer.
Holger Stanislawski als Trainer und Dietmar Beiersdorfer als Sportdirektor haben dem 1. FC Köln abgesagt. Hätte ein gutes Duo sein können. Ist es aber nicht, darum gibt es dazu nichts mehr zu sagen.
Stephan Engels ist jetzt erstmal als Teammanager installiert worden. Ein Vorgriff auf die 2. Liga? Denn dort werden wir uns einen teuren Sportdirektor nicht leisten können. Also vielleicht bleibt uns Engels in verantwortungsvoller Rolle länger erhalten.
Als ich Montag aus Poldis neuer – schöner! – Heimat zurück in der Hansestadt war, lag ein Werbebrief von Sky im Briefkasten. Mit einem wirklich grandiosen Angebot. Ein Jahr Bundesliga für 16,- Euro. Danach kein Zwang das teure Abo (dann 33,- Euro?!) weiterlaufen zu lassen. Ich spielte mit dem Gedanken, doch wieder zum Pay-TV zurück zu kehren. Dann kam der EffZeh.
Diese Mannschaft scheint mehr als ein Alkoholproblem zu haben, sie scheint ein ausgemachtes Charakter-Problem zu haben.
Über 90 Sekunden konnte man die Mainzer an die Wand spielen und ließ ihnen auch danach letztendlich nur den Raum, Platz und was sonst noch dazu gehört für ein halbes Dutzend Tore. Es wurden weniger, was mich meine Vermutung aus dem Jahre 2007 näher bringt: Es gibt einen Fußball-Gott und der hat Mitleid mit den FC-Fans.
So, wie man ihn in der Rückrunde kennt.
Uninspiriert, ohne Willen, ohne Kampf.
